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Wilhelm von Boddien


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(46) Richard, 32,
Sun, 24 February 2002 23:00:00 +0000

Ich grüße auch an dieser Stelle mal alle Schloßbefürworter und
Fans! Trotzdem bin ich der Meinung, dass von der Politik langsam mal
eine Reaktion auf den Beschluß der Schlossplatzkommission kommen
muß!!! Oder sind die Politiker noch alle im Winterschlaf?? :o)




(45) Ines Dittmann/41,
Sat, 23 February 2002 23:00:00 +0000

Ich grüße an dieser Stelle mal alle Mit-Schloss-Befürworter und
Fans. Ines




(44) Bettina Kunsch,
Thu, 14 February 2002 23:00:00 +0000

Im Sommer reise ich nach Berlin und schau mir das Geschehen vor
Ort an. Diese Infoseiten hier haben mich neugierig gemacht.




(43) ,
Tue, 5 February 2002 10:10:02 +0000

Mir geht der fanatische Schlossgegener Bausentor Peter Strieder
wirklich langsam auf den Geist! Wie lange will sich dieser Kerl
eigentlich noch gegen das Schloss stemmen, gegen den erklärten
Willen der Mehrheit? Halten Sie endlich den Mund, Herr
Strieder!




(42) Linden,
Tue, 5 February 2002 09:03:00 +0000

Ich finde es schade, dass 12 Jahre nach der Wiedervereinigung
die Prachtallee Unter den Linden immer noch an einem Alptraum endet!
Der Schlossplatz ist der häßlichste Platz aller europäischen
Hauptstädte und kein Politiker tut etwas. Im Gegenteil, Strieder
verhindert sogar eine Verschönerung des Platzes, indem er die
Entscheidung (pro Schloss) der vom Steuerzahler bezahlten Kommission
einfach ignoriert! Vor ein paar Monaten, als es noch schlecht um das
Scloss stand, sagte Strieder, dass die Entscheidung der Kommission
auf jeden Fall zu akzeptieren sei, egal wie sie ausfalle!! Der
Palast der Republik, der nur von der SED gebaut wurde um das
ostdeutsche Volk besser aushorchen zu können muss endlich abgerissen
werden!!!




(41) Reinhard Rupsch, 52,,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Warum gibt es überhaupt Architektur? Wasserdichte beheizbare
gebauchfähige Gebäudekönnte auch jeder Statiker entwerfen. # Wozu
Stadtplanung? Reihungen von Wohnblöcken mit gleichen Abständen sind
am kostengünstigsten. # Wozu Historie, Tradition? Ohne die erreichen
wir viel leichter die gewünschte globale Beliebigkeit. Oder gibt es
da noch etwas anderes? Natürlich könnte an Stelle des Stadtschlosses
auch ein moderner Zweckbau gestellt werden. Die laut
Expertenkommission benötigten 80.000 qm Museumsfläche, Festsaal und
Bundesgästehaus würden mit einer modernen Fassade ca. EUR 700 Mio
kosten. Die Schloß-Fassade mit einer dem Original entsprechenden
gemauerten Substanz und dem barocken Schmuck inclusive dem
Schlüterhof würde weitere EUR 75 Mio kosten, also deutlich weniger
als ein einziger Airbus 400M!!! Mit dieser überschaubaren
Größenordnung wüde man der von "Kisten-" und
"Pseudo-Ritter-Sport-Architektur (praktisch, quadratisch aber nicht
gut)" geplagten Stadt ihrer Mitte wieder ein würdiges Ensemble
geben. # Zum 300 Jahre alten Zeughaus, dem 180 Jahre zählenden Alten
Museum, dem 100 Jahre alten Berliner Dom gehört das 290 Jahre alte
Barockschloß gemäß Schlüters Entwurf, um diese Keimzelle der Stadt
wieder zu arrondieren. Ich fänd´s einfach schön! Reinhard
Rupsch




(40) Kerstin 15,
Tue, 29 January 2002 23:00:00 +0000

Weiß jemand was über Müllarchitektur bzw Liter Architektur??
Stichwort: Notch Project




(39) boddien,60,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

für Markus Schöne: Es gibt Gebäuderekonstruktionen, die erst
Generationen nach der Zerstörung des Originals in Angriff genommen
wurden. Die Kathedrale von Orleans in Frankreich wurde im 16.
Jahrhundert während der Hugenottenkriege dem Erdboden gleichgemacht.
Ende des 18. Jahrhunderts war sie wieder da, nach den originalen
Bauplänen des Mittelalters neu errichtet. Fast 150 Jahre lang war
ihr Platz leer! Heute denkt jeder, der die Kirche sieht, sie sei das
Original, weil natürlich 200 weitere Jahre sie altern ließen.




