Die letzten Tage des Palastes
15 Firmen bewerben sich in einer europaweiten Ausschreibung um den Abriss-Auftrag für den DDR-Bau in Mitte.
Der Palast der Republik durchlebt als Skelett aus Stahl und Beton seine letzten Tage. 15 Firmen bewerben sich um den millionenschweren Abriß-Auftrag. Ab Januar soll es auch mit jeglicher Zwischennutzung vorbei sein.
Die Unterhändler von CDU und SPD haben es in ihren Koalitionsverhandlungen für die neue Bundesregierung nochmals bekräftigt: Sie wollen, dass „zügig die weiteren Entscheidungen zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses getroffen werden“. Der Abriss des Palastes hat damit auch die offiziellen Weihen einer künftigen großen Koalition auf Bundesebene erhalten.
Berliner Morgenpost, 05.11.2005
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