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Wilhelm von Boddien


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(2721)
(621) Bennet,19
Sun, 15 May 2005 19:53:55 +0000

Ich bin für den Wiederaufbau des Schlosses, weil es ein Gebäude ist, dass über 500 Jahre das Stadtbild Berlins prägte und wie kaum ein anderes in Deutschland den längsten wenn auch oftmals unbequemen Teil der dt. Geschichte repräsentiert- die Monarchie.
Man sollte ein so architektonisch-künstlerisch wertvolles Gebäude
nicht für immer in der Versenkung verschwunden sein lassen! Geben wir Berlin sein Herz/seine Wurzeln zurück!!!



(620) Waldmann
Sun, 15 May 2005 14:27:06 +0000

Aus dem Quellcode der Startseite:

META NAME="publisher" CONTENT="Förderverein Berliner Stadtschloß e. V."

META NAME="copyright" CONTENT="Förderverein Berliner Stadtschloß e. V., Wilhelm von Boddien"

Auf der Homepage steht
"Förderverein Berliner Schloss e.V."

Wie heißen Sie wirklich?

(619) C. Höfer
Wed, 11 May 2005 19:58:18 +0000

Herr Boddien!

Ich danke Ihnen herzlichst für Ihre Stellungnahme und für Ihre klaren Worte!

Viele Grüße,
Christian Höfer.

(618) C. Höfer
Wed, 11 May 2005 11:30:28 +0000

Weitere Schmankerl aus dem vor Weisheit platzenden APH-Forum:


(Es folgen einige unsinnige Zitate)


Ja, Volker, ich suche noch mehr Schmankerl heraus. Hilfst Du mir? Ich suche folgenden Beitrag: Jemand behauptete, daß der Bau des Märkischen Viertels von Stalin persönlich befohlen wurde, um die Deutschen zu bestrafen.

(Nebenbei möchte ich anmerken, daß das Märkische Viertel im Westteil Berlins steht...)

Herr Boddien, überzeugen Sie sich selbst:

http://aphforum.de/forum/viewtopic.php?t=111



(617) Weinke, Christoph; 31
Tue, 10 May 2005 22:11:54 +0000

Die Diskussion dreht sich im Kreise. Es fehlte nicht viel und Herr Joachim Peter hätte auch noch vom Schwenkparkett (Gott, äh, nein, Marx hab es selig!) angefangen.



(616) Sebastian v. E.
Tue, 10 May 2005 16:46:39 +0000

Auch ich bin natürlich für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, doch ich hätte da mal eine Frage: Wie kann man das Schloss ohne die romantische Ostfassade wieder aufbauen? Diese beiden Gebäudekomplexe waren doch eng miteinander verbunden? Ich finde die Vorstellung grässlich, dort irgend einen Glasanbau anzubringen nur um mehr Platz für Ausstellungen zu schaffen!?

(615) joachim peter,47
Mon, 9 May 2005 18:49:03 +0000

jens ackerman:von wegen berlin ist ein freilichtmuseum.Wichtige Zeitzeugnisse und Baudenkmäler wurden bereits sinnlos abgerissen z.b. das Außenministerium der DDR,Palasthotel etc.
natürlich kann man nicht alles stehen lassen das ist schon klar.Die Plattenbauten müssen weichen weil sie leer stehen.Aber ein Gebäude wo die Volkskammer Ihren sitz hatte,dort die Wiedervereinigung beschlossen wurde und der Saal einmalig ist in Europa muß erhalten bleiben.Der Palast ist ein Baudenkmal der DDR moderne .Wie mit solch ein Denkmal umgegangen wird ist nicht mit worten zu fassen.
Und deshalb wird Berlin immer eine Baustelle sein.Wir bauen auf und reißen nieder,Arbeit gibt es immer wieder.Man ist mit nichts zufrieden.Tolle Hauptstadt.Armer Palast

(614) Jens Ackermann
Mon, 9 May 2005 12:03:57 +0000

An Joachim Peter:

wenn das alles in Berlin so bleibt wie es jetzt ist, (Palast, wüste Plätze und Plattenbauten) dann braucht Berlin auch nicht die deutsche Hauptstadt sein! Ein DDR-Freilichtmuseum ist es nicht wert die Hauptstadt Gesamt-Deutschlands zu sein. Dann doch lieber München, Dresden oder Frankfurt/M.

(613) F. Schinkel
Mon, 9 May 2005 09:44:25 +0000

....hohe Anzahl von Beiträgen gelöscht , unter diesen vielleicht weniger sinnvolle......

Statt "unter diesen vielleicht" wäre "ausschließlich" passender gewesen. Aber es freut mich, daß auch Sie einsehen, daß diese Bereinigung des Forums notwendig war.

Ich habe in einem Zeitraum von zwei Tagen diese undankbare Arbeit freiwillig auf mich genommen, ohne jemanden zu fragen, weil sich sowieso keiner die Zeit genommen hätte dies zu tun...
Ich möchte betonen, daß ich sehr sorgfältig vorgegangen bin und nur den Müll entsorgt habe, der sich innerhalb eines Jahres angesammelt hatte.

ps: Die Auslassungen des Herrn Höfer (Beiträge kann ich das nicht mehr nennen) sind eine Zumutung für die geneigten Leser und sollten vielleicht auch entfernt werden....

(612) Fuchte, Andreas, 23
Mon, 9 May 2005 01:06:30 +0000

"Ohne hier irgendjemanden angreifen zu wollen möchte ich an dieser Stelle anmerken, daß ich im APH Forum als Moderator solchen Müll vor einiger Zeit entsorgt hatte. An die 75% aller Beiträge waren periphere Kaffeekränzchendiskussionen und belangloses Geschwätz!
Was ich bis heute nicht begreife: Als Dank für meine unendliche Mühe wurde ich beschimpft und mit Dreck beworfen. Seit dem kehre ich dem APH Forum den Rücken und sehe genüßlich zu, wie es langsam im Chaos erstickt."


Also herr Schinkel (auch wenn dieser Name nicht passt), den nicht so mit der Materie vertrauten Lesern sollte zumindest Folgendes klar gemacht werden:

Sie haben von einem Tag auf den anderern ohne vorherige Absprache mit den Mitgliedern oder den Mit-Moderatoren eine hohe Anzahl von Beiträgen gelöscht , unter diesen vielleicht weniger sinnvolle, aber auch viele interessante Sachbeiträge, das nur dazu...


Zur restlichen Diskussion kann ich nur sagen, dass Höfers Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen waren und das aph-Forum nun mal jedem offen steht, es aber dort nicht nur sehr gesittet zugeht (mehr als im Schloss-Forum), sondern eventuelle extreme Vorstellungen nicht geduldet werden.

Ich bitte Sie, Herr von Boddien, sich davon selbst Gewissheit zu verschaffen.
Im Übrigen ist das aph-forum die einzige Möglichkeit der Rekonstruktionsfreunde sich nicht nur über ein Projekt zu informieren, sondern einen immer aktuellen Überblick über alle derzeitigen Rekoprojekte zu erhalten.



(611) joachim peter,47
Sun, 8 May 2005 22:36:50 +0000

kommt der Dom und die anderen historischen Gebäude um berlins mitte drumherum zum kippen und einsturz wenn der Palast vernichtet wird.denn eins is klar:reißt man den palast ab kommt die Betonwanne in der das Gebäude steht nach oben.das Gewicht des palastes hält die Betonwanne 11 meter tief unter der spree.Im übrigen
finde ich es mehr als nur traurig das man jetzt genau denselben fehler macht wie früher mit der schloßruine.Schloßruine sprengen mußte erfolgen da es total zerstört war.aber nicht um den palast zu erbauen denn der wurde erst 1973 auf den schloßplatzt gebaut.Aber jetzt reißt man ein Baudenkmal weg um irgendwann einmal ein Schloß nach zu bauen.Wo die finanzierung nicht mal geklärt ist.Wir haben kein geld,uns geht es schlecht haben über 5 millionen arbeitslose aber wichtig ist ein schloß nachzubauen und ein DDR Denkmal zusätzlich vernichten.Der Abriß wird auf 60 millionen euro geschätzt.der Palast kostete 1 milliarde Mark.Ich frage mich warum?das versteht keiner.Das können sich nur unsere "schlauen" politiker ausdenken.genauso wie kaugummi steuer und rauchverbot beim autofahren.Und herr bürgermeister von berlin:was sie auf der Seite behaupten ist doch Volksverdummung:der Palast wäre eine Ruine.Und warum herr regierender Bürgermeister?Ihr feinen Politiker habt eine sogenannte Asbestsanierung veranlasst ohne das ein gutachten vorlag.das hat uns steuerzahlern um die 80 millionen euro gekostet.deshalb ist der palast nun eine ruine.Eine wiederbelebung is nicht möglich sagten Sie weiter.wieder eine verarschung des Volkes:es gabs 2003 und 2004 eine zwischenpalastnutzung.ohne werbung wurden veranstaltungen binnen weniger zeit ausverkauft.Großes Interesse nach wie vor an einem einmaligen und großartigem Gebäude sogar nach der schändlichen Abrißsanierung. Vielleicht wird ja jetzt als nächstes auch der Fehrnsehturm abgerissen.schließlich ist er ja auch von der DDR Regierung errichtet wurden.Die DDR muß ja beseitigt werden.Wir brauchen keine Denkmäler.Also weg auch mit dem Brandenburger Tor.An der stelle kann man ja eine Grünanlage mit noch mehr holocaust Mahnmalen errichten.
eines Tages haben wir nichts mehr was an die DDR erinnert.das bereitet mir Angst.Große Angst.Aber es ist politisch gewollt.und eines zu guter letzt:Der Paast gehört dem Volke.also uns.so steht es im Grundgesetz.und die mehrheit ist für den erhalt und gegen den sinnlosen Abriss.deshalb ist der palastabriss nicht rechtens.

(610) Weinke, Christoph; 31
Sun, 8 May 2005 20:44:47 +0000

Herr Höfer und Demokratie, lieber Herr Hiller, daß ist wie Tag und Nacht, wie Feuer und Wasser, wie hell und dunkel, wie schwarz und weiß, wie nass und trocken etc.


(609) Volker Dirk Hiller
Sun, 8 May 2005 19:37:00 +0000

Sehr geehrter Herr Höfer. Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Werfen sie nochmal einen Blick auf ihre bisherigen Beiträge in diesem Forum, und sie kommen angesichts ihrer ebenfalls stark verbesserungswürdigen Wortwahl vielleicht zu einem etwas gerechteren Urteil. Das APH- Forum duldet keinen Mißbrauch zu fragwürdigen oder auch nur einseitigen politischen Zwecken, das ist unbestreitbar für jeden, der die Vielzahl der Beiträge unvoreingenommen liest (ganz nebenbei, ich war einer der Mitbegründer und bin Wähler einer alten sozialdemokratischen Volkspartei). Im APH Forum kommen wie hier auch streitbare Geister zu Wort, man muß nicht stets mit den - gelegentlich hitzig formulierten - Meinungsäußerungen übereinstimmen, aber man duldet sie, solange sie keine extremistischen Züge annehmen bzw. den rechtlich vertretbaren Rahmen nicht verlassen, das ist ein urdemokratisches Prinzip. Von wenigen Ausnahmen abgesehen hat dies bisher gut funktioniert.


