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Wilhelm von Boddien

 

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maus schrieb am 11. April 2010 um 0:46
Nun, mehr als eine „Annäherung“ ist architektonisch auch nicht möglich. Es bleibt bei einer Fassade, ob mit Kuppel oder ohne, ob Schlüter oder nicht. Das Gebilde wird leider einmal ein Denkmal für Geschichtspolitik des beginnenden 21.Jahrhunderts sein, lediglich ein Ergebnis des Parteiengerangels, eine Art Strohhalm, als für die Großen im Allgemeinen immer mehr Stimmen ausblieben, oder vielleicht auch nur um zu dokumentieren, dass die einen mit den anderen nichts zu tun haben wollten. Und was der Leser hier vorfindet, und was dieser oder jener vielleicht einmal festgehalten hat, ist der geistige Querschnitt, auf dem alles fußt. Aber eigentlich ist es egal wie Sie richtig bemerken, da Entscheidungen schon gefallen sind. Die Widersprüche sind aber geblieben, um es noch einmal zu wiederholen, und sollte diesen deshalb ins Auge sehen, wie ich unten bereits schrieb. Ich selber hätte mir auch gewünscht, dass Ideologie außen vor geblieben wäre, aber Sie wissen sehr gut, dass jene für das Projekt erst bemüht wurde, und zwar schon vor Jahren, und es keinen Einspruch gab, der der Instrumentalisierung Einhalt geboten hätte, da man ja die „Manövriermasse“ selbst gern in Anspruch nahm, und nimmt. Selbst wenn es von Anfang an nicht als Symbol gedacht war, sondern einfach nur „schön“ sein sollte, so konnte, und kann man nicht verhindern, dass es von verschiedenen Gruppen vereinnahmt wird. @Ernst Ludwig, wenn Sie richtig gelesen haben, reagierte man nicht auf meine Ausführungen, sondern kämpfte schon zuvor „um die größtmögliche Umsetzung einer Annäherung an die wunderschöne alte Formgebung“, und zwar, indem man eine „parasitäre Moderne“ bemühte, welche die überkommene so genannte „Wirtsarchitektur“ (Barock?) befällt. Auf diesem Niveau muß es aber eben scheinbar bleiben. Der Aufruf: - „Falls Diskussionen, Geistesschärfe und Kampfesgeist angesagt sind, dann allein dafür, so viel wie möglich Barockschloß durchzusetzen (Kuppel, Treppenhäuser usw.) Dafür sollte man sich einsetzen und alle, die etwas zu entscheiden haben, davon zu überzeugen.“ … … klingt irgendwie als sei jeglicher konstruktive Gedankengang ausgeschlossen. Aber ich denke hier gilt das Gleiche wie für festgelegte Fassaden, denn im Inneren entsteht nun einmal, wie beschlossen, ein „Humboldt-Forum“. Grüße
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