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Wilhelm von Boddien

 

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hm schrieb am 6. September 2009 um 8:13
Hallo Nina, ich habe keine Angst vor der Zukunft! 🙂 Ich bewundere die Menschen die Veränderungen nicht scheuen, … auch Chinesen, und auch wenn es Widersprüche gibt … Beobachte einmal die Reaktionen hier, die meisten Äußerungen geschehen aus der Motivation heraus, weil man gerne etwas Bestimmtes so hätte. Widersprüche, auch wenn sie offensichtlich sind, werden dann meist so hingebogen dass es passt, redet man sich sogar selber ein. @Mac Geiler, ok, habe ich unterlassen… … am Ende argumentieren Sie, dass alles Geschmackssache ist. Also dann eigentlich auch die Harmonie, wie immer diese in Ihren Augen aussehen mag, und mit was auch immer harmoniert werden soll. Damit wären wir bei Ihren Gewohnheiten, die daraus resultieren was Sie sich vorstellen können, und was Sie sich nicht vorstellen können. Das Betrachten von außen, geschieht auch häufig durch Reisende, denken Sie an Städtereisen. (Das Verhalten nicht zu eng auslegen) Also, in den Bus rein, in den Bus raus usw. Ich verwende das einmal der Anschaulichkeit wegen. Darauf bezogen sind Schaufassaden sogar funktional. 😉 Aber was nun folgt, wie der Gedankengang zu Ende geht, möchte ich hier gar nicht mehr sagen. Fragen zu dem Denken der Menschen, und dem Sinn tauchen ja unweigerlich auf. Das kann sich jeder einmal ausmalen. Trotzdem sehr interessant! Fachwerk in Quedlinburg, Barock in Bamberg. Der Betrug, den Sie selber feststellen (Substanz von Fachwerkhäusern) ist wahr. Denkmalpflegerisch rechtfertigt der kulturhistorische Wert Ergänzungen. Mit anderen Worten, Fachwerkbauten aus der Gotik lohnt es mit mehr Substanz zu ergänzen um sie zu erhalten, als Fachwerk eines Neubauernhofes des 20. Jahrhunderts. Das Berliner Schloss lässt sich nicht ergänzen, es ist weg. Seine Künstlerische Bedeutung wird nur hier überbewertet. Schauen Sie sich die Fotos an, ein monumentaler unnahbarer Bau, der relativ wenige Möglichkeiten bot, Interaktionen mit der Stadt zuzulassen. Das war auch nicht seine Aufgabe. Schloss – „Verschließen“ Wie soll das mit dem Stadtleben harmonieren, vor allem mit einer anderen Funktion? Hinzu kommt aber noch das Wesentlichste . Das Schloß ist gleichzeitig ein Zeichen, und wesentlicher noch, das Wiedererrichten ist ein weiteres Symbol. Welches? Noch kurz, Sie schreiben: „[die Römer] haben ja fast alles von den Griechen übernommen und nachgebaut.“ Stichwort „verbiegen“, - „fast alles“? Was wir heute aber als ihre größten Errungenschaften schätzen sind andere Dinge. Auf Wikipedia finden Sie Renaissancebauten. Differenzen zwischen den einzelnen Epochen können Sie sich selber einmal erarbeiten. Es ist dabei aber auch Notwendig sich für Grundrisse zu interessieren, d.h. Sie müssen in die Gebäude hineingehen, müssen sich also für Dinge, die hinter der Fassade liegen interessieren. Gruß
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