(608) F. Schinkel
Sun, 8 May 2005 17:27:21 +0000

Ohne hier irgendjemanden angreifen zu wollen möchte ich an dieser Stelle anmerken, daß ich im APH Forum als Moderator solchen Müll vor einiger Zeit entsorgt hatte. An die 75% aller Beiträge waren periphere Kaffeekränzchendiskussionen und belangloses Geschwätz!
Was ich bis heute nicht begreife: Als Dank für meine unendliche Mühe wurde ich beschimpft und mit Dreck beworfen. Seit dem kehre ich dem APH Forum den Rücken und sehe genüßlich zu, wie es langsam im Chaos erstickt.
Was geblieben ist, daß ist meine Aufrichtigkeit.
Das Stadtschloßforum finde vom Aufbau phantastisch


(607) Rupsch, Reinhard, 55,
Sat, 7 May 2005 13:21:19 +0000

Das ARCHITECTURA PRO HOMINE - Forum (APH-Forum) ist eine Diskussionsplattform wie viele ander auch: demokratisch, pluralistisch, offen.
Natürlich paßt soetwas vor allem jenen nicht, die gerne genormte Menschen, genormte Bauwerke, genormte Reflexe und vor allem eine politically correcte Gesellschaft haben möchten.
Dagegen stellen wir aber unsere freiheitliche Auffassung von der freien Entfaltung ALLER Meinungsrichtungen.

Mit freundlichem Gruß
an alle "C. Höfer" dieser Welt:
Reinhard Rupsch



(606) C. Höfer
Fri, 6 May 2005 12:00:36 +0000

Ideologie der Schloßbekenner:

"ich bin immer wieder traurig, wen nich so etwas lesen muss. was sind das für völlig fehlerzogene kreaturen? ist denn an denen alles schiefgegangen?"

"hier ganz am anfang mekr man schon: von ästhetik keine ahnung, sondern reine dumm-pseudo-antifaschistische politik."

"klar, wie ich sagte, linke idioten, ein bisschen formale bildung, wenig hirn und gar nicht schlau, versuchen in allem, was ihnen gerade mal nicht gefällt, irgendetwas verschwommen "faschistoides" zu entdecken. die enzige anti-faschistische und moderne architektur ist der schmodder von denen...
herr, wirf hirn vom himmel!..."

Diesen und weiteren geistigen Schmutz findet man unter

http://aphforum.de/forum/

Viel Spaß beim Lesen!

Zu Ruppsch:

Für alle halbwegs geistig intakten Menschen war der 8. bzw. 9. Mai der Tag der Befreiung vom Faschismus. Für Euch lediglich Kriegsende. Mein Beileid.

(605) Rupsch, Reinhard, 55,
Tue, 3 May 2005 20:00:42 +0000

8. MAI - TAG DER BEFREIUNG

Und wieder jährt sich jene Zeit
Wo Deutschland von sich selbst befreit
Wo Werte wurden neu gewogen
Wo Grenzen wurden neu gezogen
Wo Wahrheit wurde neu geschrieben
Wo Unbequemes wurd´ vertrieben

Einjede Niederlage schreckt
Uns die Erkenntnis ist geblieben:
Im Frieden erst wurd´ sie PERFEKT.


Reinhard Rupsch, 16.04.2002

(604) Dr. Günter Häfele, 59 Jahre
Sun, 24 April 2005 12:20:13 +0000

Berlins Mitte bleibt kalt und unattraktiv ohne Wiederaufbau des Schlosses. Deshalb warte ich ungeduldig auf den Abriß des Palastes der Republik und besonders auf den Tag, an dem der Wiederaufbau beginnt. Zur Nutzung: eine einmalige Museumslandschaft könnte entstehen, wenn die Dahlemer Museen hierher umziehen. Ein kultureller Mittelpunkt ohnegleichen wäre für Berlin denkbar. Also anfangen, so schnell wie möglich!

(603) Weinke, Christoph; 31
Sat, 23 April 2005 21:39:30 +0000

T. Heckmann

Eine der schönsten - im Krieg -untergegangenen Kirchen in Berlin, war die barocke Dreifaltigkeitskirche.

Es handelte sich um einen barocken Zentralbau, der 1737 erbaut wurde. Sie war eine typisch protestantische Predigerkirche mit einer sehr schmucken Prinzipalwand. Diese Kirche stand in der Mauerstraße (südl. Innenstadt).

Ein Wiederaufbau wäre wirklich eine tolle Sache. Doch jetzt kommt ersteinmal das Schloß!

(602) T. Heckmann
Fri, 22 April 2005 20:57:06 +0000

Also wenn es nach mir ginge, würde in Berlin noch so einiges rekonstruiert werden. Abgesehen von dem prachtvollen Stadtschloß von Andreas Schlüter.

Zum Beispiel Schloß Monbijou, die Bauakademie, die neogotische Petrikirche, das Graue Kloster, die Dorothenstädtische Kirche, den Turm und die Innenausstattung der Parochialkirche, zahlreiche Palais, die es einst auf Friedrichswerder gab, den Anhalter Bahnhof u.v.a.

Das bleibt aber sicherlich nur ein Traum, um so mehr freue ich mich, daß das Stadtschloß wiederkommt.

Schade zwar um den Palast der Republik, vielleicht könnte man ihn ja in einem noch zu gründenden "DDR-Freilichtmuseum" wiederaufbauen. Wäre doch ne´schöne Sache und würde auch Touristen anlocken plus Arbeitsplätze schaffen.

(601) Rolf
Fri, 22 April 2005 12:25:16 +0000

Wirklich gelungene SATIRE, lieber Vorschreiber! Witziger Beitrag. Weiter so. Viele Grüße auch an dein Heiland und Idol, Kaiser Wilhelm.

(600) Siegbert Lehmann
Fri, 22 April 2005 07:34:21 +0000

Ich, einer der letzten live Zeitzeugen unseres vergötterten Herrschers Wilhelm
II. und live Zeitzeuge der Sprengung unseres geliebten Schlosses, das, soweit ich es beurteilen kann, alle Berliner und Nichtberliner, auch aus weiter Ferne zugereiste, abgöttischer liebten als ihre eigenen Frauen und Kinder, fühle mein Herz verbluten, wenn ich solche kl4| v 7²vYM ó^Òªîierereien lesen muß. Ich kann das nicht länger ertragen. 40 Jahren waren unsere Brüder und Schwestern von
den kommunistischen Barbaren und roten Vaterlandsverrätern eingekerkert und unterdrückt und drangsaliert worden. Unsere schönsten und wichtigsten Kulturbauten haben sie gesprengt: Stadtschloß der Berliner, Garnisonskirche in Potsdam und die Frauenkirche. Welch unmenschliche Opfer wir alle durchlitten, als unsere kulturellen Prunkstücke von Verrätern und Gottlosen amputiert wurden, vermag ich kaum in Worte zu fassen. Das Fehlen des Stadtschlosses vor allem, ist wie ein niemals enden wollender Phantomschmerz. Die schändliche Sprengung hat, im Zentrum unseres unvergleichlich schönen Deutschlands eine solche Narbe hinterlassen, die, auch wenn Jahrhunderte vergingen, niemals wiederzuheilen ist. Doch Besserung ist in Sicht: Mit äußerster Erregung sehne ich den Tag herbei, an dem unser nationaler Stolz wieder glänzen wird in schönster, herrlichster Pracht! Meine Frau (in Pommern gefallen, ich selbst schwer verwundet) und meine vielen Brüder, ich wünschte, sie alle könnten diesen Tag erleben! Deshalb darf keine einzige Sekunde verschwendet werden. Die dunkelste und widerlichste Epoche unserer Geschichte "DDR" muß jetzt schnells aufgearbeitet werden, daß nie jemals solch eine nationale Schande über uns hereinbrechen kann. Diese vaterlandslosen Gesellen haben uns unserer stolzen Würde beraubt.

Herzlichste Grüße aus der Eifel

Wir sind das Schloß!

(599) Rolf
Thu, 21 April 2005 23:07:05 +0000

Cool bleiben, Richard! Alles wird gut. Allerdings vielleicht nicht für dich, dir kann man offenbar nicht mehr helfen. Ich wünsche dir trotzdem gute Besserung! :-)

(598) Müller. Richard
Thu, 21 April 2005 20:47:42 +0000

Hör mal, ich bin nicht Ihre Mutter oder Ihr Saufkumpan, daß Sie mich duzen, kapiert?

"Du scheinst nicht nur in klischeehaften schwarz-weiß-Bahnen zu denken,"

Schon als Kind sollte man gelernt haben: Nicht immer von sich auf andere zu schließen. Spätestens die Eltern sollten das einem beigebracht haben, irgend wann mal. Aber wahrscheinlich gehen Sie noch in die Schule. Bei manchen, besonders bei Hohenzollernfreaks, ist Hopfen und Malz irgendwo zwischen Krone und Szepter und kaiserlicher Obrigskeitsgeilheit verlorgengegangen. Sei's drum, manche lernen es nie.

Ach ja, bitte nehmen Sie das Wort 'Demokratie' nicht in den Mund, wenn Sie 'daß' mit ss schreiben. Dort fängt es doch schon an.

"Ich hatte bei dir auf ein bisschen mehr Einsicht gehofft. "

Die Suche ich übrigens bei Schloßbefürwortern. Und im übrigen wider mich Ihr Geduze an, unterlassen Sie das gefälligst.

Aber zurück zum Thema Schloß. Weshalb ist der Begriff 'Stadtschloß' schlicht eine geschichtsfälschende Lüge?

PS: Seit wann sind Italiener Ausländer? Grüße aus Milano.

(597) Rolf
Thu, 21 April 2005 19:14:00 +0000

Tja, Richard. Ich hatte bei dir auf ein bisschen mehr Einsicht gehofft. Nein, Italien ist wegen Herrn Berlusconi bestimmt kein „unzivilisiertes“ Land. Und das Schloss gehört auch nicht auf den Müllhaufen der Geschichte. Du scheinst nicht nur in klischeehaften schwarz-weiß-Bahnen zu denken, sondern dich auch geistig auf einem Niveau mit Walter Ulbricht zu befinden. Wahrscheinlich hättest du das Schloss auch sprengen lassen. Aber zu deiner Meinung hast du in einer Demokratie selbstverständlich ein Recht.
Schlimm ist nur, dass du nicht zu einer sachlichen Argumentation bereit bist, sondern mit infamen, fast beleidigenden Sätzen daher kommst. Du hättest dich lieber bei dem Site-Besucher aus Italien entschuldigen sollen, statt noch nachzulegen und wieder mit der Berlusconi-Keule um dich zu schlagen! Du hast dich nicht mit der Meinung des Herrn aus Italien auseinandergesetzt, sondern Italien indirekt als „unzivilisiert“ beschimpft. Hier liegt das Problem. Außerdem könntest du dich in vernünftigen deutschen Sätzen äußern, anstatt den Satzbau eines Ausländers nachzuäffen und zu verhöhnen. Auch als Palast-Befürworter sollte man ein Mindestmaß an Gespür für Anstand und Höflichkeit haben, besonders gegenüber Site-Besuchern aus dem Ausland!! Ich kann dem Site-Betreiber daher nur dringend empfehlen, Krawall-Beiträge wie von Richard zukünftig zu entfernen!


(596) Müller. Richard
Thu, 21 April 2005 14:52:59 +0000

Ich machen blöd an Gast aus Italia? No no no! Außerdem ich nicht erinnen Ihnen geben Befehl mir zu duzen. Comprende?

