Gästebuch

Hinweis: Dieses Gästebuch steht Ihnen für Ihre Chats, Diskussionen und Mitteilungen gerne zur Verfügung. Es wird von uns nur verwaltet, aber nicht befeuert. Immer wiederkehrende Fragen werden von uns einmal beantwortet und in einer besonderen Rubrik im Internet gespeichert. Bitte geben Sie in der Vollwortsuche dafür an: “Öfter gestellte Fragen“. Sollten Sie mit diesen Auskünften nicht zufrieden sein, werden wir selbstverständlich eine entsprechende Anregung von Ihnen aufnehmen.

Wenn Sie eine schnelle, direkte Bearbeitung Ihrer Frage haben wollen, nutzen Sie den „Kontakt“ im Internet, damit mir Ihre Fragen und Anregungen sofort vorgelegt werden können. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich derartig mit Terminen eingedeckt bin und in der Spendenverwaltung ein riesiges Arbeitspensum erledigen muss, dass ich selbst nur auf diese Weise mit Ihnen kommunizieren kann.

Wilhelm von Boddien


 Name *
 E-Mail
 Webseite
 Text *
* Eingabe erforderlich

Antispam Massnahme
Vor dem Absenden des Gästebucheintrags bitte die Buchstaben- und Zahlenkombination in das Textfeld eintragen.
9 + 4=

(2721)
(721) Frank, Maurice, 32
Sun, 18 December 2005 12:44:01 +0000

Der Palast der Republik muss bleiben. Ein Land dark seine Geschichte nicht vergessen. Und das alte Schloss war sowieso hässlich!
www.exberliner.com

(720) Weißer Gardist
Sun, 18 December 2005 11:13:57 +0000

Auch wir wollen den Schlossbau unterstützen, schaut mal auf www.kaisertreuejugend.org vorbei!

(719) Erik
Wed, 14 December 2005 12:47:58 +0000

Bankgesellschaft, Deutsche Bank, Commerzbank, Daimler-Benz, BDI, Springer, MDM, Thyssen-Krupp, Sylter Golfspieler, Ruhesitz am Zoo: Es vereinen sich also Ehrbarkeit, Menschlichkeit, Geschichtsbewusstsein, Wahrheit, Wohltätigkeit, Kreativität, Weltoffenheit und Bürgernähe. Addiert man noch die aufrichtigsten Politiker und Bauunternehmer hinzu, kann man sich für Berlin besonders freuen.
Preiswert und sympathisch!

(718) Satiriker
Wed, 14 December 2005 12:16:06 +0000

Genau! Loben wir unsern König Boddien für seinen aufklärerischen Geist: "Die Bevölkerung braucht Orientierung!"

(717) Gissel, Jürgen 62
Mon, 12 December 2005 14:56:57 +0000

Ich habe gerade der Berliner Morgenpost den Hauptinitiator des Fördervereins "Berliner Schloss" Wilhelm v. Boddien zur Wahl "Berliner des Jahres" vorgeschlagen, weil er sich wie kein anderer durch sein intensives Bemühen zur Wiederrichtung des Stadtschlosses für das Ansehen Berlins einsetzt.

(716) Andreas Fuchte,23
Sat, 10 December 2005 12:36:21 +0000

Das hat nun wirklich nichts zu bedeuten. Diese Hendricks vertritt ja nur ihre persönliche Meinung, aber nicht die der Regierung. Realistischer ist, dass die Abrissvergabe noch bis Weihnachten statt findet.

(715) Kralle
Sat, 10 December 2005 11:48:47 +0000

NEUER ÄRGER:

Bund gegen schnellen Abriss des Palastes der Republik in Berlin
Hendricks mahnt überzeugendes Nachfolgekonzept an

Im Bundesfinanzministerium gibt es Überlegungen, den Abriss des Palastes der Republik in Berlin zu verschieben. Nach einem Vorabbericht der «Berliner Zeitung» schrieb die Parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium, Barbara Hendricks (SPD), in einem Brief an Abrissgegner, solange es kein überzeugendes Konzept für den Schlossplatz gebe, solle der Status Quo beibehalten werden.
Berlin (ddp). Im Bundesfinanzministerium gibt es Überlegungen, den Abriss des Palastes der Republik in Berlin zu verschieben. Nach einem Vorabbericht der «Berliner Zeitung» (Freitagsausgabe) schrieb die Parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium, Barbara Hendricks (SPD), in einem Brief an Abrissgegner, solange es kein überzeugendes Konzept für den Schlossplatz gebe, solle der Status Quo beibehalten werden. «Gerade vor dem Hintergrund der unausweichlichen Sanierung der öffentlichen Haushalte sind bei der zukünftigen Nutzung des Schlossplatzes die langfristigen finanziellen Belastungen von Bedeutung, mehr noch als die Investitionskosten", schrieb Hendricks.

Der 1976 eröffnete Palast der Republik wurde 1990 geschlossen und später vom Asbest befreit. Nach einem Bundestagsbeschluss vom Juli 2002 sollen die Ruine nun beseitigt und auf dem Areal ein Gebäude in der Kubatur des 1950 gesprengten Stadtschlosses entstehen. Nach bisherigen Vorstellungen sind für den Abriss eineinhalb Jahre eingeplant. Der erste Spatenstich für den Neubau des Schlosses soll Ende 2008 erfolgen. Nach einer vom Bundesbauministerium in Auftrag gegebenen Studie sollen die Bauskosten für ein Ensemble mit den Fassaden des historischen Hohenzollernschlosses zwischen 533 und 780 Millionen Euro liegen.


http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/KULTUR/407814.html


(714) Tourist
Fri, 9 December 2005 12:32:27 +0000

Weg mit dem Palast der Republik - her mit dem Stadtschloss!!!!


(713) Dampfross
Wed, 7 December 2005 16:14:11 +0000

Henschel!

Den PdR-Anhängern gehen nicht nur die Argumente aus, denen geht so ziemlich alles aus! Die "Lokomotive" PdR, die die PdR-"Anhänger" zieht, rast mit voller Fahrt auf einen Prellbock zu! In wenigen Tagen wird sie ihn erreichen! Danach wird die Strecke stillgelegt und abgebaut.

