Werbung an der Humboldt-Box auf Schlossplatz wird eingeschränkt

Werbung an der Humboldt-Box auf Schlossplatz wird eingeschränkt

Das Land Berlin und das Neusser Unternehmen Megaposter haben sich auf eine eingeschränkte Werbung an der sogenannten Humboldt-Box auf dem Berliner Schlossplatz geeinigt. Das Unternehmen, das als Konzessionsnehmer die Humboldt-Box zur Information über den Schlossbau und die Nutzung des Humboldtforums errichtet, und das Land haben damit ihre Unstimmigkeiten beigelegt, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung am Dienstag mitteilte. Die Aussichtsterrasse auf dem Bau solle bereits am 21. Dezember eröffnet werden.

Der Vereinbarung zufolge wird Megaposter ab Januar 2010 an dem Baugerüst in deutlich geringerem Umfang werben. Die Werbung an den Gerüstflächen hin zum Lustgarten entfalle vollständig, hieß es. Zudem werde Megaposter einen Teilbetrag der Werbeeinnahmen in Höhe von 50 000 Euro für gemeinnützige Bildungseinrichtungen im Bezirk Mitte zu spenden.

Die Zusammenarbeit solle nun, nachdem Differenzen um die Werbung auf dem Schlossplatz beigelegt seien, fortgeführt werden, teilte die Senatsverwaltung mit. Land und Megaposter einigten sich den Angaben zufolge auch über die Umsetzung des gesamten Werbekonzeptes, welches Gegenstand des Konzessionsvertrages ist.

Berliner Zeitung, ddp, 15.12.2009