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Wilhelm von Boddien

 

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Berolina schrieb am 26. Mai 2011 um 1:46
Das darf doch echt nicht wahr sein!!!! \"...weil viele Fenster aus Kostengründen nicht geöffnet werden können, soll rund um den Neubau eine Schneise geschlagen werden: auf der das Hubfahrzeug der Fensterputzer kreist... Vor allem aber bestünden kaum Chancen, dass der Neptunbrunnen, die Rossebändiger und die Adlersäule wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren... Zum Umfeld des Schlosses wird auch eine Zufahrt zum Keller gehören, über den die Versorgung des Gebäudes erfolgen soll. Diese wird an der südlichen Fassade des Bauwerkes entstehen, genau an der Schnittstelle zwischen der rekonstruierten Schlüterfassade und der von Franco Stella entworfenen, zur Spree gebenden Ostfassade. Diese wird aus einem ähnlichen Material wie das Kaufhaus Alexa gestaltet: aus Sichtbeton, „Architekturbeton\" nennt es die Stiftung allerdings, weil die Oberfläche bearbeitet wird. Am Schloss wird der Baustoff sandsteingelb erscheinen. Sichtbeton ist ein preiswerter Baustoff, dessen leicht poröse Oberfläche unbearbeitet anfällig ist für Umwelteinflüsse: vom Dach ablaufendes Wasser oder Schmutzpartikel. Dass der Schlossbrunnen an seinen historischen Standort zurückgebracht wird, ist unwahrscheinlich. Denn dazu müsste ein Verteiler für Fernwärmeleitungen verlegt werden, der sich dort befindet. Das würde Kosten verursachen, die niemand tragen will. Weil das Humboldtforum eine Begegnungsstätte werden soll, sind auch Restaurants und Cafés geplant: Im Schlüterhof, an der zum Lustgarten orientierten Nordseite sowie an der Ostfassade. Im Gespräch, aber nicht im Budget ist auch ein Dachrestaurant mit Platz für 200 Besucher. Die Kosten in Höhe von 3,3 Millionen Euro könnten durch den Betrieb eingespielt werden. \"
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