Warum Sie spenden sollten – ohne Geld kein Schloss
Das Schloss stellt die alte Schönheit der Mitte Berlins wieder her. Nach den Beschlüssen der Bundesregierung vom Jahre 2007 soll das Berliner Schloss auf zweierlei Weise finanziert werden:
- Den Kernbau des Humboldt-Forums baut der Staat.
Die historischen Fassaden werden über Spenden finanziert.
Damit zahlt der Staat nur das, was er sowieso auch bei einem Gebäude in moderner Gestalt finanziert hätte.
Mehrpreis der Schlossfassaden * (siehe auch Hinweis ganz unten)
Der Förderverein Berliner Schloss e.V. hat zugesagt, den Mehrpreis der Schlossfassaden gegenüber den Kosten einer modernen Fassade zu bezahlen. In den von uns z.Zt. beworbenen Kosten von 80 Millionen Euro sind die gesamten Planungs- und Herstellungskosten der Fassadenelemente in Sandstein in Höhe von 67 Millionen Euro (Stand 2008) enthalten.
Weitere 13 Millionen sind für Kostensteigerungen, eventuelle Steuererhöhungen und die Werbungskosten des Vereins wie Ausstellungen, Kosten der Öffentlichkeitsarbeit (Berliner Extrablatt, Internet) und die Verwaltungskosten vorgesehen.
Der Gesamtbetrag soll ausschließlich über Ihre Spenden aufgebracht werden. Der Betrag ist seriös kalkuliert und garantiert die handwerklich-künstlerische Herstellung in der Qualität, die das Schloss nun einmal hatte. Eine Anpassung an die tatsächlichen Kosten, die erst mit dem Bau des Schlosses sichtbar werden, bleibt vorbehalten.
Warum Spenden nur für die Fassaden?
Der Kernbau hinter der Schlossfassade kostet eben soviel wie der hinter einer modernen Fassade. Und er wird wie dieser vom
Staat finanziert. Denn auch ein modernes Haus in der Mitte Berlins gibt es ja nicht zum Nulltarif!
Mit diesem Angebot konnten wir die Zustimmung des Staats für den Wiederaufbau des historischen Schlossäußeren gewinnen, da das Schloss-Humboldtforum dadurch für ihn nicht teurer wird als ein gleich großes, modernes Gebäude!
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Ihre Spende an den Förderverein ist von Ihrem zu versteuernden Einkommen absetzbar, bis zu einer Höhe von insgesamt 20 %, da wir steuerlich als gemeinnützig anerkannt sind!
(Nach der Reform des Gemeinnützigkeitsrechts durch den Bundestag im Jahre 2007 können rückwirkend zum 1.1.2007 bis zu 20 % Ihres Einkommens steuermindernd als Spenden gemeinnützigen Institutionen zur Verfügung gestellt werden) Große Spenden können nun auch in ihrem Ergebnis auf mehrere Jahre steurlich verteilt werden. Dies hat für den Schlossbau den Vorteil, dass größere Summen sofort zur Verfügung gestellt werden können, ohne dass den Spendern dadurch ein steuerlicher Nachteil entsteht.
Ebenso sind natürlich auch Ratenzahlungen für die Spenden nach Ihren Gegebenheiten möglich. Dies hat für Sie den Vorteil, dass wir Ihnen schon heute das Fassadenelement reservieren können, dass nach Beendigung der Ratenzahlung Ihnen symbolisch übereignet wird. Damit haben Sie die Sicherheit, dass Sie den Zugriff darauf behalten, auch wenn das Geld später eingeht.
Wie können Sie spenden?
- Sie können eine Einzelspende machen.
- Sie können ein Spendenabonnement eingehen.
- Kaufen Sie symbolisch einen Schlossbaustein oder Fassadenschmuckelement! Damit übernehmen Sie die Patenschaft für ein bestimmtes Bauteil und Ihr Name wird auf immer mit diesem verbunden sein! Das geht ganz einfach – hier über das Internet. Wählen Sie bitte den entsprechenden, direkt vor diesen Hinweisen stehenden Menüpunkt an! Auch eine Ratenzahlung ist möglich, bitte sprechen Sie uns dazu an!
- Freunde und Bekannte sammeln an einem Ihrer großen, privaten Festtage oder Ihrem Jubiläum Geld für das Schloss, statt für ein Geschenk. Wir werden Sie dankbar über deren Zuwendungen informieren. Und Ihren Freun-den eine Spendenbescheinigung schicken.