Nettes Gleichniss, oder?

(712) Henschel
Wed, 7 December 2005 15:48:24 +0000

An den vorherigen Schreiber:

Wenn den PdR Anhängern die Argumente ausgehen (hatten sie überhaupt welche?) werden sie immer gleich unverschämt. Aber das kennen wir ja inzwischen.

PdR Anhänger werden wohl niemals Mehrheitsentscheidungen akzeptieren. Wie war das noch im Sozialismus?
"Die Badei, die Badei, die hat immer recht!"


(711) Klaus
Wed, 7 December 2005 07:35:57 +0000

vonB´s neuer Kampfspruch: Der Bundestagsbeschluss steht...
*auslach*

(710) Jude Stewart
Tue, 6 December 2005 12:30:36 +0000

Ich bin freie Journalistin von New York und schreibe über Grafik- und Produkte-Gestaltung für verschiedene Zeitschriften, u.a. I.D. (International Design), Print, HOW, und STEP inside design.

Ich suche Quelle oder Wege, wie ich ein bisschen mehr über den ständigen Architektswettbewerb den Entwurfn des Schloss lernen konnte. Ich bemerke, dass im Moment es kein bestimmtes Budget dafür gibt – und deswegen wahrscheinlich keinen offiziellen Wettbewerb. Falls der Abriß in Januar stattfinden würde, wird es jetzt so-genannte unoffizielle solchen Entwurfe geben? Vielleicht werden die Unterstützers des neuen Schloss, die Finanzierung suchen dafür, diesen Entwurfe benutzen, um die Regierung oder Spenderen zu überreden?

Bitte geben Sie mir Bescheid per Email, falls Sie Informationen darueber haben: jude@judestewart.com.

Mit freundlichen Grüßen
Jude Stewart, www.judestewart.com

(709) Horst-65 Jahre
Sun, 4 December 2005 23:28:04 +0000

Pro Schloss

der Wiederaufbau des Schlosses,wäre ein wunderbarer Abschluß der historischen Meile Unter den Linden.Warum müssen die Deutschen immer Kopromisse
eigehen,eine moderne Ostfassade
würde das Gesammtkonzept stören. M.f.G. Horst

(708) Kralle
Fri, 2 December 2005 09:58:10 +0000

Berlin (dpa): Der Bundestag hat am Donnerstagabend nach kontroverser Debatte zwei Anträge der Grünen und der Linkspartei über einen Stopp des geplanten Abrisses der Palast-Ruine in Berlin an die Ausschüsse verwiesen.
Zur Begründung der Anträge war auf die hohen Kosten und die unklare Nutzungskonzeption verwiesen worden. Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD verwiesen auf die «klare Beschlusslage» des Parlaments zum Abriss des «Palastes der Republik» aus DDR-Zeiten und zum späteren Wiederaufbau des Stadtschlosses. Mit dem Abriss soll laut Berliner Bauverwaltung im Januar begonnen werden.
Die SPD-Abgeordnete Monika Griefahn verwies auf den letzten Bundestagsbeschluss vom September 2003, den Abriss des Palastes öffentlich auszuschreiben und eine gärtnerische Gestaltung der Fläche als Übergangslösung sicherzustellen. Der FDP-Abgeordnete Hans-Joachim Otto - neuer Vorsitzender des Bundestagskulturausschusses - appellierte an die «Selbstachtung» des Parlaments, seine früheren Beschlüsse auch einzuhalten, wozu auch der Grundsatzbeschluss zum Palast-Abriss vom Sommer 2002 gehöre.
Lukrezia Jochimsen (Linkspartei) sagte hingegen, der «Ruf nach dem Abrisskommando» sei «unverantwortlich, zynisch und leugnet die gesamte Geschichte unseres Landes und unserer Kultur». Die Grüne Grietje Bettin meinte, es dürften keine Steuergelder für einen Abriss ausgegeben werden, solange nicht klar sei, «was auf dem Platz wirklich geschehen soll».
Berlin (dpa)
(02.12.2005)

WAS BEDEUTET DAS? GIBT ES JETZT WIEDER EINE VERZÖGERUNG?


(707) Preußen lebt
Wed, 30 November 2005 11:14:04 +0000

@ Sandburg:

Stimmt! Lieber das Geld sparen und um Dich die Mauer wieder hochziehen, woll?! Achtung Ironie!!

Ich wünsche mir jedenfalls, dass wir wieder ein Schloß an dieser stelle haben (natürlich mit Barocker Fassade), wo zur Zeit noch diese kommunisten Ruine steht.

Hochachtungsvoll,

ein Royalist


(706) Daniel 26
Tue, 29 November 2005 22:47:55 +0000

Na Sandburg... in Wahrheit würdest Du doch gerne so einen Bonzen-Wagen fahren wollen! Funktioniert wohl nicht ganz! Tja...mit so einer Einstellung...

(705) Sandburg-ähschlosszerlatscher
Tue, 29 November 2005 12:33:14 +0000

Ihr SchickiMickiAffen rafft es nicht wa? Wir brauchen kein Schloss in Berlin und wir fahren nicht alle Siema Biema oder ESSKLASSE, so wie ihr scheiß Snobbels

(704) Krähender Hahn
Tue, 29 November 2005 11:36:33 +0000

Hallo Ostprinzessin,

warum scheut Berlin immer den Vergleich mit anderen Metropolen Europas? Ganz einfach, es kann seit 1945 nicht mehr mit ihnen mithalten. Daß Berlin schwere Zeiten hinter sich hat, ist schon klar. Aber jetzt ist die geteilte Stadt seit gut 15 Jahren Geschichte und man plant noch nicht einmal einige Bauwerke die einst Wahrzeichen der Stadt waren wiederaufzubauen. Berlins Architektur ist im wesentlichen Mittelmaß, mal von einigen Bauwerken abgesehen.

Geschichtlich gesehen ist übrigens ehr Wien die Ost-West-Metropole, aber gut, Berlin ist es auch. Aber muß sich diese Stellung in häßlicher bzw. mittelmäßiger Architektur wiederspiegeln? Müssen Plattenbauten und postmoderne Glaspaläste ausgerechnet die Stadtmitte beherrschen, ja die Stelle, die in Europa als Spreeathen in die Architekturgeschichte eingeganen ist?

