Mein Palast der Republik

Nein, mit dieser Überschrift will ich nicht meine Alteigentümer-Ansprüche auf diesen Palast anmelden. Angesichts der Absurdität vieler solcher Ansprüche frage ich mich allerdings schon manchmal, ob ich‘s nicht auch mal versuchen sollte. Denn wieso müssen diese Ansprüche immer nur aus Hamburg, München, Stuttgart oder Düsseldorf kommen? Kann nicht ein kleines Stück des Ostens auch mal einem Ostdeutschen gehört haben? Nun ja, der Boden, auf dem der Palast (noch) steht, dürfte wohl eindeutig den Hohenzollern gehört haben. Diese wurden zwar vor langer Zeit schon einmal gründlich abgefunden. Aber wir wissen ja inzwischen, wieviele von denen, die einmal abgefunden wurden, sich damit durchaus noch nicht abgefunden haben. Ein Rechtsstaat mag eine klare Sache sein, ein Rechtsweg kennt viele Umgehungsstraßen. Aber lassen wir das…

Als seinerzeit in der leergebombten und gesprengten Mitte Berlins jener Palast der Republik eingeweiht wurde, war Ostberlin – die Mitte lag nun mal im Osten damals – längst pleite. Das wußte allerdings kaum einer. Heute ist ganz Berlin pleite, und alle wissen es. Aber überall in der Stadt werden Konsum-, Bank- und Büropaläste gebaut, die nicht wegen Schließung leerstehen wie eben der Republik-Palast. Sie können wegen Leerstands gar nicht erst eröffnet werden. Aber keiner lacht.

Über den Palast der Republik haben wir schon gelacht, als er noch im Rohbau stand. Wenigstens Witze wurden gemacht über das, was man nicht ändern konnte – über die Renomiersucht der uns regierenden kleinen Leute. Schon den Fernsehturm nannten wir schlicht Renomierpimmel wie dann den Palast Palazzo prozzi oder EDEKA – Erichs Datsche am Kanal. Und als dann die Lichter zum erstenmal angingen in jenem von Partei und Regierung liebevoll “Palast des Volkes” getauften Bauwerk, sprachen wir nur noch von Erichs Lampenladen. Solche Bauten hielten wir damals für Betonklötze der Großmannssucht. Wir hatten ja keine Ahnung, wie Großmannssucht wirklich aussieht.

Für uns wie für die uns regierenden kleinen Provinzfürsten waren bereits westliche Messingmischbatterien geradezu verschwenderischer Luxus. Solcher Luxus – das wußten wir alle, obwohl es Staatsgeheimnis war – hing in den Wandlitzer Naßzellen unserer Politbüro-Greise. Wohl um das Volk einmal an solchem Luxus teilhaben zu lassen, bestellten die herrschenden Bauherren – so ging das Gerücht – die Sanitäranlagen für den Deutschen Demokratischen Palast der Republik im kapitalistischen Schweden. Natürlich war das top secret, sprach sich aber wie lles, was in der DDR so geheim war, in Windeseile herum. Ein zweites Gerücht – und ich bin ein so unbelehrbarer DDR-Bürger, daran zu glauben – besagte, daß diese Sanitäranlagen in Schweden mehrmals nachbestellt werden mußten. Denn auch auf dieser Großbaustelle des Sozialismus wurde besonders gern gestohlen, was im real-existierenden Sozialismus nicht zu kaufen war. Zwar war die Baustelle strengstens bewacht, aber die Intelligenz der Arbeiterklasse übertraf damals schon bei weitem die Intelligenz ihrer Sicherheitsorgane. Jede noch so kleine Aktentasche jedes ein- oder ausgehenden Bauarbeiters, Bauingenieurs oder Architekten wurde zwar eingehend kontrolliert, aber einen Blick auf die Ladeflächen der ein- und ausfahrenden Baufahrzeuge zu werfen, hat man lange Zeit vergessen. Das übrigens sagt mehr aus über die Effektivität der DDR-Sicherheitsorgane als viele Kilometer Aktenmaterial der Gauck-Behörde.