(38) Der letzte Aesthet, 31,
Wed, 23 January 2002 23:00:00 +0000

Fast Alle sind sich einig:es gibt diese voellig unnuetze
Diskussion ueber die Legitimation eines Wiederaufbaues. Welcher
logische Grund verbietet denn eine Rekonstruktion in diesem
Universum? Argumentieren Sie allgemeingueltig. Na also. Einig sind
sich auch fast alle Menschen: moderne Architektur in Deutschland ist
seit den 60ern bis heute nur absoluter Mist!!! Nenne mir jemand ein
aesthetisch und gestalterisch wirklich anspruchsvolles Gebaeude der
letzten 15 Jahre bis heute in ganz Deutschland...!!! Schauen wir uns
die Neubauten an. Das ist die laecherliche Realitaet. Reden wir
DARUEBER! Zeigen Sie uns einen ansprechend gestalteten Platz, ein
gelungenes Strassenensemble der 70er, 80er, 90er? Finden Sie die
Menschen, denen dieser neu-alte Schrott gefaellt.Ich warte gespannt
auf Ihre Aufzaehlung. Schauen wir uns die geistig und gestalterische
Verarmung der modernen Bauten an, welche alle aus ca. dreieinhalb
gestalterischen Elementen waehlen um das Gleiche zu sagen:
Flachdach, Glattfassade, Viereckfenster. + blaue (oder weisse)
Fensterrahmen. Herzlichen Glueckwunsch! Das ganze natuerlich ohne
Ruecksicht auf angrenzenden Baubestand, praepotentes,
aufdringliches, atavistisches Rummbauen der Proletenarchitektur.
Diese Verdummung der aktuellen Gestalter ist spaetestens in 10
Jahren verschwunden. Immer mehr Wiederstand fuehrt zu Konkurrenz und
dem Wiederzulassen von Phantasie und Aesthetik. Also sollte man
solange verhindern dass diese Geisteslee(h)re nur Muell in Deutsche
Zentren baut. Deshalb das Stadtschloss. Alles Andere kann nur
schlechter werden. Siehe Axel Schultes Baukloetzchen-Entwurf fuer
Betonfetischisten.




(37) ,
Thu, 24 January 2002 11:57:02 +0000

wer weiß iregndetwas darüber, wo sich die schlossreste (hermen
aus dem treppenhaus, skulpturen aus den elisabethsaal etc.) heute
befinden, kann man diese irgendwo ansehen?




(36) ,
Tue, 22 January 2002 12:38:53 +0000

Ein anderer Herr sprach von ideologischen Vorbehalten, die sich
auf die Architektur und die alte Baukunst auswirken . Ich möchte ihn
dazu einladen, sich den nachempfunden Apollosaal der
wiederaufgebauten Staatsoper anzusehen. Dies dürfte beweisen, dass
"Ideologie" sich nicht destruktiv auf klassische Baukunst auswirkt.
Im Gegenteil, die Baukünstler Ost-Berlins der 50 er (Architekt
Paulick) verstand es vorzüglich, sich in die Formensprache
Knobeldorffs hineinzufühlen. Ebenso verhält es sich mit der Dresdner
Oper. Dies spricht für eine hohe künstlerische Begabung dieser
Baukultur und für ein hohes Mass an Feingefühl für die klassische
schöne Kunst.




(35) ,
Tue, 22 January 2002 08:51:06 +0000

Ein Herr fragte nach Gebäuden, die VÖLLIG verschwunden war: z.B.
die unter Stalin gesprengte Mutter-Erlöser-Kirche auf dem roten
Platz in Moskau oder das Warschauer Stadtschloss, dessen Fundamente
sogar weggesprengt worden waren. In vielen Ländern kennt man den
Nachbau, weil dort die natürliche Zerstörung der Gebäude durch
Erdbeben, Korrosion vorkommt. Das Knochenhaueramtshaus in Hildesheim
wurde für die nachfolgenden Generationen als Zeichen der
Fachwerkbaukunst wieder errichtet. Das gleiche sollte für den
Schlüterbau gelten, von dem das Lustgarten- portal,Kolossalfiguren
des Hofes, Kapitelle, Pilaster, Konsolenfiguren,Atlanten des
Treppenhauses, Hermen des Elisabethensaales, Kostbarkeiten des
Rittersaales, Segmente, Friese und noch vieles,vieles mehr erhalten
sind. Es zählt schon im vorhinein zum Weltkulturerbe.




