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Wilhelm von Boddien


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(2725)
(125) Jürgen Morgenstern 49,
Fri, 5 July 2002 08:18:05 +0000

Die Entscheidung des Deutschen Bundestages, das Berliner Schloss in seiner historischen Fassadengestalt wieder herzustellen, begrüße ich. Ich habe es mir nicht nehmen lassen, auf meiner heutigen Fahrt zur Arbeit am Schloßplatz vorbeizufahren. Der gegenwärtige Zustand ist schlimm; alle historischen und auch modernen Bauten werden mit einem Gebäude in der Gestalt und dem Aussehen des Schlosses eine wunderbare Symbiose eingehen. Vielen Dank für Ihre Bemühungen für die Wiederherstellung des Schlosses. Ich hoffe nun auf schnelle Entscheidungen und Taten, die die Entscheidung unwiderruflich machen.

(124) Dr. Rainald Gerster / 42 Jahre,
Fri, 5 July 2002 06:18:27 +0000

Ich finde es hervorragend, daß der Bundestag sich für die Wiederherstellung des Schlosses entschieden hat und gratuliere Ihnen zu dem Erfolg Ihrer Bemühungen! Berlin wird es Ihnen danken.

(123) peter rentschler aikman,
Fri, 5 July 2002 06:16:55 +0000

Ever since I learned of the senseless destruction of the Berliner Schloss, I have worked and prayed for its reconstruction. Many people in the USA who admire Berlin will be thrilled by this decision. Sincere congratulations and deepest respect to Herr von Boddien for his monumental efforts. It is interesting that the decision was made on the 4th of July--the American independence holiday. Every 4th of July I will remember the decision to rebuild the Berliner Schloss and celebrate it as well. I pray I will live to see the reconstructed Schloss and the center of Berlin restored to its prewar

glory.

(122) Mathias Mossmann, 36,
Thu, 4 July 2002 22:41:31 +0000

Glückwunsch zum heutigen Tage und Hut ab vor Ihrer Leistung, Herr von Boddien. Ihnen und allen engagierten Schlossfreunden wünsche ich nun viele begeisterte Spender und Investoren.

(121) Norbert Boy/38,
Thu, 4 July 2002 22:24:28 +0000

Was für ein schöner Moment, da nun das Schloß definitiv zurückkommt! Vielen Dank an alle, die daran geglaubt und dafür gekämpft haben (besonderen Dank an Herrn v. Boddien).

Am Denkmal Friedrichs des Großen kann bald stehen: "Alter Fritze steig hernieder dann das Schlüter-Schloß steht nun wieder

Laß in diesen geschmacklosen Zeiten lieber die Beton-Architekten reiten"

(120) Reinhard rupsch, 52,
Thu, 4 July 2002 21:43:59 +0000

ZYCLUS Das Schloss - gesprengt, Die Kunst - versängt, Der Platz - planiert, Das Volk - marschiert, Der Wind - gedreht

Alptraum - vergeht. Zum Schluss jetzt das Glück Das Schloss kommt zurück! Grüße an alle, die 12 Jahre Schlossdebatte unermütlich überstanden haben! Ihr R.R.





(119) Mathias Mossmann, 36,
Thu, 4 July 2002 21:33:33 +0000

Das Schloss kommt! Der starken Mehrheit von 384 zu 133 Bundestagsabgeordneten, die heute ohne jeden Fraktionszwang und in Übereinstimmung mit dem Großteil der Bevölkerung den Weg freigemacht haben für das Stadtschloss sei Dank. Die heutige Entscheidung war nun aber in erster Linie ein Votum für klassische europäische Architektur höchster Qualität. Wenn nun für das äußere Erscheinungsbild des Schlosses die Weichen weitgehend gestellt sind, so gilt es doch dafür Sorge zu tragen, dass die harmonische Gesamtwirkung des einzigartigen Bauwerks auch durch eine Innengestaltung ergänzt wird, die wesentliche Raumschöpfungen von Schlüter, Schinkel, Langhans einbezieht und im übrigen den hohen Maßstäben gerecht wird, die durch die rekonstruierten Teile gesetzt werden. Dekonstruktivistische Brüche (Schon das Wort ist ein Ungetüm !) oder eine schrille Pop-Architektur könnten hier wieder vieles kaputtmachen. Durch die Zweckbindung zukünftiger privater Spenden eben gerade für eine Rekonstruktion der Schlossfassaden wird hingegen eine Zielvorgabe gesetzt, die auch für die innere Architektur bindende Wirkung entfaltet und zur Rücksichtnahme verpflichtet. Die bisherigen Erfahrungen der Schlossdebatte zeigen im übrigen, dass rechtzeitige und anschauliche Information der Bevölkerung (Schlossattrappe) Wunder wirken kann.

(118) Dr. Erich Kraft,
Thu, 4 July 2002 21:19:05 +0000

Herzlichen Glückwunsch! Die Entscheidung ist gefallen. Herzlichen Glückwunsch und tiefsten Dank an Herrn von Boddien und alle seine Mitstreiter!

In meinem Leben gab es drei große, freudige Entscheidungen: 1. Die Wiedervereinigung, 2. Die Wiedereinsetzung Berlins in seine Hauptstadtrolle und nun die Wiederherstellung des Schlosses.

Hoffentlich rollt jetzt die Spendenwelle. Ich werde jedenfalls alles dazu tun, was ich kann. Ein persönliches Leben ist bald vergessen, aber das Schloß wird noch in Jahrhunderten stehen, und jeder kann dazu beitragen.

Dr. E. Kraft

(117) Josef Nieland 57 J.,
Thu, 4 July 2002 20:38:39 +0000

Was die Polen mit ihren zerstörten historischen Bauten konten, sollten wir auch können.

(116) Wilhelm Löffelsend, 53,
Thu, 4 July 2002 11:05:44 +0000

Den Wiederaufbau des Stadtschlosses in alter Form (zumindest die Außenfassaden) befürworte ich ohne wenn und aber! Auch sollte man einige Räume in alter Form wiederherstellen wie z.B. den Weißen Saal. Und der Palast der Republik gehört genauso auf den Müllhaufen der Geschichte wie der Kommunismus!

(115) sebastian seelig,
Wed, 3 July 2002 11:39:44 +0000

bitte lasst uns nicht den fehler machen und die wenigen spuren der ddr-geschichte auszulöschen - besonnenes denken ist gefragt und kein hektischer aktionismus! ganz zu schweigen von den fraglichen architektonischen und städtebaulichen qualität eines wiederaufgebauten schlosses.
meine meinung zum schlossplatz: hände weg und liegenlassen!

(114) Bernhard Wilde, 41,
Mon, 24 June 2002 23:00:00 +0000

Nach den Photos habe ich den Eindruck, daß das alte Schloss
scheinbar einfach doch zugleich von enormer architektonischer
Qualität war. Wenn schon der Ballast der Republik, in den sehr viel
investiert wurde, ersetzt wird, dann soll es der weitgehend
originale Wiederaufbau sein! Ich freue mich darauf, die
Wiederentstehung zu begleiten u.zu genießen.




(113) Heidi Kuster,
Wed, 19 June 2002 23:00:00 +0000

Das Stadtschloss verkörpert die Monarchie, der Dom die Kirche
und das Zeughaus das Militär. Ich sehne mich danach, dass Berlin
wieder das Stadtschloss bekommt. Unter Professor Demps lerne ich
gerade mehr über das Schloss und man merkt immer mehr, wie sehr es
einem doch fehlt. Es gehört einfach wieder an seinem Platz in der
historischen Mitte von Berlin.




(112) Kerstin Pludra,
Wed, 19 June 2002 23:00:00 +0000

Wo läge das Problem eine AG den Wiederaufbau realisieren zu
lassen. Das die Politik versagt, wissen wir Wähler seit
Jahrzehnten.




(111) Joachim K e r n 65 J.,
Sat, 15 June 2002 23:00:00 +0000

ich bete alle diejenigen an, die etwas für den Wiederaufbau des
Berliner Stadtschlosses tun können. Erbitte Ihren Hinweis, was ich
selbst dazu beitragen kann. Hoffentlich kann ich ein
re-konstruiertes Schloss in meinem Leben noch erleben.




(110) v. Boddien,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Danke für die vielen Anregungen! Zu dem Bildformat (Frage von
Herrn Kaschluhn vom 9.6.) Klicken Sie doch einfach das gewünschte
Bild groß! Dies geht sogar bei dem Titelpanorama, das dann
allerdings gescrollt werden muß! Die Bildqualität ist in der
Vergrößerung in der Regel wesentlich besser!