Was vorher niemand vermutet hatte, traf ein – kaum war der Palast fertig gebaut, da wurde er auch schon von denen angenommen, für die er angeblich gebaut worden war – von den Ostberlinern und ihren Gästen. Und das lag gewiß nicht allein an den so besonders luxoriösen Sanitäranlagen des Hauses.

Ich habe ziemlich lange gebraucht, meinen Widerwillen gegen das Prachtstück zu überwinden.. Schuld daran, daß es dabei nicht blieb, ist ein Kollege, ein Schauspieler und Regisseur vom Maxim-Gorki-Theater – Jochen Thomas. Er wollte oder sollte eine weihnachtliche Kinderrevue für den großen Saal des Palastes inszenieren und suchte dafür einen Textautor. Ich habe mich lange gewunden, konnte aber der freundlichen Impertinenz des Jochen Thomas auf Dauer nicht widerstehen. Und was eigentlich sprach gegen einen ganz und gar unsozialistischen Weihnachtsmann in diesem Großbau des Sozialismus?

Der Erfolg der Unternehmung gab der Hartnäckigkeit von Jochen Thomas recht, und aus der einen Weihnachtsrevue wurden viele, die nicht nur im Palast vor ausverkauftem Riesensaal liefen, sondern auch im Fernsehen der DDR regelmäßig übertragen wurden. Das mir besonders Sympathische an der Unternehmung war, daß da Kinder für Kinder sangen, tanzten, spielten. Neulich hörte ich in einer Fernsehreportage über Kinderballett in der DDR, daß auch hierzu nur Kinder von linientreuen Genossen Zugang gehabt hätten. Früher hatte ich immer gedacht, nur die DDR-Propaganda wäre so primitiv, Dinge zu behaupten, die jeder Beteiligte sofort widerlegen könnte. Vieles von dem, was heute über die zurecht dahingegangene Republik berichte wird, entspricht in seinem Wahrheitshalt in etwa dem, was die offizielle Selbstdarstellung der DDR an Wahrheit enthielt. So wie damals alles gut war, ist heute alles schlecht. Und manchmal hab ich das Gefühl, dieselben Stimmen zu hören, die früher blind jubelten und heute ebenso blind verdammen.

Eine andere Revue, für die ich damals Texte schrieb, wurde nicht im Fernsehen der DDR übertragen. Sie hatte den harm- und einfallslosen Titel “Spaß muß sein” und erfreute sich ebenfalls großer Publikumsresonanz, unter anderem weil da im großen Saal, also allabendlich vor mehreren tausend Zuschauern Dinge gesagt wurden, die man – wenn überhaupt – sonst nur in den Kabarettkellern oder –dachböden dieser Satire fürchtenden Republik zu hören bekam. Schuld daran, daß ich diesen Satire-Versuch mitmachte, war wiederum ein Schauspieler, diesmal vom Deutschen Theater, Eberhard Esche. Er hatte, an seine Zusage, die Revue zu conferencieren, die Bedingung geknüpft, daß ich ihm die Texte dafür schriebe. Ich war eitel genug, mich geschmeichelt zu fühlen, von so einem bedeutenden Schauspieler zu seinem Autoren gemacht zu werden, sagte zu, und die Revue lief und lief und wurde erst kurz vor dem Ende der DDR abgesetzt.

Als ich Eberhard Esche einmal fragte, warum er so eine Unterhaltungsrevue mitmachte, sprach er den schönen Satz, es wäre nun mal der Traum eines jeden Schauspielers einmal im weißen Frack eine Revuetreppe hinabzuschreiten. Um das also noch hinzuzufügen -–es war nicht alles rot im Palast der Republik. Es gab ganz und gar unpolitische Konzerte, aber eben auch das Fest des politischen Liedes. Daß auch die SED-Parteitage und andere politische Großveranstaltungen in diesem Palast stattfanden, hinderte nicht einmal erklärte Antikommunisten das Haus zu betreten. Die Gaststätten des Hauses waren beliebter als manche andere DDR-Restaurants. Das allerdings ist noch kein Qualitätsbeweis. Schließlich gehörten unsere Restaurants neben den Wohnungs- und anderen Ämtern zu den ungastlichsten Stätten der Republik.

