Gästebuch

Hinweis: Dieses Gästebuch steht Ihnen für Chats, Diskussionen und Mitteilungen gerne zur Verfügung. Es wird von uns nur verwaltet, aber nicht befeuert. Immer wiederkehrende Fragen werden von uns einmal beantwortet und in einer besonderen Rubrik gespeichert. Bitte schauen Sie dafür hier: “Häufig gestellte Fragen“. Sollten Sie mit diesen Auskünften nicht zufrieden sein, werden wir selbstverständlich eine entsprechende Anregung von Ihnen aufnehmen.

Wenn Sie eine schnelle, direkte Bearbeitung Ihrer Frage möchten, nutzen Sie den „Kontakt“ im Internet, damit mir Ihre Fragen und Anregungen sofort vorgelegt werden können. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mit Terminen eingedeckt bin und in der Spendenverwaltung ein riesiges Arbeitspensum erledigen muss, dass ich selbst nur auf diese Weise mit Ihnen kommunizieren kann.

Wilhelm von Boddien

 

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Dieses Formular speichert die E-Mail Adresse, Ihren Namen und eventuell Ihre Webseite zum Zwecke der Kundenbetreuung und der Kommunikation mit dem Förderverein Berliner Schloss e.V.. Wenn Sie Ihr Recht auf Auskunft, Löschung oder Sperrung nutzen wollen, wenden Sie sich jederzeit an den Förderverein Berliner Schloss e.V., Rissener Dorfstraße 56,
22559 Hamburg, info@berliner-schloss.de. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Es könnte sein, dass der Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn geprüft haben.
Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder Einträge nicht zu veröffentlichen.
Grumbkow schrieb am 20. April 2009 um 6:58
Neulich war ich in Braunschweig und habe mir das frisch wiederaufgebaute „Schloss“ angesehen. Nein, nein, ich habe überhaupt nichts gegen Einkaufszentren! Und ich habe auch nicht vor, Braunschweig 1:1 auf Berlin zu übertragen! Auf der anderen Seite sind die Ähnlichkeiten nicht ganz von der Hand zu weisen: Ein durch den Krieg teilweise zerstörtes und später abgetragenes Schloss im Zentrum der Stadt, mit Säulen, langen Fensterreihen und Skulpturenschmuck, drei Fassaden wiederaufgebaut, dahinter ein moderner Neubau mit modernem Nutzungskonzept. Das würde noch ein wenig so weiter gehen, aber der offensichtlichste Unterschied bleibt natürlich die schlichte Größe: Schließlich wird das „Schloss“ in Berlin fast dreimal so groß wie das in Braunschweig! Die Fassade sieht großartig aus. Dass sich direkt dahinter der gigantische Baukörper eines riesigen Einkaufszentrums verbirgt, fällt von vorne kaum auf. (Nur von der Seite oder wenn man per Fahrstuhl hoch zur Quadriga fährt und Richtung Osten über die Parkhausdächer schaut.) Der erste Eindruck wird schnell etwas getrübt, sobald man das Hauptportal durchschritten hat. Da ist nämlich schlagartig Schluss mit Schloss. Fassade und Shopping-Mall passen in Form und Funktion so wenig nicht zusammen, dass man sich beim Betreten fast genauso wundert wie beim Wieder-Verlassen: Wozu das eigentlich alles? Das Einkaufszentrum braucht diese Fassade nicht, die Fassade braucht dieses Einkaufszentrum nicht. Im Gegenteil: Sie kaufen sich gegenseitig den Schneid ab. Keine Frage, imposant ist er ja, der Fassadenneubau! Das Einkaufszentrum auch, aber eigentlich eher dort, wo es sich nicht an die Dimensionen des alten Schlosses halten musste. Also, das Berliner „Schloss“ wird insgesamt etwa dreimal so groß wie das Brauschweiger (ohne den Großteil des Einkaufszentrums). Ich frage mich, ob sich dadurch die Chance, ein Monstrum zu produzieren, eher verringert oder eher vergrößert. Sicher, in Berlin soll alles besser werden. Mit dem Braunschweiger Beispiel vor Augen weiß man ja immerhin schon mal, wie es am Ende nicht aussehen sollte. Und das „Humboldt-Forum“ ist ja auch keine Shopping-Mall. Andererseits, ein Museum, ein Archiv und eine Bibliothek haben sich die Braunschweiger auch noch ins Schloss geholt. Die sind ja auch nicht blöd. Na, egal, nächstes Jahr ist Baubeginn. Dann können wir uns alle zurücklehnen und einfach abwarten, was passiert. Und wer dann irgendein Problem mit dem „Schloss“ hat, wird es sich eben schönreden müssen. Oder einfach wegbleiben.
Bitte warten …