Ich fülen anmachen wenn Italia fragen warum PdR? Nix verstanden mit Meinung, Demokratie & bla bla? Wir hier nicht seien bei Berlusconi und Freunde, hier seien zivilisiertes Land. Das Mann aus Italia vergessen? Oder ich haben falsch verstanden?

Nur Interesse dann für Berlin, wenn sagen PdR muß weg? Was wären, wenn man Mann aus Italia sagen: Ich liebe PdR! Bitte laßt das Schloß dort, wo es ist: Auf Müllhaufe der Geschichte!

Was dann? Dann nicht wären Sie so freundlich zu Mann aus Italia. Ich haben mich klar ausgedrückt? Ich hoffe, denn so schwer ist es wirklich nicht.

(595) Rolf
Thu, 21 April 2005 12:41:14 +0000

Hallo Richard! Ich glaube, dass du kein Recht dazu hast, einen Gast aus Italien dermaßen blöd anzumachen! Das ist geschmacklos und eine Frechheit!! Schäm dich! Und falls du es noch nicht mitbekommen hast, es gibt Pressefreiheit und Demokratie in Italien. Berlusconi musst du deshalb nicht lieben. Seien wir doch froh darüber, dass man sich auch in Italien für die deutsche Hauptstadt interessiert! Grazie Torciano.

(594) Müller, Richard
Thu, 21 April 2005 10:05:45 +0000

"ich verstehe nicht, obwohl wiederaufbau beschlossen, immer noch menschen für schrecklichen pdr streiten??? ist das so ueblich in deutschland? warum sie wollen kein schoenes berlin?"

Weil hier Demokratie, hier nicht Italia und nicht Berlusconi. Hier man darf erzählen was man will -- Rede- und Pressefreiheit genannt.

(593) berliner
Wed, 20 April 2005 16:27:20 +0000

Ich freue mich wenn der Palast abgeriesen wird. Und ich bin auch für einen Wiederaufbau des Schlosses.

(592) torciano 32
Wed, 20 April 2005 07:36:43 +0000

ich grusse alle berliner (ich lebe in italia) und hoffe mit der bau des schmuckstuecks (schloss) wird bald begonnen. wenn das schloss steht wird der schlossplatz eine perle sein, das schloss war von solch zeitlose schoenheit - ein pracht!. ich werde dann berlin besuchen.
ich verstehe nicht, obwohl wiederaufbau beschlossen, immer noch menschen für schrecklichen pdr streiten??? ist das so ueblich in deutschland? warum sie wollen kein schoenes berlin?

(591) Kralle
Wed, 20 April 2005 00:33:21 +0000

Nein Christoph, ich glaube das geplante Nutzungskonzept "Humboldtforum" ist schon OK. Eine vollständige Rekonstruktion wäre doch sinnlos, denn es wäre doch wirklich Quatsch, jedes Schlaf- oder Toilettenzimmer einer Prinzessin XY zu rekonstruieren. Langfrstig sollen aber etwa ein dutzend der besten Räume wiedererstehen, wie z.B. das Treppenhaus von Schlüter. Das ist gut und das reicht, denke ich. Das Schloss braucht insgesamt eine heutige, zeitgemäße Nutzung, darin liegt seine Zukunft. Die Schlütersche barocke Hülle ist vor allem nötig, um der Stadtmitte wieder halt zu geben und um den architekonischen Dialog mit den übrigen Gebäuden wieder herzustellen. Es geht um eine Heilung des Stadtraumes. Berlin hat in seiner Straßenführung und Achsen absolutistische Strukturen, das Schloss war der grandiose Stadtmittelpunkt. Der Palast ist ein architekonischer Fremdkörper, auch wenn die PALAST-DINOS das anders sehen.

(590) Weinke, Christoph; 31
Tue, 19 April 2005 22:25:52 +0000

Hallo S. Hartmann

Moderne Gebäude hat Berlin ja inzwischen mehr als genug. Die Betonklötze im Regierungsviertel können mich nicht so recht überzeugen und auch die Bauten von Renzo Piano am Marlene-Dietrich-Platz gleichen ehr dem Centro in Oberhausen als anderen architektonischen Weltleistungen. Somit kann Berlin dann mit Oberhausen konkurrieren, jedoch nicht mit Paris oder London. Ein krasser Vergleich, ich geb´s ja zu, aber nicht ganz falsch.

Okay, die Bauten auf dem Potsdamer Platz, vor allem das rote Backsteinhochhaus, können sich schon sehen lassen. Und ebenso einige Bauten in der Friedrichstraße, doch der Großteil der modernen Architektur spricht mich nicht an.

Die Mitte Berlins hat jetzt in der Tat eine Rekonstruktion eines bedeutenden historischen Gebäudes verdient. Das Schloß war ein solches Gebäude und ihm soll die Ehre gebühren. Moderne Gebäude kann man dann immer noch an einer anderen Stelle plazieren.

Schade ist es schon, das gebe ich ja gerne zu, dass das Schloß nicht vollkommen rekonstruiert wird. Liegt aber auch an dem Unwillen der Deutschen, sich für ihre Kultur zu interessieren. Der Deutsche sitz lieber im Kleingarten, als sich um Kultur zu scheren.

Doch das Schloß in Münster in Westfalen ist übrigens ebenfalls im äußeren historisch und im inneren modern. Ist also auch möglich.

Viele Grüße

(589) S.Hartmann, 22
Tue, 19 April 2005 20:59:48 +0000

Sind die Schloss- Beführworter dann nicht auch Dinos oder deren Vorgänger?
Wer von denen hat denn das Schloss je gesehen. Ich kenne keines der beiden Gebäude in gutem Zustand, deswegen plädiere ich auch dafür den guten Ideen mit Museumsnutzung und Bibliotheksnutzung einen zeitgemäßen Rahmen zu geben und dabei den Palastrest möglicherweise weiter zu entwickeln.
Denn was suchen die Ausstellungen über die Völker der Welt in einem Schloss oder im PdR? Passt doch thematisch gar nicht zusammen. In der Geschichte hat man immer das passende Gebäude zur Ausstellung gebaut (Ägyptisches Museum, Pergamon etc.) die auf die Bedürfnisse einer Ausstellung eingehen und die Ausstellung unterstreichen und nicht, wie beim Pseudo-Schloss, ihnen als anderes Thema gegenüberstehen.

(588) Kralle
Mon, 18 April 2005 20:28:20 +0000

Hohoho! Panik bei den Palast-Dinos!
Aber warum? In Zukunft gibt es einen Schlüterhof statt Schrott und Tristes, und eine Agora mit einem Museum der Weltkulturen statt sozialistscher Spießeridylle und Archiktekur (allenfalls) des Mittelmaßes!
Freut euch doch auch mal Ihr Palast-Dinos, das Schloss wird großartig!

(587) Weinke, Christoph; 31
Mon, 18 April 2005 14:29:35 +0000

Marco Eckert

der PdR ist seit 1990 nicht mehr im Originalzustand und Du bist 25 Jahre alt. Dann hast Du den Bau also als Zehnjähriger besichtigt. Klar, einen Zehnjährigen kann man leicht beeindrucken.

Ich kenne den PdR (vor 1990) nur von außen. Okay, ganz schlecht war der Bau nicht, doch eben nur mäßig und schon gar nicht an dieser Stelle.

(586) karl krause
Mon, 18 April 2005 12:03:47 +0000

ich kenne noch den pdr wie er war, weil ich dort in den späten 80ern oft gewesen bin. heute muß ich ehrlich sagen, würde ich ihm keine träne mehr nachweinen. in den letzten 15 jahren habe ich bessere und gemütlichere plätzchen entdeckt, wo man mit freunden hingehen kann. ich empfand den pdr als normalen mittelmäßigen zweckbau mit etwas überproportionierter kugelbeleuchtung, deshalb auch der name "erichs lampenladen". auch die galerie "wenn kommunisten träumen" fand ich etwas peinlich und naiv.
nein wirklich die berliner mitte braucht diesen zweckbau wirklich nicht mehr. weg damit und zwar schnell. da wäre mir sogar eine vorrübergehende grünanlage lieber, weil der schöne lustgarten und das weltkulturerbe museumsinsel von dem pdr schon sehr stark beeinträchtigt wird. kurzum: ich bin froh, daß der abriß entschieden wurde. weiter so!!


ps ich frage mich, was für funktionen die handvoll harten pdr kämpfer früher hatten...warum fühlen sie sich so stark mit ihm verbunden?? ich weiß es nicht.

(585) S.Hartmann, 22
Mon, 18 April 2005 10:43:11 +0000

Ich wundere mich manchmal über die Motivation einiger Nicht-Berliner für das Schloss zu kämpfen. -> ist aber trotzdem lobenswert.
Doch ich als Berliner werde oft am "Schloss" vorbeigehen und den Fehler im Hinterkopf haben der Begangen wurde.

Noch eine Frage an die Beführworter: Haben sie sich schon einmal konkret mit dem Palast auseinander gesetzt? Ich für meinen Teil lese ihre Artikel und besuchte ihren Schlossladen(ca. 2h lang, und hatte interessante Diskussionen), aus diesem Grund erwarte ich von jedem der eine gute Debatte führen will sich intensiv mit der Gegenseite zu beschäftigen. Bei vielen Teilnehmern scheint dies nicht der Fall zu sein und sie verkriechen sich in Vorurteile.

(584) Kraner,Wolfgang,44
Sun, 17 April 2005 21:52:25 +0000

Piwi ist ein Märchenerzähler und LÜGNER!!!!!!
DENN:die Mehrheit ist für den PALASTERHALT!!!
Das große Interesse an den Führungen im Palast im vergangenem Sommer die innerhalb von wenigen Stunden ausverkauft waren ohne jede Werbung haben erneut seine große Anziehungskraft auch nach der schändlichen Abrißsanierung deutlich gemacht.
Die Meinungsäußerung vor Ort haben erneut Protest sichtbar werden lassen,den es gegen solche Abrißbeschlüsse gibt.

(583) Schröder,Thorsten,38
Sun, 17 April 2005 21:39:40 +0000

Weinke Christoph eine Frage:
Warst du jemals im Palast vor 1990?
Du kennst dieses Gebäude doch gar nicht und möchtest Dich hier Wichtig tun von wegen hässlich usw.
Denk mal an die Erbauer des Palastes und die Architekten.Es war eine große Leistung dieses Bauwerk zu errichten.Es ist ein schönes Gebäude gewesen.
Bevor Du irgendwelche Märchen und Lügen erzählst solltest Du Dich mal mit Dem Bauwerk beschäftigen und auseinandersetzen.Schau es Dir mal vor 1990 an(Bücher,Internet) Du wirst mich und die anderen Palastbefürworter verstehen und Piwi das selbige gilt an Dich.




(582) Eckert,Marco,
Sun, 17 April 2005 21:24:16 +0000

Piwi was du erzählst ist totaler Müll und eine beleidigung und verdummung der vielen Palastbesucher.
.Die kamen nicht nur aus dem Osten.
Und außerdem:Der Palast ist durch seine außergewöhnliche Architektur ein sehr interessantes und schönes Gebäude gewesen.
Eine Frage Piwi:Warst Du jemals im Palast der Republik vor seiner schließung?ich sage mal nein denn sonst würdest Du nicht sagen das er hässlich ist.Er wurde hässlich gemacht.Bevor Du so ein Schwachsinn erzählst lies mein text mal richtig durch.
Schade das du unsren schönen palast niemals in vollem glanz gesehen hast.Du würdest diesen Prachtbau lieben.
Blinder Haß war noch nie ein guter Ratgeber.

