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Wilhelm von Boddien

 

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E.Heine schrieb am 10. August 2012 um 17:14
Es ist so was von banal, immer wieder mit dem Tourismus zu argumentieren. Dass dieser unsägliche Problemklotz, den man den Bürgern vor die Nase setzen will, aus dem Augenwinkel des so genannten Neoliberalismus betrachtet wird, darf hier wohl nicht verwundern. Es ist ein Gebilde der Dummheit, dass in Berlin errichtet werden soll. Mit aller Macht bekämpfen die Medien die Reste einer ursprünglich aufgeklärten Gesellschaft. Es darf sich niemand einbilden, dass so etwas ohne Folgen bleiben wird. Die Attrappe wird zu einem Milliardengrab werden, und wir stehen allein deswegen davor, weil Politik und eine schmierige Medienlandschaft mithelfen, die Machtstrukturen einer hoffnungslos mit dem Geldadel verquickten Politikerkaste aufrechtzuerhalten. Deshalb demonstriert man „konservatives Bürgertum“ wie zu Bismarcks und Kaiser Wilhelms Zeiten, weil man weiß, der kleine Mann ist dafür empfänglich. Große Anstrengungen und Augenmerk verwendet man darauf letztgenannte Figuren schön zureden und kritische Betrachtungen auszublenden. Und der knipsende Tourist ist dabei gewollt, wie man hier lesen darf. Menschen, die durch die Kamera ihre Umwelt wahrnehmen, und keine Fragen stellen. Nichts anderes als eine deutschzentristische „Völkerschau“ wird es werden, wenn man hinter diese Fassaden die Artefakte aus den ehemaligen Kolonien präsentiert. So etwas kann nur einer Republik von Krämer-Seelen einfallen. Für den Leser aufschlussreich: http://johannespaulraether.net/humboldtforum/anti_humboldt_12_07_09.pdf http://www.tagesspiegel.de/kultur/humboldt-forum-fragen-die-keiner-stellt/1556894.html
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