Puzzeln für die Ewigkeit

Puzzeln für die Ewigkeit

Wenige Schritte vom Berliner Gendarmenmarkt entfernt, bietet der Förderverein Berliner Schloss die aus Sächsischem Sandstein gemeißelten Fassadenteile an, die später den Preußen-Kasten im Zentrum der Hauptstadt schmücken.
Von der Euphorie über die Einweihung der wiederaufgebauten Frauenkirche erhoffen sich nun die Schlossnostalgiker einen kräftigen Schub. Die Rekonstruktion der historischen Fassade will der Verein übernehmen. 80 Millionen Euro soll das kosten, finanziert durch private Spenden. In den nächsten Wochen sollen in Städten wie München, Köln, Frankfurt oder Hamburg regionale Spenderkreise gegründet werden. „Die Dresdner Frauenkirche ist unser Vorbild“, sagt Wilhelm v. Boddien, der Vorsitzende des Fördervereins. Was in Dresden gelungen ist, so glaubt er, müsse doch auch in der Hauptstadt möglich sein.
Süddeutsche Zeitung 08.11.2005