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Wilhelm von Boddien

 

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Maus schrieb am 4. Mai 2010 um 10:36
Sehr interessant, und auf dieser Basis werben sie für die Rekonstruktion des Schloss-Denkmals? (Als langjähriges Mitglied?!!) Die Methoden der Ultrarechten beruhen darauf, solche Inhalte, wie man sie hier unten wahrnehmen kann, in der Mitte der Gesellschaft zu verankern. Wieso findet ihre „Preußen-Manie“ gerade bei jungen Menschen Anklang? Um Aussagen dazu machen zu können, ob richtig oder falsch, müssen sie das ja schon öfter thematisiert haben?! Haben sie eigentlich das angeführte Buch unten einmal gelesen? Leute wie sie möchten polarisieren. Leute wie sie sind sogar dafür verantwortlich, dass eine objektive Auseinandersetzung mit Problemen in unserem Land erschwert wird. Die Gesellschaft muss nur aufpassen, nicht von nationalistischem braunen Schmutz vereinnahmt zu werden. Ist ein Verein nicht die Summe seiner Mitglieder? Zu wem, bitteschön, soll man denn aufblicken? Es ist wichtig, dass die Menschen kritisch sind, dass ist ein Wesen der Demokratie. Auf jeden Fall sollte man jenen auf den Mund schauen, die sich so artikulieren wie bspw. hier unten (2178). Gegen meine Person hat 40 Jahre niemand gekämpft. Und Mauern braucht man nicht. Erst recht nicht um damit („Grenzen festzulegen“), um ihre Worte zu gebrauchen. „De Gaulle – Zitate“ bemerkt man von den Ultrarechten häufig. Sie sind meist sehr flach angelegt. Mit dem Zitat eines „Ausländers“, einem naturgemäßen Gegner Nazi-Deutschlands, einem Vertreter der Alliierten, möchte man den eigenen Nationalismus bemänteln. So nach dem Motto, „Na, - wenn das die Alliierten schon sagen …“ Nein, ihre Deutschen sind keine „armen Schweine“, und von solchen Figuren wie sie soll man sich nicht täuschen lassen, Figuren, die suggerieren möchten, dass Toleranz, aber auch ein kühler Kopf , Eigenschaften seien, die auf angeblich „linke“ Denkweisen zurückzuführen seien, die angeblich Schwäche darstellten. Wie verlogen sind sie eigentlich? Leute wie sie möchten die Demokratie unterwandern, indem sie ganz einfache Wahrheiten abtun, indem sie sie einer stigmatisierten Gruppe unterschieben, um sie damit der Mitte zu entfremden. Wohin der Nationalismus geführt hatte, thematisieren sie bewusst nicht. ____ „Identitäten“, von denen es viele gibt, verlaufen auf einer ganz anderen Ebene als auf der der nationalen Zugehörigkeit. ____ Auf die Literatur (2171), und damit die Architektur, werde ich später einmal eingehen können. Grüße
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