Pressemitteilung der Bundesregierung: Kulturen der Welt in der Mitte Berlins

Pressemitteilung der Bundesregierung: Kulturen der Welt in der Mitte Berlins

Wie das künftige Humboldt-Forum im Berliner Schloss aussehen wird, steht seit einem halben Jahr fest. Eine Ausstellung im Berliner „Alten Museum“ zeigt jetzt, welche Einrichtungen dort einziehen und wie sie die neuen Räume nutzen werden.

Gleich drei bedeutende Kultur- und Bildungseinrichtungen werden im wiedererrichteten Berliner Schloss Sammlungen und Bestände präsentieren: das Ethnologische Museum und das Museum für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin, die Humboldt-Universität  und die Zentral- und Landesbibliothek Berlin.
 
Alle drei Institutionen wollen dabei nicht nur Wissen zu vermitteln. Sie verstehen es auch als ihre Aufgabe, den Dialog zwischen den Wissenschaften und Künsten fördern. Und sie wollen ein Forum für die Diskussion wichtiger Zukunftsfragen bieten.
 
Auf diese Weise soll in der Mitte Berlins ein Ort der Weltkulturen entstehen. Ein Ort, der ebenso für Kunstgenuss steht wie für die Auseinandersetzung mit den Chancen und Risiken der Globalisierung.  
 

Ein offenes Haus
Wie dieser Anspruch umgesetzt werden soll, ist jetzt in einer Ausstellung im Alten Museum auf der Berliner Museumsinsel zu sehen.

Bei der Eröffnung zeigte sich Kulturstaatminister Bernd Neumann überzeugt, dass das Humboldt-Forum zu einem attraktiven, wegweisenden und offenen Haus im Herzen Berlins werde. Ihm sei es ein besonderes Anliegen, dass mit dieser einzigartigen Kultur- und Bildungslandschaft vor allem auch die junge Generation angesprochen werde, erklärte er.
 

Blick hinter die Kulissen
Dabei widmet sich die Schau vor allem drei großen Themenkomplexen. Ausgehend von der Kunstkammer im früheren Stadtschloss geht sie zunächst auf die Geschichte des Sammelns außereuropäischer Objekte in Berlin ein.

Eine Reise durch die Kontinente können Besucherinnen und Besucher im zweiten Bereich der Ausstellung mit dem Titel „Welten in Bewegung“ unternehmen. Dabei geht es auch darum, wie unterschiedlich Objekte gedeutet werden.
 
Schließlich beschäftigt sich die Ausstellung mit aktuellen Forschungsmethoden und –projekten der beteiligten Einrichtungen sowie mit den Möglichkeiten der Wissensvermittlung.  
 
Zu sehen ist die Ausstellung  bis zum 17. Januar 2010. Im Lustgarten findet parallel eine Reihe von Veranstaltungen zum Humboldt-Forum statt.
 
Regierungonline, 08.07.2009