(109) F.K. 12,
Tue, 11 June 2002 17:02:00 +0000

Sehr geehrter Förderverein! Ich finde Euer Schaffen sehr gut!
Dass die Entscheidung noch nicht entgültig gefallan ist, finde ich
schlecht. Früher wurde gestritten um den erhalt des PdR oder über
den Wiederaufbau des Schlosses, heute streitet man sich über einen
Bau eines modernen Gebäudes oder des Schlosses. Irgendwie will
irgend jemand den Wiederaufbau des Schlosses nicht wahr haben und
erfindet deswegen immer neue "Hindernisse"!!! In Polen oder
Frankreich währe der Wiederaufbau SOFORT genehmigt worden, warum bei
uns nicht?! Hat man Angst vor unserer eigenen Geschichte, oder was?!
Deswegen finde ich den Förderverein des Stadtschlosses
ausgezeichnet, da er immer am Wiederaufbau fest hällt-egal was
kommt!!! Hochachtungsvoll, F.K.




(108) André Sterzel / 19 / Eisenach,
Sun, 9 June 2002 23:00:00 +0000

Sehr geehrter Förderverein, liebe Schlossliebhaber! Ich verfolge
diese Schloss-Debatte nun schon einige Jahre. Ich liebe die Stadt
Berlin, seit ich das erste mal dort war - die Stadt ist einzigartig
in der Welt. Ich kenne sowohl den Palast der Republik als auch das
Schloss. Ich habe mich rundum informiert und mir viel Bildmaterial
angekuckt. So, mein Gefühl sagt mir, daß ich das Schloss (diese
einzigartige Architektur und ihre Komposition mit den anderen
Gebäuden) gerne wiederaufgebaut sähe. Das Schloss ist die Mitte
Berlins und es steht weder für die Monarchie, noch für "überholte"
Architektur. Es steht für etwas viel wichtigeres: für unsere
Geschichte und unsere Identität! Ich habe erst vor ein paar Wochen
diese Reportage um die Schloss-Frage gesehen - und auch ihre
Gegnerschaft. danach sah ich eine Reportage über den Bau am
Potsdamer Platz. Darin sagte der Architekt des Sony-Centers: "...man
kann nicht Architektur wiederholen und dann glauben, dass es
fortschrittlich wäre. Ein Gebäude durch die Kopie eines
Architektur-Stils wiederzuerrichten halte ich für fatal und
falsch.". Ich bin im Moment ziemlich verwirrt. Ich meine, dieser
Mann ist Architekt. Er hat gewiss Ahnung von Kompoition, Baustoff
und Symbolkraft eines Gebäudes sowie Kenntnis über
kunstgeschichtliche Epochen. Ich dagegen bin nicht so bewandert in
solchen Dingen. Und ich bin unsicher, ob man ohne Kenntnis von
Fakten und Geschichte überhaupt beurteilen kann/sollte?! Nichts
desto trotz bin ich für den Wiederaufbau - alleine schon wegen des
Schlüterhofes und die Portale von Eosander v. Goethe. Keiner wird
bestreiten, dass diese Männer (inklusive Schinkel) großartige
Baumeister und Architekten waren. Was würden sie wohl jetzt tun?!
Und dann noch eine Frage: Rechtfertigt die Geschichte (über 500
Jahre) des Schlosses einen (erneuten) Abriss eines Gebäudes, an
solch geschichtsträchtigem Ort?! Ich bin Befürworter des Schlosses -
in seiner vollen Schönheit. Ich wollte nur diese Dinge mal in den
raum stellen, um darüber nachzudenken. Und: Keiner würde (da ich aus
Eisenach komme) wohl von den Bürgern Eisenachs wollen, dass ein
neuzeitliches Gebäude anstelle der Wartburg stünde, falls diese
einmal abgerissen worden wäre! Es geht eben darum, dass diese
Gebäude Geschichte transportieren - auch jetzt noch! Also baut das
Schloss wieder auf, um unserer eigenen Geschichte willen. Und wie
Herr von Boddien richtig sagte:"Diese Frage ist eine
Gefühls-Entscheidung"! Hoffen wir das Beste!




(107) ,
Mon, 10 June 2002 12:06:52 +0000

Hat das Schloss bei den Bundestagsparlamentariern eine Chance,
auch bei aufgehobenem Fraktionzwang?




(106) Fabio Bacigalupo,
Sun, 9 June 2002 23:00:00 +0000

Als Berliner unterstützte ich den Wiederaufbau des
Stadtschlosses, allerdings mit modernem Kern. Ein wiederaufgebautes
Schloss könnten die Marketingtruppen ja dann auch gleich als neues
Symbol für Vereinigung, Wiederaufbau und Zukunft der Stadt
verwenden, jetzt wo man weg will vom Brandenburger Tor. Grosses Lob
an Hr. v. Boddien und sein Team für seine aktive Arbeit und
besonders dafür, dass er auch hier im Gästebuch Beiträge
kommentiert. MfG -- B-030.de Cocktailbar-Guide http://B-030.de




(105) Thomas Kaschluhn/14,
Sat, 8 June 2002 23:00:00 +0000

Diese Seite besticht durch Informativität und einen guten
Aufbau. Verbesserungswürdig sind vielleicht die, meiner Meinung
nach, zu kleinen Bildformate. Machen Sie weiter so!




(104) Günter Unseld,
Tue, 4 June 2002 23:00:00 +0000

Re : Presse Links danke - habe das jetzt unter Vorhaben
gefunden. G.U.




(103) v. Boddien,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

An Günter Unseld Schauen Sie mal unter Presse bei uns nach, da
finden Sie es! Die FAZ Artikel können wir leider nicht anzeigen, da
die FAZ aus urheberrechtlichen Gründen die automatische Übernahme
per link ablehnt. Aber die wesentlichen Artikel werden zumindest mit
ihrer Überschrift bei uns registriert. Was Sie nicht bei uns finden,
finden sie unter dem link Landesbibliothek Berlin! Wir sparen uns
damit Doppelarbeit, ohne Komforteinbuße für Sie! Wilhelm v.
Boddien




(102) Günter Unseld,
Sun, 2 June 2002 23:00:00 +0000

Re : Der Beitrag von Herrn Dr. Kraft am 18.5.Wo gibt es die
Computeranimation CD vom Schloss ? Die wird ein Standard Geschenk an
alle meine Computer-fähigen Bekannten zum Geb. Tag. Günter
Unseld




(101) Anett Liebisch / 39 J.,
Tue, 28 May 2002 10:14:53 +0000

Ich bin begeistert von Ihrem Internetangebot und Befürworter
Ihres hehren Zieles. Auch ich bin bereit Aktien zu erwerben, wenn
man das Schloss wieder aufbaut. Eine Integration des DDR-Palastes,
lehne ich ab.




(100) Ewald Berg, 62 Jahre,
Sat, 25 May 2002 23:00:00 +0000

Für den Wiederaufbau des Stadtschlosses bin ich bereit, im
Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten zu spenden, für einen
Glas-Btonekasten à la Palast der Republik gibts keinen Pfennig bzw.
Cent. E. Berg




(99) Michael Tewes, 36 Jahre,
Thu, 23 May 2002 23:00:00 +0000

Seit Jahren beschäftige ich mich mit dem Wiederaufbau des
Stadtschlosses in Berlin. Obwohl ich Rheinländer bin und dazu noch
katholisch, liebe ich die Stadt Berlin seit meinem ersten Besuch
1982. Inzwischen bin ich viele Male in Berlin gewesen und habe seit
der Wiedervereinigeung die Entwicklung in der historischen Mitte
Berlins und am Potsdamer Platz aufmerksam verfolgt. Meiner Meinung
nach muß ein Wiederaufbau des Stadtschloses erfolgen. Berlin hat
viel an historischer Bausubstanz verloren, einer Substanz, die
Städte wie Paris oder Rom gerade anziehend macht. Der Wiederaufbau
und eine Mischnutzung des Schlosses werden Berlin eine zusätzliche
große Anziehungskraft geben. Außerdem erhält die Stadt ihre Mitte
wieder und es verschwindet die große Ödnis. Ich trete dem Verein
gerne bei und hoffe sehr, dass das Schloss wieder aufgebaut
wird




(98) Rosemarie Schmidt-Gaster,
Mon, 20 May 2002 10:07:55 +0000

Ach wäre ich doch schön glücklich, wenn man wenigstens die
Schlossfassaden wieder aufbauen würde. Meinetwegen kann das
<<innere>> modern sein. Aber eine Schlossfassade passt
sehr gut und die restliche Bebauung der Strasse unter den
Linden.




