Schlossmünze

Anscheinend haben Sie neben Ihrer Schlossmacke auch noch das Bedürfnis, die Menschheit auch noch mit einer Schloss-Münze zu belästigen!? Hat da jemand zuviel Geld? Sparen Sie sich doch die Mailingaktion! Und das Luftschloss gleich mit, es hat in Berlin nichts zu suchen oder wollen Sie etwa noch bestehende Geschichte abreißen? Bleiben Sie doch da wo Sie herkommen. Sie kriegen von mir Post zurück, das können Sie glauben.

5 Kommentare zu “Schlossmünze

  1. Hoppla Herr Kraatz, da sind Ihnen aber die Pferde durchgegangen.
    Wer schreit, hat schon verloren.
    Vielleicht sehen Sie sich den "Palast" (stammt das Wort eigentlich aus dem Schatz des Sozialismus?) einmal an. Was soll diese verkleidete Ruine da noch? Und erhält man eine Ruine mitten in der Stadt nur deshalb, weil da findige Unternehmer "Action" machen?
    Für "Performance" gibt es in der Stadt genügend Ecken.
    Und, werte DDR-Nostalgiker (oder sind es nur die Berlin/Hauptstadt der DDR-Nostalgiker), reicht das frühere Tanzvergnügen, der Kaffeeklatsch, das Kennengelernthaben geliebter Menschen aus, um dieses düstere Gerippe allen anderen Berlinern und den Besuchern aus aller Welt weiterhin um die Ohren zu schlagen und auf die Augen zu drücken?

  2. Tja, leider gibt es immer noch ein ganze Menge Palast-Freaks bzw. radikale Schlossgegner wie David, die die hässliche Bude bis zum Erbrechen verteidigen. Ihrem naiven Fortschrittsglauben gemäß ist das Schloss etwas reaktionäres, rückständiges. Schönes einfaches Weltbild, aber letztlich auf dem Niveau des Schlossvernichters Walter Ulbricht.
    Ach ja, Walt Disney oder Las Vegas sei ein neues Schloss… Diese Polemik hat man auch vor gut 10 jahren gegen die Frauenkirche ins Feld geführt, heute entschuldigen die damaligen vehementen Wiederaufbaugegener ihre nunmehrige Akzeptanz der Frauenkirche damit, dass ja noch ein paar Mauerstümpfe vorhanden gewesen seien. Erstaunlich, wie schnell man seine Meinung mit hohlen Begründungen wechseln kann.
    Die Frauenkirche hat gezeigt, was Deutschland leisten kann, wenn es nur den Mumm hat. Hören wir also in Bezug auf das Schloss auf mit dem ewigen Geht-nicht-Gejammer. Auch die mittlerweile ausgelutschten Orignal-Kopie-Debatten haben bisher wenig gebracht. Wen interessiert es denn schon, dass die Frauenkirche zu 99 Prozent eine Kopie ist. Na und? Am Kölner Dom wird auch ständig was ausgetauscht, keiner weiß, was da noch Orginal ist.
    Entscheident ist was WIR (die Mehrheit der BV will) und was für das Berliner Stadtbild wichtig ist.

  3. Sicherlich! Gerade dessen Funktionäre haben angesichts eigener Leistungen doch die größte Angst vor der Schönheit historischer Gebäude. Aber es gibt eben auch Architekten, die sich trotz eigener moderner Schöpfungen hinter die historische Rekonstruktion stellen, dort, wo der Ort es gebietet wie Pei, Johnson, Kleihues, Kollhoff, Mäckler, Sattler, Braunfels und viele andere große Namen. Und bei den sog. "Normalarchitekten" ist die Quote noch höher.

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