Das war wohl nix!

Die Abrißfirma zahlt den Arbeitern unter Tarif!!!! Jetzt muss alles neu vergeben werden. Oder wollen die Schlossanhänger etwa sowas noch unterstützen??? Der Palast wird siegen!!!!! Der Palast bleibt!!!!! Auch wenn der Bundestag für den Abriss stimmen sollte wird der Palast trotzdem stehen bleiben, weil immer irgendwas den Abriss doch verhindern wird. Nur Mut Palastfreunde!!!!!! Das Schicksal ist auf unserer Seite!!!!!

23 Kommentare zu “Das war wohl nix!

  1. Das Mäuslein kommt mir vor wie ehedem ein großer Führer, der – obwohl die Sowjets schon 200m vor seinem Bunker standen – meinte, jetzt werde die große Siegesschlacht geschlagen.

  2. Berlinfreund! Wir sind doch nicht die Sowjets! Was für ein Vergleich. 🙂

    Ich bin über die vielen Ausrufezeichen der Maus etwas verwundert. Ich wußte gar nicht daß hinter jeden Satz mehrere Satzzeichen gehören. Soll wohl so besonders aussagekräftig sein.

  3. Lieber Wolff, das war gewiß nicht ein Vergleich mit den Schloßfreunden, sondern sollte allein die Irrwitzigkeit zeigen, wenn jemand meint, noch den Endsieg zu erringen, nachdem längst alles entschieden ist.

  4. In den letzten Tagen melden sich zunehmend verantwortliche Politiker zu Wort, die ihre eigenen Abrissabsichten zum Palast verkünden.
    Bereits im Dezember 2005 haben sie erneut und nicht nur von uns Post bekommen. Vorschläge, Fragen, Forderungen und Proteste sind deren Inhalt. Dazu schweigen sie bis jetzt und sind bestrebt, vollendete Tatsachen zu schaffen weil sie wissen, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen den Palastabriss und die damit verbundene Geldverschwendung ist.
    Die Eile, mit der die Abrissvorbereitungen in den letzten Wochen und Monaten durch bestimmte Politiker vorangetrieben wurden, zeigt, das die Behandlung des Themas „Palast der Republik“ lediglich eine Alibiveranstaltung ist und eine Farce wird.
    Deshalb veröffentlichen wir jetzt einen Teil dieser Briefe. Sie zeigen die Sprachlosigkeit der Politik gegenüber den stark anschwellenden und vielschichtigen Protesten gegen den Palastabriss aus dem In –und Ausland.
    Die Bürgerinitiativen „Pro Palast“ und der „Sprecherrat der ehemaligen Palastmitarbeiter“ kündigen weitere Protestmaßnahmen für 2006 an, darunter die Ausstellung „Der Palast lebt“ mit neuen Fakten und Informationen, die das unmöglich beabsichtigte und den vielschichtigen Skandal auf dem Schlossplatz in Berlin sichtbar machen.
    Wir werden auf diesen Seiten weiter berichten, insbesondere auch dazu, was die Politik und die etablierten Medien verschweigen möchten.

  5. Warum anerkennen Sie nicht endlich, dass es nun an der Zeit ist, Tatsachen und Mehrheiten demokratisch legitimierter Volksvertreter und der Mehrheit der deutschen Bevölkerung zu akzeptieren?
    Der (B)Palast wird fallen, dass Schloss gebaut.
    Ein unsägliches Gebäude wird kleingeschottert und für den Straßenbau wenigstens noch eine nützliche Funktion haben.

    Ruhe in Frieden Palast!

  6. Sie wissen das es Ihre Mehrheiten nicht gibt, Repräsentative FORSA und Emnit Umfragen sagen klar was hier Sache ist! Und das mit dem Bundestag: Demokratie bedarf Information. Da es dieseim Bundestag nicht richtig gab bzw. gibt kann der Beschluß nicht gültig sein oder werden, den sowas hat nichts mit Demokratie gemein, sondern mit Lobbyismus. http://palastbuendnis.de/downloads/12%20Gruende.pdf#

  7. Oh, jetzt ist der PdR schon ein "Friedens-Palast"!

    Ihr pdf. ist ja wirklich süß gemacht, aber es überzeugt mich nicht. Kann Berlin nur kreativ sein, wenn der PdR stehen bleibt? Das Humboldt-Forum kann doch ebenfalls ein Ort der Kunst, Kultur und Kreativität werden, machen Sie doch einfach mit, bauen Sie am Humboldt-Forum mit, so daß es eben nicht nur für Snobs da ist – wie Sie gerne behaupten – sondern auch für Ihre Themen. Aber das der PdR nun abgerissen wird, daß ist jetzt so sicher wie "Das Amen in der Kirche".

