Wir danken allen Spendern herzlich für ihr Engagement
zugunsten des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses

Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses gem. dem Beschluss des Deutschen Bundestags ist im Sommer 2025 offiziell beendet worden. Das Berliner Schloss ist in seiner der Stadt zugewandten Erscheinung wieder da, mit einer Genauigkeit von 99% des durch Krieg und Willkür vollständig beseitigten historischen Berliner Zentralbaus.

Die dafür von uns initiierte Spendensammlung war ein großer Erfolg: Alle historischen Fassaden, die bildhauerischen Arbeiten mit über 3000 Kunstwerken und die Kuppel, ebenso die Mantelfassade des Schlosses aus dreieinhalb Millionen z. T. händisch bearbeiteten Ziegelsteinen, wurden ausschließlich durch private Spenden von zehntausenden von Bürgern und Bürgerinnen finanziert, ohne jeden direkten staatlichen Zuschuss.

Für diese großartige Leistung, trotz viele heftiger medial inszenierter Kampagnen gegen uns, können wir gar nicht genug danken, es war einfach großartig. Je heftiger der Gegenwind war, umso solidarischer scharten sich unsere Mitglieder und Spender um uns und brachten schließlich diese einmalige private Spendensammlung zum Erfolg!

Jetzt warten noch drei große Aufgaben auf uns und neues Spendengeld:

  • Der Wiedereinbau der Schlüterschen Gigantentreppe hinter Portal VI wird baureif geplant, damit daraus klare Rückschlüsse über die Kosten dieser in unseren Augen dringend notwendigen Rekonstruktion möglich sind. Dann erst können wir entscheiden, ob wir uns noch einmal eine Spendensammlung zutrauen können, denn nur so dürfen wir hoffen, den Wiedereinbau auch politisch genehmigt zu bekommen. Wir schätzen den Wiedereinbau heute erst einmal vorsichtig auf einen Betrag deutlich über 10 Millionen Euro. Wir rechnen mit dem Ende der Planung im Sommer 2026.
  • Trotz schwieriger politischer Situation in Berlin streben wir weiter die Rückkehr der Rossebändiger aus dem Kleistpark vor das Portal IV an.
  • Auch die Rückkehr des Schloss- oder Neptunbrunnens muss uns trotz bisher ablehnender Haltung des Berliner Senats erst noch gelingen. Dieser schließt die Rückkehr des Brunnens wegen des vor zwei Jahren geschlossenen Koalitionsvertrags aus und strebt einen neu entworfenen Brunnen vor Portal II an, der alte Schlossbrunnen soll vor dem Fernsehturm verbleiben.

Damit liegt wie früher bei der Schlossrekonstruktion eine weitere, erhebliche politische Arbeit vor uns:

Ohne dass wir alle Kosten für die Umsetzungen und Renovierungen übernehmen ist angesichts der Verschuldung Berlins und dort anderer prioritärer Aufgaben ein Erfolg kaum zu erwarten.

Die alte Spendensammlung hat sich also erledigt, die neue läuft 2026 an!

Jetzt brauchen wir „nur“ viele Spenden für die Finanzierung der baureifen Planung der Gigantentreppe. Da wir auf ein Kostenangebot dafür warten, dürfen wir unsere Verhandlungsposition nicht schwächen, in dem wir unsere Kostenschätzung dafür hier veröffentlichen. Sollten mehr Spenden dafür eingehen, als schließlich benötigt werden, bilden wir damit einen Grundstock für alle weiteren Maßnahmen! Vielen Dank für Ihr Verständnis!