Asbestfunde verzögern Abriss des Palastes der Republik

Asbestfunde verzögern Abriss des Palastes der Republik

Der Abriss des Palastes der Republik am Schlossplatz in Mitte wird sich nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung wahrscheinlich verzögern und auch teurer werden.

Grund dafür sind geringe Mengen von Asbest, die beim laufenden Abbruch des Gebäudes in den Fugen der Deckenplatten und hinter Fugenmörtel entdeckt wurden. Die Rückbauarbeiten werden dadurch aufwändiger und auch die Bauarbeiter müssen sich mit Masken und Anzügen besser schützen als vorher, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit.

Bisher ging die Senatsverwaltung davon as, dass der Abriss von „Erichs Lampenladen“ rund 20 Millionen Euro kosten werde. Die Mehrkosten, die nun entstehen, seien noch nicht genau bezifferbar, so die Verwaltung weiter. Eine Verzögerung der Rückbauarbeiten sei aber wahrscheinlich.
Berliner Morgenpost, 14.06.2006