    Wirklich, nun stehen Sie doch auch einmal dazu, daß Sie es nicht geschafft haben den PdR zu erhalten. Doch ausschließen brauchen Sie sich jetzt natürlich nicht. Bauen Sie mit…

  8. "Mitbauen" müssen wir eh alle, da das meiste aus Bundesmitteln stammt. Es ist doch verständlich das diese Ausgabe in Zeiten knapper Kassen und Einsparungen im Sozialwesen nicht so leicht zu vermitteln ist. Erst recht nicht wenn ein bestehendes Gebäude für wenig Geld genutzt werden kann.
    Ich kann die Politiker verstehen die gegen den Palast stimmen werden: die meisten werden keine Ahnung haben worum es hier eigendlich geht, da sie wichtigere Probleme haben und wollen dieser für sie lästigen Diskussion ein Ende machen. Ist nur menschlich. Ausserdem ist die Vergabe für den Abriss abgeschlossen und bei nichteinhaltung des Vertrages drohen Bußen.

    Trotzdem bleibt es eine Fehlentscheidung mit wenig Sinn für Kultur und Geschichte.(der Mensch schafft es einfach nicht aus seinen Fehlern zu lernen)

  9. Wichtig ist es jetzt, diese ganzen Statements zu Dokumentationszwecken zu sammeln. Nach ein paar Jahren glaubt das sonst kein Mensch mehr. Es ist das gleiche Gerede, das man sich vor dem Aufbau der Dresdner Frauenkirche anhören mußte. Heute stehen die Menschen dort stundenlang Schlange und keiner will mehr dagegen gewesen sein.

  10. Ach ja, das ist derzeit das einzige noch verbliebene Arrgument: Man könne die Frauenkirche nicht mit dem Schloß vergleichen, das sei ja etwas ganz anderes. Merkwürdig nur, daß man versucht hat, sie mit exakt den gleichen Argumenten zu bekämpfen. Nachdem der Unsinn des ganzen Geschwätzes bei der Frauenkirche offensichtlich geworden ist, wird nun versucht den Menschen einzureden, daß die Behaptungen, die sich bei der Frauenkirche als falsch erwiesen haben, beim Schloß richtig seien.

    Nur, warum sollten sie das? Wir werden in Berlin das gleiche erleben wie in Dresden. Hinterher werden alle behaupten, sie seien schon nimmer dafür gewesen. und die Debatten, die heute noch geführt werden,werden rückblickend als Gepensterdiskussionen erscheinen. Wetten?

  11. Im Grunde ist doch diese ganze Debatte sinnlos – kann man ernsthaft eine Diskussion darüber führen, ob man kleine Kinder prügeln darf?
    Die Freunde des Häßlichen und Antiurbanen sollen doch in ihrer eigenen Soße schmoren bis zum St. Nimmerleinstag, ihr Problem.
    Langfristig setzt sich das Schöne, Gute und Wahre durch.

  12. Du mit dem Häßlichen und Bösen was soll das heißen? Wieso ist der Palast der Republik böse und häßlich – häßlich ist der jetzt nur weil die Fassade weg ist. Kennst du den Palast der Republik wie der vorher war? Mit den weisen Platten davor und den braunen Scheiben. Der war nicht häßlich. Ich wäre traurig wenn der weg kommt. Aber der kommt nicht weg!!!!!! Garantiert nicht!!!! Das Schloss ist war häßlich und böse!!!!!!!!!!!!!!

  13. Stimmt, wer so pervers ist, den öden Kasten (Originalwortlaut meiner Kinder) als Friedenspalast zu bezeichnen, muß schlicht pervers sein.
    Nein, entschuldigt bitte, der ist pervers.

  14. …Stimmt, wer so pervers ist, den öden Kasten (Originalwortlaut meiner Kinder) als Friedenspalast zu bezeichnen, muß schlicht pervers sein…

    Das ist auch meine Meinung.

    Dann konnte man genausogut die Parkhäuser der Stadt "Friedensparkhäuser" nennen.

    Die haben nämlich die gleiche Ausstrahlung wie der Ballast der Republik.

  15. Ach ja, beschweren sich über die Palastfreunde aber schreiben selbst nur belangloses Zeug. Sie denken sie können sich zurücklehnen und das Schloss wird dann schon kommen. Wenn der Palast abgerissen ist fängt doch der Kampf für ihre Sache erst richtig an, dann geht es darum so schnell wie möglich Spenden zu sammeln-> ALSO, bringt GUTE Argumente und werdet nicht müde, so wie wir auch nicht.

    Und der Teilnehmer mit der unqualifizierten Meinung mit "Häßlich und Böse" sollte sich einige Argumente aus der Berliner Zeitung(Magazinteil 14./15.01.) durchlesen. Auch wenn einiges mit Vorsicht zu genießen ist, das Argument mit dem ewigen Kampf der Stile und Epochen gegeneinander und der allmählichen Anerkennung dessen Werte ist wichtig.
    Der Artikel beschäftigt sich mit der Abrisslust in Berlin im allgemeinen(ob ICC, Kreisel, Deutschlandhalle etc.). Bei der Schlossdebatte spielen zwar noch viele andere Faktoren hinein aber trotzdem lesenswert.

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