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Wilhelm von Boddien

 

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Kralle schrieb am 30. Dezember 2006 um 17:14
Nach dem Bericht in der SZ vom 22.12. muss man wohl davon ausgehen, dass sich in Sachen Schloss, auf die Bundesregierung bezogen, wohl vorerst garnichts mehr tut. Die Bundesregierung baut lieber eine irrsinnig teure Geheimdienstzentrale in Berlin oder verteilt Stauergeschenke an die Unternehmen (die als Gegenleistung Arbeitsplätze schaffen – in China). Nur das Humboldtforum schiebt man vor sich her. Die Politik der "kleinen Schritte" eben... Unter solchen Voraussetzungen ist natürlich kein Mensch bereit, etwas für die Schloss-Fassaden zu spenden. Auch Ihr Optimismus wird da wohl leider ins Leere laufen. Es fehlen klare Signale. Und ohne den Staat läuft bei diesem Projekt wohl garnichts, was sicherlich wohl besser wäre, wenn man an die Dresdener Frauenkirche denkt. Die Bundesregierung ist wohl ein richtiger Klotz am Bein des Schlosses.Ich bin mal gespannt, ob nächstes Jahr (oder 2008) wirklich ein Architektenwettbewerb kommt. Die Konjunktur brummt, es geht aufwärts. Sie meinten einst, dass wäre die Chance für das Schloss. Zumindest für dessen Planung. So sollte es eigentlich auch sein, doch diese Rechnung haben sie wohl ohne die "Regierung der kleinen Schritte" gemacht. Wenn der Palast weg ist, haben wir wohl auf lange Zeit Ulbrichts Roten Platz zurück, diesmal allerdings in grün.
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