Jedenfalls wurde im Palast der Republik ganz und gar unpolitisch gegessen, getrunken, manchmal auch gesoffen, getanzt, gekegelt, gefeiert. Und einmal, als Honecker bei unser aller Kohl auf Staatsbesuch war, sendete sogar das ZDF aus dem Palast der Republik – das Politmagazin “Kennzeichen D”. Und in jener Sendung – wie gesagt, Kohl saß oder stand gerade mit Honecker im Westen herum, sagte in jener Sendung der SPD-Politiker Egon Bahr im Ostberliner Palast der Republik, alles was er politisch bewirken wollte, sei die Einheit Deutschlands. Das fand damals nicht nur ich ganz und gar unerhört. Daß sich der Bahr getraute in Ostberlin zu sagen, was Kohl in Bonn sich nicht traute, das fand und finde ich zumindest noch heute bedenkenswert.

Aber zurück zum Palast der Republik! Er wurde auch nach dem Sturz der ostberliner Regierung nicht gestürmt, sondern weiter besucht, als habe das Haus mit dem politischen System nichts zu tun.

Erst die letzte Volkskammer, die zugleich die erste von uns frei gewählte war, erkannte dann den politischen Symbolwert dieser Kommunistenfalle. Die Abgeordneten flohen im Sommer 1990 geschlossen aus dem Palast. Daß dies wegen der plötzlich festgestellten Asbestbelastung geschah, kann gar nicht sein. Schließlich flohen unsere mutigen Abgeordneten in ein Haus mit wesentlich höherer Asbestbelastung.

Der Asbestgehalt des Palastes der Republik – das wissen wir jetzt endlich, so viele Jahre nach seiner Eröffnung – ist keine Materialfrage, sondern eine Frage der politischen Grundüberzeugung. Für die, die den Palast erhalten möchten, ist es guter Asbest, zumindest kein schlechterer als der, der sofort nach seiner Entdeckung aus dem Westberliner ICC entfernt wurde. Für die anderen, die wahren Demokraten also… Das ist übrigens demokratisches Grundprinzip unserer neuen Demokratie, daß – wenn man selbst Demokrat ist, und das ist man natürlich ohne Frage – die anderen gar keine Demokraten sein können. Für die Demokraten also ist der ganze Palast ein Hort unbelehrbarer Asbestkommunisten, die die ganze Demokratie mit sich und ihrem Asbest verseuchen wollen. Zwar weiß noch kein Mensch so recht, was man an die Stelle des Palastes stellen könnte und erst recht nicht, wie man das dann bezahlen könnte. Aber das wußten die Kommunisten damals ja auch nicht, als sie das Berliner Schloß wegreißen ließen, um sich von einem Teil deutscher Geschichte loszusagen, den sie einfach nicht mochten. Damals allerdings ahnte noch kein Mensch, was für ein gutes, demokratisches Argument Asbest sein kann, um deutsche Geschichte zu entsorgen.

18 Kommentare zu “Mein Palast der Republik

  1. Lieber Peter,
    wirklich ein schöner Beitrag, hat tatsächlich viel Freude gemacht, ihn zu lesen und schmunzeln konnte man auch dabei.
    Leider ist nur immer wieder zu anzumerken, daß Form und Inhalt oft verwechselt werden und das scheint zuweilen auch ein wenig bei Ihnen durch; niemand will doch keinem die Erinnerungen an nette Stündlein jenseits des DDR-Alltages im PDR-Foyer bei Broiler und Rotkäppchen rauben, geht doch auch gar nicht, ist doch ein Teil der Erinnerung (die Gedanken sind frei, nicht wahr?).
    Aber das Teil ist häßlich hoch zehn und die gebaute Idee, welche das Schloß verkörpert steht darüber , wie der Phönix überm Erdferkel, mit Verlaub gesagt; außerdem ist der PDR an dieser Stelle ein barbarischer Fremdkörper, wie eine es eine Warze auf dem Antlitz von Aphrodite wäre, während hingegen das Schloß den Bezugspunkt für die Linden, den Dom, die Museumsinsel, das Zeughaus, die Kommandantur und das Kronprinzenpalais wiederherstellt.

  2. Peter, ein wirklich guter Beitrag! Auch ich habe ihn interessiert gelesen.

    Ich bin für den Wiederaufbau des Berliner Schloßes und nur die Tatsache, daß der PdR auf dem Grund des Schloßes steht, muß der PdR meiner Ansicht nach weichen.

