Überschrift
Investor erhält längere Werbezeiten
Humboldt-Box wird spätestens im Mai 2011 öffnen
Am Schlossplatz wird der Investor der Humboldt-Box länger Zeit erhalten, großflächige Werbeposter zu installieren und damit den Bau des Informationspavillons zu refinanzieren. Das soll bei den Nachverhandlungen zwischen dem Land Berlin und Megaposter vereinbart werden, die erforderlich geworden sind, weil der Schlossneubau statt im kommenden Jahr frühestens im Jahr 2013 beginnen wird. „Zusätzliche Werbeflächen werden wir aber nicht erhalten“, sagte Gerd Henrich, Geschäftsführer von Megaposter. gestern.
Teil der Vereinbarung soll laut Henrich zum Beispiel sein, dass Megaposter am Baugerüst des Schlossneubaus statt einem Jahr insgesamt sechs Monate länger werben kann. Auch an der Humboldt-Box selbst wird Megaposter bis zum April weiter Riesenplakate anbringen können. Denn der fast 30 Meter hohe, fünfgeschossige Pavillon wird nicht wie vorgesehen im Dezember, sondern erst im Frühjahr 2011 eröffnen. Als voraussichtlichen Termin nennt Henrich den Mai 2011. Den hält auch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für realistisch, sagt Sprecher Mathias Gille.
Die Humboldt-Box am Schlossplatz wird seit dem Herbst 2009 errichtet. Der Pavillon soll ähnlich funktionieren wie einst die rote Info-Box am Potsdamer Platz. Bau und Betrieb am Schlossplatz kosten zehn Millionen Euro, Megaposter will das über Eintrittsgeld sowie Werbung refinanzieren. Die Besucher sollen vom Dach aus beobachten können, wie das Humboldt-Forum errichtet wird. Dessen Baubeginn hat der Bund jedoch um drei Jahre verschoben.
Dennoch geht Henrich von einem Erfolg seiner Box aus, „weil der Ausblick einmalig ist“. So sieht man von den Terrassen nicht nur auf den Schlossplatz, sondern bis zum Brandenburger Tor sowie auf die Museumsinsel. Zudem werden sich im Pavillon die künftigen Nutzer des Forums wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Humboldt-Universität sowie die Zentral- und Landesbibliothek präsentieren. (ua.)
Deutsch
English
Francais

Der Aufbau des Berliner Schlosses ist kein überstürzter und am Volk vorbeigehendes Bauvorhaben wie Stuttgart21, sondern wird zum großen Teil von privaten Spendern getragen. Auch reißt man kein vom Denkmalschutz betreutes Gebäude ab, sondern baut ein historisches Gebäude auf. Im früheren Königsberg wollen private Investoren einen Teil der Altstadt wieder aufbauen. Selbst in Frankfurt am Main soll das alte Rathaus mit anderen alten Gebäuden wieder originalgetreu wiederentstehen. Hier zeigt es sich, dass man sich wieder seiner Wurzeln erinnert.
lieber Herr Schwefel, zu den bisherigen Planungen zum Wiederaufbau empfehle ich Ihnen die Lektüre der 25 Punkte des Manfred barg, zu finden unter Förderverein Berliner Stadtschloss/Blog.
Lieber Herr Bach, auch Herr Barg hat lediglich Argumente vorgetragen, die man jederzeit widerlegen kann ! Das sprengt jetzt aber den Rahmen dieses Blogs. Entweder man ist dafür oder dagegen ! Auch der „Bauch“
entscheidet mit. Insofern kann ich manchen – die nur den „Palast der Republik“ kannten und nicht die alte Mitte Berlins – einen Besuch in der Ausstelllund des Fördervereins empfehlen. die Erweterung des Horizontes ist schon wichtig !
Republik“ kennen svhon verstehen ! Deshal