Boddien: Debatte um Verschiebung des Schlossbaus „völlig absurd“
Für den Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss, Wilhelm von Boddien, ist die Diskussion um die zeitliche Verschiebung des Wiederaufbaus des Berliner Stadtschlosses «völlig absurd». Nach seinen Informationen handele es sich lediglich um vereinzelte Stimmen, die dies befürworteten, sagte Boddien in einem Interview mit der Nachrichtenagentur ddp. Es gebe für diesen Vorschlag «keine Chance auf eine Mehrheit» in der Unions-Bundestagsfraktion.
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Er sei „absolut optimistisch und zuversichtlich», dass pünktlich mit dem Bau begonnen werde, sagte der Schloss-Verfechter Boddien. Besonders freue er sich, dass Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sich kürzlich derart «leidenschaftlich» für das Schloss-Projekt ausgesprochen habe. Wowereit habe sich sonst eher zurückgehalten, doch inzwischen den mit dem Projekt verbundenen enormen Wirtschaftsfaktor erkannt, fügte Boddien hinzu.
Wowereit hatte am Freitag bei der Eröffnungsfeier des Neuen Museums an die Bundesregierung appelliert, ihre «eigenen Entscheidungen nicht in Frage zu stellen». Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) versicherte daraufhin, dass auf die Beschlüsse des Bundestags Verlass sei.
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derNewsticker.de, 20.10.2009
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