    Die Frage, ob man auf ein Symbol der jüngeren (ost-)deutschen Geschichte verzichten kann, wird hier immer wieder gestellt. Eigentlich müßte man hier mit "Nein" antworten, da man auf keinen Teil der Geschichte verzichten darf. Nun stehen wir hier eben vor dem großen Problem, entweder eine gut 40jährige Geschichte oder eine eben gut 500jährige Geschichte zu erhalten….

    Hätten die DDR-Politiker das Schloß erhalten und den PdR an einer anderen, weniger historischen Stelle errichtet, so könnten wir beide Bauten bestehen lassen.

  3. Herr Weinke,
    Wie kann etwas auf dem Grund einer nicht existenten Sache stehen. Es handelt sich um öffentlichen Boden. Auch 500 Jahre Bestand ist unmöglich zu erhalten, existiert er nicht mehr.
    > Hätten die DDR-Politiker das Schloß erhalten… Eine Wiedergutmachung von etwas wird unmöglich zur guten Sache wenn man dabei etwas tun muss welches eigentlich auch wieder gut gemacht werden müsste. Oder sehe ich das nicht richtig? Aus Unrecht kann niemals etwas Rechtes entstehen.
    Nebenbei, laut Einigungsvertrag darf der Palast nicht abgerissen werden. Nach wahrhaft betrachtetem Recht, haben die Vertreter der Bundesrepublik, im Namen aller ihrer Bürger, mit ihresgleichen aus dem Osten unterzeichnet das der Palast, die Kulturhochburg des Landes, stehen bleibt. Juristisch ist der Vertrag hinfällig, weil es die DDR nicht mehr gibt. Alle Gewalt geht vom Volke aus. Das Volk im Westen versprach dem Volk im Osten etwas! (Echte Demokratie) Wie kann es nun sagen: Unser Versprechen, der Vertag hat nichts mehr zu melden, euch Ostler gibt es schließlich nicht mehr? Wie vermag dies zur Wiedergutmachung von etwas führen?

  4. Das Volk im Westen versprach dem Volk im Osten etwas! (Echte Demokratie) Wie kann es nun sagen: Unser Versprechen, der Vertag hat nichts mehr zu melden, euch Ostler gibt es schließlich nicht mehr?

    Doch!Es gibt sehr viele Ostler, die beziehen jetzt Westlerrente in EUR obwohl sie keinen Pfenning dazubezahlt haben.
    Alles Fielmann oder was?

  5. Frag ich mich, wenn ich solchen Sch…dreck lese.

    "Aber das Teil ist häßlich hoch zehn"

    Wie oft muß man Euch eigentlich sagen, daß das Thema Schönheit/Häßlichkeit in einer objektiven Diskussion zu suchen hat? Wenn ich Dich sähe, muß ich ….. vor soviel lebende Häßlichleit. OK?

    Hat was vom Herrenmenschen, anderen seine Überzeugungen als das non plus ultra ("nichts darüber hinaus" – für Unwissende) aufzuschwatzen. Andere Meinungen zählen natürlich nicht – schließlich ist man selbst ja Demokrat, die anderen Antifakampflesben.

    "und die gebaute Idee, welche das Schloß verkörpert steht darüber"

    Zuviel Boddiensche Propaganda gefressen oder die Blödheit schon mit der Mutterzitze begierig eingesaugt?

    Welche Idee verkörpert denn das Schloß bitte? Das war nicht mehr als eine S….residenz für preußische Herrenmenschen. Das Volk hatte da drin nichts zu suchen, im Gegensatz zum Palast, der FÜR das Volk gebaut wurde, nicht dazu, es zu knechten.

    " , wie der Phönix überm Erdferkel, mit Verlaub gesagt; außerdem ist der PDR an dieser Stelle ein barbarischer Fremdkörper, wie eine es eine Warze auf dem Antlitz von Aphrodite wäre, während hingegen das Schloß den Bezugspunkt für die Linden, den Dom, die Museumsinsel, das Zeughaus, die Kommandantur und das Kronprinzenpalais wiederherstellt."