(581) Weinke, Christoph; 31
Sun, 17 April 2005 21:23:34 +0000

Tja Marco Eckert,

Du erzählst jetzt alles das noch einmal nach, was viele PdR-Befürworter vor Dir bereits in das Gästebuch geschrieben haben. Bisher konnte uns Schloß-Befürworter niemand überzeugen.

Interessant finde ich übrigens - nebenbei bemerkt - dass es auf der Homepage der PdR-Anhänger kein Forum und kein Gästebuch gibt. Kritik wollen die PdR-Befürworter scheinbar keine hören. Klar, wenn man es mit der Demokratie und der freien Meinungsäußerung auch nicht so hat....... Früher kamen Kritiker nach Hohenschönhausen oder Bautzen.

Ja, Deinen Satz "Nun können sich die Abrissbirnen in den PdR fressen." finde ich herrlich. Ahhh, was wird sich der schäbbige Bau quietschend und ächzend der Abrissbirne beugen müssen. An diesem Tag werde ich auf jeden Fall in Berlin sein und jubeln! Das wird mein persönlicher Feiertag!

(580) Piwi
Sun, 17 April 2005 20:27:30 +0000

EIN PALAST SUCHT SEINE REPUBLIK? Wo sind sie nur??

Das frage ich mich auch. Wahrscheinlich sind die letzten Getreuen des real existierenden Sozialismus' mittlerweile in Kuba oder Nordkorea gelandet. Nicht einmal der große Bruder UdSSR in Moskau wollte die sozialistischen Reaktionäre noch haben, und hat sich ebenso wie die DDR in Luft aufgelöst.

Die Mehrheit in Deutschland wünscht sich eindeutig das Schloss. Die Stimmen der Gegner werden spätestens im Herbst 2005 verstummen, wenn die Reste des PdR's verschwunden sein werden.

Im übrigen glaube ich aber auch, dass die Mehrheit der Schlossgegner ihre Konfrontation darauf begründet, dass man sich nach der Wende und z.T. bis heute vom Westen benachteiligt und bevormundet fühlt. Um sich dann im eigenen Selbstverständnis zu behaupten ist der PdR in seiner Symbolik gerade zu das optimale Gebäude.

Einen Grund der Ästhetik kann es für den Palast eigentlich nicht geben, denn das Gebäude war und ist abgrundtief häßlich, und eine Beleidigung für die historische Mitte Berlins.

(Dieser Beitrag erscheint für weitere Diskussionen auch im Forum)

(579) Eckert,Marco,25
Sun, 17 April 2005 19:28:16 +0000

Dramatisches zeichnet sich in der Berliner Stadtmitte ab:der Palast der Republik wird abgerissen um Platz für das Schloß zu machen.EINE FATALE FEHLENTSCHEIDUNG!!!!!!!!!!
Entschieden hat hier Politische Dummheit und verblendung,fehlende Auseinandersetzung mit einem Großartigen Gebäude,dem allein seine Herkunft zum Verhängnis wird.Der Verlust des Palastes als ein wirklichen originalen Baudenkmals der DDR geht einher mit dem infrage zu stellenden Gewinn einer totalkopie des Stadtschlosses ,dessen Finanzierung noch nicht einmal geklärt ist.
Der Abriss des Palastes ist politisch gewollt und gerade das ist das dramatische an der ganzen Geschichte.Als Relikt der DDR in der Mitte der Hauptstadt und Volkskammersitz war er vielen politisch Einflussreichen der BRD ein Dorn im Auge.Sein Untergang zeichnete sich unterdessen seit langem ab:Zunächst die Asbestbeseitigung die von dem einstigen hell srahlendem Gebäude eine ausgeschlachtete Ruine zurückließ,mausgrau,seiner Eingeweide beraubt,die Scheiben der Glasfassade getrübt oder eingeschlagen.So wie der Palast gegenwärtig dasteht,kann er kaum Befürworter finden.Eine Ruine in der Innenstadt von Berlin,die voller Absicht zu dem gemacht wurde,was sie jetzt ist,nichts anderes als ein hässliches Ungetüm.Kaum mehr lässt sich die einstige Schönheit erahnen.Das erleichtert der politik allerdings die Entscheidung:das Ding muß weg.Eine Ruine kann man aber wieder aufbauen.sie wird dann immer noch sehr viel mehr originale Substanz besitzen als die Schloßatrappe.Denn:Einrichtung und Fassadenelemente des Palastes sind in Spandau zwischengelagert.Er könnte jederzeit wieder original eingerichtet werden.
Das Volk als Eigentümer des Hauses so wie es im Grundbuch verbrieft ist,hat keiner gefragt.
Nun können sich die Abrissbirnen krachend ins Mauerwerk fressen,wenn sich der Wind nicht noch dreht und man den Fehler ,der im Fall des "Ahornblattes"unterlaufen ist,nicht noch einmal wiederholen will.
EIN PALAST SUCHT SEINE REPUBLIK? Wo sind sie nur??

(578) Weinke, Christoph; 31
Sat, 16 April 2005 18:27:37 +0000

Nachdem Hennig jetzt die Argumente ausgegangen sind, zählt er nur noch auf, was noch alles angeblich faschistisch ist. Schlösser, Kirchen etc.

In Dresden müsste doch dann auch vieles faschistisch sein oder? Die Semperoper (Kgl. sächs. Staatsoper), der Zwinger, die Hofkirche, das Schloß, die Frauenkirche etc. Zum Teil von der (faschistischen???) DDR wiederaufgebaut.

Hennig wird von einer Flut von faschistischen Gebäuden verfolgt. Schlimm, schlimm.

(577) Dr. Kraft, Erich, 57
Sat, 16 April 2005 17:41:08 +0000

Dieser Henning weiß wohl nicht, was Faschismus ist. Preußen unter seinen Königen war jedenfalls das genaue Gegenteil davon, bekanntlich legte Friedrich der Große als fortschrittlichster Monarch seiner Zeit schon vor 200 Jahren die ersten Schritte zu einem Rechtsstaat. Freilich, die DDR ging in dieser Hinsicht ja wieder zurück in die Zustände finsterster Willkür.
Henning gibt genau jenes kunstgeschichtliche Banausentum wieder, das die DDR unter Ulbricht kennzeichnete: Sprenung der Leipziger Universitätskirche, eine spätgotisches Kleinod, Sprengung von Schloß und Garnisonskirche in Potsdam und des Berliner Schlosses. Ist er etwa auch gegen die Wiederaufbau der Frauenkirche?
Honnecker war in dieser Hinsicht schon fortschrittlicher, ließ er doch manch historisches Bauwerk des alten Preußen wieder aufbauen und sogar das Denkmal Friedrichs des Großen wieder aufstellen. War Honnecker etwa ein Faschist?

(576) hennig
Sat, 16 April 2005 16:45:44 +0000

nur so viel noch:
das was jetzt in potsdam geschieht (wiederaufbau des zu recht gesprengten faschistenschlosses und der schrecklichen militärischen garnisionskirche) ist ein skandal, der jedoch in das kranke politische kalkül dieses landes passt! soetwas wäre in einem freien demokratischen land nie möglich gewesen. ich bin über diese entscheidung entsetzt und kann nur froh sein daß ich im weit entfernten dresden wohne, wo leider auch seit der wende viele fehler gemacht werden.

(575) Kralle
Sat, 16 April 2005 13:12:02 +0000

Ach Henning. Da du ja hier alles so scheiße und "faschistisch" findest und stattdessen der "heilen Welt" des eines ehemaligen Ostblocklandes frönst, solltest du doch nach Nordkorea auswandern. Hier im schlimmen Deutschland baut man sogar in Potsdam die böse Garinsonkirche wieder auf und tarnt diese als internationales Versöhnungszentrum. Wenn das dein Genosse Walter Ulbricht wüsste!

(574) Weinke, Christoph; 31
Sat, 16 April 2005 08:28:31 +0000

Hennig

Dein Beitrag ist wirklich sehr interessant. Ich fühle mich in die Zeit um 1919 zurückversetzt, als es noch Straßenkämpfe zwischen Rechten und Linken gab. Falls Du es noch nicht mitbekommen hast, wir haben jetzt 2005!

Die westdeutschen Imperialisten (was für ein Ausdruck!) hätten den PdR zur Ruine verkommen lassen, um ihn dann abzureißen. Was haben denn die Kommunisten seinerzeit mit dem Schloß gemacht? Doch wohl das gleiche! Nein, viel schlimmer, sie haben ein Bauwerk von Weltrang zerstört um einen Aufmarschplatz für ihre militaristischen Panzer-Paraden zu schaffen.

Solche Paraden hat es in der alten BRD übrigens nie gegeben und Westdeutschland ist auch nicht in Prag und Budapest eingefallen, um dort die Freiheit mit Panzern zu überrollen.

Frag Dich also mal, welcher der beiden deutschen Staaten imperialistischer war!

(573) hennig
Sat, 16 April 2005 08:04:11 +0000

von wegen ruine!! das ist wieder so eine westdeutsche imperalistenlüge! im pdr ist noch alles erhalten und in ordnung. man könnte ihn für die ostdeutschen sofort öffnen. das innere wurde nur aus ideologischen gründen mit grauen schmutzigen planen verhängt (die faschisten lieben halt nicht ein denkmal der freiheit und demokratie). durch diese betongrauen planen denkt jetzt jeder besucher, der pdr sei ausgeschlachtet und eine ruine.....lächerlich.

das zeigt wie armseelig euer staat ist. der sozialismus hat sich auch hier mal wieder als das bessere und gerechtere system erwiesen, wenn ihr zu schwach seid das denkmal des sozialismus zu ertragen

(572) Weinke, Christoph; 31
Fri, 15 April 2005 18:36:15 +0000

Herr Krebs,

wohin sollte man dann das Schloß noch bauen, wenn der Palast des Schwenkparketts, entschuldigung, der Republik, wieder im strahlenden weiß dort steht? Etwa halb davor, womöglich noch als halbe Ruine?

Nein danke Herr Krebs! Das Schloß kommt voll und ganz und der PDR kommt weg!

(571) Krebs Walter 54
Fri, 15 April 2005 14:59:03 +0000

Herr Weinke.
In einem geb ich Dir Recht:Das Schwenkparkett ist tatsächlich einzigartig und ist in keinem anderen Gebäude zu finden.Hinzu kommen die 24 beweglichen"Deckenplattfonds" diese ermöglichen den Saal grenzenlos zu variieren.Ob kleiner Raum mit großer Bühne,oder alles herabgefahren(in den Plattfonds befanden sich zusätzlich klimatisierte Sessel)insgesamt hatten bis zu 5000 Mann platz in den Saal.
Ich geb dir ein zwites mal Recht:
Der Palast ist jetzt eine Ruine,aber denk mal nach warum?Politiker haben aus dem Vorzeigebau eine Ruine gemacht und haben sich das sage und schreibe 80 millionen euro kosten lassen obwohl die Kassen leer sind.
Aber jetzt sagst du dinge die so nicht richtig sind.pass auf:Würde man den Palast restaurieren so wäre es kein Wiederaufbau wie bei dem Schloß.Das Inventar wurde gelegentlich Ausgelagert.Die komplette Bestuhlung der Volkskammer mit Tischen,pulten etc. aber auch die anderen Einrichtungsgegenstände z.b.die farbigen Säulen aus dem spreebowling,die Rundtressen aus dem Jugendtreff,Türen,Marmorböden,Fließen aus meißner porzellan aus den Wänden der Milchbar etc.all das wurde in Spandau in einer großen halle eingelagert.
nun müsste man den Palast seine strahlend weiße Farbe wiedergeben.Den er war nicht immer so grau.Die blinden Scheiben noch aufgearbeitet und dann hätten die Berliner Ihr Haus des Volkes wieder.
Das Schloß kann man ja trotzdem Nachbauen.
Was sagst Du nun Herr Weinke?

