Berlins Schlossplatz erhält vorübergehend einen „White Cube“
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit setzt auf Nummer sicher: Zur temporären Bespielung des Berliner Schlossplatzes bis zum Baubeginn für das Humboldt-Forum soll die Kunsthalle „White Cube“ errichtet werden. Das konkurrierende Projekt einer „Wolke“ des Berliner Architektenbüros Graft, deutlich spektakulärer, aber aufwendiger zu realisieren, konnte sich nicht durchsetzen.Der Entwurf für den Hallenbau „White Cube“ aus Holz und Kunststoffverkleidung stammt vom Wiener Architekten Adolf Krischanitz und soll vor allem die zeitgenössische Kunstszene der Stadt vorstellen. Das etwa 850 000 Euro teure Projekt wird von der privaten Stiftung Zukunft Berlin finanziert. Krischanitz hat mit zwei temporären Kunsthallen in Wien bereits Erfahrungen zu dem Thema gesammelt. Mit dem Bau könnte bereits im November begonnen werden, im Sommer 2008 soll das Gebäude stehen.
Die Welt, 31.10.2007
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