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Wilhelm von Boddien
Maus
schrieb am 14. November 2009 um 8:46
@S.Hartmann, hinsichtlich der Begriffe haben Sie Recht, und auch die Vergleiche mit anderen Städten führen zu nichts.
Hinsichtlich des jetzigen Verhaltens der Politik:
Könnte es nicht sein, dass den verantwortlichen Entscheidungsträgern wohl bewusst ist,
aus welchen Beweggründen heraus Beschlüsse damals gefasst wurden?
Ist es nicht wahrscheinlich, dass die Schlossreko., wie viele andere Sachverhalte auch, schon damals aus parteipolitischem Kalkül heraus befürwortet wurden, und die Frage nach der Sinnhaftigkeit eher sekundär war?
Umso leichter wird verständlich, wenn der „Wind“ nun wieder von der anderen Seite weht. (Man bedenke auch die enormen Einbußen die eine Seite bei den letzten Wahlergebnissen hatte, und wie sie sich nun positionieren möchte.)
Wenn Sie sich einmal Kommentare wie z.B. (2012) ansehen, kann man da ernsthaft als Politiker in unserer Zeit für dieses Projekt stimmen?
Diese müssen sicher auch an die Zukunft denken, an die Probleme, die sich uns stellen,
und es wird leicht klar, warum man Schlossfassaden nicht unbedingt braucht,
zumal sich der „Geist der Geschichte“ doch nur mit schlichtem Gemüt einstellt.
Wenn Sie richtig erkennen, dass der Verein sein leicht auszuhebelndes Projekt nun gegen die Wand gefahren hat, erklären sich auch leicht die Mittel, und auch die Sprache, mit dem seine Mitglieder, oder auch Spender an die Öffentlichkeit traten und das auch noch immer tun.
(Diese haben eben viel zu verlieren)
Die so genannte „Deutsche Kultur“ ist für mich etwas anderes, schade, dass noch immer das suggeriert wird, was erst seit dem vorletzten Jahrhundert den Menschen weiß gemacht wird. Damit kommt man heute nicht mehr weiter…