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Wilhelm von Boddien

 

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Maus schrieb am 12. Januar 2010 um 12:57
@berlinfreund, Kreuzberger, FreiburgerJurist, MitteinsHerz Entschuldigen Sie bitte, aber schon immer glänzen Ihresgleichen mit kompakter Unwissenheit, Ignoranz und einer immensen Überheblichkeit, und das nicht nur an dieser Stelle. Ihre Kenntnisse hinsichtlich Kunst, Geschichte und besonders der zeitgeschichtlichen Zusammenhänge grenzen an Lächerlichkeit. Nach kürzester Zeit bemerkt man Ihr Unvermögen, nachdem Sie sich mit diesen Themen, aber auch mit der Architektur nicht im Geringsten auseinandergesetzt haben. Sie sind es eigentlich, die die alten Parolen immer wieder hervorkramen. Sie sehen ja doch nur Ihre bereits gespendeten Taler hinweg fließen. Die Entwicklung zu dem „Projekt“ hat doch gezeigt, dass das Ansinnen „Schloss“ mit der heutigen Zeit nicht vereint werden konnte. – Es wird nicht gebraucht, - deshalb nun ein Humboldt-Forum in diesem Kleid, und erst recht mit allen Widersprüchen, die darin stecken. Durch eine über Jahre verfehlte Politik der „Volksparteien“, die der Linken ungewollt den Boden bereitet hatten, sollte nun mit der Vernichtung des „Palastes der Republik“, der übrigens von beiden Seiten nur auf ein Zeichen reduziert wurde, ein Exempel statuiert werden, sollte etwas „vorweisbar“ sein. Dieser Abriss war ja auch viel leichter, als Wahlen fair und mit ehrlichen Programmen zu gewinnen, bzw. eine ehrliche Politik zu machen. Davon haben Sie profitiert! Volksvermögen, und eine gute Architektur trotz Asbest wurden vernichtet. Dem Leser werden hier die Auswirkungen eines Bildungssystems vorgeführt, mit einem konservativen Muff, der niemals Lösungen für die Zukunft bieten wird und kann, das bewiesen auch jüngst die Proteste der Studenten. Das Nachdenken über sich selbst kommt zu kurz, deshalb braucht man sich nicht wundern, dass es überall „Blüten treibt“, wie auch um ein Humboldt-Forum herum. Es wird einem himmelangst, wenn „Juristen“ mit Ihrem Hausverstand über „Preußens Gloria“ sprechen, und es ist, so glaube ich, nur richtig wenn es diese „ankotzt“. – Der Leser bemerkt hier unten, dass sind wohl Begriffe des Bildungsbürgertums. *** Literatur empfehlen kann auch ich, wie zum Beispiel Heinrich Mann, „Der Untertan“, oder Günter Grass „Die Blechtrommel“, (oder wundert man sich noch heute, wo die Opas und die Großonkels, und die Brüder geblieben sind?) Was für ein Glück, dass nur wenige dieses abstruse Kästchen hier aufmachen. Wie schon bemerkt wurde, Sie haben Angst vor Veränderungen, und brauchen deshalb einen Stein, an dem Sie sich festklammern können. Das ist ja auch viel einfacher, als sich selbst Gedanken zu machen.
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