(34) Heinrich, Wolfgang, 60,
Tue, 22 January 2002 06:45:12 +0000

Zunächst möchte ich Herrn von Boddin für sein unermüdliches
Arrangement und allen Personen, die sich für den Wiederaufbau des
Berliner Stadtschlosses einsetzen, danken. Da im rot-roten Senat
ideologische Vorbehalte und keine Bereitschaft für ein harmonisches
Gesamtbild im Zentrum von Berlin zu erkennen sind, möchte ich an
dieser Stelle meine Spendenbereitschaft bei Beschluss zum
Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses erklären. Moderne
Architektur kann man überall in Berlin errichten, aber nicht in
diesem historischen Umfeld, dass zum Glück noch durch eine Vielzahl
der historischen Bauten geprägt ist.




(33) Markus Schöne, 35,
Mon, 21 January 2002 23:00:00 +0000

Sagen sie mit ein bedeutendes gebäude im ausland, dasüber
generationen VÖLLIG verschwunden war und neu gebaut wurde, im
gleichen aussehen... (?) zumindest ich kenne keines. das
schlossvorhaben ist keine rekonstruktion, denke ich.




(32) Linden,
Mon, 21 January 2002 11:03:00 +0000

Eines ist schon sehr erstaunlich:
Wenn außerhalb von
Deutschland historische Bauwerke rekonstruiert werden (z.B.in
London,Liverpool, Amsterdam, Rotterdam, Venedig, Danzig,
Warschau,Riga, Tallin, St.Petersburg, Moskau, usw.), Dann ist jeder
sofort begeistert!! Ja, die Deutschen fahren sogar in diese Städte,
um die herrlichen, zum Teil rekonstruierten Gebäude zu
fotografieren!!! Sobald jedoch EIN bedeutendes Bauwerk in
Deutschland rekonstruiert werden soll, gibt es Widerstand. Ich
glaube, die Deutschen haben im letzten Krieg noch mehr verloren, als
nur die Stadtzentren!! Schade!!




(31) Markus Schöne, 35,
Sun, 20 January 2002 23:00:00 +0000

Jetzt muss ich aber auch mal was boarden! was sollen denn das
für blöde argumente sein... rom ohne petersdom, dass ich nicht
lache. hat nichts damit zu tun, denn der petersdom steht, wo er
steht, unbeschadet und in voller pracht. im sinne von m.hischer
gleicht der neubau des schlosses, auf rom bezogen, schon eher der
vorstellung, dass etwa die caracalla-thermen oder die
maximinians-basilika NEU gebaut würden oder dass etwa die komplette
architektur auf dem forum romanum glänzend und strahlend nachgebaut
würde. zumindest, wenn ich das richtig verstanden habe! (die
vorstellung ist doch lustig) im übrigen wird das gesicht einer stadt
nicht nur durch seine bauten, sondern auch und vor allem durch seine
menschen und kultur geprägt. klar können bauten identitätstiftend
sein, keine frage. ich wäre aber auch eher für etwas neues, denn das
alte, originale schloss mit seiner patina können wir nun mal nicht
wiederhaben, es wäre bloß eine komische kopie!




(30) Reinhard Rupsch / 52,
Sat, 19 January 2002 23:00:00 +0000

STADTFÜHRUNG DURCH BERLIN-MITTE! // Den Freunden Berlins, die am
Rosenmontag mit Karneval nichts "am Hut" haben, bietet die
GESELLSCHAFT HISTORISCHES BERLIN einen Stadtspaziergang an./ Am 11.
Februar um 14.oo Uhr treffen wir uns am Hotel HILTON am
Gendarmenmarkt und werden von Jenny Schon, GHB, durch Historie und
Architektur von Mitte geführt. Meinen Teil dazu werde ich -
selbstverständlich - auch leisten! / Wer kommt mit? // Reinhard
Rupsch, berlinbegeistert