Berlins Leben, Berlins Geist, Berlins Kultur, Berlins Subkultur sind großartig, sie verkörpern die Stadt heute fast wieder so, wie sie einst war, hier ist in der Tat Ost-West-Geist zu spüren. Aber die Architektur der Innenstadt ist größtenteils ein Desaster. Das Schloß wäre ein Anfang.

(703) Beer Alexander 22
Tue, 29 November 2005 10:01:43 +0000

Ich möchte die Initiative unterstüzen. Ich denke Berlin wird durch den wiederaufbau viel Gewinnen. Und Deutschland auch.

(702) Henrik Haffki, Ostprinzessin
Tue, 29 November 2005 01:04:09 +0000

Richtig ist, dass der Palast für etwas anderes stand als für das, wofür er heute steht. Er ist im Hier und Heute angekommen, weil Menschen, die nicht über viel Geld und Macht, dafür aber über viel Phantasie und Autonomie verfügen, dieses Gebäude befreit und für alle geöffnet haben. Wer sich der Zukunft zuwenden mag, denkt dort weiter, wo wir jetzt stehen. Wofür will man die Vergangenheit bemühen? Das zwar viel größere, aber längst nicht so außergewöhnliche London sollte nicht Vorbild für die einzige große Ost-West-Stadt unserer Zeit sein. Es gibt kein Vorbild. Schlösser, ästhetisch mainstreamige Ensembles, Nostalgie und täuschende Fassaden haben wir mehr als genug. Jetzt haben wir die Chance, uns in unseren verschiedenen Bedürfnissen an prominenter Stelle neu auszudrücken.

(701) Krähender Hahn
Sun, 27 November 2005 21:49:01 +0000

So soll Berlin auch bleiben, Ostprinzessin, dies wird es mit dem Schloß auch weiterhin können. Wo findet sich denn bitte im PdR das Berlin, welches den von Konservativismus geplagten Menschen aus dem ganzen Land hierher ziehen läßt? Der PdR ist es doch, der für kleinkariertes Schmalspurdenken stand. London ist doch auch kosmopolitisch, sicher weit mehr als Berlin, und dennoch hat die Stadt an der Themse eine breit gefächerte Auswahl an historischen Bauwerken und eben auch ein Schloß! In London wurden sogar zahlreiche Nachkriegsbauten in den letzten Jahren mit einer Jugendstilfassade versehen und so auf historisch getrimmt. Und, ist London konservativ?

Berlin ist übrigens nicht nur die Stadt für Berliner bzw. Neuberliner, sie ist Hauptstadt und ist somit die Stadt aller Deutschen, zumindest was die Innenstadt anbelangt. Berlin ist eben die Stadt für linke, konservative, alternative, bürgerliche, etc. Deutsche. Da haben eben nicht nur Neuberliner zu sagen.


(700) Henrik Haffki, Ostprinzessin
Sun, 27 November 2005 11:31:41 +0000

Ich denke, dass so mancher Freund des Schlosses gleichzeitig ein Freund des Palasts werden würde, wenn er sich den heutigen Palast von innen gründlich anschauen könnte. Leider sind ja die beeindruckendsten Teile nicht zugänglich, da ja ebendies befürchtet wird. Vor allem aber findet sich dort das Berlin, dass die von Konservativismus geplagten Menschen aus dem ganzen Land hierher ziehen lässt: Es ist roh, einzigartig, verspielt, schwierig, frech und mit einem Herz aus Liebe beseelt, das weit jenseits von Schlössern und Palästen pocht. Also lasst uns diesen Geist aufnehmen und etwas ganz Neues machen! So denken wir, die neuen, echten Berliner.

(699) Andreas Rubbert, 37
Fri, 25 November 2005 13:22:14 +0000

Ich freue mich auf das Schloß.
Es hat ein klein wenig gedauert, bis die Dinge in Bewegung gekommen sind aber es heißt nicht umsonst "gut Ding - GUT Ding - will Weile.
Ich hoffe auch, daß der nächste Schritt der Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonskirche sein wird - und daß dieser Schritt etwas zügiger getan wird.

(698) Karl Hasert ,103
Fri, 25 November 2005 02:36:35 +0000

Das Schloß alleine macht es nicht. Zuerst müßte einaml die Fassade des Marschstalles wieder in seiner alten Schönheit erstrahlen, denn nach dem Kriege ist die Fassade des Gebäudes ganz schlicht und einfach wiedererstanden.An den alten Glanz zu meiner
Kindheit erinnert nichts. Der neptunbrunnen gehört zum Schloß wie die Butter zum Brot. Dann fehlt immer noch das Denkmal Kaiser Wilhelms I.Weiter ist die
Karl-Liebknecht-Brücke auch nicht annähernd so schön wie das Original. Der wald des sog. Marks-Engels-Forums gehört da nicht hin. Man muß ihn abholzen und die alten Häuschen wieder erstehen lassen/natürlich mit neuem Innenleben.Der ältestes Schloßteil zur Spreeseite hin ist das eigentliche alte Schloß. Man hat in den vergangenen Jahrhunderten immer mal wieder angebaut bzw. umgebaut. Auch wäre es wünchenswert die Wilhelmninsche Wohnung(die des alten Kaisers) wiederherzustellen und passend zu seinen Lebzeiten zu möblieren. Das zieht die besucher an. Neugierig war das Volk zu allen Zeiten, wie der Kaiser lebte. Auch gab es in der Nähe noch ein kleines Schlößen, nähmlich das Schloß Mombijou.
Heute erinnert nur noch das schöne Lied : Wenn im Park von
Mombijou der weiße Flieder wieder blüht.., an das Häuschen.
Mit einer zweispännigen Kutsche konnte man in den Park und zum Schloß fahren. Das Gelände ist heute seinem Namen leider nicht mehr würdig. Hätte man wenigstens die Neubauten in alte "Kleider" gesteckt, wäre alles ansehnlicher.

