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Wilhelm von Boddien

 

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kater schrieb am 15. August 2010 um 14:20
Tja, der Liebeskind zeigt, wie abgehoben heute zumindest ein Teil der Architekten ist und dass sie offenbar gar kein Verhältnis zu alter Architektur haben... Ich habe vor Jahren mal das 1946-80 wiederaufgebaute Stettiner Schloss besucht, was für ganz verschiedene Zwecke genutzt wird, welches auch völlig unkompliziert läuft und von der Bevölkerung voll akzeptiert wird. Die Polen haben sich das nicht so kompliziert gemacht ! Die beste Lösung wäre sicherlich, dass alle alten Fassaden einschliesslich des Spreetrakts und die Kuppel wieder hergestellt werden und wenigstens perspektivisch auch die wichtigsten Innenräume und Treppenhäuser. Es ist eine gute Idee, hier museal an die preussisch-deutsche Vergangenheit anzuknüpfen. Bliebe das Problem mit den maroden Dahlemer Räumen. Da aber grosse Teile der Schlossräume sowieso nicht historisch wertvoll waren, gäbe es hier ja durchaus Möglichkeiten auch für die aussereuropäischen Sammlungen in entsprechend gestalteten Räumen. So wie das jetzt mit dem Humboldtforum läuft , ist das ein Krampf und dieser Mischmasch,der dabei entsteht, macht letzten Endes keinen so richtig froh... Beim Potsdamer Stadtschloss sieht es zwar etwas besser aus, aber auch da werden m.E. nach zu viele Kompromisse gemacht (Dachlandschaft, Maße) und leider wird auch das \"Innenleben\" weitestgehend negiert... Warum achtet man in Deutschland immer noch nicht grosse künstlerische Werke,so wie es denen zustehen würde ???
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