(97) Dr. Erich Kraft,
Fri, 17 May 2002 23:00:00 +0000

Jedem Schloßgegner unter den Politikern sollte man eine CD mit
der Computeranimation schenken. Wer diese herrliche Barockfassade in
ihrem leuchtenden Farbenglanz gesehen hat, kann im Ernst nicht mehr
gegen ein solches Bauwerk im Herzen Berlins sein. Die Besucher
werden nur so dahinströmen und begeisterte Augen haben.




(96) Werner Mueller / 34,
Fri, 17 May 2002 23:25:55 +0000

Nun eine neue Schlosskommission einzusetzen empfinde ich als
Unverschämtheit und Geldverschwendung. Es gab ein deutliches PRO
Schloss und nun - so glaubt wohl der Berliner Rot-Dunkelrote Senat,
kann man solange neue Kommissionen einsetzen, bis mal ein
<<erfreuliches>> Nein gefällt wird. Ich bin erschüttert.
Ich wünsche Ihnen Nerven wie Stahlseile und hoffe das Schloss
kommt!




(95) Cornelius Wiesner, 16, Bonn,
Thu, 2 May 2002 23:00:00 +0000

Moderne Architektur? Was ist das? Was heißt das: Modern? Das
Schloss war doch hochmodern, als man es gebaut hat, oder? Wie können
wir uns Deutsche, wir als Europäer eigentlich anmaßen, den
wichtigsten Platz einer damals als Kulturhauptstadt Mitteleuropas
Konzipierten Stadt, auf dem zurecht das Schloss des tolerantesten
Monarchen Europas, des alten Fritz, seinen festen Platz hatte, mit
moderner Architektur zu beflasstern?




(94) Sascha, 23,
Tue, 30 April 2002 23:00:00 +0000

Ich bin beileibe kein Gegner von moderner Architektur. Ich
könnte mich auch durchaus mit einem Gebäude anfreunden, das in
Proportionen und Ausmassen dem alten Schloss entspräche, in der
Fassadengestaltung jedoch eine moderne Interpretation des Barock
darstellen würde. Jedoch sehe ich in diesen endlosen Diskussionen
hier keinen Sinn, da jedes Streitgespräch und jede weitere Runde in
diesem "Kampf" zur Folge hat, das in 100 Jahren dieser so wichtige
Platz für Berlin immer noch leer und verwahrlost ist. MfG
Sascha




(93) Christian Bergmann,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Auch ich habe langsam die Nase voll von den spießigen,
verklemmten und „intellektuellen“ Schlossgegnern. Diese Herrschaften
sind nun wahrlich nicht das Maß aller Dinge, zumal es auch genug
andere Intellektuelle wie Gräfin Dönhoff, Michael Naumann oder
Günter der Bruyn gibt, die einen Schlossneubau begrüßen. Die eine
Gruppe der „intellektuellen“ Schlossgegner gehört zweifellos zu den
geistigen Erben Ulbrichts, die andere Gruppe will dem Schlossplatz
ein „modernes Gesicht“ geben, das Schloss sei eine
„Walt-Disney“-Kopie und ein Armutszeugnis für die Gegenwart. Solche
teils polemischen und mittlerweile abgedroschenen Argumente sind
wenig überzeugend, sie zeugen nur von ideologischer Verbohrtheit.





(92) Peter Braunleder, 27,
Sun, 28 April 2002 18:53:43 +0000

Es wird Zeit, dass das herrliche Schloss wiederaufgebaut und,
wie von der Expertenkommission vorgesehen, für Museen, Restaurants
und vielen anderen öffentlichen Einrichtungen genutzt wird! Genau
wie die Frauenkirche in Dresden, würde auch das Stadtschloss sehr
viele Touristen nach Berlin locken! UND DAS IST GUT SO!




(91) Dr. T. Pomberg, 31 J.,
Fri, 19 April 2002 23:00:00 +0000

Es gibt kein Argument gegen den Wiederaufbau. Erstens braucht
jede Hauptstadt eine vorzeigbare historische Mitte. Zweitens knipsen
die pseudointellektuellen Schlossgegner im Urlaub - ohne es
überhaupt zu merken - ganze Filme mit wiederaufgebauten Motiven voll
(bspw. Altstadt Rhodos); im Ausland pflegt man ja zum Glück keinen
so verklemmten Umgang mit der jahrhundertealten Kultur wie hier.
Drittens kann die moderne Architektur sich gerne an tausenden von
anderen Plätzen ( bspw. Alexanderplatz) verlustieren.




(90) jens,29,
Sat, 20 April 2002 16:05:00 +0000

auf den schlossplatz paßt nur ein gebäude, das schloss!!!




(89) R. Krenz,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Dieses einzigartige Schlossensemble war vor dem Krieg
weltberühmt! Alle Bauwerke dieses Schlossforums sind erhalten bzw.
wiederaufgebaut (Dom, Zeughaus, Marstall, Kommandantur-wird gerade
rekonstruiert, Bauakademie-soll auch wiederaufgebaut werden)! Das
Problem ist jedoch, dass sich ALLE Gebäude dieses Ensembles auf EIN
Gebäude (das Schloss) beziehen! Das Schloss war schließlich das mit
Abstand wichtigste Gebäude dieses Ensembles! Baut man irgendein
modernes Bauwerk auf den Schlossplatz, so wird das gesamte
Schlossensemble beziehungslos! Dieses Szenario wäre der endgültige
Todesstoß der Allee unter den Linden! Wollen wir das wirklich?? Die
Expertenkommission hat da klüger entschieden!




(88) Schmitz,
Fri, 19 April 2002 19:01:00 +0000

Genau! Ich war von Anfang an für ein modernes Hochhaus mit
transparenter Glasfassade, welches mit dem Fernsehturm im Dialog
steht!!Ein Hochhaus wäre ein ehrliches Zeichen, in welchem sich die
Menschen selbst bzw. die moderne und zukunftsorientierte
Gesellschaft in ihrem modernen, soziokulturellen Umfeld, welches auf
dramatische Weise vom Fernsehturm symbolisiert wird, wiedererkennen
und somit neu entdecken können!




(87) Stefan Hasselmann, 34,
Thu, 18 April 2002 23:00:00 +0000

Der Ruf nach Wiederaufbau des Berliner Schlosses zeugt außer von
völligem Verkennen urbaner Situationen auch von einer reaktionären
Fantasielosigkeit. Sicher ist, dass der Mitte Berlins ein lebendige,
nutzbare, gebaute Mitte dringend Not tut. Sicher ist auch, dass die
gegenwärtige Situation unhaltbar ist, schlimmer, als sie es noch vor
fast 13 Jahren war. Aber ebenso sicher ist, dass ein Wiederaufbau
des Schlosses, unter welchen Umständen a uch immer es verschwunden
ist, der falsche Weg ist. Zum einen wäre der Abriss des Palastes der
Republik zugunsten eines Neubaus der gleiche Fehler, wie er bei der
Beräumung der Reste des Schlosses getan wurde. Das eine Wollen heißt
unmittelbar, das Andere tolerieren. Was ja nicht im Interesse der
Schlossbefürworter liegt. Zum anderen mag man eventuell die bauliche
Substanz des Palastes für ruinös und damit abrisswürdig halten -
statt dessen aber Jahrhunderte alte Bauformen nachzuahmen,
nachzubauen, ist eine architektonische, historische und auch
finanzielle Fragwürdigkeit, die außerhalb des gesunden
Menschenverstandes liegen sollte. ... Die Lösung für Berlin KANN nur
sein, die Mitte auf eine attraktive, lebendige, nutzbare und
signifikante Weise neu zu bebauen. Neu - d.h. in einer
Formensprache, die dem beginnenden Jahrtausend entspricht.




