Gästebuch

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Wilhelm von Boddien

 

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FreiburgerJurist schrieb am 14. Januar 2010 um 14:42
@Maus Meine Güte, haben Sie das auf einem Wir-verbessern-die-Welt-Historiker-Kongress gehört? Kriege werden aufgrund von widerstreitenden Interessen geführt, alles andere ist geschichtsphilosopischer Unsinn. Schon lange vor jeder Form von Nationalstaaten wurden Kriege ausgetragen. Auch Militarismus kann man in der Geschichte des Krieges nicht als Kriegsgrund ausmachen. Ägypter, Babylonier, Römer waren nicht gerade militarisierte Völker und haben trotzdem ihre Nachbarn angegriffen. Drittens sind es wohl kaum nur Monarchien die in der Geschichte Kriege geführt haben. Republiken sind insbesondere heute viel kriegslustiger als es die Monarchien sind. Der einzige Grund dafür, dass wir heutzutage im Frieden leben ist der , dass der Angreifer aufgrund des technischen Fortschritts stets die schlimmsten Konsequenzen (bis hin zur totalen Auslöschung) befürchten muss. Übrigens unterstellen Sie mir indirekt, dass ich für den Militarismus bin, was völlig falsch ist. Allerdings können Sie nicht zwischen Jungen in Matrosenanzügen auf Postkarten und einer Gesellschaft, wie sie in Sparta bestand, unterscheiden. Wahrscheinlich beziehen Sie Ihre Information über die Gesellschaft des Kaiserreichs nicht nur aus \"Der Untertan\", sondern auch aus \"Der Hauptmann von Köpenick\".
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