(697) Werner Penderak, 64 Jahre, Rees
Wed, 23 November 2005 15:42:25 +0000

Seit ich denken kann, fehlt mir am Ende der Straße Unter den Linden, der Abschluss, der zu den Linden passt, nämlich das Schloss. Es zu rekonstrurieren wie in Dresden die Frauenkirche und in Köln das Rathaus, wäre die einzige Alternative, die bleibt. Der Palast der Republik ist ein Unding an der Stelle und sollte ja nur den Wiederaufbau des Schlosses verhindern.
Jetzt bitte ich alle Verantwortlichen, zügig den Abriss zu beginnen und ebenso zügig den Wiederaufbau des Schlosses anzufangen, denn Berlin braucht wieder sein Herz, das an der Stelle nur schlägt, wenn der Hohenzollernbau komplett wenigsten von außen errichtet wird. Gebt euch endlich einen Schubs und fangt an.

(696) Erich-Delattre, Markus, 38
Tue, 22 November 2005 21:25:52 +0000

Der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ist nach Auffassung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin Grundlage für eine Wiederbelebung und Reurbanisierung der historischen Mitte von Berlin. Die kleinteilige europäische Stadt (bis zum Alex-Fernsehturm) wird am Bahnhof Alexanderplatz mit den Großstrukturen der globalen Stadt verbunden (Planwerk Innenstadt).
Der niederländische Architekt Rem Koolhaas schreibt in der "Zeit" (17.03.05): " Zur Saturiertheit gehört auch, die Rekonstruktion des Schlosses nicht als Ziel der Moderne zu sehen. Niemand stellt sich die Frage, ob nicht die Rekonstruktion möglicherweise ein Potenzial zur Neuerfindung von Architektur birgt.
Meines Erachtens sollte diese "Neuerfindung von Architektur" zügig - ab 2007 - beginnen.

(695) Dr. Erich Kraft, 57
Mon, 21 November 2005 16:37:05 +0000

Wofür wurde in Berlin Geld ausgegeben? Allein das neue Kanzleramt hat so viel gekostet wie das kommende Schloß. Rechnet man die Neubauten für Parlament und Regierung einschließlich der Renovierung des Reichstages hinzu, könnte man zwei Schlösser aufbauen. Warum redet da keiner über die Summen, es ist sicher noch nicht alles bezahlt. Trotzdem war all das notwendig, weil Berlin unsere gemeinsame Hauptstadt ist, das Schaufenster Deutschlands für die Welt. Und sein Schaufenster dekoriert man nicht mit unansehlichen Rostkästen wie derzeit in Berlins Mitte. Was da auf dem Schloßplatz steht ist eine Blamage für ganz Deutschland. Und ganz Deutschland muß daher helfen, daß dort wieder eine großartige Architektur entsteht, auf die wir in aller Welt stolz sein können. Berlin ist unser aller Hauptstadt und sollte uns allen lieb und wert sein.

(694) Daniel, 26
Mon, 21 November 2005 16:23:06 +0000

NIEMAND kommt nach Berlin um sich diesen rechteckigen, kunsthistorisch völlig belanglosen (Fehl)Bau anzusehen...NIEMAND!!!

Vielmehr wird man als Berlinbesucher regelrecht dazu genötigt sich diese "Lagerhalle" anzusehen...

Ach gott...zu teuer der Schlossbau...schrecklich, wie kann man nur dieses geschichtlich und architektonisch unersetzbare Gebäude (Lagerhalle) abreißen...nein, noch schlimmer: mit dem Schloss kommt der Kaiser womöglich zurück nach Berlin und führt die Leibeigenschaft wieder ein...

HALLO aufwachen!!!

Zu teuer? Klar! In Deutschland wird ja sonst nirgends Geld zum Fenster hinausgeschmissen...und wenn dann mal Geld für KULTUR ausgegeben wird, da hört sich der Spass dann auf.

Den Palast als geschichtlich und architektonisch wichtigen Bestandteil Berlins bzw. Deutschlands zu erhalten...KEIN KOMMENTAR (fällt mir wahrlich nicht leicht!)

ach ja, da wär ja noch der Kaiser! Ich sag nur soviel: Deutschland hat, bei Gott, schon schlimmere Zeiten durchleben müssen...

Möge die Kultur wieder Einzug halten in Berlin!

(693) Krähender Hahn
Sun, 20 November 2005 21:01:27 +0000

Mein Gott, was die PdR-Freunde jetzt so alles auffahren um in letzter Minute noch ihre Ruine zu retten. Herrlich finde ich die Behauptung des Vorschreibers, der scheinbar wirklich der völlig abstrusen Meinung verfallen ist, daß „Viele Tausende aus der ganzen Republik, nein sogar der Welt nach Berlin kommen um den Palast der Republik zu sehen“. Ich weiß jetzt nicht so ganz wie ich auf diese Aussage reagieren soll, ich schwanke zwischen einem furchtbaren Lachkrampf, oder einem völligen Resignieren gegenüber Teilen unserer Gesellschaft. Welchen Legendenstatus hat die verkommene Ruine denn? Sie war Parlament einer Diktatur, sie war Bowlingbahn und Café für Kleinbürger.

Das der PdR weg kommt ist nun einmal beschlossene Sache, daß ein neues Gebäude errichtet wird auch, ein neues Gebäude kostet nun einmal Geld, doch die Schloß-Fassade wird aus Spenden finanziert. Übrigens hat der Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin wesentlich mehr Geld gekostet.

Aber sonst ist eure Seite ganz toll.....!..????...?!?!.%&$§????? (Was will uns der Vorredner damit sagen?)


(692) Reinhold, 28 Jahre
Sun, 20 November 2005 19:51:05 +0000

Hallo Ihr Förderer,
ich kann das nicht verstehen. Warum wollt Ihr das Schloss wieder haben. Symbole der alten Zeit und extrem Teuer dazu. Warum?

Spart euch das Geld und baut den Palast besser aus zu einem Volkshaus, wie es mal gedacht war. Das Spart einiges und Ihr erspart dem Volk einen sinnlosen Bau mehr.

Ich denke aber, wenn der Palast schon abgerissen werden wird, dann soll da auch nichts mehr entstehen.
Baut einen Park hin mit einem Gedenkstein.