(86) Mathias Mossmann, 36,
Thu, 18 April 2002 23:00:00 +0000

Herzlichen Glückwunsch für alle Schlossfreunde zum
Kommissionsbericht! Denen, die sich für das Stadtschloss engagieren,
weiterhin viel Kraft, Begeisterung und Erfolg! Fortes Fortuna
adiuvat. Vielleicht wird die lange und windungsreiche Schlossdebatte
im nachhinein auch ihr Gutes haben als ein Beispiel, wie sich eine
demokratische Gesellschaft in hartem aber weithin fairem Ringen um
die Gestaltung ihrer Hauptstadtmitte einigt. Symbolhaft werden dabei
garade hier die Gegensätze zwischen Ost und West, zwischen Tradition
und Moderne ausgetragen. Der Streit um diese für das Land so
wichtigen Fragen bietet seinerseits die Chance durch das Aufdecken
von Hoffnungen und Ängsten, Erfahrungen und Urteilen Verständnis
auch für Gegenpositionen zu bekommen und vielleicht sogar mit
Gegnern zu versöhnen. Dass eine Bürgergesellschaft mit viel
bürgerlichem Engagement den Wiederaufbau eines festlich-vitalen
Barockgebäudes als kulturelles Zentrum im Herzen ihrer Hauptstadt
betreibt, ist ein Zeichen, dessen Bedeutung weit über sich
hinausreicht. Es ist geradezu ein Signal, wie Herausforderungen der
Zukunft gelöst werden können, nämlich durch Beharrlichkeit und
Begeisterung, die ansteckend wirkt. So wie in Dresden die
Frauenkirche weltweit zu Spenden motiviert für einen Wiederaufbau im
Einklang von sorgfältigstem traditionellem Handwerk und modernster
unterstützender Technik, so wird auch Berlin eine Mitte bekommen,
die Tradition und Gegenwart, Bürgerengagement und Staat verbindet.





(85) ss,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Der Berliner Dom passt nicht zu der geplanten Zukunft des
Berliner Schlossplatzes. Genausowenig wie die Museumsinsel und und
und. Zuviel Sandstein, zuviel Schönes, das nicht zum zukünftigen Bau
auf dem Berliner Schlossplatz passt.




(84) Huperz,48,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Ich kann mich dem unteren Beitrag nur anschließen! Das Schloss
mit der Nutzung als lebendiges und vielfältiges Kulturzentrum, wäre
die Hauptattraktion in der Berliner Mitte und der Höhepunkt der
Allee unter den Linden! Soetwas braucht Berlin!




(83) Claudia A. 34,
Tue, 16 April 2002 23:00:00 +0000

Was denn sonst ? Oder etwa diese einfaltslosen und öden
Lochfassaden wie am Leipziger Platz oder am Pariser Platz




(82) Rüdiger N. ,57,
Tue, 16 April 2002 23:00:00 +0000

...wir sind von der historischen Bausubstanz von Städten wie
Rom, Paris, Budapest, London, Barcelona usw. begeistert und gehen
mit unserer eigenen Geschichte wie die Barbaren um...




(81) norbert h.,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

tolle seite und tolles projekt!!!! ich wünsche es der stadt
berlin, dass sie wieder das schönes schloss bekommt!!




(80) brandt, 21,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

das sehe ich genau so wie meine vorschreiber! das berliner
zentrum muss einfach aufgewertet werden! die berühmte allee unter
den linden hat einen endpunkt (brandenburger tor) aber keinen
anfangspunkt (der war das schloss)!!




(79) Dirk, 17, Prenzl. B. (Berlin),
Tue, 16 April 2002 14:31:01 +0000

Ich wußte bis vor wenigen Minuten überhaupt nicht, dass Berlin
ein Schloss in der Mitte hatte!! Das Schloss muß wieder gebaut
werden! Ich werde eine Schlossaktie kaufen und für das Schloss
spenden! (Das sollte jeder Berliner tun!!!!)




(78) Stefan Weilandt, 26,
Tue, 16 April 2002 10:21:07 +0000

Ich freue mich, dass die Expertenkommission (ein 23-köpfiges,
international besetztes Gremium aus Vertretern der Bundesregierung,
des Bundestages und des Landes Berlin, aus Architekten, Historikern
und Publizisten, Unternehmern und Finanzfachleuten, ausgewählt vom
Bundesbauminister und vom Berliner Bausenator, beide
Sozialdemokraten) beschlossen hat das Stadtschloss wiederaufzubauen
und als buntes und lebendiges Kulturzentrum zu nutzen! Das wird DIE
Hauptattraktion in der Mitte Berlins!




(77) Lars,
Sun, 14 April 2002 18:24:40 +0000

Herr Schmitz: Ich bin sprachlos - wirklich!!!! Hätte nicht
gedacht, dass man sich so um die Ecke herum ausdrücken kann,
respekt!! Bei Ihrem Beitrag muss mann also zwischen den Zeilen
lesen, eine ganz neue Erfahrung!!!!




(76) Schmitz,
Sun, 14 April 2002 11:00:00 +0000

Ich finde es gut, dass Deutschland das Geld der Steuerzahler
sinnvoller ausgibt, als damit Rekonstruktionen in Berlin zu
bezahlen, von denen ja sowieso kein Mensch profitiert! Denn
Touristen kommen ja praktisch gar keine nach Berlin (Die schauen
sich doch Stadtzentren an, die von modernen und kreativen
Stahl-Glas-Betonbauten dominiert werden, z.B. Wien, Paris, London,
Rom, usw.)! Und für die Berliner ist jede Rekonstruktion
rausgeschmissenes Geld! Der Beweis dafür ist in der
Friedrichstrasse, am Spreebogen und am Potsdamer Platz zu finden,
aber auch östlich des Domes! Die Berliner fühlen sich am “wohlsten“
mit immer den gleichen, ausdruckslosen und austauschbaren Raster-
bzw. Lochfassaden (das Erkennungszeichen der modernen Baukunst),
welche mit Hilfe von preiswerten Computerprogrammen “entworfen“
werden! Die Berliner sind glücklicherweise die anspruchslosesten
Großstädter Europas und deshalb kann die Regierung sehr viel Geld
für sinnvolle Projekte im Ausland ausgeben! Das finde ich sehr gut,
denn nur so macht man sich “Freunde“! (ps. Ich hoffe, dass die
Ironie jetzt ein bißchen deutlicher geworden ist!)




(75) Lars,
Sat, 13 April 2002 10:13:53 +0000

nachdem ich den beitrag von herrn schmitz gelesen habe, wundert
es mich nicht mehr, wie es zu solchen betonwüsten wie den
alexanderplatz kommen konnte!!




(74) Reinhard Rupsch, 52,
Fri, 12 April 2002 23:00:00 +0000

Sehr geehrter Herr Schmitz, # wenn Sie das Alte und seine
Rekonstruktionen so abscheulich finden, dann empfehle ich Ihnen
Spaziergänge durch das Märkische Viertel, die Spanndauer Wasserstadt
oder durch Marzahn. # Dort werden Sie sich sicherlich wohl fühlen! #
Mit freundlichem Gruß # Reinhard Rupsch, Schloßbefürworter




(73) Schmitz,62,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Hoffentlich wird in Zukunft bei baulichen Entscheidungen in der
Berliner Innenstadt besser auf die Ästhetik der Architektur
geachtet! Denn als Berliner muss man sich ja schon schämen, wenn man
Besuch aus dem Ausland bekommt und durch das Zentrum spaziert! Als
“normal“ denkender Mensch kann man nur noch den Kopf schütteln, wenn
man sich die Bausünden der letzten 50 Jahre betrachtet! Ich begreife
das nicht! Man fragt sich wirklich, was für unfähige, skrupellose
und ungebildete Stadtplaner und Architekten für diese abscheulichen
Bausünden verantwortlich waren! Wer jedoch glaubte, nach der Einheit
wird alles besser, sieht sich jetzt getäuscht! Es wird genau so
gefühllos weitergek(l)otzt wie früher! Für JEDEN, der etwas von
Urbanität und architektonischer Schönheit versteht, ist das Berliner
Zentrum ein einziger Alptraum!! Es gibt kaum noch Plätze, an denen
man sich “wohl“ fühlen kann! Wo man hinschaut, ausdruckslose, ewig
gleiche und erbärmliche Rekonstruktionen – grauenhaft!! Was hatte
man nach dem Krieg, der das Berliner Zentrum von der erstickenden
Enge befreite, für eine einmalige Chance! Jedoch völlig überstürzt,
ohne erst einmal nachzudenken, begann man schon mit dem Wiederaufbau
der überladenen und kitschigen Museumsinsel, die heute als
peinliches und kaum nutzbares Überbleibsel einer dekadenten, längst
überholten Zeit verstaubt! Es ist wirklich verbrecherisch, wie die
moderne Baukunst blockiert und erstickt wurde und immer noch wird!
Wie schön, modern und großzügig hätte das Zentrum heute sein können,
aber nein- alle Chancen wurden vertan! Eine Schande!!! Die wenigen
“Lichtblicke“, die es gibt, werden von Rekonstruktionen wieder
zerstört (siehe: kitschige Kommandantur und erfrischender moderner
Palast der Republik davor)




(72) F.Bartholdy,
Thu, 11 April 2002 23:00:00 +0000

Ich stehe voll hinter der Entscheidung der
Schlossplatzkommission, das Schloss wiederaufzubauen und als
Kulturzentrum zu nutzen! Die Berliner Mitte muss einfach wieder
schöner werden!!!!