    Applaus für soviel gequirlte Sch….. Schönes Niveau, prima.

  6. Ganz ruhig bleiben Herr Höfer, bald steht der PdR nicht mehr, dann brauchen Sie sich auch nicht mehr wie ein HB-Männchen aufregen. Oder was für Aktionen planen Sie in der Zukunft, nach dem Abriß des PdR wird es für Sie ja langweilig. Sie könnten dann natürlich Ihren grünen Daumen entdecken, um dann für die ewige Erhaltung des Parks (Zwischenlösung PdR / Schloß) einzustehen.

    Sie haben übrigens die guten Beiträge "Mein Palast der Rep." durch Ihre Aussage "Ins Hirn gesch…" niveaulos gemacht!

  7. Ich suche mir ein lauschiges Plätzchen, wo ich ungestört bin, habe frühs 2 Wochen alte Wurst gegessen (lag im Sonnenschein) und trinke 2 Liter Müllermilch, und dann sch….. ich ins Schloß hinein. Irgendein Schrank wird sich schon finden, klammheimlich.

    ICH SCH….. INS SCHLOSS! 🙂 UND AUF EUCH AUCH. JAWOLL.

  8. Alles klar Herr Höfer, aber wie ich feststelle, sind Sie sich ja auch sicher, daß das Schloß kommt.

    Nebenbei bemerkt, scheinen Sie ja eine gute Verdauung zu haben, so häufig wie Sie darüber schreiben. Na ja, wo von man voll ist, läuft man über. Nicht war.

  9. Das muss man glaub ich nicht mehr kommentieren. Oder doch, für die ungläubigen und Anhänger einer Fielmanndemokratie: Westlerrente? Ah ja! Sehen sie das in etwa so: Da das "Recht" so praktiziert wird in diesem Falle als gäbe es ehemalige DDR Bürger nicht mehr, arbeitet natürlich auch keiner mehr dort und deshalb zahlen dieda ja auch dort keine Beiträge?

  10. Ja, das Bild wird klar! Sie meinen sicherlich die Luxus Toiletten welche auf besagte Fielmanndemokratie zurückzuführen ist. Je billiger die Demokratie um so mehr kann man sich leisten in diesem Lande, in zweifacher Hinsicht. Das haben Sie mit Ihrem Versuchen a la Fielmann eindrucksvoll vorgeführt. Nur gut das dies Forum so schwach besucht wird.

  11. C.Höfer schrieb:
    "Welche Idee verkörpert denn das Schloß bitte? Das war nicht mehr als eine S….residenz für preußische Herrenmenschen. Das Volk hatte da drin nichts zu suchen, im Gegensatz zum Palast, der FÜR das Volk gebaut wurde, nicht dazu, es zu knechten."

    Sie versimplifizieren das Schloß und idealisieren den PdR. Zudem werden beide Gebäude von Ihnen politisiert. Dieses ist schon zur Genüge ausdiskutiert worden, hindert Sie allerdings nicht daran, immer wieder in die gewohnte schwarz-weiss-Malerei zu verfallen.
    In diesem Zusammenhang wäre interessant, wie der Kreml in Ihr Bild der knechtenden Herrenmenschen fällt. Im ideologischen Mutterland warf dies kein Anschauungsproblem auf.
    Ich darf bitten, nicht immer den gefühlsmäßig einfacheren Weg der Abgrenzung zur Selbstlegitimation zu wählen.
    Was den Schlossplatz anbelangt, so freuen Sie sich lieber am Wiederaufbau 😉
    Ich zitiere: *ähem*
    Bau auf, Bau auf, richten wir die Heimat auf

    Wenn ich mich recht entsinne, so haben die Chefideologen dabei ja auch noch eine bessere Zukunft vorgesehn.

    bau auf! bau auf! Für eine bessere Zukunftrichten wir die Heimat auf!

  12. "Nur gut das dies Forum so schwach besucht wird."

    Passen Sie mal auf, was passiert, wenn die pösen pösen Purchen des Berliner Senats endlich die Reinsch…ßbox, andere nennen es "Infobox", genehmigen!

    80 Millionen Bürger stehen ganz schafestreu, wie ehedem, hinter dem Schloßwiederaufbau.

    Dann wird dieses Forum explodieren!

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