Es haben hunderte von Kombinaten der ehemaligen DDR an diesem Haus gebaut und Ihr wollt ein Stadtschloss?

Stimmt ein trauriger Anblick des jetzige Bau. Typisch Totsaniert, wie vieles was den Menschen wichtig war hier im Osten der Republik.
Viele Tausende aus der ganzen Republik, nein sogar der Welt kommen nach Berlin um den Palast der Republik zu sehen, weil er schon Legendenstatus hat.
Welch ein Potenzial, aber bei der Sanierung war man ja gründlich und hat das Innenleben bestmöglichst entsorgt.
Asche auf euer Haupt!

Aus diesem Grund: Baut einen Park oder besser ein Parkhaus dahin, allemal besser als so ein Stadtschloss was keinen nutzen für die Bevolkerung hat, außer das es sünhaft teuer ist und für den Normalbürger eh nicht mehr betreten werden wird.

Aber sonst ist eure Seite ganz toll.

Im Übrigen ich bin kein Ostalgiefan, sondern das ist meine freie selbsterworbene Meinung.

mfg

(691) Fuchte, Andreas, 23
Fri, 18 November 2005 23:38:38 +0000

"müller,H 31

Der Schloßnachbau soll zur Wasserseite soundso in einer modernen fassung gestaltet werden"

Das ist falsch. Es heußt lediglich, dass darüber ein Architekturwettbewerb zu entscheiden habe.
Man sollte aber gerade hier vorsichtig sein:

1. Die Spreeseite des Schlosses ist der historisch älteste Bestandteil des Schlosses

2. wird die Entwicklung einen Einfluss auf die zukünftige Bebauung des Marx-Engels-Forums haben. Eine zumindest städtebaulich an die Vorkriegszeit angelehnte Gestaltung liegt hier nahe.

3. sollte das künftige Gebäude eine harmonische Einheit bilden.

(690) müller,H 31
Fri, 18 November 2005 11:57:44 +0000

Mir ist nicht verständlich, warum man nicht Schloßreplik und Palast baulich vereinen kann. Der Schloßnachbau soll zur Wasserseite soundso in einer modernen fassung gestaltet werden. Warum nutzt man nicht den geschichtlich relevanten palast d. r., um die baukosten zu senken. geld fehlt doch allerorten. Schloß und Palast!

mfg

Heiko Müller

(689) Renate "Normalverbraucher" 67
Thu, 17 November 2005 21:24:53 +0000

Ich habe diesen Palast auf meine Art ein Denkmal gesetzt,
weil gute Dinge nun einmal im Herzen haften bleiben.
Es war trotz allem ein Palast des Volkes und wurde vom ganzen Land bezahlt. Es steckt das Geld einer ganzen Generation darin. Man mag darüber denken wie man will. Historische Bauten, sollten für eine Epoche stehen, die war nun einmal die "DDR", ob es es nun bestimmte Leute war haben wollen oder nicht. Jetzt dafür wieder das Schloß aufzubauen ist der blanke Vandalismus, noch dazu wo die Regierung kein Geld für notwendige Sozialausgaben hat.
Von meiner Seite gäbe es keinen Pfennig für das Schloß, es gehört in die "SuperVergangenheit"
und da sollte es bleiben. Ich wünsche den Pro Palast Leuten noch viel Erfolg . Vielleicht stoppen die leeren Kassen den Abriß. Renate

(688) Krähender Hahn
Thu, 17 November 2005 19:42:22 +0000

Was für ein Gästebucheintrag! Er wurde vermutlich so hastig und mit Schaum vor dem Mund geschrieben, daß derartig viele Schreibfehler und Tatsachenverdrehungen eingebaut sind, daß man sich den Schreiber gut vorstellen kann. Die beste Bemerkung ist über den Asbest getätigt worden: erst will der Schreiber das Gutachten unbedingt lesen, danach schreibt er weiter was drin steht....... Der Vergleich Frauenkirche / Berliner Schloß des Vorschreibers hinkt massiv und die Abrißkosten steigern sich bei den Palastanhängern von mal zu mal. Heute noch 65 Mio morgen 75.

Die Zeit der popeligen Jugendtreffs in irgendwelchen staatlichen Bauten ist übrigens beendet, die Jugend vergnügt sich heute lieber im Scheunenviertel in der Spandauer Vorstadt, dort wo wirklich Flair herrscht. Die 70er Jahre sind halt vorbei!

Kikerikie! sagt der Krähende Hahn, den Otto Grotewohl leider unterschätzt hatte, indem er sagte: „So ist mein Gewissen beruhigt. Jetzt schreien alle, und wenn das Schloß weg ist, kräht kein Hahn mehr danach!“

Hier bin ich, Genosse Grotewohl: K i k e r i k i e !!!!


(687) Tobias Kraner 43
Thu, 17 November 2005 15:21:19 +0000

Ihr vergleicht das Berliner Schloß mit der Frauenkirche??
Entschuldigung den ausdruck aber die Leute die das tun sind dumm.
In Dreseden war das eine ganz andere Sache.Die Frauenkirche gab es nicht mehr außer ein paar Steine als Haufen.
wo einst das Schloß stand steht ein anderes Gebäude.Der Palast der Republik ist ein wichtiges Gebäude.Sie spiegelt die Geschichte um die Wiedervereinigung der untergegangenen DDR wieder.Der Abriß ist ein wahnsinn.Das Geld für den Abriß könnte man in deren Sanierung stecken.65 euro kostet das.genau so viel wie der Abriß.
Leute wacht endlich auf!
PALAST ERHALTEN;GESCHICHTE BEGREIFEN!
Eine Schloßkopie hat nichts mit Denkmal zu tun.es ist ein billiger Nachbau.
Der Palast war außerdem 14 Jahre und nicht nur 10 Jahre geöffnet wie manche behaupten.
Bis jetzt liegt kein Grund für die schließung vor.
Den Asbest Quatsch hat eh niemand geglaubt.
Nur ein Abriß Grund mußte gefunden werden.
Ich will das Asbestgutachten was 1990 erstellt wurde lesen.
Dort steht drin:Keine Gefahr für die Menschen.
Das Gebäude hätte weiter genutzt werden können.Nun ist Berlins Mitte 15 Jahre tod und öde.
keine Konzerte mehr im großen Saal,keine disco's im Jugendtreff.
keine bowlingabende im Keller des Palastes.
DUMMHEIT UND EIN VERBRECHEN MIT VOLKSVERDUMMUNG WAS MAN MIT DEM EINSTIGEN VORZEIGEBAU DER DDR GEMACHT HAT.

