Gästebuch

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Wilhelm von Boddien

 

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C. Bruder schrieb am 19. August 2009 um 15:41
DIESE WEBSITE VERGRAULT POTENTIELL INTERESSIERTE! ------------------------------------------------- Die Infotafeln auf der Berliner Schlossplatz weckten meine Neugier. Und zwar in dem Maße, dass ich mich im Internet über das \"Berliner Stadtschloss\" weiter informieren wollte. Doch man fühlt sich erst einmal von der Informationsflut erschlagen. Ohne Präferenzen der Verantwortlichen wird man mit allen möglichen Informationen zugeschüttet. Jegliches Interese an diesem Thema war für mich erst einmal begraben! Ich habe mich mit diesem Fakt bereits an die Verantwortlichen gewandt, doch da sah man keine Notwendigkeit darin, auf meine Kritik zu reagieren oder etwas verändern zu wollen. Man muss doch erst einmal dem Laien die Chance geben eine Brücke zwischen der eigenen Verständniswelt und dieser Website aufbauen zu können. Diese Website scheint sich nur an Historiker, Archäologen und Architekten wenden zu wollen; daran, die breite Öffentlichkeit zu erreichen, scheint man kein Interesse zu haben! Ich versuchte es später noch ein zweites Mal und da entdeckte ich die Information, dass die spätere Ästhetik der Fassade des Stadtschlosses von Spendengeldern abhängig ist! Wieso versteckt man solche essentiellen Informationen in Sachtexten? Warum klärt man den Laien nicht in einem INTRO (welches die Experten durch den Click eines Buttons überspringen können) darüber auf, um was es genau geht und warum ersetzt man den nichts aussagenen Slogan \"Mach Geschichte!\" durch einen Slogan, der ein Gefühl für die Bedeutung des Berliner Stadtschlosses für die \"historische Mitte\" Berlins vermittelt? Anscheinend fließen die Spendengelder dermaßen in den Spendentopf, dass es sich die verantwortlichen Professoren leisten können, sich der Realität zu verweigern. Jetzt mal im ernst, dem Eintreiben von Spendengeldern würde ein halbwegs kompetenter Werbegrafiker (der die kleinen Tricks kennt, wie Sachverhalte für die Augen potentiell Interessierter aufbereitet werden müssen) mehr entgegen kommen, als realitätsfremde Archäologen und Historiker, die zwar viel Fachkompetenz auf ihrem Interessensgebiet besitzen, aber zu arrogant dazu sind, um die Richtigkeit der eigenen Vorgehensweisen zu hinterfragen, wenn es um die Vermittlung von Sachverhalten geht! Was nützt es ein großer Archäologe, Architekt und Historiker zu sein, wenn man nicht in der Lage ist, sein Anliegen so vermarkten zu können, dass sich davon auch eine breite Öffentlichkeit angesprochen fühlen kann??? Mit empörten Grüßen C. Bruder
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