(29) gamay,
Sun, 20 January 2002 08:01:00 +0000

das gesicht einer stadt wird geprägt durch seine
charakteristischen bauten. in europa sind das z. b. romanische
kirchen, gotische kathedralen, barocke schlösser und palais, sowie
bürgerhäuser aller stilrichtungen. berlin hat sein gesicht durch
ideologisch motivierte abrisse und kriegsbedingte zerstörungen
weitgehend verloren. die zerstörung der stadt rückgängig zu machen
und die wertvollsten kulturbauwerke zu rekonstruieren oder neu zu
bauen und seien es nur markante fassadenpartien, halte ich für
legitim und wünschenswert. dafür lohnt sich auch ein eigenes
finanzielles engagement. paris ohne den Louvre?, Rom ohne den
petrsdom?, Wien ohne die hofburg und die ringstrasse?, das wären
nicht mehr die typischen europäische städte, die, jede für sich,
eine eigene stadtpersönlichkeit haben sondern ballungsräume ohne
besonderen reiz. wer will das sehen? ich nicht! da kann man
genausogut nach houston/texas oder dallas reisen...überall die
gleiche glaskasten- und betonsosse..nein danke!




(28) M. Hischer / 32,
Fri, 18 January 2002 23:00:00 +0000

UNSINN! Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses ist kein
Wiederaufbau, sondern ein vollkommener Neubau: Die Charta von
Venedig 1964, Internationale Charta über Konservierung und
Restaurierung von Denkmälern und Ensembles, regelt, was unter einem
Wiederaufbau zu verstehen ist. Sie fordert, daß lediglich das
Wiederzusammensetzen vorhandener Bestandteile mit minimalen neuen
Integrationselementen anzustreben ist, welche als solche jedoch
immer erkennbar bleiben müssen. Vom Berliner Schloss gibt es jedoch
keine größeren, alten Bestandteile. Warum ergreift man eigentlich
nicht die Chance, ein Zeichen für die moderne, deutsche Gesellschaft
zu setzen? Warum will man darüberhinaus die Geschichte ungeschehen
machen, das Rad zurückdrehen? Mich schaudert bei dem Gedanken, was
die Nachwelt von uns denken mag, wenn wir gewissermaßen ein Schloss,
das kein König mehr braucht, neu bauen, nur, weil an eben jener
Stelle einmal eines stand. Man versucht sogar, es historisch
aussehen zu lassen. Nicht auszudenken, wie unsere Städte heute
aussehen würden, wenn das schon immer so geschehen wäre... Seit 1900
lautet der Grundsatz der deutschen Denkmalpflege: "bewahren und
erhalten, aber nicht wiedererrichten"!




(27) gamay, thierry,
Fri, 18 January 2002 23:00:00 +0000

Irrtum von herrn Millowitsch: der Louvre, das einstige
Königsschloss und heutige Supermuseum ist der mit dem Schlossplatz
und dem Stadtschloss in berlin vergleichbare Ort, nicht aber die
place de la bastille. Paris ist ohne den louvre nicht denkbar.
wirtschaftlichkeit sollte in einem land, das milliarden an
steuergeldern jährlich verschwendet nicht das hauptargument beim
städtebau sein. Im übrigen kann ich mir Köln ohne den Dom nicht
vorstellen. Der Dom ist die seele und das herz kölns. was würde Herr
millowitsch sagen, wenn der dom zerstört wäre? nicht mehr aufbauen,
weil zu teuer? Ein Glaskasten als ersatz für den Dom? NEE!




(26) Peter Millowitsch 53,
Fri, 18 January 2002 23:00:00 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren, in einem Artikel in der "ZEIT"
Nr.4 diesen Jahres fand ich einen Artikel, in dem es um den
Wiederaufbau bzw. Nichtwiederaufbau des Berliner Stadtschlosses
geht. Deutsche Geschichte interessiert mich sehr und ich betrachte
Deutsche Geschichte nicht auf zwölf Jahre reduziert, aber selbst mir
erscheint ein Wiederaufbau des Stadtschlosses unwirtschaftlich.
Daher möchte ich an dieser Stelle auf das Beispiel Paris verweisen.
Dort sind an der "Place de la Bastille", die für Frankreich
historisch von ähnlicher Bedeutung ist wie der Schloßplatz für uns,
die Umrisse des Bauwerks im Pflaster eingelassen, sodaß die
Geschichte zwar immer präsent ist aber weder durch übermäßige
Erstellungskosten noch durch zu hohe Unterhaltskosten "stört".
Vielleicht ist das ja ein für Berlin gangbarer Weg. Mit freundlichen
Grüßen, Peter Millowitsch