(71) Christian Böyer, 30,
Thu, 11 April 2002 23:00:00 +0000

Ich kann nur hoffen, daß die unsäglich lange dauernde Debatte
bald ein Ende findet und das Schloß wieder aufgebaut wird. Was ist
so schlimm daran, etwas zu bauen, was für das Auge angenehm ist und
die Stadt Jahrhunderte geprägt hat. In Berlin gab und gibt es genug
Orte, wo sich moderne Architektur beweisen konnte / kann (meiner
Meinung nach oft vergeblich). Das historische Zentrum sollte wieder
komplett werden.




(70) mo,
Mon, 8 April 2002 19:42:25 +0000

Man sollte der Abrisswut der 50er und 60er Jahre wenigstens
eines entgegensetzten: Das Stadtschloss.




(69) J.-Ch. Rößler,
Sun, 7 April 2002 23:00:00 +0000

Es ist bedauerlich daß mit einem Millionenaufwand ein
Prestigeobjekt ohne eigenen historischen Wert neu gebaut werden
soll. Dieses Geld könnte besser in die deutsche Denkmalpflege
investiert werden, in halb Mitteldeutschland könnten Denkmale mit
Originalsubstanz saniert werden, jedoch sind dort die Gewinnmargen
wohl geringer. Großteils wird das Schloß auf subjektiv (auch für
mich) ästhetische Barockfassaden reduziert, dahinter verbirgt sich
bei der Rekonstruktion dann ein moderner, funktionalistischer
Grundriß - ein Prinzip, das ähnlich auch bei Entkernungen angewandt
werden kann. Sieht man sich die Gästebuch- und Forumseinträge auf
den Seiten an, so bekommt man den Eindruck, daß hier fast nur Leute
mitreden, die mit aktueller Architektur (oftmals berechtigerweise!)
wenig anfangen können und sich deshalb der Vergangenheit zuwenden.
Das hat man bereits vor mehr als 100 Jahren mit den diversen
Neo-"Stilen" getan und dabei übersehen, daß ein Zusammenhang
zwischen Stil und Gesellschaft besteht. Was bei einer
Rekonstruktion, wie sie nicht nur hier diskutiert wird, herauskommt,
ist ein Gebäude, das für die Investoren sicher überaus lukrativ sein
wird, mit dem Schlüterbau jedoch nur noch einige wenige Spolien
gemeinsam haben wird. Die moderne deutsche Unterhaltungsgesellschaft
wird der Unterschied zwischen „alt“ und „auf Alt gemacht“ nicht
interessieren. Geschichte ist nicht reproduzierbar. Da aber die
Meinungen festgefahren und die Argumente ausgetauscht sind erübrigen
sich weitere emotionale "Diskussionen". Ich für meinen Teil hoffe,
daß die Herren Senatoren Strieder und Flierl, die den Bau
blockieren, weiterhin Rückgrat zeigen und die Realisierung dieses
verlogenen Zwitters verhindern werden... Mit freundlichen
Grüßen




(68) G. 23,
Mon, 8 April 2002 09:04:00 +0000

Ich fände es grossartig, wenn man das schöne Schloss wieder
aufbauen würde! Denn Berlin ist ja gerade wegen der "modernen"
Architektur, eine der häßlichsten und unattraktivsten Städte Europas
geworden!! Obwohl ich nicht viel Geld habe (ich bin Student) würde
ich Schlossaktien kaufen!!




(67) Krenz,
Sun, 7 April 2002 17:02:00 +0000

Was für einen Sinn hat denn der Wiederaufbau der Kommandantur
und der Bauakademie, wenn das mit Abstand wichtigste Bauwerk des,
vor dem Krieg weltberühmten Schlossensembles nicht wiederaufgebaut
wird?? Garkeinen! Das Stadtschloss ist das letzte Baukunstwerk,
welches fehlt, also MUSS es wiederaufgebaut werden!




(66) Matthias A. Stadler,
Sat, 6 April 2002 03:09:14 +0000

Für den Wiederaufbau von Schloss und Bauakademie !




(65) peter mayer, 47,
Sat, 30 March 2002 23:00:00 +0000

ein schlossplatz OHNE schloss????!? Hahahahaha- Entschuldigt
bitte, dass ich lachen muss!! aber, mit verlaub, soetwas gibt es NUR
in berlin!!! wer schöne historische plätze sehen möchte, der muss zu
mir nach münchen kommen! die münchener sind sogar stolz auf die zum
teil wiederaufgebauten gebäude!! das wäre in berlin wohl undenkbar,
stimmts, oder habe ich recht?!?




(64) Konstantin Köppelmann (41),
Fri, 29 March 2002 23:00:00 +0000

Habe durch Zufall die web-Seite entdeckt und bin begeistert!
Seit Jahren verfolge ich die Entwicklungen und Debatten zum Thema
Stadtschloß mit großer Aufmerksamkeit - ich war schon als
Jugendlicher (mit familieren Wurzeln in Berlin) phasziniert vom
Thema Stadtschloss und besitze jetzt fast alles, was man an
Literatur über dieses einmalige Gebäude bekommen kann.
Selbstverständlich bin ich ein wehementer Verfechter des
Wiederaufbaues - im Besonderen Angesichts der monströsen
Scheußlichkeiten mit denen Berlin zugepflastert wird... Wenn man die
erhaltenen Raüme des alten Hotels Esplanade noch gesehen hat und in
ihnen im Winter Kaffe trinken durfte, dann blutet einem das Herz,
was Sony für eine billige Hollywoodkulisse daraus gemacht hat...Ich
hoffe, daß solche halbseidenen kommerz-orientierten Barbareien nicht
im Zusammenhang mit einem eventuellen Wiederaufbau des Schlosses
wiederholt werden.




(63) Lüdtke / 31,
Thu, 21 March 2002 23:00:00 +0000

Mir gefallen Vorhaben und Websites sehr gut!




(62) Richard,
Wed, 20 March 2002 18:05:00 +0000

An Herrn Holste. Das Berliner Stadtschloss war bis 1945 ein
Kulturzentrum, bestehend aus zahlreichen Museen und vielen anderen
öffentlichen Einrichtungen! Es ist allgemein bekannt, dass Hitler
dieses Schloss nie betreten hat! Nach dem Krieg wurde der 14m hohe
Weiße-Saal und alle Räume darunter für weitere Ausstellungen
genutzt!




(61) A. Holste,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

weiß jemand, ob adolf hitler je im stadtschloss gewohnt hat?
würde mich interessieren




(60) max,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

guten tag,ich finde diese seite ganz toll, doch ist es nicht
möglich, eine internetadresse einzurichten, an die man anfragen
schicken kann? ich habe hier keine gefunden. Danke!




(59) mo,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Man kann sich wirklich über diese vielen Architekten und
Politiker aufregen, die meinen, an diesem zentralen Ort müsse die
zeitgenössische Architektur zum Zuge kommen. Was ist das nur für
eine arrogante und besitzergreifende Haltung!? Berlins Stadtbild
wird zu einem großen Teil von der modernen Architektur bestimmt bzw.
dominiert. Man siehe nur Potsdamer Platz. Die Straße Unter den
Linden wird zu einem großen Teil von Neubauten verschandelt, die es
bis auf wenige Ausnahmen nicht über den Charme eines Plattenbaus
hinausgebracht haben. Und nun sollen wir die Chance, ein historisch
bedeutendes und schönes Gebäude zurückzugewinnen, nicht nutzen?
Nicht an diesem wichtigen Ort, wo Berlin ein einzigartiges Ensemble
zurückgegeben werden kann? Liebe Architekten und Politiker,
verschont uns bitte wenigstens an diesem Ort vor einem strukturlosen
und unpassenden Glaskasten!!!




