Park oder See für Berlins historische Mitte

Park oder See für Berlins historische Mitte

Ein Stadtpark, ein gigantisches Wasserbecken oder eine Festarena – mit solchen Visionen für die Gestaltung der Berliner Mitte zwischen Alexanderplatz und Spree gehen nun bekannte Architekturbüros und die Bauverwaltung an die Öffentlichkeit. Die Entwürfe aus den Büros David Chipperfield, Graft und Kiefer Landschaftsarchitekten sollen die Debatte über das künftige Bild eines zentralen Ortes der Hauptstadt mit anschaulichen Ideen anregen, sagte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher am Mittwoch. Der Umbau des sogenannten Rathausforums mit dem Denkmal von Marx und Engels und dem Neptunbrunnen soll erst nach dem Jahr 2017 beginnen, 2012 soll ein Architekturwettbewerb ausgerufen werden.

Den Plänen für eine Bebauung des 14 Hektar großen Areals solle das Bild einer öffentlichen Nutzung mit viel Grün und viel Wasser entgegen gestellt werden, sagte Lüscher. „Das Zubauen ist nicht die einzige Möglichkeit“, es gebe noch genug Baugrundstücke in der Innenstadt. Hinter den fünf Vorschlägen stehe die Vorstellung eines für die Menschen höchst attraktiven innerstädtischen Raumes. Die Simulationen seien ausdrücklich kein konkretes Projekt, sondern zunächst nur Vorschläge für das Gebiet, zu dem die Marienkirche und der Fernsehturm gehören.

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Märkische Oderzeitung, 16.12.2009