- Sie berücksichtigen das Schloss mit einem Teil Ihres Vermögens mit einem Vermächtnis an den Förderverein in Ihrem Testament.
- Sie stiften schon jetzt einen Teil Ihres Vermögens.
Viele Tropfen füllen das Meer! Jeder Betrag zählt, keiner ist zu klein!
Wir reservieren Ihnen, entsprechend Ihrer Spendenhöhe, einen Baustein, Ihr kleines oder auch ein grosses Fassadenelement.
Wie wir Ihre Spende würdigen:
Alle uns namentlich bekannten Spender gehen grundsätzlich in die Annalen des Wiederaufbaus des Schlosses ein, zunächst in eine interne, EDV-gestützte Spenderliste. Am Ende unserer Spendensammlung werden die Namen derjenigen Spender, die damit einverstanden sind, in ein elektronisches “Ehrenbuch Berliner Schloss” übergeführt und dort veröffentlicht. Dieses Buch wird im Schloss ausliegen.
Darüber hinaus würden wir gerne alle diese Spender in einem Wandgemälde des Humboldt-Forums verewigen. Dieses Wandgemälde besteht aus Tausenden von Pixeln, die das Bild gestalten, wie bei einem Pressefoto. Jedes Pixel ist ein im Kreis geschriebener Name eines Spenders. So symbolisiert dieses Bild späteren Generationen das große Engagement ihrer Vorfahren für den Wiederaufbau des Schlosses. Größere Spender könnten auch in den Portaldurchgängen im Schloss in der Nähe ihres gespendeten Fassadenteils nach dem Vorbild des Metropolitan Museums of Art in New York auf Tafeln verewigt werden. Darüber finden z.Zt. (Frühjahr 2010) Gespräche mit den staatlichen Stellen. Die bisherigen trafen auf ein durchaus positives Echo.
Schon jetzt werden Spender von Bausteinen und Fassadenschmuckelementen, die es uns erlauben, auf dieser Site veröffentlich, einsehbar für jedermann. Sie geben damit ein wunderbares Beispiel bürgerlichen Engagements!
So hilft jede Zuwendung dem Wiederaufbau des Schlosses – und macht Sie unvergessen für die Nachwelt.
Wenn Sie dazu noch Fragen haben sollten, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren:
Email: info@berliner-schloss.info, Telefon: +49 (0) 40 / 89 80 75 0, Fax: +49 (0) 40 / 89 80 75 10
Wir beraten Sie gern, natürlich strikt vertraulich!
Kontonummer: 0772277
BLZ: 100 700 00
Deutsche Bank AG, Berlin
BIC: DEUTDEBB; IBAN: DE41 1007 0000 0077
* Wichtiger Hinweis (s. oben)
Das bisher mit der Schlossplanung beauftragte Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Berlin, das dem Bundesbauministerium untersteht, kommt in seiner Kostenschätzung für die Schlossfassaden auf einen Betrag von rund 81 Millionen Euro. Diese Kosten wurden im Auftrag des BBR für die Ausschreibungen des Architektenwettbewerbs auf Sachverständigenbasis ermittelt. Hierbei wurden reiche, verschiedene Erfahrungswerte von Restaurierungen historischer Gebäude wie dem Berliner Zeughaus berücksichtigt und eingearbeitet.
Niemand war bislang jedoch in der Lage, die Kosten der Schlossfassaden realistisch-exakt zu schätzen. Die Fassaden sind einzigartig in ihrer großen Kunst und Vielfalt, hierfür gibt es keine genauen Erfahrungswerte. Die echten Kosten sind also nur über genaue Ausschreibungen im Markt zu ermitteln. Dies haben wir getan.
Unsere oben genannten Zahlen liegen deswegen unter den Ansätzen des BBR, weil wir inzwischen auf Basis zahlreicher, repräsentativ übertragbarer Ausschreibungen die Kosten nach den Angeboten exakt für die einzelnen Fassadenabschnitte ansetzen konnten.
Die noch nicht mit Angeboten abgedeckten Kosten weiterer Fassadenteile konnten dadurch ebenfalls mit in einer Interpolationsrechnung realistisch in Ansatz gebracht werden. Sie werden durch weiter eingehende Angebote verifziert. Bislang gab es noch keine wesentlichen Abweichungen zu diesen Interpolationen.


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