(686) Bischur, Ingrid - 64 Jahre alt
Wed, 16 November 2005 12:52:07 +0000

Nachdem man den Palast nun fast hat verkommen lassen, sollte man sich schnellstens etwas einfallen lassen.
Mein Vorschlag: Fassade ähnlich
wie Bauakademie verschönern und Gebäude für Öffentlichkeit nutzen.
Ein Schloss muss es nun wirklich nicht sein!

(685) Henjes, Chuck,15
Thu, 10 November 2005 17:12:05 +0000

Dank weitreichender Sanierungs- und Instantsetzungsprojekte haben wir in Charlottenburg wieder in einigen Straßen dieses wundervolle Altberlin Flair.

Wenn man aus Richtung Charlottenburg nach Mitte "einfährt" kommt man durch diese wunderschöne Straße, Humboldt Universität usw. am Rand. Dann wenige Minuten später taucht dann dieses furchtbare DDR Gebäude auf. Wenn man anstatt dem Palast der Republik wieder das alte Schloß hinbauen würde, würde das der Gegend bestimmt äußerlichen Aufschub geben.

Wie gesagt, dadurch das dieses Alte Flair wieder da ist, hab ich diese Stadt wieder in mein Herz geschlossen, ich werde liebend gerne etwas für den Wiederaufbau des Schlosses spenden, auch wenn es nicht viel ist.

Ich will ein Teil dieses Denkmals werden (;

Viele Grüße an alle Berliner

(684) Dorffmann
Thu, 10 November 2005 12:00:04 +0000

Das unglaubliche Ausmaß der Zerstörung deutscher Kulturdenkmäler und Stadtbilder zu Zeiten des sozialistischen Regimes hat die kulturelle Identität und Stellung Ostdeutschlands schwer getroffen. Die einst prächtigen (als Dresdner weiß ich wovon ich rede) Städte haben genug gelitten. Ich kann jede Initiative zumindest die schlimmsten Wunden zu heilen nur begrüßen. Der PdR, dieses gigantische Denkmal des Schwachsinns muss endlich weg aus der Mitte unserer Hauptstadt. Es ist einer Stadt wie Berlin nicht würdig. Umso mehr ist es das Stadtschloss.


(683) Immernochnichtboddien
Thu, 10 November 2005 08:38:52 +0000

Mir doch egal dass Sie meine IP haben, Sie nerven mich doch auch schon zuhause bis zum BRIEFKASTEN!!! Wurde mein Beitrag dazu etwa gelöscht? Für Mailingaktionen wo man armen Ossis lumpige Münzen andreht, scheint IHR Geld ja zu reichen

(682) Bernd
Tue, 8 November 2005 19:16:11 +0000

Ich freue mich schon auf die Grundsteinlegung!
Ich war in Dresden auch dabei (Frauenkirche)

(681) Nichtboddien
Tue, 8 November 2005 16:13:15 +0000

Das hätte mich auch gewundert, das der Beitrag von Dr. Jansen von euch ist!
so einen Unsinn habe ich lange nicht gesehen. Die PdR Befürworter sind nämlich in der Mehrzahl und es ist nichts entschieden.

(680) Rather, Norbert, 48
Tue, 8 November 2005 11:29:40 +0000

Ich habe für die Frauenkirche gespendet, obwohl ich nicht in der Kirche bin und ich werde einen Baustein für den Wiederaufbau des Schlosses erwerben, sobald der (Pa)Last der Republik fällt. Ich glaube, dass viele so denken. Zuerst müssen klare Verhältnisse geschaffen werden, dann kommen auch die Spenden.

(679) Dr. Jansen
Tue, 8 November 2005 10:17:20 +0000

Lieber ..., warum machen Sie sich immer wieder die Arbeit unter so vielen erfundenen Namen Unsinn in das Gästebuch und Forum zu setzen?
Ihre IP Nummer ist bei uns gespeichert. Immer wieder fallen Sie unangenehm bei uns auf.

Woher sollen Ihrer Meinung nach die ca. 650 Mio bis 800 Mio EUR, was für eine völlige Rekonstruktion des PdR anfallen würde, kommen? Spender finden Sie für den PdR keine. Es sind einfach viel zu wenig die den PdR noch haben wollen, solche Mehrzweckhallen gibt es wie Sand am Meer.

Das zeigt auch Ihr Bemühen, hier ständig unter immer neuen Namen (aber mit der gleichen IP Nummer) Propaganda für das von Spritzasbest befreite rostige Stahlgerippe zu machen.
Die Entscheidung ist jedoch längst gefallen.

Geschichte hat der PdR jedenfalls keine! Er war kaum länger als 10 Jahre geöffnet.
Der Fernsehturm und die frühere Stalinallee sind da schon geschichtsträchtiger!

(678) Nichtboddien
Tue, 8 November 2005 07:03:19 +0000

Das Schloss wird 2015 fertig sein? In Ihrem Garten und aus Sand!

