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Wilhelm von Boddien
Maus
schrieb am 3. September 2010 um 16:59
Der Leser wird sehr gut erkennen, wo Konstruktivität zu finden ist.
Ironie: - \"Ratte\" oder \"Maus\" oder \"Troll\" ist ja hier scheinbar gleichgültig.(?)
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Natürlich hat jeder Bauherr auch Rechte. In Berlin, an dieser Stelle, baut aber nicht \"jeder\" Bauherr.
Was man hier vorsieht ist von öffentlichem Interesse. Ein Schloss wird es nicht. Es gab lediglich einen Beschluss für ein Humboldt-Forum, mit Schlossfassaden.
Wie oft wurde hier der Begriff des Tourismus bemüht? Am Ende der \"Geschmack\" usw., interessanterweise zeigt auch dafür die Arbeit einige Antworten auf.
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@viking1979, es ist möglich, dass man sich in Anbetracht der Erkenntnisse der unten verlinkten Arbeit, oder meiner Darlegungen dazu, gekränkt fühlen mag. Das ist bei Ihnen vermutlich nicht anders. Ihre Anrede für mich, hier im Gästebuch, in der 2. Person, spricht ja Bände. Ein Versuch mich vorzuführen? Wohingegen es Ihnen aber scheinbar nicht möglich ist, die Parallelen die sich zwischen Schlossfassaden-Projekt und dem \"Schönen Schein\", der Arbeit, mit der ich den Leser hier konfrontierte, sachlich zu widerlegen.
Sie müssen wissen, dass über Pressekampagnen und Politisierung + Ideologisierung das Projekt dahin gebracht wurde wo es jetzt ist. Wenn Sie so wollen wurde und wird die Öffentlichkeit für dumm verkauft. Mit diesem Hintergrund habe ich keine Bedenken hier einmal diese interessante Lektüre vorzustellen.
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Die Zusammenhänge, die dargelegt werden, sind ja mehr oder weniger schon immer bekannt gewesen! Was glaubt der Leser, warum sich so wenige Architekturbüros für den Wettbewerb für das Humboldt-Forum interessiert hatten?
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Ein Rekonstruktions-Schloss ist eben auch so etwas wie \"Mediale Architektur\". Es sollen bestimmte Inhalte, die man gemeinhin damit verbindet transportiert werden. Natürlich kann man die Idee von einem Kunstwerk nicht trennen, was Sie fragen, und diese Idee ist zu dem Kunstwerk \"Schloss\" heute nicht mehr die gleiche, wie zu seinen Entstehungszeiten.
Wie Sie auch in dieser Arbeit, \"DER SCHÖNE SCHEIN\", lesen können, macht weniger das Objekt, das Kunstwerk selbst den Kitsch aus, sondern der Gedanke den man dabei hatte. Schon der Gedanke des \"Wiederholenkönnens\" ist der Kitsch, und entspringt der Industrieproduktion. Selbst wenn Handwerker die Steine behauen werden, bleibt das wiederholte \"Schloss\", ein Kitschobjekt.
\"DER SCHÖNE SCHEIN\",
Eine psychologische Untersuchung der Wirkungsgeschichte des Kitschs.
http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=969867247&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=969867247.pdf
Viele Grüße