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Wilhelm von Boddien
nachdenklich
schrieb am 15. Juni 2009 um 17:05
Hallo Melanie, der bildhafte Ausdruck „schwülstige Fassade“ ist nur eine Reaktion, auf die weiter unten gemachten Äußerungen hinsichtlich einer „architektonischen Entwicklung“ in der Zukunft, so als ob mittels Barockfassaden die Probleme gelöst werden könnten, die sich der Architektur stellen.
Wenn Sie das Interview gehört haben (Link), dann erkennen Sie, dass auch Sie wie dort dargelegt argumentieren, so in etwa, - weil man moderne Architektur kennt, die scheinbar schlecht ankommt, ist es besser eine Schlossfassade zu wiederholen. Gibt es keine Alternativen? Wie sensibel wäre eine Schlossfassade?
Wenn Sie den Links einmal nachgehen, in Nr.1811, gibt es Informationen darüber, was Städtebau eigentlich ist.
Warum sagen denn die hier Anwesenden nicht wer sie sind, oder wer sie nicht sind?
Es fällt doch sofort auf, dass diese von bestimmten Dingen nichts wissen, die Sie aber in jedem Buch zum Thema nachlesen könnten, dass Sie in einer guten Bibliothek finden würden, erst recht in einer Hochschulbibliothek. Das meine ich mit Bildung, diese ist aber nicht nur in Büchern zu finden, wäre aber eine Grundlage. Mit jedem Wort offenbaren sich jene doch, dass sie sich nie mit Fragen der Baukultur auseinander gesetzt haben.
Vermutlich hat man schon eine Menge Spenden investiert, bzw. hat Verpflichtungen gegenüber Spendern, die sich aber nicht erfüllen lassen, weil man vorher nicht gefragt hatte, oder nicht gedacht hätte, dass sie den Menschen damit keinen Gefallen tun.
Jeder, selbst ich, muss doch zugeben, dass ich über Dinge, mit denen ich mich nur wenig oder nicht auseinandergesetzt habe, auch nur unzureichend Bescheid weiß. Wenn ich aber nichts weiß, muss ich alles glauben. Auch das, was man den Menschen hier einreden möchte.