(570) S.Hartmann
Fri, 15 April 2005 14:40:42 +0000

Ich bin auch dafür endlich wieder ins Forum zu gehen, da läßt es sich besser antworten!!

Deswegen meine Antwort auf einige Texte im Forum.

(569) Weinke, Christoph
Fri, 15 April 2005 09:01:06 +0000

Ach Herr Krebs,

das heilige Schwenkparkett, eine Errungenschaft des Sozialismus. Wirklich einzigartig in der Welt. Ha, ha!

Und erst die Kugellampen, ja runde Kugellampen, wie eine Kugel, einfach grandios. UNESCO-Weltkulturerbe?!?

Oh je, übrigens, die Wiedervereinigung wurde in den 2+4 Gesprächen beschlossen und in Washington, Moskau, Paris, London und Bonn, und nur pro Forma in der Volkskammer (mit Schwenkparkett!!!)

Mahnmale hat Berlin nun langsam wirklich genug. Wir könnten natürlich noch eines für das Schwenkparkett einführen.

Übrigens; wäre ein Wiederaufbau der Ruine des PDR dann ja auch wie Disneyland - oder? Das Gerippe was dort heute steht, kann man ja nicht mehr als Gebäude bezeichenen, somit wäre das dann ebenfalls ein Wiederaufbau. Gell! -allerdings mit Schwenkparkett!



(568) Krebs,Walter,54
Fri, 15 April 2005 00:46:40 +0000

Was am Palast Historisch ist willst Du wissen Piwi?
in der Volkskammer wurde die Wiedervereinigung beschlossen.
Das ist Geschichte.Das sollte man nicht vergessen.Deshalb muß der Palast erhalten werden.Meinetwegen bastelt ein Schloß hin aber der Palast muß auch erhalten werden.Als Zeitzeugniss der DDR.Das Schloß wird nur ein Nachbau werden und kein original.Eine Atrappe so wie die Schlößer im Disneyland.Was soll an dem Schloßnachbau Historisch sein??
NICHTS!! absolut NICHTS!
Außerdem haben wir kein Geld für so ein ´Vorhaben.Wir haben so viel adere ernstere Probleme.
Wer den Palast von früher kennt der kann den Abriß nicht begreifen.Wer einmal in diesem Gebäude war der war hin und weg und so fasziniert von der Schönheit und der einmaligen Architektur.Nun steht er da als Ruine.Nackt und völlig schutzlos.
Ich kann es nicht verstehen was die Politiker mit dem einstigen Vorzeige und Prachtbau der DDR angestellt haben.Alles kaputt:vom großen Saal mit Schwenkparkett bis hin über den Marmor und den vielen Kugellampen,Gastronomie und vieles mehr.
Ich fordere die schnellstmögliche Restaurierung in den Zustand von 1990 und erhaltung als Mahnmal und Baudenkmal.
der Palast gehört zu Berlin.


(567) Piwi
Wed, 13 April 2005 14:17:44 +0000

Ich vermisse Ihre Diskussionsbeiträge im Forum. Schade, dass sich momentan alles im Gästebuch abspielt. Besser wäre es doch, diesen Platz Gelegenheitsschreibern/-Gästen zu überlassen, oder?

Eines noch zum Beitrag von S. Hartmann:

"Nun wollen die Politiker aber etwas historisch wertvolles abreissen..."

Was bitte ist an einem Gebäude, welches gerade einmal 20 Jahre stand historisch wertvoll, im Vergleich zu einem Gebäude, welches auf eine fast 500jährige Geschichte zurückgreifen kann?
Ich glaube, Ihr Vergleich ist nicht standhaft.

Ebenso ist in meinen Augen ein Gebäude nicht erhaltenswert, denn von dort aus wurde nicht wirklich der Demokratie und Freiheit Rechnung getragen.

Der PdR bleibt, wie das Brandenburger Tor Symbol der Deutschen Einheit ist, eindeutig Symbol von Trennung und Spaltung unseres Landes.

(566) Weinke, Christoph
Wed, 13 April 2005 11:37:11 +0000

Hallo Herr Hartmann,

warum ist ein wiederaufgebautes Schloß nicht beeindruckend? Selbst das wiederaufgebaute Warschauer Schloß steht heute auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Bezüglich der Fassadenrenovierung - alle 20- 30 Jahre - sei gesagt, dass jedes Gebäude in diesem Turnus renoviert werden müsste. Auch der PDR.

Ferner ist es zwecklos weiter darüber zu diskutieren. Das Schloß ist beschlossen!

AN DIE REDAKTION: Könnte man nicht ein Spendenbarrometer einführen, welches den Stand der Spenden anzeigt? Wäre ne´schöne Sache.

(565) S.Hartmann
Tue, 12 April 2005 23:04:44 +0000

Leute, Leute, so viele Vorurteile und unsinniges Gerede.
Die DDR hat zwar das Schloss gesprengt aber andere historische Bauten(die ins politische Bild passten) vom geringen Staatshaushalt restauriert.
Es war natürlich nicht alles schlecht früher und mit der Zeit verblassen und verklären die Erinnerungen.
Heutzutage bewegen wir uns leider auch wieder auf eine Überwachungsgesellschaft zu(von privat und Staat forciert). Ob die Asbestsanierung nur zum Anlass für den Abriss genommen wurde? Vielleicht. spielt doch aber alles keine Rolle mehr in einer aktuellen Debatte.
Die Frage ist doch ob es richtig ist das vorhandene abzureißen anstatt damit zu arbeiten. Es werden Debatten um Nachhaltigkeit, Flexibilität etc. geführt. Nun wollen die Politiker aber etwas historisch wertvolles abreissen um etwas ehem. historisch wertvolles hinzusetzen. Und dieses Gebäude wird starr sein und einen gewissen Ewigkeitsanspruch haben. Ist dies zeitgemäß oder zukunftsweisend? Brauchen wir nicht neue Konzepte? Wer Bezahlt die teuren Restaurierungen der Fassaden aller 10-20 Jahre?

Wäre es nicht klüger den Bestand neu zu interprtieren und neu zu gestalten? Flexibel, als sich ständig wandelndes Objekt/Gebäude. Man geht natürlich ein höheres Risiko ein sich zu blamieren, doch in Konkurenz mit anderen Weltstädten ist ein aufgebautes Schloss nicht sehr beeindruckend. Ohne Risiko kein Erfolg!

(564) Ruth Michael
Tue, 12 April 2005 11:31:45 +0000

Sollten diese Beiträge nicht besser im Forum veröffentlicht werden ?

(563) Weinke, Christoph
Mon, 11 April 2005 13:05:36 +0000

Der Beitrag von HOLGER ist der allerbeste. Super Klasse, ich habe herzhaft lachen müssen.

So wie Holger rechnet, hat sicher auch die Volkskammer gerechnet und so "demokratische" Entscheidungen getroffen.

Toll, Sie haben den Vogel abgeschossen, Holger!

(562) Linden
Mon, 11 April 2005 08:45:21 +0000

Jetzt verstehe ich auch, warum ihr den architektonisch schwachen und inzwischen zum rostigen Gerippe eines Ungeheuers mutierten PDR als "schön" bezeichnet!

Leute, für die 2/3 eine Minderheit sind, finden auch Häßliches schön.

(561) holger
Mon, 11 April 2005 07:40:25 +0000

du schreibst 2/3 MEHRHEIT???
hahahaha- du armer tropf solltest erst mal rechnen lernen 1/2 ist zufällig schon die hälfte, also keine mehrheit mehr und alles drunter 2/3 3/4 ist eine mindereit!

tja, dumm gelaufen, dein eigentoor!!

(560) Christian
Sun, 10 April 2005 23:03:56 +0000

Ihr Palast-Mumien seit wirklich furchtbare Nervensägen (und eure Geschichtskenntnisse sind teilweise katastrophal. Bsp.: Adolfs Regierungsgebäude der Reichstag. Hahaha!)
Wenn Ihr meckern wollt, dann müsst Ihr Euch an den Bundestag wenden, der hat das Schloss mit 2/3 Mehheit beschlossen. Hier seit Ihr Honecker-Ära-Mumien fehl am Platze!

www.palast-mumien.de

(559) Weinke, Christoph; 31
Sun, 10 April 2005 19:52:48 +0000

Nach den sozialistischen Attacken, hier noch einmal eine Richtigstellung der Dinge:

Zu Henning:
Was sollten die "feinen" Westdeutschen denn in der DDR ausplündern? Die wenige marode Industrie oder die runtergekommenen LPG´s? Das es Ihnen in der DDR vorher besser ging, mag ja sein, doch alle Leistungen der DDR waren doch auf Pump (Westdevisen, Franz Josef Strauß) finanziert. Über kurz oder lang wäre die komplette DDR-Wirtschaft zusammengebrochen. Das heute die ganze Regierung geldgeil und verlogen ist, wie Sie behaupten, ist doch ehr ein gesamtdeutsches Problem.

Zu Erwin Kopal:
Gut, wenn der Palast angeblich nicht mit Asbest verseucht war, woher wollen Sie das eigentlich wissen, dann war er zumindest geschichtsverseucht.

Zu Michael Leisner:
Der Reichstag war niemals Hitlers Parlament. Hitler hat den Reichstag gehasst und hat daher auch seine Vernichtung angeordnet. Doch selbst wenn er von hier - und nicht aus der Neuen Reichskanzlei - regiert hätte, wäre der Bau dennoch das deutsche Parlament. Aus dem Kremel wird ja schließlich auch noch regiert, obwohl der Menschen-Feind Josef Stalin von dort sein Unwesen getrieben hat.
Wenn der Palast wirklich das schönste Bauwerk der DDR war, dann mein herzliches Beileid.

Freuen wir uns doch, dass Berlin und unser gesamtes deutsches Vaterland wieder das Stadtschloß zurückerhält.

Mit sozialistischen Grüßen



(558) Leisner,Michael,61
Sun, 10 April 2005 17:53:33 +0000

Diktatur der DDR verhamlost ??
Christian ein frage:Warum wurde der Reichsatg wieder aufgebaut? Das ist die diktatur von Hitler uns sein Regierungssitz gewesen.Beantworte mal die Frage.
Nicht alles in der DDR war schlecht.im gegenteil.
Auch ich muß mich der meinung des vorschreibers anschließen:
Der Palast war eines der schönsten Bauwerke der DDR.Das man das jetzt nicht mehr erkennt haben die politiker zu verantworten.Sie haben den Palast in eine Ruine umgewandelt.
Der Abriß ist eine beleidigung der Ostdeutschen.Das Geld für den Abriß(25 millionen euro)
sollte man für die restaurierung ausgeben.dann kann auch das Schloß hin.so hat man beides.Schloß und Palast.das ist doch was schönes im herzen Berlins.

