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Wilhelm von Boddien

 

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Kralle schrieb am 25. März 2012 um 10:53
@ Heine Eigentlich ist es nur nervig und überflüssig, mit Leuten wie Ihnen zu debattieren. Aber trotzdem: Was hat das Berliner Schloss mit den fürchterlichen Morden der NSU zu tun? Genauso viel wie mit den jährlichen linksextremen Krawallen in Kreuzberg oder den Morden von Islamisten in Tolouse oder London. Nämlich nichts. Was hat das Berliner Schloss mit Chauvinismus und Nationalismus im Allgemeinen zu tun? Genauso viel wie mit dem Arc de Triumph, dem Kreml oder dem Washinghton Monument. Nämlich nichts, denn aus einer solchen Argumentations-Linie hätte kaum ein Bauwerk in Europa eine Existenzberechtigung. Nicht einmal die Paläste der Spanischen Monarchie in und um Madrid, die zu einem großen Teil mit dem Gold der ausgepünderten Maya und Azteken finanziert wurden. Weil SIE vermutlich politisch links sind, sind Sie noch lange nicht progressiv, sondern im Gegenteil, Sie sind tief REAKTIONÄR. Sie bzw. Leute wie Sie sorgen für die leider TYPISCH DEUTSCHEN Debatten, indem Sie ständig die unrühmlichen Ereignisse der Deutschen Geschichte als Moralkeule für gegenwärtige Zwecke einsetzen. Glauben Sie wirklich, Chauvinismus und Nationalismus hätte es nur in Deutschland gegeben? In Frankreich oder Polen wurden im Krieg zerstörte Bauwerke wieder aufgebaut, in Polen z.B. sogar die Marienburg des einst verhassten Deutschen Ordens. In diesen Ländern geht man deutlich UNVERKRAMPFTER mit der eigenen Geschichte um. Aber dazu sind \"progressive\" deutsche Alt-68-er offenbar nicht in der Lage. Joachim Gauck hat am Freitag zurecht die Verdienste der 68-er für die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit betont, aber er hat auch deren negative Auswüchse erwähnt. Zu diesen Auswüchsen gehören aber auch Leute wie Sie, die ein so extrem verstocktes linkes Weltbild haben, dass im Wiederaufbau historischer Bauwerke \"faschistoide Tendenzen\" sehen. Wenn Hitlers Reichskanzlei wiederaufgebaut würde, dann würde ich Ihnen Recht geben, aber in Bezug auf das Berliner Schloss haben SIE ÄHNLICH gesitig PRIMITIVE ANSICHTEN wie Walter Ulbricht, der das Berliner Schloss und viele andere Schlösser aus der \"feudalistisch-militaristischen Epoche\" sprengen ließ, weil zu dumm und ideologisiert dafür war, deren kulturellen Wert und Schönheit anzuerkennen. Wenn Sie wollen, dass Walter Ulbricht in Berlins Mitte das letzte Wort haben soll, dann bitte schön, zu sagen haben Sie aber nichts, und das ist auch gut so!
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