(25) wagnerfranzirlbacherstr..2 94342 strasskirchen str
Fri, 18 January 2002 19:11:50 +0000

habe grosses interesse an ihrem projekt.verfologe schon seit
jahren die disskussion.bitte um zusendung von weiteren
informationen.danke ihnen herzlich




(24) .,
Thu, 17 January 2002 11:47:45 +0000

So schön und ehrwürdig sähe das Stadtschloss von der Allee unter
den Linden aus: Kein modernes Bauwerk könnte da mithalten!!! Leider
wird das Bild von dem albernen Engel ein wenig unschön (den Engel
muß man sich wegdenken!!!) Schaut mal rein!!
http://www.stadtschloss-berlin.de/koeppel.htm




(23) ,
Mon, 14 January 2002 07:37:16 +0000

Für das "Untermuseum" im Louvre, wurde der Boden angehoben.Eine
interessante Art der Raumgewinnung. Eine Lösung die sich auf für den
Schlüterbau in Berlin anbieten würde. Insbesondere wenn man weiss,
dass bereits durch Erhöhung des Strassenniveaus das Gebäude
"förmlich in den Boden versunken ist".




(22) ,
Thu, 10 January 2002 09:24:10 +0000

Architekten Ost-Berlins, der 50 er Jahre, wie der bekannte
Architekt Paulick zeigten, dass sie sich gut in die alte Baukunst
hineinfühlen konnten. Dies zeigt der nachempfundene Apollo-saal
Knobelsdorffs, in der wiederaufgebauten Staatsoper.




(21) ,
Mon, 7 January 2002 08:20:49 +0000

Eine kulturelle Freilicht-Bühne als künstlerischer Höhepunkt
eines Gipfels könnte ein Argument für den Wirtschafts- standort
Berlin sein. Die Parallele zwischen Schlüters Innenhofu nd die der
Bühnenkulisse der klassischen Antike ist offensichtlich.




(20) ,
Sun, 6 January 2002 13:19:42 +0000






(19) L.,
Sat, 5 January 2002 15:14:37 +0000

Beim Wiederaufbau des Warschauer Stadtschlosses und der
Russischen Schlösser hätte kein Mensch auch nur im Traum daran
gedacht, eine Fassade modern zu gestalten!!!!




(18) Christo,
Sat, 5 January 2002 13:01:00 +0000

Was spricht eigentlich dagegen,daß Schloss einfach so
wiederaufzubauen,wie es vor dem 2.Weltkrieg gewesen ist ? Es
beteiligen sich zuviele Leute mit der ihnen eignen
Profilierungssucht an dieser Frage. Warum wählt man nicht die
natürliche und sinnvollste Lösung und lässt die Berliner über den
Aufbau entscheiden ? Warum müssen das Expertenkomissionen
entscheiden,warum nicht das Volk ?




(17) ,
Thu, 3 January 2002 08:46:47 +0000

Den dreiseitigen Schlüterhof "umzudrehen" und gegen die Spree
hin zu öffnen, würde dem architektonischen Weltkulturerbe Schlüters
entsprechen und ihn gleichermassen der Weltöffentlichkeit zugänglich
machen.




(16) ,
Thu, 3 January 2002 08:11:10 +0000

Die Empfehlung der autorisierten Komission sprach sich für den
entsprechenden architektonischen Rahmen bzgl. der geretteten
Kostbarkeiten aus.




(15) L.,
Wed, 2 January 2002 13:17:05 +0000

An meinen Vorschreiber: Gerade aus diesem Grund, weil eben noch
so vieles vom Schloss erhalten ist, wäre es wirklich ein Skandal,
wenn an diese bedeutende Stelle Berlins ein häßlicher Betonklotz
gesetzt wird!!! Die Architekten werden (können)dies jedoch nie
verstehen!! Leider!




(14) ,
Wed, 2 January 2002 10:33:34 +0000

Schlüters Kolossalfiguren des Innenhofes und Hermen des
Treppenhauses mit deren Stuckdecke sind im Originalzustand erhalten.
Ebenso die Konsnolenfiguren von C.F. Tiecks aus dem Teesalon. Auch
Schlüters Atlanten des Elisabethensaales und das Silber des
Rittersaales wurden gerettet. Die Welt wartet darauf sie in ihrem
entsprechenden architektonischen Rahmen bewundern zu dürfen.




