Gästebuch

Hinweis: Dieses Gästebuch steht Ihnen für Chats, Diskussionen und Mitteilungen gerne zur Verfügung. Es wird von uns nur verwaltet, aber nicht befeuert. Immer wiederkehrende Fragen werden von uns einmal beantwortet und in einer besonderen Rubrik gespeichert. Bitte schauen Sie dafür hier: “Häufig gestellte Fragen“. Sollten Sie mit diesen Auskünften nicht zufrieden sein, werden wir selbstverständlich eine entsprechende Anregung von Ihnen aufnehmen.

Wenn Sie eine schnelle, direkte Bearbeitung Ihrer Frage möchten, nutzen Sie den „Kontakt“ im Internet, damit mir Ihre Fragen und Anregungen sofort vorgelegt werden können. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mit Terminen eingedeckt bin und in der Spendenverwaltung ein riesiges Arbeitspensum erledigen muss, dass ich selbst nur auf diese Weise mit Ihnen kommunizieren kann.

Wilhelm von Boddien

 

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Dieses Formular speichert die E-Mail Adresse, Ihren Namen und eventuell Ihre Webseite zum Zwecke der Kundenbetreuung und der Kommunikation mit dem Förderverein Berliner Schloss e.V.. Wenn Sie Ihr Recht auf Auskunft, Löschung oder Sperrung nutzen wollen, wenden Sie sich jederzeit an den Förderverein Berliner Schloss e.V., Rissener Dorfstraße 56,
22559 Hamburg, info@berliner-schloss.de. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Es könnte sein, dass der Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn geprüft haben.
Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder Einträge nicht zu veröffentlichen.
PD Dr. Malte Römer schrieb am 16. Januar 2008 um 20:40
Nachdem ich einige schon weiter zurückliegende Beiträge gelesen habe, muß ich feststellen, dass ich den meinigen hätte sparen können: es haben andere schon viel treffender und schärfer formuliert: das neue Berlin steht voll von moderner Einfalt. Diese beansprucht immer noch für sich, „kühn und modern“ zu sein. Nun, das wäre sie sie vielleicht gewesen, wenn selbige Bauten zur Zeit von Wilhelm II. errichtet worden wären. Die Bauwerke der 90er Jahre vom Brandenburger Tor bis zum Potsdamer Platz aber sind ein Zeichen von Feigheit und Mitläufertum der Baudezernate. Man verweist darauf, dass schließlich „Star-Architekten“ hier bauen durften, da kann man ja nichts falsch machen; Herr Chipperfield darf das neue Museum verschandeln, indem er nicht die Wunden schließt, sondern moderne Flügel anbaut und so das ganze Gebäude aus dem Gleichgewicht bringt, er darf es, weil er vermutlich ein anerkannter Prominentix der Szene ist, den man vorweisen kann. Soll aber mal aus diesem Einheitsbrei ausgebrochen werden und qualitätvolle Bauten der Vergangenheit wieder errichtet werden: mein Gott, wie viel Gremien (von möglichst vielen „Koryphäen“, damit die Verantwortlichen aus dem Schneider sind) müssen da erst tagen und die architektonische und städtebauliche Unbedenklichkeit bescheinigen, bevor man sich vor der Architektenmaffia traut, eventuell eine einzige barocke Säule hinzustellen. Und was dann herauskommt, wird vermutlich ein halbherziger Mischmasch von genialem Original und moderner Mediokrität sein, wie die Vorredner bereits bemerkten (sehr treffend: wer käme auf den Gedanken, bei einem Nachbau von Mies van der Rohe vielleicht mal eben eine Seite des Gebäudes in wilhelminischem Barock o.ä. zu gestalten? Bei Schlüter ist alles erlaubt). Angesichts der Wühlarbeit der Architektenlobby, das ganze Projekt noch in ihrem Sinne umzugestalten (obwohl es gar nicht ihnen, sondern nur dem Verein zu danken ist, dass es dieses Projekt überhaupt gibt!) sollte der Verein sich m.E. in seine Satzung hineinschreiben, dass er das nicht mit Spenden unterstützt. Geld gibt’s nur bei vollständigem Wiederaufbau. Auf die Bauherren, die Verantwortlichen im Staat, ist kein Verlass.
Bitte warten …