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Wilhelm von Boddien
Maus
schrieb am 4. November 2009 um 12:19
@Oliver: Dem was Sie hinsichtlich der Form der Äußerungen von Tim schreiben muss man wohl beipflichten, aber das ist ja nur der Ton, und sicher auch den Emotionen geschuldet.
Es ist aber auch ein Stück weit eine Reaktion aus einer gewissen Ohnmacht heraus.
Denn reell kann man die Vorgehensweise hinsichtlich des Schlossbaues von Anbeginn an wohl kaum nennen, und musste zudem mit ansehen, dass wider besseres Wissen sogar die Politik Entscheidungen herbeigeführt hat.
Die „Wiedererrichtungsidee“ des Schlosses war eine fixe Idee, zig-fach wurden die Argumente für ein „Pro Schloß“ widerlegt.
Vielleicht entsprang die Idee sogar erzkonservativen Kreisen, denen es niemals gelingen konnte, die Geschichte wirklich aufzuarbeiten, da es ein desolates Bildungssystem, verbunden mit einer Portion Spießigkeit verhinderte. Ignoranz gehört aber auch dazu.
Da den Spendern ja von Anfang an etwas versprochen wurde, was man eigentlich noch gar nicht versprechen konnte/durfte, da man „die Rechnung ohne den Wirt machte“, versuchte man in naiver Weise vollendete Tatsachen zu schaffen, indem man in Planungen und Materialien investierte. (wenn auch diese vollendeten Tatsachen nur ein Nebenprodukt waren)
Natürlich kam die ideelle Belastung des Vorgängerbaus des PdR. zu pass, so konnten Sie dadurch immer frisch und munter ihre „Scheinargumente“ hervorbringen, und das bis auf den heutigen Tag.
Sie sprechen von Niveau?
Sie sind kein Nazi, - nein, aber Ihre Haltung entspricht genau jenen, die gewollt, oder ungewollt jenen den Weg bereitet hatten.
Was wissen Sie eigentlich? Die „braune“ Architektur war eine Demonstration, sie war Form gewordenen Einschüchterung, das können Sie von mir aus schön finden.
Was wissen denn Sie über „ordentlichen architektonischen Grundverstand“?
Wissen Sie, was Sie da äußern ist vom Niveau her gar nichts Wert, weniger als „Knäckebrot“, um Ihre Worte zu gebrauchen.
Eigentlich haben Leute mit so einer Geisteshaltung in Stellen mit Verantwortung, und öffentlichem Einfluss nichts verloren.
Warum wird denn ein öffentlicher Diskurs vermieden?
Weil man nicht auf die Nase fallen möchte! – Darum müssen Sie eben Briefe schreiben, an das Bundesbauministerium.
So agiert man unter der Gürtellinie, und muss sich wohl über entsprechende Reaktionen nicht wundern.