(13) M. Steger, 31,
Tue, 1 January 2002 23:00:00 +0000

Liebe Mitdenker, hat sich schon einmal jemand darueber Gedanken
gemacht, dass laut Schlossplatzkonzept genau vor! das Hauptportal
des Schlosses die im 19. Jh. abgerissenen Haeuserreihe wieder
aufgebaut werden soll? Folglich in moderner "Architektur". Die
damaligen Stadtplaner haben diese Haeuser aus gutem Grund entfernt.
Zu solchen Intelligenzleistungen ist bei dem heutigen Notstand an
(Allgemein-)Bildung natuerlich niemand mehr faehig. Man koennte an
der offensichtlich voelligen und absoluten Verbloedung der
Gesellschaft schon verzweifeln. Gibt es nur noch Trottel in diesem
Land? Wer kennt die Entwuerfe von "Star-" Architekt Axel Schulte und
Kollegen fuer den Berliner Schlossplatz? Oder den Dresdener
Neumarkt? Muss der Mensch Stararschitekt sein um
Kindergartenholzkloetzchen, der Erfahrungswelt eines Kleinkindes
entsprechend angeordnet, als Wettbewerbsentwurf fuer
Innenstaedtbebauung ernsthaft abzuliefern? Sind die wirklich alle so
daemlich wie ihre Entwuerfe, oder gibt es andere Gruende? Kann mir
jemand die Sichtweise der kasten- und kistenbauenden
Architekturfraktion erklaeren? Bitte darum!!




(12) Christo,
Sun, 30 December 2001 23:00:00 +0000

Leider wurde es ja im Gegensatz zu manch anderen Städten
versäumt,die Innenstadt des alten Berlin vollständig zu
rekonstruieren. Wenigstens das Schloss sollte wieder gebaut
werden,um der Mitte etwas von der Wärme und Größe zurückzugeben,die
sie einst hatte. Im übrigen kann doch kein Mensch ernsthaft dagegen
sein,das etwas wieder an seinen Platz kommt,wo es Jahrhunderte
gestanden hat.Dazu sollte der gesunde Menschenverstand schon
reichen,auch wenn der manchen Leuten heute abgeht ;)




(11) Christo,
Sun, 30 December 2001 23:00:00 +0000

@R.Rupsch : wobei wenn es nach mir ginge, alle DDR-Remineszenzen
abgerissen würden. Was da an Häßlichkeit verbrochen wurde,läßt einem
das Blut in den Adern gefrieren ;)




(10) Christo,
Sun, 30 December 2001 23:00:00 +0000

Du meinst einen IQ unter Raumtemperatur ;) Wenn man sich den
"neuen" Potsdamer Platz ansieht,hat er gar nicht so Unrecht.




(9) Kraft, (kein Preuße),
Mon, 31 December 2001 12:25:18 +0000

Nichts Neues: Strieder (SPD) und Pau (PDS) äußern sich
öffentlich gegen eine Schloßrekonstruktion. Sollen wir das Herz
Berlins, das internationale Schaufenster Deutschlands, wirklich
drittklassigen Provinzpolitikern einerseits und Ulbrichts Enkeln
andererseits, also den Abreißern, überlassen? Mit der
Kommissionsempfehlung im Rücken sollte man nochmals die Sache vor
die gesamte deutsche Öffentlichkeit bringen. E. Kraft




(8) ,,
Fri, 28 December 2001 10:32:01 +0000

Der Beitrag von Jonny Cash beweist, dass es auch möglich ist
Beiträge zu schreiben wenn man einen IQ hat, der unterhalb der
Bluttemperatur liegt!!




(7) Jonny Cash,
Thu, 27 December 2001 23:00:00 +0000

4. Ein Architekturwettbewerb unter den besten Architekten der
Welt wird die Notwendigkeit der Schloßrekonstruktion ad absurdum
führen. Richtig, er würde die abrundende Duftnote des
architektonischen finalen Zuscheißens Berlins markieren!