(557) Kopal,Erwin,49
Sun, 10 April 2005 16:34:24 +0000

Herr Jansen,denken Sie der Palast sieht schon immer so entstellt aus?natürlich Nicht!
das gesamte Inventar so wie Decken und Böden wurden ab 1997entfernt."Asbestsanierung"nannte man das.Sieht so eine Sanierung aus?Nun steht der Palast als Ruine da.Sogar den weißen Marmor an der Fassade beseitigte man,obwohl kein Asbest dahinter war.Politiker machten aus dem Prachtbau ein Schandfleck um schneller abreißen zu können
Nun zu Ihnen Herr Christoh Weinke:Asbest wurde damals als Hitze und Korrossionsschutz verwendet.Auch in anderen Gebäuden wurde Asbest verbaut (z.b. Berliner ICC)
Der Palast war NICHT Asbestverseucht! es fand kein Gutachten statt.Das Asbest war nur ein Abrißargument!
Das Gebäude wurde damals für 500 millionen Mark errichtet.es wurde nur das beste verwendet.
Feinster und bester Asbest wurde direkt aus England angeliefert und verbaut.Mit einem Bindemittel versehen härtete er aus und wurde zusätzlich verkleidet.Ein abrieb war nicht möglich.Der Palast war und ist nicht Asbestverseucht.Das ist eine LÜGE.
Schloß ja,aber in verbindung auch den Palast der Republik als
Baudenkmal zu erhalten.
www.palast.com

(556) Christian
Sun, 10 April 2005 16:17:18 +0000

Man muss sich wirklich wundern, welche Querköpfe sich in diesem Forum manchmal zu Wort melden. Da wird von dem Vorschreiber die DDR-Diktatur verharmlost und der jetztige Staat als faschistisch beschimpft. Noch ein paar unsachliche Vergleiche auf Lager? Dass in der mievigen Adenauerzeit nicht alles zum besten stand, ist ja wohl klar. und auch die Waffenlieferungen an China sind nicht OK. Aber welche Regierung ist hier eigentlich nach 1945 in erster Linie wohl faschistisch gewesen, hä? Tausende politische Gegner ins Gefängnis werfen, das ganze Volk permanent zu belauschen, wahnsinnig "sensibel" 1968 in Prag einmarschieren und nicht zuletzt 1950 eines der bedeutensten Schösser Europas sinnlos in die Luft jagen!

Ach ja, und im Palast gab es ja so schöne Blümchen aus Marmor in den Böden. Fast so schön wie die Blümchentapete in Honeckers Schlafzimmer, was? Und erst die Kegelbahnen! Wer träumt da noch vom Schlüterhof?
Und selbst wenn das ganze schön gewesen sein sollte, keiner hat mehr Interesse noch Geld dafür, diesen Zustand wieder herzustellen.

Meine Herren, wenn Ihr auf solch einem erbämlichen Niveau argumentiert und aus euren ideologischen Schubladen nicht rauskommt, dann solltet Ihr in eurer post-stalinistischen Ecke verbleiben, aber euch sich hier nicht zu Wort melden. Der Quatsch nervt. Besonders die Argumente des Vorschreibers sind genauso "überzeugend" und "intelligent" wie die der braunen Glatzen


(555) hennig
Sun, 10 April 2005 14:08:57 +0000

die einheit im kopf vollziehen?? was für eine einheit? die feinen westdeutschen können leicht von einheit reden, in wirklichkeit war es eine besetzung und ausplünderung unseres landes. uns ging es vorher viel besser! im gegensatz zu eurem verlogenen system war unser land demokratisch. die sed wird von euch heute nur aus ideologischen gründen in den dreck gezogen. euer "führer" der schröder will sogar bomben nach chiena verkaufen damit die dort alles plattbomben und erobern können. die ganze regierung ist geldgeil und verlogen, und unterscheidet sich kaum von einer faschistischen regierung.
kein wunder daß die sich dort für sich ein schloß bauen möchten, genau wie hitler. in einem schloß protzt es sich besser

(554) Wolff, Karsten 32
Sun, 10 April 2005 09:23:19 +0000

Lieber Peter Müller,

Sie schreiben: "die Politiker nehmen UNS OSTDEUTSCHEN UNSER Haus des Volkes weg". Weiterhin schreibt Marco Eckert: "Die OSTBERLINER haben den Palast und die WESTBERLINER haben das ICC".

Warum unterscheiden Sie immer noch zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland? Denken Sie etwa noch so? Ossi und Wessi? Gleichzeitig wollen Sie den PDR als Denkmal der deutschen Wiedervereinigung erhalten.......?!?!? Vollziehen Sie die Wiedervereinigung erstmal im Kopf, ehe Sie einen Bau zum Wiedervereinigungsdenkmal erklären wollen, der 25 Jahre für Unterdrückung stand und abgrundtief häßlich ist.

Es steht Ihnen natürlich frei ebenfalls ins ICC zu gehen.

(553) P. Jansen, Berlin
Sun, 10 April 2005 08:53:33 +0000

Also ich war im letzten Jahr im Palast der Republik und muß ehrlich sagen daß ich nichts, aber auch nichts schön an ihm finde! Von wegen Palast! Von wegen Parkett, Marmor...usw. Nur rostiger Stahl und Beton. Also ich frage mich was daran schön sein soll??? Weg damit und zwar so schnell wie möglich. Kein Land der Erde außer vielleicht Kabul, hat so einen entsetzlichen Schandfleck mitten im historischen Stadtzentrum. Nicht zu fassen!!
Oder wollen die ewig gestrigen SED Propagandisten etwa daß der PDR für hunderte Millionen EUR rekonstruiert wird, mit dem Ergebnis, daß er danach von außen immer noch wie ein Fremdkörper zwischen all den historischen Bauwerken wirkt? Lächerlich!

(552) Weinke, Christoph; 31
Sat, 9 April 2005 23:44:04 +0000

Oh weh, oh weh, Herr Peter Müller, der Palast der Republik steht seit Jahren Asbestverseucht auf dem Schloßplatz. Früher war es hier auch nicht viel schöner als heute, vor dem "Palast" klaffte eine Parkplatz-Wüste, da war nichts von Leben zu spüren.

Ferner bieten 500 Jahre Schloß-Geschichte ja wohl eindeutig mehr, als 25 Jahre Milchbar, Schwenkparkett, Moccafix und Bowling.

Es handelt sich hier um die Bebauung des Zentrums der deutschen Hauptstadt, da sollte schon Historie zu spüren sein. Ein Bowlincenter wäre hier wohl nicht ganz so geeignet.

Ich weiß, dass ich polarisiere, aber lieber Herr Müller, denken Sie einmal darüber nach.....

(551) müller peter,43
Sat, 9 April 2005 14:13:10 +0000

lieber karsten wolff,man soll ja den schönen palast nicht nur wegen sein in europa einmaligen saal erhalten.im palast war auch die volkskammer untergebracht.dort wurde die wiedervereinigung beschlossen.nicht im schloß sondern im palast.deshalb ist es ein erhaltenswertes baudenkmal so wie ein wichtiges zeitzeugnis.aber der palast konnte noch viel mehr bieten:spreebowling,jugendtreff mit versenkbarer tanzfläche die direkt an der spree lag.so konnte man immer schön die aussicht genießen und dazu ein kühles bier oder ähnliches trinken,dann gab es noch die weinstube,die bierstube,das palastrestaurant,lindenrestaurant,moccabar,milchbar mit einmaliger architektur an den wänden.z.b.fließen aus meißner porzellan mit motiven drauf.in jeden restaurant bestimmte eine andere architektur eine rolle...ich kann diese schönheit nicht beschreiben.das muß man erlebt haben.das hauptfoyer war mit edlem marmorboden ausgelegt.anziehungspunkt war die 5 meter hohe gläserne blume.das herz vom palast.die roten ledersofas waren so gemütlich und man konnte dabei die bildergallerie bestaunen.ganz oben im palast war das theater untergebracht.jede etage war in einer anderen farbe gehalten z.b.grün,gelb,rot,orange etc.also diese vielfältigkeit des gebäudes war einmalig.marmor,glas und holz bestimmten das volkshaus.es kann nicht sein das erst ein zeitdokument zerstört werden muß um dann irgendeine atrappe auf den schloßplatz zu basteln was man dann schloß nennen will.
berlin braucht wieder sein palast.und zwar den
PALAST DER REPUBLIK!!!!

(550) Rolf
Sat, 9 April 2005 13:31:42 +0000

Lieber Vorschreiber: Die Kuppel kommt wahrscheinlich wieder drauf. Aber alles 1:1 wiederaufzubauen, das ist nicht machbar. Seien wir froh darüber, wie es kommt. Die Erweiterung der Museumsinsel in das Schloss hinein ist doch eine gute Sache!

Viel mehr Sorge mache ich mir wegen anderer Dinge:
Die Bundesreierung arbeitet an einer Änderung des Steuerrechts, um PPP-Finanzierungen (also auch das Schloss) besser zu ermöglichen. Nur wird das durchkommen? Oder wird die CDU wie immer das ganze im Bundesrat blockieren?

(549) Wolff, Karsten 32
Sat, 9 April 2005 08:27:59 +0000

Ich finde es schade, dass das Schloß nur eine Atrappe werden soll. Die ganze Museumsinsel ist nur halbherzig wiederaufgebaut worden: wie der Dom (die nördliche Grabeskapelle fehlt, die Türme und Kuppel sind nur in verkleinerter Form wiedererrichtet worden), wie das Neue Museum (es wird möglicherweise zum Teil modern wiedererstehen) und der Lustgarden - ohne Friedrich-Wilhelm-Denkmal - ist doch auch nur ein halbherziger Platz geworden. Und nun das Schloß ohne Kuppel, ohne die Ostseite, ohne historische Räume??? Typisch für Deutschland, alles nur halbherzig! Na ja, vielleicht ein Anfang!

Jedenfalls den PDR kann man getrost sprengen. Wegen des Schwenkparketts ist er wohl kaum erhaltenswert. Oder ab ins Freilichtmuseum.

(548) peter müller,43
Fri, 8 April 2005 19:55:08 +0000

das geld für ein schloß ist doch gar nicht vorhanden.wir brauchen geld für was wichtigeres.das geld für den palastabriß(25 millionen)kann für die restaurierung des palastes genutzt werden.er ist ein BAUDENKMAL DER DDR.er darf nicht abgerissen werden.mir blutet das herz wenn ich mein traurigen Palast sehe.er war so schön,einfach einmalig in seiner schönen architektur.alleine der große saal mit schwenkparkett.kein anderes Haus kann mit dem palast mithalten.auch keine schloßatrappe.warum nehmen die politker uns ostdeutschen UNSER haus des volkes weg??mit welchem recht??das schloß kann woanders hin!
WWW.PALAST.COM

(547) Hölker, Christoph, Geb.: 01.10.1960
Thu, 7 April 2005 16:46:47 +0000

Hallo, ich bin seit Juli 1978 ein richtiger Berlin-Fan und begrüße den Wiederaufbau des Berliner Stadt-Schlosses. Viele herzliche Grüße vom Berlin-Fan Christoph Hölker aus Recklinghausen. Recklinghausen, den 7. April 2005.

