Gästebuch

Hinweis: Dieses Gästebuch steht Ihnen für Chats, Diskussionen und Mitteilungen gerne zur Verfügung. Es wird von uns nur verwaltet, aber nicht befeuert. Immer wiederkehrende Fragen werden von uns einmal beantwortet und in einer besonderen Rubrik gespeichert. Bitte schauen Sie dafür hier: “Häufig gestellte Fragen“. Sollten Sie mit diesen Auskünften nicht zufrieden sein, werden wir selbstverständlich eine entsprechende Anregung von Ihnen aufnehmen.

Wenn Sie eine schnelle, direkte Bearbeitung Ihrer Frage möchten, nutzen Sie den „Kontakt“ im Internet, damit mir Ihre Fragen und Anregungen sofort vorgelegt werden können. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich mit Terminen eingedeckt bin und in der Spendenverwaltung ein riesiges Arbeitspensum erledigen muss, dass ich selbst nur auf diese Weise mit Ihnen kommunizieren kann.

Wilhelm von Boddien

 

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Dieses Formular speichert die E-Mail Adresse, Ihren Namen und eventuell Ihre Webseite zum Zwecke der Kundenbetreuung und der Kommunikation mit dem Förderverein Berliner Schloss e.V.. Wenn Sie Ihr Recht auf Auskunft, Löschung oder Sperrung nutzen wollen, wenden Sie sich jederzeit an den Förderverein Berliner Schloss e.V., Rissener Dorfstraße 56,
22559 Hamburg, info@berliner-schloss.de. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Es könnte sein, dass der Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn geprüft haben.
Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder Einträge nicht zu veröffentlichen.
Mannhart 49 schrieb am 13. November 2007 um 8:02
Herr Hüller, wenn Sie nur ein wenig Ahnung von Kunsthistorie hätten, wüssten Sie, dass das Hohenzollernschloss bis zu seinem Ende 1950 der bedeutendste Barockbau nördlich der Alpen war mit einmaligen Kunstschätzen darin. Von daher zieht Ihr Vergleich mit 'schwülstiger Landschaftsmalerei' nicht.Das Stadtschloss lässt sich kulturhistorisch nur mit einem Spitzenwerk eines großen Meisters wie Rembrandt oder Caravaggio vergleichen. Und was das 'Überspielen vergangener Größe' anbelangt, gebe ich S. Hartmann lediglich insofern Recht, als die Stadt Berlin mit der historischen Rekonstruktion ihrer baulichen Keimzelle - dem Schloss - die Gelegenheit erhält, die massiven Verluste ihrer geschichtlichen Bausubstanz durch Krieg und sozialistischen 'Wiederaufbau' an ihrer empfindlichsten Stelle zu korrigieren und damit allenfalls die überwiegend gesichts- und seelenlose moderne Architektur zu überspielen, die ganz Berlin dominiert, die nur selten Glanzstücke bietet und der Berlin den fragwürdigen Titel 'New York Europas' verdankt. Und was das 'Kopieren' angeht, können Steinmetze und Konservatorämter weltweit bestätigen, dass alle heutigen historischen Bauwerke, bspw. Notre-Dame de Paris auf der Île de la Cité, aufgrund ständiger Materialerneuerung bzw. -ausbesserung längst zu Kopien ihrer selbst geworden sind, vielmehr zu Kopien von Kopien von Kopien... Verlieren diese Kunstschätze dadurch an Reiz? Nein, denn sie haben zwei entscheidende Vorteile gegenüber Bauwerken zeitgenössischer, moderner Architektur:Erstens wurde bei ihrer Errichtung bzw. wird bei ihrer Restaurierung noch auf Qualität an Material und Ausführung Wert gelegt, oft ein großes Manko bei rasch hochgezogenen modernen Gebäuden, die schnell Profit abwerfen sollen, und zweitens, ein noch wesentlich wichtigerer Punkt, historische Bauwerke, ganz gleich ob als 'Kopie' (z. B. Frauenkirche in Dresden) oder als 'Original', stiften Identität. Und wie nötig der Berliner Schlossplatz die hat, wissen wir wohl alle, nicht zuletzt aufgrund der Lage in direkter südlicher Nachbarschaft zu Dom und Weltkulturerbe 'Museumsinsel' und als krönende, städtebauliche Pointe von Berlins Prachtmeile 'Unter den Linden'.
Bitte warten …