(6) Reinhard Rupsch, 52,
Mon, 24 December 2001 23:00:00 +0000

Aus der Diskussion mit einer Anhängerin des "Palastes der
Republik". Zur Behauptung, die "DDR"-bauten würden gezielt aus dem
Stadtbild getilgt: Liebe Franziska, hat irgendwer dem Abriß der
Frankfurter-Tor-Türme oder der Hochhäuser am Strausberger Platz
sowie deren an der Leipziger Straße das Wort geredet? Ist das
Staatsratsgebäude am Schloßplatz gefährdet? Wird das IHZ an der
Charlottenstraße getilgt? Oder etwa der "Palast der Tränen" am
Bahnhof Friedrichstraße? Oder das "Haus des Lehrers", vielleicht gar
der Fernsehturm am Alexanderplatz? Eben nicht. All´ das sind
Marksteine der DDR-Architektur, die erhalten bleiben, renoviert
wurden, sogar - teilweise - unter Denkmalschutz stehen. Betroffen
von Asbest-Sanierung und Abriß waren das "Ahornblatt", die (noch
nicht fertiggestellten) "Friedrichstadtpassagen" und jetzt der
"Palast der Republik" - alles Gebäude, die der Gastronomie, der
gehobenen Freizeitgestaltung der "DDR"-Bürger dienen sollten bzw.
dienten. Der wirtschaftliche Betrieb solcher Bauten erfordert heute
besondere Feinheiten in Entwurf und Ausstattung. Die vorgenannten
Gebäude entsprachen diesem Anspruch ebensowenig wie das riesige
Ku´-Damm- Quarrée gegenüber dem Kaffee Kranzler in West-Berlin. Auch
das wurde - gerade 15 Jahre alt - nach 1990 abgerissen. Warum
sollten die anderen dementgegen stehenbleiben? Nach Abriß des
Hohenzollernschlosses füllte der PdR den Platz nur unzureichend.
Niemand braucht (Gott sei Dank!) mehr Aufmarschflächen. Die 100.000
qm Ausstellungs-, Festsaal- und Gastronomiefläche werden laut
Gutachterkommission gebraucht. Sie modernistisch zu bauen kostet ca.
€ 0,7 MRD. Weitere € 0,07 MRD kostet die ergänzende Gestaltung der
Schloß-Elemente. Gemessen an den Verlusten der Berliner
Bankgesellschaft sind das doch "Peanuts", oder? "Ostalgie" in Ehren.
Den 90ten Geburtstag meines Großvaters haben wir im PdR gefeiert.
Eine schöne Erinnerung! Aber schon damals hatte "Erichs Lampenladen"
auch noch den Spitznamen "Ballast der Republik" - wegen seiner
immensen Betriebskosten. Friede seiner Asche! meint Dein
Reinhard




(5) Lutze, Kay,
Sat, 22 December 2001 23:00:00 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren,endlich hat die Kommission die
richtige Entscheidung getroffen, dass Schloss mit zumindest drei
Fassaden wieder aufzubauen. Ich hoffe Ihr Verein wird im kommenden
Jahr die politisch verantworlichen Personen zu einer schnellen
Entscheidung drängen! Es wäre schön, wenn Sie mich über meine
E-Mail-Adresse auf dem Laufenden halten würden. Mit freundlichen
Grüßen Kay Lutze




(4) H. C. Stössinger,
Thu, 20 December 2001 23:00:00 +0000

«WER SICH EINE WEILE MIT DEM ORT BESCHÄFTIGT HAT, DER MERKT,
DASS NUR DAS STADTSCHLOSS AN DIESEM ORT DIE RICHTIGE ANTWORT SEIN
KANN.» So die abschließenden Worte Hannes Swobodas. Nur leider sehen
das die geistigen Enkel der Schloßsprenger, die jetzt wieder Berlin
beherrschen werden, etwas anders. Die Aussage der Expertenkommission
wird zerredet und politisch verschleppt werden - davon werden wir
leider ausgehen müssen.




(3) ,
Thu, 20 December 2001 12:41:47 +0000

München ist in wirtschaftlicher Hinsicht wesentlich attraktiver,
weil das kulturell-klassische Ambiente entsprechend ist.




(2) ,
Wed, 19 December 2001 14:43:56 +0000

Wirtschaft und Finanzen brauchen attraktive Orte, auch im
künstlerisch-klassischen Sinne.