(58) Richard, 32,
Fri, 15 March 2002 23:00:00 +0000

Eines sollten die Politiker, welche irgendwann (wahrscheinlich
schon in den nächsten 20 Jahren) die endgültige Entscheidung treffen
nicht übersehen! Ein wiederaufgebautes Stadtschloss wäre die
Hauptattraktion in Berlin Mitte und somit ein Touristenmagnet! Die
Museen und Restaurants im Schloss würden ständig sehr gut besucht
werden und sogar die Hotels in Berlin würden mehr einnehmen! So wäre
es auch mit den rekonstruierten Räumen!!In einer rekonstruierten
Schlosskapelle würden fast täglich Hochzeiten und Konzerte
stattfinden und auch der Weiße-Saal könnte für undenkbar viele
Veranstaltungen genutzt werden! Jedoch wie wäre der Besucherzustrom
bei einem vollig modernen Bauwerk, das wie jedes andere moderne
Bauwerk in Europa aussieht? Mit Sicherheit SEHR viel
schwächer!




(57) Christoph Hohler / 25 Jahre,
Wed, 13 March 2002 10:31:59 +0000

Wohl gesprochen d. Ich glaube in wenigen Ländern würde in diesem
Umfang über das Für und Wider eines Wiederaufbaus diskutiert. Aber
man ist ja stolz in diesem Staat, eine solche "Kultur der
Diskussion" zu besitzen. Das dieses Schloss über 500 Jahre
integraler Bestandteil Berlins war, und dann 1950 durch einen Akt
von Kulturbaberei abgerissen wurde, wird dabei leider allzu oft zur
Nebensache. Es ist mir unverständlich warum an gerade diesem Ort
etwas anderes bauen oder den hässlichen Palast der Republik erhalten
will. Beispiele anderer Städte (Warschau, Dresden, Potsdam) haben
gezeigt, daß man auch ohne ausuferende Diskussionen zu einem
vernünftigen Ergebnis kommen kann.




(56) d.,
Tue, 12 March 2002 09:17:37 +0000

Ich bin zwar kein Deutscher, sondern Franzose, aber ich mus
schon sagen, das ich sehr erstaunt, das es in Deutschland so
schwierig ist etwas wirklich wichtiges durchzusetzen! Wenn in der
Mitte von Paris ein Bauwerk von solch schönheit und bedeutung nicht
mehr stünde, würde man es sofort wieder aufbauen, ohne jahrelang mit
immer den gleichen argumenten zu diskutiren und nie zu einem ende zu
kommen! Ich verstehe Deutschland nicht !




(55) Wilhelm v. Boddien, Förderverein Berliner Stadtsch
Sun, 10 March 2002 23:00:00 +0000

Die Kommission wird ihre Vorschläge am 17. April der
Öffentlichkeit übergeben. Im Berliner Senat zeichnet sich eine
Ablehnung der Vorschläge ab, besonders durch die Senatoren Strieder
und Flierl. Vom Bund gibt es noch keine Stellungnahmen, wir erwarten
sie erst nach der offiziellen Präsentation im April. Der dan schon
anlaufende Wahlkampf sollte "schloßfrei" bleiben, das Thema eignet
sich nicht für eine kurzatmige Wahlkampfauseinandersetzung. Deswegen
plädieren wir für einen Realisierungs - Einladungswettbewerb auf der
Basis der Kommissionsempfehlungen. Das liegt in der Logik der
Entwicklung. Das Thema wird damit über die Wahlen hinaus
weiterbearbeitet. Der Wettbewerb bietet am Ende eine klare
Entscheidungsgrundlage zur Nutzung, Architektur, Kosten und
Finanzierung. Es wäre sogar gut, wenn Vertreter der Moderne für die
beschlossene Stereometrie des Schlosses alternative Fassadenentwürfe
einreichen würden. Dann wüssten wir, ob es gelingt in moderner
Fassadensprache das historische Ensemble wieder zusammenzufügen. Und
wenn nicht - dann hört die Debatte auf und kann entschieden werden.
Schlüter braucht sich nicht vor den modernen Alternativen zu
fürchten, wenn es gelingt ein wirklich objektives, unparteiisches
Preisgericht zu benennen. Wir planen hierzu eine
Öffentlichkeitskampagne ab Mitte April bis zur Sommerpause. Wer will
in Berlin bei der Straßenarbeit mithelfen? Wer will die Idee in
seinem Heimatort verbreiten? Wer will an Zeitungen und Politiker
Briefe schreiben? Und - wichtig - wer will spenden, damit das alles
auch finanzierbar wird? Bitte melden Sie sich unter Nennung ihres
vollen Namens, Ihrer Anschrift und Telefonnummer und dazu mit
Nennung der Aktivität, die Sie für uns leisten wollen. Wir nehmen
dann Kontakt zu Ihnen auf und verabreden alles weitere. Wir freuen
uns auf Ihre Nachricht! Wilhelm v. Boddien, 1. Vorsitzender
Förderverein Berliner Stadtschloß e.V.




(54) F.K.,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Ich finde man sollte den Palast der Republik abreissen und das
Berlinerstadtschloss und die historische Mitte wiederaufbauen. Dann
kann man wieder behaupten dass nicht nur London oder Paris sondern
Berlin ein wunderschönes Zentrum hat. Ich finde dass Leute, die
nicht das Schloss wiederaufbauen wollen, Gegner der historischen
Berliner-Mitte sind.




(53) herschel,24,
Sat, 9 March 2002 23:00:00 +0000

ich bin für den wiederaufbau des stadtschloss und der schönsten
räume! die nutzung als kulturzentrum mit museen, restaurants cafees
usw. finde ich sehr gut!




(52) Krenz,
Sat, 9 March 2002 23:00:00 +0000

Die vom Steuerzahler bezahlte Expertenkommission hatte die
Aufgabe herauszufinden, welches Bauwerk am besten zwischen die
historischen Gebäude des Schlossplatzes paßt! Das Ergebnis steht
jetzt fest! Der nächste Schritt ist nun, das Ergebnis der Kommission
ohne viel Zeit zu verlieren, umzusetzen! Es wird nämlich höchste
Zeit, dass der bedeutendste Platz Berlins, der Schlossplatz, wieder
zu einem attraktiver und sehenswerter Platz umgestaltet wird, an dem
sich die Menschen dann wieder gerne aufhalten!




(51) christof langer,
Fri, 8 March 2002 23:00:00 +0000

schloss, ganz, sofort!




(50) Dominik 15,
Wed, 6 March 2002 23:00:00 +0000

Ich bin für den Wiederaufbau des Schlosses, weil endlich die
Lücke in der Stadt geschlossen werden muss, und zwar mit etwas
schönem und architektonisch passendem. Für den Schlossplatz gibt es
keine Alternative, das Schloss muss wieder her!




(49) Martin Dahms 15 jahre,
Sun, 3 March 2002 23:00:00 +0000

Ich will unsere Geschichte zurück




(48) Thomas 24,
Wed, 27 February 2002 23:00:00 +0000

Ich bin für den Wiedeaufbau des Berliner Stadtschlosses! Auch
bin ich trotz meiner finanziell bescheidenen Situation als Student
gerne bereit hierfür zu spenden. Deutschland hat im Krieg soviel an
baulichen Kulturgütern verloren, so dass es gerade in Berlin zu
einem wirklichen Wiederaufbau kommen muß. Sicherlich wird viel Geld
gebraucht werden, doch es wird Tag für Tag so viel Geld für diversen
unnötigen Blödsinn ausgegeben. Das Geld hier anzulegen ist ein
Beitrag für die Kultur unseres Landes; und das für viele
Generationen.




(47) mo,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Der Meinung bin ich auch. War das Votum der kommission nicht
eindeutig? Berlins Mitte braucht endlich wieder etwas Schönes!
Sollte es jemanden einmal interessieren, die site der anderen Seite:
http://palast.com




(46) Richard, 32,
Sun, 24 February 2002 23:00:00 +0000

Ich grüße auch an dieser Stelle mal alle Schloßbefürworter und
Fans! Trotzdem bin ich der Meinung, dass von der Politik langsam mal
eine Reaktion auf den Beschluß der Schlossplatzkommission kommen
muß!!! Oder sind die Politiker noch alle im Winterschlaf?? :o)




(45) Ines Dittmann/41,
Sat, 23 February 2002 23:00:00 +0000

Ich grüße an dieser Stelle mal alle Mit-Schloss-Befürworter und
Fans. Ines




(44) Bettina Kunsch,
Thu, 14 February 2002 23:00:00 +0000

Im Sommer reise ich nach Berlin und schau mir das Geschehen vor
Ort an. Diese Infoseiten hier haben mich neugierig gemacht.