(677) Eckert Marco,25
Tue, 8 November 2005 02:02:29 +0000

So viel Unsinn war selten Herr Stolpe,
mit den Worten"der hässliche Schandfleck muß weg"
warum ist unser Palast ein Schandfleck?na wer weiss die lösung?man nimmt 80 millionen euro und steckt es in den Palast und tarnt die Abriss Sanierung in eine Asbestsanierung.Danach bleibt nur noch ein Skelett übrig.Der einstige Vorzeigebau wird nun kaum noch Befürworter finden.Also weg mit dem klotz.
Aber Geschichte entsorgen ist ja wohl das letzte.Ich schlage vor wir sparen die abriß kosten von 60 millionen und versetzen den Palast in dessen Ur Zustand von 1990 zurück.Mit srahlend weißer Aussenfassade,helle große Räume,multifunktionssaal,Marmorboden bronzeverglasung und regelmässige Veranstaltung.Sonst wäre ja Berlins Mitte so langweilig.
In Berlin gibt es genug von den Barock fasaden und schlösser.Ein Palast gibt es nur einmal.Er ist ein teil der Geschichte und das letzte Zeugnis der DDR.
Reißt ihn nicht ab!!
Der Palast ist das Berliner Schloß

(676) Andy
Sun, 6 November 2005 23:47:17 +0000

Nach den, vor allem außenpolitischen "Leistungen" Deutschlands seit der Wiedervereinigung zu urteilen, ist es wirklich besser, mit dem Aufbau des Schlosses bis nach dem nächsten Krieg zu warten.
Was macht eigentlich den Namen "Palast der Republik" so unanständig? BRD meint doch Bundes -REPUBLIK- Deutschland, oder? Den Asbest-Quatsch glaube ich jedenfalls nict!

(675) Apel, Fritz 74
Sun, 6 November 2005 12:22:21 +0000

Wie kann man nach dem von Deutschland angefangenen verbrecherischen Krieg das von Allierten zerstörte Schloß Berlin als Fassade aufbauen und die Geschichte zwischen 1945 bis 1990 ausschalten oder neu schreiben?!
Gechichte ist Geschichte !
Der Palast der Republik der DDR soll nicht verschwinden !
Besser wäre es, ihn für das Volk in Ost und West zu erhalten und zu nutzen !


(674) Sebastián, 23, Prag
Sat, 5 November 2005 12:40:50 +0000

In welchen Stand (Jahr) wünscht man denn in Berlin das Schloß wieder herzustellen? Wieso findet das Nationaldenkmal des Bildhauers Reinhold Begas auf den Plänen nie Beachtung? Ist es nicht vorgesehen, dieses wieder zu Errichten? Wäre es nicht schon einmal ein Beginn, wenn man sich an den Wiederaufbau dieses machen würde, um besser werben zu können für das Schloß?
Ist schon einmal errechnet worden, welche Summe die Wiederherrichtung des Nationaldenkmals des Deutschen Kaisers kosten würde?
Ich hoffe, mein Deutsch ist verständlich, besser geht es nicht.

(673) Oelßner, Patrice, 27
Tue, 1 November 2005 15:08:16 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich war von ihrem Internetauftritt angenehm überrascht als ich sah, dass Sie sich auch mit ihrem politischen Widersacher der Palastalternative auseinander setzen. Allerdings war die positive Überraschung von kurzer Dauer! Sie verweisen auf ihrer Seite auf einen Artikel, der in der Jungen Freiheit erschienen sein soll. Zitat:
„Dieses Interview vom 30.8.2005 mit der rechtsorientierten "Jungen Freiheit" entnahmen wir der Homepage der Palastfreunde“.
Ein Blick auf die Seite www.palast.com offenbart aber, dass der Artikel nicht am 30 sondern am 31. erschien und vor allen nicht in der Jungen Freiheit sondern in der Jungen Welt. Diese ist auch nicht „rechtsorientiert“ sondern eher das Gegenteil. Auf den Internetseiten der Jungen Freiheit sowie in deren Online-Archiv ist der Artikel auch nicht zu finden.

Ich würde Sie also bitten dieses Versehen schnell zu ändern! Mit solchen Unterstellungen bringen Sie ihr Anliegen sicherlich auch nicht weiter.

Mit freundlichen Grüßen,
Patrice Oelßner


(672) Grünheid, Heidemarie F. C
Tue, 1 November 2005 10:11:39 +0000

01. November 2005

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,

ich grüße Sie. Ich weiß nicht wie Sie es empfinden, Berlin hat schon genügend Baustellen und es ist nicht gewiß wann das eine oder andere Projekt fertig wird!

Ich sage ja zum Erhalt und Ausbau des Palastes der Republik, Kommunikations- und Besuchermagnet in der Hauptstadt Berlin.

Ich bin immer wieder überrascht, wie die Aufarbeitung der deutschen Geschichte für die Zukunft geplant wird und langfristig wirken soll. Ich empfinde es so, daß die gelebte Zeit der Menschen in der DDR als wenig geeignet scheint, das in der Gegenwart zu respektieren und für die Nachwelt zu erhalten und zu dokumentieren.

Mehrfach war zu hören, daß die Zahlenkalkulationen der Behörden offensichtlich den Abriß des Palastes der Republik forcieren sollen. In Anbetracht leerer Kassen empfehle ich:

Liebe Mitmenschen, seid weise und sensibel im Umgang mit finanziellen Mitteln.

Laßt bitte unsere Hauptstadt Berlin, als Stadt der Begegnungen, die Gäste aus aller Welt willkommen heißen.

Nutzen wir das Geld und die Zeit bitte bis zur Fußballweltmeisterschaft dafür, damit viele Kulturstätten, Brunnen und Leitschilder freundlich, zeitgemäß und rechtzeitig bereit sind.

Ich sehe das so:

Berlin braucht keinen Aufbau des Schlosses, sondern einen sensiblen und angemessenen Umgang mit der deutschen Geschichte, der Geschichte der Menschen und ihres Landes.

Wie das ICC ist der Palast der Republik ein belebter und beliebter Ort im täglichen Leben der Menschen, der Politik und ihrer Gäste. Beide sind nach meinem Verständnis Denkmäler ihrer Zeit, lebens- und liebenswert als Chance für eine weitere Annäherung der Menschen und für die Einheit in Deutschland.

Das Für- und Miteinander führt zu einem neuen Verständnis:
in der Familie, im Land, in der Welt und mit der Natur

Freundliche Grüße
Heidemarie F. C. Grünheid


(671) Schröder,Harald 52
Mon, 31 October 2005 08:33:44 +0000

Die Frauenkirche ist fertig Gott sei Dank können Spuren der Verwüstung geheilt werden. Das Stadtschloss ist sicherlich wünschenswert wieder entstehen zulassen. Was ich nicht verstehe ist, dass wir Deutsche so zaudernd mit unserer Geschichte umgehen. Unsere Nachbarn polen haben das Königsschloss in Warschau wieder aufgebaut, unter ungleich schwereren Möglichkeiten. Und dieses Schloss hat heute eine Funktion Warum nicht in Berlin in ähnlicher Weise neues Leben in ein Neues - altes Schloss als Symbol der Einigung und Mahnung an die Nachfolgenden Generationen. Was ich auch nicht gut finde und den Sinn des Spendens schmälert sind die Aussichten, dass anschliesend profane Dinge in das mögliche " Schloss einziehen.

