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Wilhelm von Boddien

 

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MacGeiler schrieb am 3. September 2009 um 22:41
@HM An wen richtet sich Ihr Beitrag? Ich rede zwar von Betonklötzen, aber nicht von Kindergärten, also bitte keine Beiträge vermengen. Trotzdem fühle ich mich angesprochen. Eine sehr dürftige Antwort auf meinen Text. Meine Erklärungen zur Harmonie, zum Stadtbild, zur Originalsubstanz, zum Recht etwas zu mögen oder nicht etc. lassen Sie völlig unkommentiert. Ich bin mir sicher Sie haben Angst darauf einzugehen. Ja, daran liegt es. Statdessen klammern Sie sich an einen Begriff. Da benutze ich also das Wort Betonklotz und Sie erstellen daraufbasierend gleich ein psychologisches Profil: „Betonklotz“ ergo er kennt nichts anderes, ist also ein Ignorant. Daraus folgt er hat nicht den Mut etwas anderes kennenzulernen, hat also Angst. Daraus folgt er wird wirtschaftlich von anderen (Ländern) übertrumpft weil diese mehr Mut haben, wissbegieriger sind und nicht nur auf die Fassaden schauen. Ihr psychologisches Konstrukt scheitert u.a. schon daran, das ich Betonklotz als Metapher benutze für alle gebäude die ich häßlich finde. Und das ist ja, wie ich schon (offenbar umsonst) sagte, reine Geschmackssache. Nach Ihren Thesen waren die Römer Angsthasen und Ignoranten, haben ja fast alles von den Griechen übernommen und nachgebaut. Und die Renaissance erst…mannomann hatten die Angst vor der Zukunft und kannten nur Betonklotz. Klassizismus, Historismus. All diese Architekten waren auch noch Verräter an ihrer Zunft. Gott sei Dank sage ich, sonst gäbe es heute nur Betonklötze.
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