Gästebuch

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Wilhelm von Boddien

 

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Stephan Moritz schrieb am 2. Juni 2010 um 9:07
Bin selber echter Berliner, und kein Zugezogner: Die Stadt entwickelt sich von Jahr zu Jahr zu einem Mekka für Touristen aus aller Welt. Das erlebe ich täglich, wenn ich durch die Stadt fahre (meist U2). Da hört man allerlei Sprachen in der Bahn. Wollen wir denen nichts besonderes bieten? Was wären die Städte des Südens ohne Altstädte? Berlin lebt vom Kulturtourismus, was haben denn sonst?. Das Wetter kann es nicht sein, da fahre ich doch lieber nach Malta oder sonstwo in den Süden. Vielleicht interessant zu wissen: Maltas Hauptstadt Valletta wurde im 2. Weltkrieg durch Bomben zu 95% zerstört – ist dank Wiederaufbau (außer Oper) jetzt wieder eine Augenweide! Zudem was wollen die Reisenden sehen: bestimmt keine Riesen-Rasenflächen/Einöde – das \"Alte\" lockt doch immer – nicht umsonst ist der Berliner Dom mit Lustgarten ein Anziehungspunkt. Die Museen zeigen es: Das Pergamon-Museum ist selbst an den periodisch auftreten Gratis-Eintritt nicht dabei. Der Andrang ist trotzdem groß. Bröckelnde Fassaden aus Friedrichshain scheinen auch gutes Foto-Motiv zu sein, nicht diese Glas-/Beton-/Kubus-Architektur. Berlin braucht die Tourismus, das ist unsere einzige Zukunft. Wir sind keine Industriestadt, das weiß doch jeder hier. Das Schloss war und soll wieder das Zentrum des öffentlichen Lebens in Berlin sein. Stephan Moritz
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