(546) Ein Münchner, 38
Thu, 7 April 2005 13:49:10 +0000

Ich bin froh, daß unsere Hauptstadt ihr einstiges Wahrzeichen, nämlich das Schloß, zurückbekommen wird. Ich hoffe nach wie vor, daß es natürlich ein Schloß inklusive Ostfassade und Kuppel werden wird. Das Schloß ohne Kuppel bzw. mit einer modernen Interpretation der Ostfassade wäre eine bittere Entäuschung. Den Ostdeutschen, die glauben, daß hier nur die DDR-Geschichte angegriffen wird, sei von mir gesagt: Ich bin auch für manchen bedeutenden Wiederaufbau in Westberlin, z.B. Gedächtniskirche (weg mit den Eiermann-Verschandelungen).
Aber zunächst wünsche ich ALLEN Berlinern einen baldigen Baubeginn des Schloßes und danach viel Freude mit dem neuen Wahrzeichen. Ich werde dann bestimmt öfter nach Berlin kommen als jetzt.

(545) Tourismusmanager
Wed, 6 April 2005 16:40:44 +0000

Jawolll!!
Laßt uns den PDR kopieren und in die ganze Welt versenden!!
Er ist DER Verkaufsschlager!!
Vielleicht sollte man ihn patentieren lassen, wegen seiner einmaligen Architektur! Welches Gebäude kann schon von sich aus behaupten, die Ausstrahlung einer Sonnenbrille zu haben?

Man Stelle sich vor: Ein PDR neben dem Kolosseum, einer vor dem Louvre und einer auf dem Markusplatz.

Rom, Paris Venedig und all die anderen altmodischen und verstaubten Städte könnten so schön sein mit dem PDR.
Kein Wunder, daß sie keine Touristen anziehen.

Schade,daß die Menschen zu naiv sind, um das zu erkennen!

(544) Eckert,Marco,24
Tue, 5 April 2005 20:39:59 +0000

Warum muss ein DDR Baudenkmal Platt gemacht werden um dann ein Schloß zu Bauen??was nicht mal ein richtiges Schloß wird,sondern ein Nachbau,eine ATRAPPE.
wisst Ihr den nicht das der Palast der Republik die
WIEGE DER WIEDERVEREINIGUNG ist?
man reißt ja auch nicht das Brandenburger Tor ab.
im Palast war die Volkskammer untergebracht wo die Wiedervereinigung beschlossen wurde!!der grosse Saal ist einmalig!er hatte Schwenkparkett und konnte in allen größen variiert und verändert werden,zumahl waren die Sessel klimatisiert.dort konnten Veranstaltungen aller Art durchgeführt werden.Kann man das in einem Schloß?kann mann in einem Schloß Bowlen,Tanzen,gut essen,über die einmalige Architektur staunen?hat Berlin nicht schon genug Schlösser?der Palast ist ein Zeitzeugniss der untergegangenen DDR.
die Schloßatrappe ist es nicht Wert den Palast zu zerstören.Der Palast ist einmalig.!!Er gehört zu Berlin und zwar zu Ostberlin,denn die westberliner haben ja das ICC.
STOPPT DEN PALASTABRISS.als Symbol der WIEDERVEREINIGUNG!!!

(543) Stephan
Sat, 2 April 2005 08:38:48 +0000

So ein Bockmist! Wie wäre es erst mal genügend Ärzte für Neuköln und genügend Stellen für die Berliner Feuerwehr (etc. etc.) zu finanzieren, bevor man Kaisers Spielzimmer wieder aufbaut!

(542) Rolf
Fri, 25 March 2005 21:14:13 +0000

Hallo Leute!
Wann gibt es die nächste Ausgabe des Berliner Extrablattes? Oder gibt es schon eine aktuelle Auflage?

Ach, noch ein Tipp: Warum legt Ihr das Extrablatt nicht im Schloss Chalottenburg, in Sanssouci oder Cecilienhof aus? Gerade bei den vielen Touristen könnte man damit doch viel Werbung für das Berliner Schloss machen! Und die Schösserverwaltung hätte bestimmt nichts dagegen.

(541) dubois
Tue, 15 March 2005 09:31:42 +0000

ich bnin nicht aus deütsland und binn auch vür das schloz. vier haben auch hir in belgien viel wider augebaut. neue architektüre kan alte in der schöhnheit nie erreichen!

(540) NACHTFALKEüberBERLIN,Wahlberliner(52J.)
Mon, 14 March 2005 01:01:26 +0000

Der Aufbau der dem Vandalismus der SED ausgelieferten und niedergerissenen Schlösser in Potsdam und in Berlin gehören zu den Selbstverständlichkeiten, denen die kultivierte Gesellschaft sich anzunehmen hat.
Es ist völlig unerfindlich, inwieweit es überhaupt Diskussionsgrundlagen unter gebildeten Menschen geben kann, o b die Schlösser wiederaufgebaut werden; vielmehr sollte man anstelle dieses Zeit und Energien vergeudenden Lamentierens auf unterster kultureller Bewußtseinsstufe sich mit der Beantwortung der Fragen hinsichtlich der Finanzierung und der bestmöglichen Realisierung in einer Form beschäftigen, die weniger Kulturbewußte motiviert, sich der Bewegung der Befürworter anzuschließen. Dazu bedarf es einer einfacheren Sprache und weniger pompösen Darstellungen, als man bisher verfuhr.
Geht man den bisherigen Weg, läuft man Gefahr, die Massen nicht zu erreichen.
Wenn die wiederzuerrichtenden Bauten es in ihrer Planungsphase nicht schaffen, nur durch ihre bloße Entstehung die Masse der Bevölkerung in ihren Bann zu ziehen, sich für sie zu begeistern, haben die Initiatoren ihr Ziel schon jetzt verfehlt; es mangelt zur Zeit am Funken, der auf das Volk überspringt - was in Potsdam zum T h e m a geworden ist, hat in Berlin die Bevölkerung noch längst nicht erreicht. Hier bedarf es anderer Anschübe, als dass architektonische Animationen in Schaufenstern zukünftige Monumentalbauten veranschaulichen. Die Initiatoren sollten zugkräftige Prominenz volksnah werben lassen und in den Kommunikationszentren der Hauptstadt sowie in den schulischen Einrichtungen bessere Vorarbeit mit einfacheren Mitteln leisten, dafür aber k o n t i n u i e r l i c h e r ... dann hätte der Wiederaufbau längst begonnen und wäre bereits finanziert.
Trotz seiner Brisanz hat der Schlossaufbau bedauerlicherweise in beiden Städten an Wichtigkeit verloren - sind es andere Themen, die die Schlagzeilen bestimmen :-(
Je mehr die Initiatoren die kommunale Brisanz verschärfen, desto sensibler wird auch das Gehör auf Bundesebene ... und genau diese Prioritätenverschiebung fehlt den Projekten Berlins und Potsdams.
Letztlich kann man bei so hohem Finanzierungsbedarf nicht nur das Gelingen des Wiederaufbaus um seiner selbst willen angehen, sondern man braucht das gesamte Volk mit einer ü b e r w ä l t i g e n d e n Mehrheit hinter sich - dann spielen Finanzen keine Rolle mehr.

(539) Rupsch, Reinhard, 55,
Fri, 11 March 2005 13:01:54 +0000

Lieber das Schloss als den PdR!

Zwergengeist in Zwergenleibern
Hält am Rastermaß gern fest
Allen Retro-PdR-Betreibern
Biet´ ich gerne an den Test.

Dort in Spanien, in Toledo
Sprengte man den Alcasar
Aufgebaut ist er als Credo:
Spanien, neu und wunderbar!

Moskaus Kreml wurde zweifach
Aus der Asche aufgebaut
Wär´ die Stadt denn noch das Gleiche
Würd´ auf Glas und Stahl geschaut?

Selbst Venedig sah mit Schrecken
Seinen Campanie stürzen
Wär´ der Marcusplatz der selbe
Würde Stahlbeton ihn würzen?

Wenn Berlin statt all´ der Blöcke
Rastermaß und Spiegelgas
Neubarocke Pracht vorzöge
Böt´ die Mitte viel mehr Spaß!

Laßt uns Neues schön gestalten
Hehr im Werk, verspielt im Stuck
Helft Berlin den Charme erhalten
Schenkt der Hauptstadt DIESEN Schmuck!

Zusammenfassung:
Wachtelbrust statt Currywust!

R. R.

(538) Rolf
Thu, 10 March 2005 18:56:49 +0000

DAS MAß IST VOLL, HERR FLIERL!! DIE PDS-STALINISTEN WERDEN LANGSAM ZUM ÄRGERNIS!

Meldung, Berlin Online, 5.3.05:
"Die PDS-Senatoren Harald Wolf (Wirtschaft) und Thomas Flierl (Kultur und Wissenschaft) versuchen, den vom Bundestag beschlossenen Abriss des Palastes der Republik doch noch zu verhindern. In gleichlautenden Schreiben an Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD), Kulturstaatsministerin Christina Weiss (parteilos) und Bauminister Manfred Stolpe (SPD) erklären die Senatoren, sie könnten der Finanzierung des Abrisses nicht zustimmen. Grund dafür sei, dass "die Perspektiven für das Anschlussprojekt des Humboldt-Forums noch immer unklar sind".

Ihre Macht spielen die beiden PDS-Politiker im Gemeinsamen Ausschuss Bund/Berlin aus, in dem Vertreter des Landes und der Bundesregierung über Hauptstadtprojekte entscheiden. Dort haben die PDS-Senatoren der Fortschreibung der Finanzierungpläne, die auch den Palast-Abriss betreffen, ihr Okay verweigert. Die Senatskanzlei, die federführend für die Sitzungen des Gemeinsamen Ausschusses zuständig ist, konnte gestern aber nicht sagen, ob damit die Gelder für den Abriss tatsächlich blockiert sind. Richtig ist jedoch, dass Berlin in dem Gremium mit einer Stimme sprechen muss."




(537) Weinke, Christoph; 31
Mon, 7 March 2005 21:59:48 +0000

Der Palast der Republik ist doch um Himmels Willen nicht die Zukunft. Er ist ein Relikt aus einer kleinstbürgerlichen Ära der deutschen Geschichte. Zugegeben, der Bau an sich war meiner Ansicht nach gar nicht so häßlich, doch hat er eben nichts an dieser Stelle verloren. Das ist die Stelle des Schlosses, welches hervorragend mit den umliegenden Bauten korrespondiert hat. Ohne die Hohenzollern hätte Berlin niemals an derartiger Bedeutung gewonnen, das macht das Schloß somit zum Mittelpunkt der deutschen Hauptstadt. Es ist allerdings sehr schade, dass nur die Barockfassade wiederaufgebaut werden soll und nicht auch die östliche Renaissancefassade, sowie die wichtigsten historischen Räume im Inneren.

Ferner ist es für Deutschland leider bezeichnend, dass dieses Nationaldenkmal fast ausschließlich aus Spenden rekonstruiert werden muß. In Frankreich oder Polen wäre so etwas eine Aktion von nationaler Bedeutung. Dort würden die Gelder reichlich fließen - auch vom Staat.

(536) Karl H.
Sat, 26 February 2005 18:47:17 +0000

Also ich kann der Frau Meyer nicht so ganz zustimmen! Ich beispielsweise bin froh, wenn Erichs Lampenladen endlich weg ist. (zum Glück ist das ja auch beschlossen worden).
Ich bin wohl einer der wenigen ehemaligen DDR Bürger, der nur schlechte Erinnerungen an der Ballast der Republik hat. Mein Vater traf sich dort immer mit Bekannten von uns und verschwand plötzlich. Kurze Zeit später wurde meine Mutter, mein Bruder und ich von der Staatssicherheit zu Hause abgeholt. Meine Mutter saß 3 Jahre und mein Vater wurde erst nach der Wende wieder entlassen. Er hatte die SED kritisiert und das wurde mit den versteckten Mikros, die überall im PDR verteilt waren aufgenommen.....

