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SUMMARY:"Einblicke - KuratorInnen und internationale ExpertInnen im Gespräch"
DESCRIPTION:Das Humboldt Forum lädt am Freitag\, dem 26. Januar 2018\, um 19 Uhr\nzu drei Gesprächen zwischen Kuratorinnen und Kuratoren der Staatlichen Museen zu Berlin sowie Mitgliedern des internationalen Expertenteams des Humboldt Forums ein. Die Veranstaltung in deutscher und englischer Sprache mit Übersetzung findet im Haus Ungarn\, Karl-Liebknecht-Straße 9\, 10178 Berlin statt. \nDer Eintritt ist frei. \nBesucherinnen und Besucher können sich bis zum 23. Januar 2018 unter bit.ly/2AJvZzI anmelden. \n  \n44.000 qm Ausstellungsfläche\, 22.000 Exponate\, unzählige Geschichten und Perspektiven – ab Ende 2019 präsentiert das Humboldt Forum eine einzigartige Konzentration an Alltagsgegenständen\, spirituellen Objekten und Kunstwerken. Jedes einzelne hat eine besondere Biografie. Warum zum Beispiel wurde ein islamisches Grabmal zum milliardenfach vervielfältigten Motiv für Kitschpostkarten? Welche Art von Anpassung verlangte die raue Umwelt an der Pazifikküste Südamerikas den Menschen in vorspanischer Zeit ab? Und was erzählt Berliner Chinoieserie-Malerei vom ökonomisch abenteuerlichen Versuch in Preußen\, mit eingeführten Seidenraupen Chinas Monopol auf die Seidenproduktion zu brechen? \nIn drei Gesprächen begegnen sich jeweils im Tandem Kuratorinnen und Kuratoren des Ethnologischen Museums und des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin sowie MuseumsexpertInnen und WissenschaftlerInnen aus Indien\, China und Peru. Unterschiedliche Perspektiven auf höchst eigenwillige kulturelle Transformationsprozesse geben so Einblicke in drei Ausstellungsmodule des künftigen Humboldt Forums. \nDer Kurator Raffael Dedo Gadebusch und der indische Kunst- und Kulturhistoriker Jyotindra Jain sprechen über ein Indien-Bild\, das durch die stetige Produktion von Darstellungen des Taj Mahals in Literatur\, Malerei und nicht zuletzt der Fotografie exotisch verklärt und romantisiert wurde. Ausganspunkt des Gespräch bildet ein seltener\, um 1800 entstandener Grundriss des monumentalen Gartengrabs\, das als archetypisches islamisches Bauwerk die Ästhetik der höfischen Kultur Indiens bis ins frühe 20. Jahrhundert geprägt hat und im Zentrum des Ausstellungsmoduls Höfisches Indien stehen wird. \nDer chinesische Kunsthistoriker Wei Hu und Klaas Ruitenbeek\, Direktor des Museums für Asiatische Kunst der Staatlichen Museen zu Berlin\, schlagen am Beispiel der Seidenraupe einen Bogen von frühkapitalistischen Wirtschaftsmethoden bis zur China-Mode in Preußen. China und Preußen verband nicht nur die staatliche Förderung der Seidenraupenzucht. Die Seidenraupe selbst findet sich als Motiv auch in der Kunst der beiden Länder\, wobei sich gegenseitige Einflüsse feststellen lassen. Ein Thema\, das im Humboldt Forum in dem vom chinesischen Künstler und Architekten Wang Shu gestalteten Ausstellungsmodul aufgenommen wird. \nDie Kuratorin Manuela Fischer und die peruanische Kunsthistorikerin Natalia Majluf nehmen sich im Gespräch Phänomenen von Anpassungen und Aneignungen an. Exponate vorspanischer Gesellschaften an der Pazifikküste Südamerikas lassen Rückschlüsse darauf zu\, wie sich diese Kulturen außerordentliche Umwelteinflüsse zu Eigen gemacht haben. Anhand weiterer Objekte des Ausstellungsmoduls Am Humboldtstrom im künftigen Humboldt Forum lassen sich zudem Variationen solcher Aneignungen aufzeigen. \nManuela Fischer ist Kustodin der Sammlung Südamerikas des Ethnologischen Museum und Kuratorin des Ausstellungsmoduls Am Humboldtstrom. Raffael Dedo Gadebusch ist stellvertretender Direktor des Museums für Asiatische Kunst und Kurator des Ausstellungsmoduls Höfisches Indien. Wei Hu ist chinesischer Kunsthistoriker und Künstler und Professor an der Tongji-University\, Shanghai und Mitglied des internationalen Expertenteams des Humboldt Forums. Jyotindra Jain ist Kunst- und Kulturhistoriker aus Indien\, ehemaliger Direktor des National Crafts Museums in New Delhi und Mitglied des internationalen Expertenteams. Natalia Majluf ist Kunsthistorikerin und Direktorin des Museo de Arte de Lima in Peru und Mitglied des internationalen Expertenteams. Klaas Ruitenbeek ist Direktor des Museums für Asiatische Kunst und Kurator eines Ausstellungsmoduls zur chinesischen Hofkunst im Humboldt Forum. \nDas internationale Expertenteam des Humboldt Forums ist ein Netzwerk von WissenschaftlerInnen und MuseumsexpertInnen aus der ganzen Welt\, das die Gründungsintendanz in Sachen thematische Schwerpunktsetzung\, Ausstellungspräsentation sowie Kooperationen mit Herkunftsländern der Exponate berät und unterstützt. Im engen Austausch mit allen Akteuren des Humboldt Forums werden so die Ausrichtung und das Zusammenspiel der Sammlungen und Ideen sowie strukturelle Aspekte gebündelt und weiter vorangebracht. Ende Januar 2018 kommen die internationalen Experten zum dritten Mal in Berlin zusammen. \nWeitere Informationen unter humboldtforum.com. \n  \nHaus Ungarn \nKarl-Liebknecht-Straße 9\, 10178 Berlin \n  \n 
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