Schlossfassade ist Spendensache
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Der Minister sagte lediglich: „Ich rechne fest damit, dass wie bei der Dresdner Frauenkirche mit dem Baubeginn ein positiver Sog im Spendenaufkommen einsetzt.“ Es sei nun Aufgabe der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum, mit der Unterstützung des Fördervereins Berliner Schloss dieses Geld einzuwerben. Damit bestätigte Ramsauer indirekt einen Bericht aus seinem Hause an den Haushaltsausschuss, wonach die historischen Fassaden auch zeitlich versetzt fertiggestellt werden könnten, wenn die 80 Millionen Euro dafür nicht rechtzeitig bereitstünden. An den vom Bundestag beschlossenen Kostenrahmen, wonach 440 Millionen Euro der Bund und 32 Millionen Euro Berlin zahlen sowie 80 Millionen Euro durch Spenden zusammenkommen müssen, sei er gebunden.
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Eine rundum gute Nachricht gab es gestern schließlich doch noch: Das „Archäologische Fenster“, das die noch erhaltenen, denkmalgeschützten Schlosskeller für die Besucher zugänglich erhalten soll, ist nunmehr fest eingeplant. Das bestätigte der Chef der Schloss-Stiftung Manfred Rettig, der Berliner Morgenpost. „Wir werden dort als festen Bestandteil des Humboldtforums eine Ausstellung über die Geschichte des Ortes unterbringen“, sagte Rettig. Auch an die Geschichte des Palastes der Republik werde dort, wissenschaftlich aufgearbeitet, erinnert.
Berliner Morgenpost, 13.04.2010
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