Der neue Keller wird der alte sein

Der neue Keller wird der alte sein

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Der Bauherr des Schlosses, die Stiftung Berliner Schloss/Humboldt-Forum, ist jetzt allerdings bereit, sehr viel mehr der Originalteile zu erhalten. „Wir werden das Thema sehr ernsthaft aufgreifen und eine Lösung finden“, versprach der Geschäftsführer der Stiftung, Manfred Rettig, gestern. Zusammen mit dem Landesdenkmalamt will Rettig ein Konzept zum Umgang mit den freigelegten Schlosskellern erarbeiten. Ziel sei es, wichtige Teile zu erhalten und auch zugänglich zu machen, sagte er. Bei den Kosten müsse darauf geachtet werden, den Gesamtbetrag für das Projekt einzuhalten, das sind 552 Millionen Euro. Wie sich die Kosten verteilen, spiele keine Rolle. Bis zum Herbst dieses Jahres „müssen wir Klarheit haben“, sagte Rettig. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher unterstützt die Pläne zum Erhalt der Originalteile. „Die Keller stützen erst die Rekonstruktion“, sagte sie. Ein Drittel der Keller sind noch erhalten. Die übrigen zwei Drittel waren beim Bau des Palastes der Republik abgerissen worden.
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Berliner Zeitung, 22.01.2010