Auch fürs Stadtschloss kommt immer mehr Geld

Auch fürs Stadtschloss kommt immer mehr Geld

Mehr als 6000 Kilometer von Berlin entfernt sollen am Freitag reiche Amerikaner für unser Stadtschloss spenden.

Dann öffnet der New Yorker Richard Baron Cohen (51), Getränkeautomaten-Millionär und Porzellansammler, zum ersten Mal für 150 Gäste seine Villa auf Long Island.

Ein Gala-Abend mit Maybach-Limousinen-Service, in Eis gemeißelte Stadtschloss-Bar, Dinner. Mit-Gastgeber ist Stadtschloss-Förderer Wilhelm von Boddien (66). Denn die Spenden-Party soll Geld in die Kasse des Fördervereins bringen, der die Rekonstruktion der Fassade finanzieren muss. Von rund 80 Mio. Euro fehlen noch 63,5 Millionen.

Unter den handverlesenen Gästen: Estrel-Chefin Sigrid Streletzki, Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen, Geza von Habsburg. Für ihre 1000 Dollar Eintritt erhielten sie exklusive Einladungen, auf denen berühmte Berlin-Fans Grußworte schrieben.

Wie Ex-Außenminister Henry Kissinger (85): „Die Rekonstruktion des Berliner Schlosses wird in Berlin das Vermächtnis des europäischen Erbes wieder herstellen.“

Oder der ehemalige US-Botschafter John Kornblum (65): „Wir Amerikaner haben mehr als 50 Jahre an der Wiedervereinigung von Berlin, Deutschland und Europa mitgearbeitet. Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses im Herzen von Berlin ist die symbolische Krönung dieses Ereignisses.“

Bild, 03.09.2008