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Wilhelm von Boddien
maus
schrieb am 20. April 2010 um 9:58
Nun, es ist auch amüsant, wie ein Verein der Öffentlichkeit auf der Nase herumtanzt.
Um eine sachliche Diskussion zu führen braucht man sicher alles andere als einen „starken Bizeps“, aus der Anonymität herausgelöst, wäre es eben einfacher die demagogisch anmutenden Wendungen auszuschließen, die versch. Mitglieder hier einbringen.
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@Delattre, in diesem Gästebuch geht es um „ideologische Schubladen“, Mitglieder haben diese von Anfang an bemüht, um vereinsinterne Ziele auf eine politische Ebene zu heben, was ja auch gelungen ist.
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Architektonisch gesehen geht es am Ende nicht nur um Fassaden, sondern, dass dadurch der Entwurf für ein „Humboldt-Forum“ maßgeblich beeinflusst wurde, und wird.
(Im Übrigen resultiert der Beschluss an sich, dass es ein „Humboldt-Forum“ sein soll, aus einer Not heraus ...)
Für ein Schloss gab es noch nie eine Mehrheit. Lediglich die Fassaden sind es, die anerkannt wurden, wobei die öffentliche Hand damit leben muss, die Nutzung, die nun den eigentlichen Gegenstand des allgemeinen (offiziellen) Interesses ausmacht, dieser Hülle unterzuordnen.
Immerhin hielt man es richtigerweise für unverantwortlich diese Hülle finanziell in das übrige Projekt mit einzubeziehen, sodass sie über private Spenden finanziert wird.
Aber - 4. Absatz hier:
http://www.tagesspiegel.de/politik/immer-neue-vorwuerfe-gegen-tiefensee/1363528.html
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@Delattre, zu ihren Argumentationen (2162)
„Moderne Aufbaupläne“ stießen damals sicher auch auf das Verständnis vieler Menschen. Konzepte zu damals (!) modernem Städtebau wurden allerdings schon in den 20er Jahren entwickelt.
Ihrem Beispiel vermag man aber nicht zu folgen, - wenn ein Minister Speer in der NS-Zeit moderne Aufbaupläne guthieß, so ist ihrer Meinung nach, Architektur/Städtebau der Moderne ein Ausdruck dieser Diktatur?
Das Schloss wäre sicher kein Ausdruck dieser Zeit, und gegen einen Abriss hätte man sich sicher verwahren sollen. Allerdings steht das Schloss auch nicht für demokratische Traditionen in unserer Bundesrepublik, das kann man nicht leugnen.
Geschichtliche Aspekte museal aufzuarbeiten, bietet sich hingegen an authentischen Objekten an.
Auch geben sie hier ein Missverständnis weiter, indem sie Städtebau auf die Architektur reduzieren. Im Falle des Humboldt-Forums geht es um Fassaden, also streng genommen um eine formale Sprache. Städtebauliches Volumen und Nutzungen würden auch hinter anderen Hüllen platz haben.
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Hier wirbt man für Geld, wogegen nichts einzuwenden ist.
Aber scheinbar ist verschiedenen Mitgliedern dazu jedes Mittel recht.
Verblendung und Verdummung lässt sich aber eben leicht aushebeln. Das gelingt mühelos.
Viele Grüße