(1) H. C. S.,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

STADTFÜHRER 2025....Der Palast der Republik ist ein Stück
unserer Geschichte. Aber auch seine Asbestverseuchung und sein
Abriss werden bald unsere Geschichte sein. Man wird ihn bald ersetzt
haben durch eine zurückgekehrte barocke Schönheit. In einem
Stadtführer aus dem Jahr 2025 werden wir lesen können: "Der nach der
Asbestsanierung nur noch als Ruine existierende Palast der Republik
wurde im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts abgebrochen, weil er
den vielfältigen Anforderungen und Aufgaben der kulturellen
Repräsentanz und der zwischenmenschlichen Verbindungen und
Versöhnungen im Zentrum des neuen Berlin weder ideologisch, noch
städtebaulich gewachsen war. Seine künstlerische Qualität war sehr
zweifelhaft und er stand in seiner städtebaulichen
Nord-Süd-Ausrichtung inkompatibel zur historischen Ost-West-Achse
Alexanderplatz-Tiergarten. Und es fehlte an der Akzeptanz der
Mehrheiten, weil er keine Berliner Traditionen verinhaltlichte. Dem
Argument der Staatsmitte konnte keine Kraft verliehen werden, weil
es den Nachkriegs-Interims-Staat nach Stalinscher Prägung, der den
Palastbau hervorgebrachte hatte, nicht mehr gab. Man wollte diesem
40 Jahre andauernden Staatsgebilde, in dem noch nicht einmal die
Hälfte der Deutschen und Berliner gelebt hatten - und die, die dort
Staatsbürger waren, auf Demokratie und Menschenrechte zu verzichten
hatten - kein derartiges Denkmal setzen bzw. erhalten - nicht an
diesem ursprünglichsten aller Berliner Plätze. Das Gebäude wird
heute dokumentiert im Museum "XY" am Schloßplatz 1."Und auf der
nächsten Seite lesen wir: "Nach ratlosen Jahren über die
Neugestaltung der Berliner Mitte und der Erkenntnis, dass die
Demokratie, in ihrer Vielschichtigkeit zerstritten und unnachgiebig
für Zugeständnisse, nicht in der Lage war, den Platz der Stadtmitte
zeitgemäß republikanisch mit gemeinsamen Inhalten zu füllen und eine
dem Ort angemessene Gestalt zu geben - kam es zur Renaissance des
diesen Ort 500 Jahre dominierenden und die Geschichte der Stadt
beherrschenden Berliner Stadtschlosses. (Im 2. Weltkrieg ausgebrannt
und von den stalinistischen Machthabern im damaligen Ostberlin aus
ideologischen Gründen gesprengt.) Handwerker aus dem gesamten Land
erschufen den barocken Prachtbau neu - nicht, weil ein paar
Neoroyalisten mit klingendem Flötenspiel dort einziehen wollten, um
des alte Preußen zu beschwören, sondern: weil man sich eingestehen
musste, dass nach Schlüter, Knobelsdorff und Schinkel nichts
Ästhetischeres und Schöneres erfunden wurde in der Fassadenkunst,
das auch Rückhalt und Akzeptanz einer demokratischen Mehrheit
gefunden hätte. Klassische Stilelemente, wie antike Säulenformation
mit Attika, waren im Pathos und in ihrer Schönheit nicht zu
übertreffen gewesen. Und sind es auch heute nicht - sie sind einfach
zeitlos. ("Edle Einfalt und stille Größe" - Winckelmann.) Auch wenn
es anfänglich eine ganze Reihe von Stimmen gab, die sich gegen eine
Neuinszenierung der Schlüterschen Kunst richteten, sind diese heute
doch weitgehend verstummt und wir können von einer breiten Akzeptanz
der damaligen Entscheidung, das Schloß zu bauen, sprechen. Weil es
um das im 2. Weltkrieg weitgehend ausgelöschte historische Zentrum
Berlins ging, das es wieder zu beleben galt, hat man sich, trotzt
drohender Rezession, nicht für einen billigen nüchtern-vernünftigen
Zweckbau entschieden, sondern für 1 Mrd. Euro - hauptsächlich
finanziert durch Aktien und weltweite Spenden - die alte Pracht
Schlüters zurückkehren lassen. Stellvertretend für alle verlorenen
Kostbarkeiten der Berliner Architektur. Der Neuaufbau des Berliner
Schlosses kann als eine Reflektion des damaligen Zeitgeistes
verstanden werden: der Suche nach wieder erlebbaren
Identifikationspunkten der eigenen Geschichte und Herkunft." So
könnte es einmal geschrieben stehen. Reale und gelebte Geschichte.
Der Abriss des Palastes der Republik und die Erschaffung eines Neuen
Berliner Stadtschlosses in alter Kunst und traditionellem Handwerk -
ohne dabei Geschichtsfälschung zu betreiben. Geschichtsfälschungen
sind nur Theorien - die in ideologisch verwirrten Köpfen
herumspuken. Allen Schloß-Fans ein schönes Weihnachten - und dass
das neue Jahr etwas "schlossiger" wird.




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