(43) ,
Tue, 5 February 2002 10:10:02 +0000

Mir geht der fanatische Schlossgegener Bausentor Peter Strieder
wirklich langsam auf den Geist! Wie lange will sich dieser Kerl
eigentlich noch gegen das Schloss stemmen, gegen den erklärten
Willen der Mehrheit? Halten Sie endlich den Mund, Herr
Strieder!




(42) Linden,
Tue, 5 February 2002 09:03:00 +0000

Ich finde es schade, dass 12 Jahre nach der Wiedervereinigung
die Prachtallee Unter den Linden immer noch an einem Alptraum endet!
Der Schlossplatz ist der häßlichste Platz aller europäischen
Hauptstädte und kein Politiker tut etwas. Im Gegenteil, Strieder
verhindert sogar eine Verschönerung des Platzes, indem er die
Entscheidung (pro Schloss) der vom Steuerzahler bezahlten Kommission
einfach ignoriert! Vor ein paar Monaten, als es noch schlecht um das
Scloss stand, sagte Strieder, dass die Entscheidung der Kommission
auf jeden Fall zu akzeptieren sei, egal wie sie ausfalle!! Der
Palast der Republik, der nur von der SED gebaut wurde um das
ostdeutsche Volk besser aushorchen zu können muss endlich abgerissen
werden!!!




(41) Reinhard Rupsch, 52,,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

Warum gibt es überhaupt Architektur? Wasserdichte beheizbare
gebauchfähige Gebäudekönnte auch jeder Statiker entwerfen. # Wozu
Stadtplanung? Reihungen von Wohnblöcken mit gleichen Abständen sind
am kostengünstigsten. # Wozu Historie, Tradition? Ohne die erreichen
wir viel leichter die gewünschte globale Beliebigkeit. Oder gibt es
da noch etwas anderes? Natürlich könnte an Stelle des Stadtschlosses
auch ein moderner Zweckbau gestellt werden. Die laut
Expertenkommission benötigten 80.000 qm Museumsfläche, Festsaal und
Bundesgästehaus würden mit einer modernen Fassade ca. EUR 700 Mio
kosten. Die Schloß-Fassade mit einer dem Original entsprechenden
gemauerten Substanz und dem barocken Schmuck inclusive dem
Schlüterhof würde weitere EUR 75 Mio kosten, also deutlich weniger
als ein einziger Airbus 400M!!! Mit dieser überschaubaren
Größenordnung wüde man der von "Kisten-" und
"Pseudo-Ritter-Sport-Architektur (praktisch, quadratisch aber nicht
gut)" geplagten Stadt ihrer Mitte wieder ein würdiges Ensemble
geben. # Zum 300 Jahre alten Zeughaus, dem 180 Jahre zählenden Alten
Museum, dem 100 Jahre alten Berliner Dom gehört das 290 Jahre alte
Barockschloß gemäß Schlüters Entwurf, um diese Keimzelle der Stadt
wieder zu arrondieren. Ich fänd´s einfach schön! Reinhard
Rupsch




(40) Kerstin 15,
Tue, 29 January 2002 23:00:00 +0000

Weiß jemand was über Müllarchitektur bzw Liter Architektur??
Stichwort: Notch Project




(39) boddien,60,
Fri, 13 December 1901 20:45:52 +0000

für Markus Schöne: Es gibt Gebäuderekonstruktionen, die erst
Generationen nach der Zerstörung des Originals in Angriff genommen
wurden. Die Kathedrale von Orleans in Frankreich wurde im 16.
Jahrhundert während der Hugenottenkriege dem Erdboden gleichgemacht.
Ende des 18. Jahrhunderts war sie wieder da, nach den originalen
Bauplänen des Mittelalters neu errichtet. Fast 150 Jahre lang war
ihr Platz leer! Heute denkt jeder, der die Kirche sieht, sie sei das
Original, weil natürlich 200 weitere Jahre sie altern ließen.




(38) Der letzte Aesthet, 31,
Wed, 23 January 2002 23:00:00 +0000

Fast Alle sind sich einig:es gibt diese voellig unnuetze
Diskussion ueber die Legitimation eines Wiederaufbaues. Welcher
logische Grund verbietet denn eine Rekonstruktion in diesem
Universum? Argumentieren Sie allgemeingueltig. Na also. Einig sind
sich auch fast alle Menschen: moderne Architektur in Deutschland ist
seit den 60ern bis heute nur absoluter Mist!!! Nenne mir jemand ein
aesthetisch und gestalterisch wirklich anspruchsvolles Gebaeude der
letzten 15 Jahre bis heute in ganz Deutschland...!!! Schauen wir uns
die Neubauten an. Das ist die laecherliche Realitaet. Reden wir
DARUEBER! Zeigen Sie uns einen ansprechend gestalteten Platz, ein
gelungenes Strassenensemble der 70er, 80er, 90er? Finden Sie die
Menschen, denen dieser neu-alte Schrott gefaellt.Ich warte gespannt
auf Ihre Aufzaehlung. Schauen wir uns die geistig und gestalterische
Verarmung der modernen Bauten an, welche alle aus ca. dreieinhalb
gestalterischen Elementen waehlen um das Gleiche zu sagen:
Flachdach, Glattfassade, Viereckfenster. + blaue (oder weisse)
Fensterrahmen. Herzlichen Glueckwunsch! Das ganze natuerlich ohne
Ruecksicht auf angrenzenden Baubestand, praepotentes,
aufdringliches, atavistisches Rummbauen der Proletenarchitektur.
Diese Verdummung der aktuellen Gestalter ist spaetestens in 10
Jahren verschwunden. Immer mehr Wiederstand fuehrt zu Konkurrenz und
dem Wiederzulassen von Phantasie und Aesthetik. Also sollte man
solange verhindern dass diese Geisteslee(h)re nur Muell in Deutsche
Zentren baut. Deshalb das Stadtschloss. Alles Andere kann nur
schlechter werden. Siehe Axel Schultes Baukloetzchen-Entwurf fuer
Betonfetischisten.




(37) ,
Thu, 24 January 2002 11:57:02 +0000

wer weiß iregndetwas darüber, wo sich die schlossreste (hermen
aus dem treppenhaus, skulpturen aus den elisabethsaal etc.) heute
befinden, kann man diese irgendwo ansehen?




(36) ,
Tue, 22 January 2002 12:38:53 +0000

Ein anderer Herr sprach von ideologischen Vorbehalten, die sich
auf die Architektur und die alte Baukunst auswirken . Ich möchte ihn
dazu einladen, sich den nachempfunden Apollosaal der
wiederaufgebauten Staatsoper anzusehen. Dies dürfte beweisen, dass
"Ideologie" sich nicht destruktiv auf klassische Baukunst auswirkt.
Im Gegenteil, die Baukünstler Ost-Berlins der 50 er (Architekt
Paulick) verstand es vorzüglich, sich in die Formensprache
Knobeldorffs hineinzufühlen. Ebenso verhält es sich mit der Dresdner
Oper. Dies spricht für eine hohe künstlerische Begabung dieser
Baukultur und für ein hohes Mass an Feingefühl für die klassische
schöne Kunst.




(35) ,
Tue, 22 January 2002 08:51:06 +0000

Ein Herr fragte nach Gebäuden, die VÖLLIG verschwunden war: z.B.
die unter Stalin gesprengte Mutter-Erlöser-Kirche auf dem roten
Platz in Moskau oder das Warschauer Stadtschloss, dessen Fundamente
sogar weggesprengt worden waren. In vielen Ländern kennt man den
Nachbau, weil dort die natürliche Zerstörung der Gebäude durch
Erdbeben, Korrosion vorkommt. Das Knochenhaueramtshaus in Hildesheim
wurde für die nachfolgenden Generationen als Zeichen der
Fachwerkbaukunst wieder errichtet. Das gleiche sollte für den
Schlüterbau gelten, von dem das Lustgarten- portal,Kolossalfiguren
des Hofes, Kapitelle, Pilaster, Konsolenfiguren,Atlanten des
Treppenhauses, Hermen des Elisabethensaales, Kostbarkeiten des
Rittersaales, Segmente, Friese und noch vieles,vieles mehr erhalten
sind. Es zählt schon im vorhinein zum Weltkulturerbe.




