Wie soll die Mitte Berlins künftig aussehen?
Zwischen Schloßplatz und Alexanderplatz ist viel freier Raum. Bislang wurde vor allem darüber diskutiert, auf der Freifläche das historische Viertel in seinen alten Grundrissen aufzubauen. Nun haben Stararchitekten ganz andere Ideen präsentiert. Eine sieht ein Wasserbecken vor dem Roten Rathaus vor.
Ein Central Park, ein City-Hafen, ein sozialistischer Aufmarschplatz, ein archäologisches Grabungsfeld oder eine multifunktionale Amüsiermeile: Das sind die fünf Visionen, die die Büros Graft, David Chipperfield Architects und Kiefer Landschaftsarchitekten im Auftrag der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher für die historische Mitte Berlins entwickelt haben
Das 14 Hektar große, bislang namenlose Areal zwischen Fernsehturm und Schloßplatz soll nach dem Bau der U-Bahn ab 2017 neu gestaltet werden. Offen ist aber, wie das historische Zentrum Berlins künftig aussehen soll. Mit diesen Visionen will die Senatsbaudirektorin heute Abend die Diskussion darüber eröffnen. In einer „Bürgerwerkstatt Zukunftsraum Historische Mitte“ sollen die Pläne erstmals öffentlich präsentiert werden.
„Wir wollen einen kreativen Denkprozess anschieben und nicht gleich ein fertiges Ergebnis präsentieren“, sagte die Baudirektorin. Sie wolle deshalb auch nicht sagen, welcher Vorschlag ihr persönlich am besten gefalle. „Wir sind ja erst ganz am Anfang der Überlegungen. Jetzt schon den Fokus auf eine der Ideen zu legen, wäre sicherlich verfrüht.“ Reizvoll wäre aus ihrer Sicht allerdings eine Kombination aus Stadtpark und Hafenbecken.
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Berliner Morgenpost, 17.12.2009
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