(535) Meyer, Bettina, 25
Thu, 24 February 2005 20:45:21 +0000

Der Palast der Republik ist keine Schande.
Ich wünsche mir, dass er stehen bleibt (immer noch).
Ich versuche mir vorzustellen, welche Beweggründe dafür sprechen das Berliner Stadtschloss wieder aufzubauen. Es geht einfach nicht. Wird mit dem Aufbau wirklich eine Wunde verschlossen (und dazu noch eine neue aufreißen) ?
Ich will in einem Berlin leben, das nach vorne schaut. Ich will Projekte unterstützen, die mit der Vergangenheit arbeiten, aber diese nicht anstelle der Zukunft setzen.

(534) S.Hartmann, 22
Tue, 22 February 2005 10:52:34 +0000

Erst einmal kann man nicht sagen das die DDR eine Kulturverachtende Haltung hatte, denn sie hat Bauten wie das Alte Museum, Gendarmenmark(Schauspielhaus) etc. trotz knappen Haushalt rekonstruiert. Das die Sprengung des Schlosses nicht gerade das intelligenteste war lässt sich natürlich nicht bestreiten.
Mit der Innenraumgestaltung bin ich mit dir einer Meinung, auch wenn ich gegen das Schloss bin(meine Devise: Ganz oder Gar nicht).
Hast du aber schon einmal an die Nutzbarkeit gedacht? Wenn dort täglich tausende Menschen das Haus besuchen, was sollen sie in Barocken Sälen? Mit Filzpantoffeln dorch die Gänge schlürfen und sich alles anschauen? wie in vielen erhaltenen Schlössern? Unsere heutige Zeit stellt ganz andere Ansprüche an ein Gebäude und dessen Nutzung, aus diesem Grund bin ich auch gegen den Wiederaufbau.

(533) SW, 16 Jahre
Sun, 13 February 2005 15:09:54 +0000

Erst vor wenigen Tagen musste ich um das erschreckende Schicksal des ehemaligen Berliner Stadtschlosses erfahren und meine kunst- und kulturliebende Seele zeigte sich tief verletzt. Da kam doch der Zeitungsartikel über das Projekt des Wiederaufbaus, inklusive einem Verweis auf Ihre Seite, gerade richtig! Keine Frage, auch meinereiner wird sein Taschengeld einmal einem guten Zwecke zuführen und fleißig spenden.
Die Sprengung des "Palastes der Republik" und die Rekonstruktion des preußischen Prachtbaus wird ein überdeutliches Symbol gegen die kulturverachtende Haltung des DDR- Regimes sein!

Nur etwas traurig bin ich darüber, dass die Innenräume, die mich auf den alten Photographien doch am meisten reizten, garnicht in ihrem ursprünglichen Zustand gestaltet werden, sondern vielseitig von allerhand genutzt werden sollen und daher eine simple (für mich hässliche!) Gestaltung erfahren werden. Ich kann ja verstehen, dass eine originalgetreue Rekonstruktion der Innenräume viel Geld kosten würde, aber enttäuscht bin ich schon über die Tatsache der neuen, ach so modernen Nutzungsvorhaben.

(532) webmaster
Sun, 6 February 2005 14:21:33 +0000

Bis zum 20. Februar bin ich im Urlaub, danach wird die Site wieder aktualisiert!

(531) Humbke, Dennis, 29
Tue, 1 February 2005 15:44:04 +0000

Ich bin Berlin-Liebhaber und aktiver Spender für den Wiederaufbau des Schlosses. (nach meinen Möglichkeiten)Leider verstehe ich nicht, warum bereits mit dem Bau von Fassadenteilen begonnen wurde. Ich befürchte, dass diese Teile später nicht verbaut werden(warum auch immer - Form, Farbe, Material oder auch Maße) und die Investition unnötig ist. Spendengelder auf einem Bankkonto bringen zudem (ein wenig) Zinsen.




(530) Vidaurre, David 42
Tue, 1 February 2005 00:49:39 +0000

Ich habe Berlin in 2003 besuch und war sehr beeinduckt mit der Stadt, nur der öde Schlossplatz war eine Enttäuschung. Ich wünsche ihnen viel Erfolg bei dieser Bemühungen und hoffe bald Berlin mit Schloss noch mal besuchen.

Miami USA

(529) Hildebrandt, Matthias (41)
Mon, 31 January 2005 12:16:07 +0000

In der Abendschauausgabe vom 30.1.2005 wurde über eine Studie berichtet, nach der jeder zweite Berliner den Wiederaufbau der Schloßfassade befürwortet und immerhin jeder dritte bereit wäre, dafür auch zu spenden. Läßt sich daraus nicht "Kapital" schlagen?

(528) Bennet,19
Sun, 23 January 2005 13:31:15 +0000

Habt ihr schon einmal daran gedacht maßstabsgerechte Bastelvorlagen vom Stadtschloss zu verkaufen? Wäre doch 'ne weitere gute Spendenaktion.Ich würde mir sofort ein Modell besorgen! Schöne Grüße und viel Erfolg beim Wiederaufbau!!!

(527) Olivier Barrois, 26 Jahre
Sat, 22 January 2005 20:57:03 +0000

Diese Webseite finde ich begrüssenswert. Aber mit dem Berliner Schloss geht es um eine wichtige politische Frage. Der Schloss der preussischen Könige ist ein Symbol für die Einheit Deutschlands, die sich auch mit den Waffen verwirklichte. Es ist auch ein Symbol für eine Vergangenheit, die es nicht schuf, die Machtergreifung der Nazisten zu vermeiden. Auf dieser Grund möchte ich, dass etwas anderes als ein solches Symbol auf diesem berühmten Platz entsteht. Etwas ganz Kreatives kann gebaut werden ! Die Argumenten für den Schloss verstehe ich trotzdem, und auch die Bewunderung für die schönsten Aspekten der deutschen Geschichte. Potsdam ist eine meiner Lieblingsstädten in Deutschland...

(526) "Grauer Wolf" schrieb im Forum:
Sat, 22 January 2005 20:51:53 +0000

Wie sich die Zeiten gleichen....
In der FAZ von Do., 20.01.2005, ist ein ganzseitiger Artikel über Ypern zu lesen.
Wie auch auf der hiesigen Webseite nachzulesen, war die Stadt bis auf die Grundmauern zerstört, inklusive Markt und Tuchhallen.
Wer heute nach Ypern kommt und nichts über deren Zerstörung im WK I. weiß, sieht einen der schönsten Marktplätze Belgiens/Europas, Tuchhallen inklusive.
Aus dem Artikel geht hervor, daß nach dem Ende des Krieges aus London (!) die Forderung erhoben wurde, das zerstörte Stadtzentrum als Ruinen- und Mahnfeld zu belassen !
Was für eine Art von Kulturimperialismus, das hätten wir mal nach dem WK II. bezüglich Warschau verlangen sollen..., nun gut, weiter:

Die Bewohner Yperns kehrten so schnell in ihre Stadt zurück, daß bald nicht mehr von der ganzen Stadt als "Heiliger Trümmerboden" gelten sollte, sondern "nur" noch die Zone um den Markt.
Diese Forderung wurde u.a. auch von dem belgischen Architekten Eugene Dhuicque (bei diesem Namen sei es ihm verziehen) erhoben, der den Wiederaufbau mit der dümmlichen Phrase attackierte:
"Sollen die Ereignisse von gestern etwa weniger gewürdigt werden als die von vorgestern?"
Man sieht, daß solche hohlen Phrasen auch schon den Zeitgenossen vor 87 Jahren den Atem verschlugen.
Letztlich hat sich der Wiederaufbau durchgesetzt, das wundervolle Ergebnis läßt sich heute auf jeder Ostflandernreise bewundern und man stelle sich bitte stattdessen einen Ruinenpark vor.
Wie das ausgesehen hätte, kann man auch hier auf der Schloßseite unter der Rubrik "Wiedererrichtete Bauwerke" bei der 20 km entfernten Kirche von Duiksmuide sehen, von der hier ein Foto von 1918 (da standen nur noch Säulenstümpfe) und dem heutigen Gotteshaus anschauen kann...
Und im Jahre 2005 und folgende werden sich die Menschen verwundert die Augen reiben und sich fragen:
"Waren die denn vor 20 Jahren noch ganz gescheit, daß einige anstelle des Schlosses auf dem Platz Erichs Schuhkarton stehenlassen, bzw. dort einen Park einrichten wollten?"



(525) Rolf
Sat, 22 January 2005 13:13:05 +0000

Danke für Ihre Rückmeldung. Ehrlich gesagt, mir geht das ewige Stänkern mit unrichtigen Argumenten gegen das Schloss langsam wirklich auf den Geist. Ich denke, eine 2/3-Mehrheit unserer Volksvertretung ist ein wohl überzeugendes Votum gewesen, und irgendwann muss man auch mal Dinge akzeptieren, die einem nicht passen. Und ist die Schlossfassade eigentlich sooo schlimm??

Aber einige Fragen habe ich trotzdem noch:
1. Sind in den 80 Mio. Euro für die Fassade auch die Kosten für den Schlüterhof mit eingerechnet?
2. Glauben Sie, dass der Thierse-Vorschlag der PPP-Finazierung Erfolg haben wird, und wann gibt es in dieser Frage Ergebnisse?
3. Da der Senat Schwierigkeiten wegen der Infobox macht, könnte man diese nicht irgendwo anders in der Nähe und zur Not in kleinerer Form aufstellen? Im Lustgarten, der kleinen Parkfläche links neben dem Dom, gegenüber vor der Bauakademie-Illusion, evtl. auf dem Marx-Engels-Forum?

Weiterhin gutes Gelingen!


(524) H. C. Stössinger
Fri, 21 January 2005 23:26:01 +0000

An dieser Stelle vielen Dank für das Feedback. Ich dachte mir nur: Das Wesen einer Panorama-Darstellung (siehe neueste Stern-Ausgabe) liegt in erster Instanz in seiner Grösse. Wäre ja schön gewesen, das (Tat-)Motiv dieser neuen Bildserie auch hier im Internet gleich identifizieren zu können. Ich selbst werde ins Forum zurückkehren, sobald die Umstände es zulassen. Bin nirgends im Netz tätig, mache mich rar. Derzeit fehlt es an Zeit und know how...leider! Nichts hat mich in meinem Leben so emotional beschäftigt wie die Gestaltung der alten Mitte Berlins...

(523) Rolf
Fri, 21 January 2005 19:17:28 +0000

Komsumtempel mit Barockfassade?
Dies schreibt heute die Frankfurter Rundschau. Steht die Public-Partnership-Finanzierung tatsächlich der Idee des Humboldtforums entgegen? Keine Museen, Agora, etc, sondern ein Konsumtempel? Was ist dran an dem Artikel, oder wird mal wieder viel Wirbel um nichts gemacht?


(522) Rolf
Fri, 21 January 2005 13:02:06 +0000

Stössinger hat Recht. Die neuen Bilder sind super aber viel zu klein! Macht sie größer!!