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Wilhelm von Boddien

 

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nachdenklich schrieb am 11. Juni 2009 um 13:08
In den 60er und 70er Jahren gab es diese Tendenzen, zu einem architektonischen Kahlschlag. Allerdings beschränkte sich das nicht nur auf die Architektur, mit ihren Architekten. Unfair wäre auch, die heutige Generation für Entwicklungen verantwortlich zu machen, die sich vor 40 Jahren vollzogen hatten. Wenn man etwas tiefer geht, erkennt man auch, dass die Nachkriegsgeneration mit dem „altdeutschen“ Geist der Väter und Großväter, der letztendlich in der Katastrophe endete abschließen wollte. Eine wesentliche Aussage ist auch, dass das Bürgertum in unserer Gesellschaft die Moderne nicht verinnerlicht hatte, und hat. Das resultiert auch sehr stark aus unserer Geschichte. Ein Beispiel ist die kunstgewerbliche Kitschwelle in der gleichen Zeit. Die Aussage stimmt, dass geschichtliche Kenntnisse immer weniger werden, dass merkt man ja auch deutlich daran, was hier im Gästebuch zum Vorschein kommt. Sei es drum, die Quintessenz, die auch Werner Sewing zum Ausdruck bringt ist, dass man die Geschichte nicht nachbauen kann. An den Leser gerichtet hieße das ua. auch, aus dieser virtuellen Welt zurückzukehren, und sich mit der realen Welt auseinanderzusetzen. 😉 Wenn Sie den unten angegebenen Link in Ihre Adressleiste kopieren, öffnet sich eine Seite des Deutschlandradio Kultur. In der rechten Spalte unter „AUDIO ON DEMAND“ auf „Flash“ klicken. In dem sich öffnenden Fenster, könne Sie die Sendung auswählen. Die Sendung wurde heute, dem 11.Juni, um 11.09 Uhr im Radiofeuilleton, dieses Senders ausgestrahlt, mit dem Titel: „Rekonstrukions-Wahn als architektonische Bankrotterklärung an eine ganze Epoche“ http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/ Das Thema erfährt auch heute um 23.05 Uhr auf dem gleichen Sender seine Fortsetzung, in einem Bericht zum 5.Kulturpolitischer Bundeskongress \"kultur.macht.geschichte - geschichte.macht.kultur\"
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