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Wilhelm von Boddien

 

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Kralle schrieb am 8. Juni 2008 um 16:44
Es ist eine Frechheit, auf Kosten des Steuerzahlers die Staatsoper zu demolieren!!Als "Neo-Rokoko" wird die Rekonstruktion der Knobeldorff-Architektur im Inneren von der Architekten-Lobby beschimpft! Mit dem selben Argument könnte man die Inneneinrichtungen aus dem Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, des Charlottenburger Schlosses oder der Dresdener Semperoper rausreißen und demolieren lassen, denn dies ist auch alles "Neo-Rokoko". Man gebe bei google-Bildersuche einmal "Apollosaal Staatsoper" ein, dann sieht man, welch schöne zeitlose Architektur hier auf dem Spiel steht. Man kann die Akustik auch verbessern, ohne alles zu demolieren (und der Apollosaal ist kein Zuschauerraum, sondern ein Foyer, aber er soll auch verschwinden). Drei Architekten haben sich zugetraut, den "Neo-Knobeldorff" zu erhalten und die Akustik zu verbessern. Es geht also auch ohen Vandalimus der modernistischen, nihilistisch-dekadenten Architketenlobby.Passt dieser Vandalismus der Architektenlobby zusammen mit der Rekonstruktion des Schlosses? Nein!! Hat man aus der Zerstörung des Schlosses wirklich nichts gelernt?? Ich werde nicht mehr schweigen!!P.S. eigentlich wollte ich endlich mal etwas für das Schloss spenden, ich fürchte aber, dass die geplante Gaspreis-Erhöhung von 25 Prozent mir einen Strich durch die Rechnung macht. Bitte bemühen Sie sich daher doch einmal um Spendengelder der Konzerne EON, RWE etc., denn diese sind ungeheuer selbstlos und stets am Wohl des Landes interessiert.
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