(34) Heinrich, Wolfgang, 60,
Tue, 22 January 2002 06:45:12 +0000

Zunächst möchte ich Herrn von Boddin für sein unermüdliches
Arrangement und allen Personen, die sich für den Wiederaufbau des
Berliner Stadtschlosses einsetzen, danken. Da im rot-roten Senat
ideologische Vorbehalte und keine Bereitschaft für ein harmonisches
Gesamtbild im Zentrum von Berlin zu erkennen sind, möchte ich an
dieser Stelle meine Spendenbereitschaft bei Beschluss zum
Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses erklären. Moderne
Architektur kann man überall in Berlin errichten, aber nicht in
diesem historischen Umfeld, dass zum Glück noch durch eine Vielzahl
der historischen Bauten geprägt ist.




(33) Markus Schöne, 35,
Mon, 21 January 2002 23:00:00 +0000

Sagen sie mit ein bedeutendes gebäude im ausland, dasüber
generationen VÖLLIG verschwunden war und neu gebaut wurde, im
gleichen aussehen... (?) zumindest ich kenne keines. das
schlossvorhaben ist keine rekonstruktion, denke ich.




(32) Linden,
Mon, 21 January 2002 11:03:00 +0000

Eines ist schon sehr erstaunlich:
Wenn außerhalb von
Deutschland historische Bauwerke rekonstruiert werden (z.B.in
London,Liverpool, Amsterdam, Rotterdam, Venedig, Danzig,
Warschau,Riga, Tallin, St.Petersburg, Moskau, usw.), Dann ist jeder
sofort begeistert!! Ja, die Deutschen fahren sogar in diese Städte,
um die herrlichen, zum Teil rekonstruierten Gebäude zu
fotografieren!!! Sobald jedoch EIN bedeutendes Bauwerk in
Deutschland rekonstruiert werden soll, gibt es Widerstand. Ich
glaube, die Deutschen haben im letzten Krieg noch mehr verloren, als
nur die Stadtzentren!! Schade!!




(31) Markus Schöne, 35,
Sun, 20 January 2002 23:00:00 +0000

Jetzt muss ich aber auch mal was boarden! was sollen denn das
für blöde argumente sein... rom ohne petersdom, dass ich nicht
lache. hat nichts damit zu tun, denn der petersdom steht, wo er
steht, unbeschadet und in voller pracht. im sinne von m.hischer
gleicht der neubau des schlosses, auf rom bezogen, schon eher der
vorstellung, dass etwa die caracalla-thermen oder die
maximinians-basilika NEU gebaut würden oder dass etwa die komplette
architektur auf dem forum romanum glänzend und strahlend nachgebaut
würde. zumindest, wenn ich das richtig verstanden habe! (die
vorstellung ist doch lustig) im übrigen wird das gesicht einer stadt
nicht nur durch seine bauten, sondern auch und vor allem durch seine
menschen und kultur geprägt. klar können bauten identitätstiftend
sein, keine frage. ich wäre aber auch eher für etwas neues, denn das
alte, originale schloss mit seiner patina können wir nun mal nicht
wiederhaben, es wäre bloß eine komische kopie!




(30) Reinhard Rupsch / 52,
Sat, 19 January 2002 23:00:00 +0000

STADTFÜHRUNG DURCH BERLIN-MITTE! // Den Freunden Berlins, die am
Rosenmontag mit Karneval nichts "am Hut" haben, bietet die
GESELLSCHAFT HISTORISCHES BERLIN einen Stadtspaziergang an./ Am 11.
Februar um 14.oo Uhr treffen wir uns am Hotel HILTON am
Gendarmenmarkt und werden von Jenny Schon, GHB, durch Historie und
Architektur von Mitte geführt. Meinen Teil dazu werde ich -
selbstverständlich - auch leisten! / Wer kommt mit? // Reinhard
Rupsch, berlinbegeistert




(29) gamay,
Sun, 20 January 2002 08:01:00 +0000

das gesicht einer stadt wird geprägt durch seine
charakteristischen bauten. in europa sind das z. b. romanische
kirchen, gotische kathedralen, barocke schlösser und palais, sowie
bürgerhäuser aller stilrichtungen. berlin hat sein gesicht durch
ideologisch motivierte abrisse und kriegsbedingte zerstörungen
weitgehend verloren. die zerstörung der stadt rückgängig zu machen
und die wertvollsten kulturbauwerke zu rekonstruieren oder neu zu
bauen und seien es nur markante fassadenpartien, halte ich für
legitim und wünschenswert. dafür lohnt sich auch ein eigenes
finanzielles engagement. paris ohne den Louvre?, Rom ohne den
petrsdom?, Wien ohne die hofburg und die ringstrasse?, das wären
nicht mehr die typischen europäische städte, die, jede für sich,
eine eigene stadtpersönlichkeit haben sondern ballungsräume ohne
besonderen reiz. wer will das sehen? ich nicht! da kann man
genausogut nach houston/texas oder dallas reisen...überall die
gleiche glaskasten- und betonsosse..nein danke!




(28) M. Hischer / 32,
Fri, 18 January 2002 23:00:00 +0000

UNSINN! Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses ist kein
Wiederaufbau, sondern ein vollkommener Neubau: Die Charta von
Venedig 1964, Internationale Charta über Konservierung und
Restaurierung von Denkmälern und Ensembles, regelt, was unter einem
Wiederaufbau zu verstehen ist. Sie fordert, daß lediglich das
Wiederzusammensetzen vorhandener Bestandteile mit minimalen neuen
Integrationselementen anzustreben ist, welche als solche jedoch
immer erkennbar bleiben müssen. Vom Berliner Schloss gibt es jedoch
keine größeren, alten Bestandteile. Warum ergreift man eigentlich
nicht die Chance, ein Zeichen für die moderne, deutsche Gesellschaft
zu setzen? Warum will man darüberhinaus die Geschichte ungeschehen
machen, das Rad zurückdrehen? Mich schaudert bei dem Gedanken, was
die Nachwelt von uns denken mag, wenn wir gewissermaßen ein Schloss,
das kein König mehr braucht, neu bauen, nur, weil an eben jener
Stelle einmal eines stand. Man versucht sogar, es historisch
aussehen zu lassen. Nicht auszudenken, wie unsere Städte heute
aussehen würden, wenn das schon immer so geschehen wäre... Seit 1900
lautet der Grundsatz der deutschen Denkmalpflege: "bewahren und
erhalten, aber nicht wiedererrichten"!




(27) gamay, thierry,
Fri, 18 January 2002 23:00:00 +0000

Irrtum von herrn Millowitsch: der Louvre, das einstige
Königsschloss und heutige Supermuseum ist der mit dem Schlossplatz
und dem Stadtschloss in berlin vergleichbare Ort, nicht aber die
place de la bastille. Paris ist ohne den louvre nicht denkbar.
wirtschaftlichkeit sollte in einem land, das milliarden an
steuergeldern jährlich verschwendet nicht das hauptargument beim
städtebau sein. Im übrigen kann ich mir Köln ohne den Dom nicht
vorstellen. Der Dom ist die seele und das herz kölns. was würde Herr
millowitsch sagen, wenn der dom zerstört wäre? nicht mehr aufbauen,
weil zu teuer? Ein Glaskasten als ersatz für den Dom? NEE!




(26) Peter Millowitsch 53,
Fri, 18 January 2002 23:00:00 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren, in einem Artikel in der "ZEIT"
Nr.4 diesen Jahres fand ich einen Artikel, in dem es um den
Wiederaufbau bzw. Nichtwiederaufbau des Berliner Stadtschlosses
geht. Deutsche Geschichte interessiert mich sehr und ich betrachte
Deutsche Geschichte nicht auf zwölf Jahre reduziert, aber selbst mir
erscheint ein Wiederaufbau des Stadtschlosses unwirtschaftlich.
Daher möchte ich an dieser Stelle auf das Beispiel Paris verweisen.
Dort sind an der "Place de la Bastille", die für Frankreich
historisch von ähnlicher Bedeutung ist wie der Schloßplatz für uns,
die Umrisse des Bauwerks im Pflaster eingelassen, sodaß die
Geschichte zwar immer präsent ist aber weder durch übermäßige
Erstellungskosten noch durch zu hohe Unterhaltskosten "stört".
Vielleicht ist das ja ein für Berlin gangbarer Weg. Mit freundlichen
Grüßen, Peter Millowitsch