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Wilhelm von Boddien

 

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Kralle schrieb am 15. März 2007 um 12:33
Der Fall Dresden – ein Präzedenzfall Warum sollte man eigentlich irgend einen müden Euro in eigentlich großartige Wiederaufbauprojekte stecken, wenn ein Weltkulturerbe wie im Falle Dresdens sinnlos in die Gosse geschüttet wird? So denkt mittlerweile auch Günter Blobel, der sein Engagement zumindest für Dresden an den Nagel hängen will. Die Brücke dort hätte man auch kleiner haben können, ohne dass sie alles verschandelt und die Unesco herausfordert wird. Offenbar sind die Herren Milbradt und Co. genauso große Kulturbanausen wie Ulbricht und Honecker. Denen waren auch Schnellstraßen und kurzfristige, meist hässliche Prestigeprojekte auch wesentlich wichtiger als bleibende Werte. Und was ja am Ende stets den Ausschlag gibt, ist die Meinungsdiktatur solcher Politiker. Warum wird Deutschland eigentlich immer nur von geistigen Proleten regiert? Weltkulturerbe auf den Müll? Der Fall Dresden verrät uns viel darüber, wie es wirklich läuft in diesem Land. Kein Patriotismus, eine große geistige Identitätslosigkeit, kein Bewusstsein für die bleibenden (kulturellen) Werte unseres Landes.
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