(670) Giljohann, Hartmut, 68 Jahre
Thu, 27 October 2005 12:50:40 +0000

Wie finde ich meinen Schlossbaustein ? Bitte helfen Sie mir. Mit freundlichen Grüßen

(669) Andreas,23
Tue, 25 October 2005 17:19:00 +0000

In Braunschweig wird die Fassade ja auch nicht spendenfinanziert. Und gerade unumstritten ist dieses Shopping-Center mit Schloss-Eingang ja wohl nicht.

Im Übrigen kann man Berlin nicht mit Dresden vergleichen. Von der Frauenkirche stand schließlich noch was und in Berlin muss erst der PDR abgerissen werden. Im Übrigen muss für das Stadtschloss vor Baubeginn das Geld zusammen sein, bei der Frauenkirche hingegen floss das Geld nach und nach.

Grüße, Andreas

(668) Fromme,Jürgen ,48, Peine/Niedersachsen
Tue, 25 October 2005 15:56:56 +0000

Also,ich hab mir einmal den Zeitplan für den Wiederaufbau angesehen.Also langsamer gehts nicht.Die Frauenkirche in Dresden wäre längst nicht fertig ,stünde sie nicht in Dresden sondern in Berlin.Man kann auch nicht warten bis genügend Spendengelder eingegangen sind die gingen in Dresden auch erst im Laufe der Jahre ein.Auch ich würde gern meinen Beitrag leisten,aber erst wenn ich sehe das etwas passiert.Übrigens auch hier in der Nähe,in Braunschweig ist man mit dem Wiederaufbau des Stadtschlosses wesentlich fixer
als in Berlin.Dort besteht wohl doch mehr Beratungsbedarf als anderswo,wo man wohl lieber handelt als labert.

(667) Hugo
Mon, 24 October 2005 23:37:05 +0000

Ich hätte mal ne Frage: Ich war neulich im Zeughaus, das ja auch total erneuert wird und da war an einer seite so ein total hässlicher anbau aus glas und beton, indem die ganzen sonderaustellungen untergebracht sind. ist sowas für das Stadtschloss auch geplant oder soll es nur in den Innenräumen in moderner bausweise erbaute werden?

(666) Andreas, 22
Mon, 24 October 2005 18:19:47 +0000

Da stimme ich dir zu, aber der wäre dem wichtigsten architektonischen Bereich des Schlosses , dem Schlüterhof, im Weg. Man müsste dann diesen Teil des PdRs translozieren(also verlegen), das ist natürlich sehr aufwändig. Mit dem Hotel bin ich auch nicht so ganz zufrieden, aber man muss den Bau nunmal finanzieren. Im Übrigen wird das Hotel ja höchstens 25% der Fläche in Anspruch nehmen.


Was ich eben von dir noch überlesen hatte:

"Ich meine dass der Palast der Republik erhalten werden sollte, denn man kann die deutsche Geschichte nicht einfach verschönern indem man die DDR mit allen Mitteln verdrängt hat."

Ich denke, hier will ja niemand Geschichte verleugnen oder verändern. Ich seh das einfach als Reperatur des Stadtbildes. Berlin wird sein Herz wieder gegeben.

Grüße, Andreas

(665) Jakob Sirch, 20, Bayern
Mon, 24 October 2005 15:33:17 +0000

Hallo Andreas,
was ich nicht verstehe ist, dass man in das Schloss ein Hotel bauen möchte, wo es in Berlin jetzt schon zu viele Hotels gibt die nicht ausgelastet sind. Da könnte man besser den Multifunktionssaal aus dem PdR in das neue Stadtschloss integrieren.

(664) Fuchte, Andreas,23
Mon, 24 October 2005 15:19:42 +0000

Hallo Jakob. Also, der Palast der Republik ist mit Sicherheit nicht das einzige DDR-Relikt. Geh mal nen Stück weiter nach Osten, da kommt das Marx-Engels-Forum, der Fernsehturm und der Alex. Dahinter die Karl-Marx-Straße. Und dazu kommen dann noch die ganzen Platten. Ein halbwegs gelungenes Beispiel der DDR-Architektur ist das Nikolaiviertel.
Von mir aus könnte der Palast ja auch stehen bleiben, wenn er nicht an der falschen Stelle stände. Nur hier hat man die Chance ein geschlossenes Stück Alt-Berlin zu bilden mit der Museumsinsel, den Linden, dem Dom und eben dem Schloss.

Und was dein Bildungsargument angeht: Das Schloss wird doch als Museum genutzt werden, ist das keine Bildung? Was die Finanzierung angeht: Die Stadt Berlin wird durch den zusätzlichen Tourismus das Geld mit Sicherheit früher oder später wieder reinkriegen. Immerhin hat dann Berlin mit der Museumsinsel und dem Schloss ein Ensemble das kulturell und ästhetisch locker mit dem Louvre mithalten kann.

Vielleicht konnte ich dich ein wenig überzeugen, falls du aber noch andere Argumente gegen das Schloss bzw. für den PdR hast, würde ich gerne versuchen, diese zu wiederlegen.

Viele Grüße, Andreas

(663) Jakob Sirch, 20, Bayern
Mon, 24 October 2005 14:11:09 +0000

Ich habe in der letzten Woche Berlin besucht und muss sagen, dass es mich gewundert hat, dass man den Palast der Republik abreißen will. Immerhin ist er neben dem Ampelmännchen das einzige erhaltene Relikt aus der ehemaligen DDR. Ich verstehe nicht, warum man 100 Millionen € für den Abriss ausgeben will ohne überhaupt eine vernünftige Idee für den Wiederaufbau des Staadtschlosses zu haben. Nach meinen Informationen würde der Wiederaufbau des Schlosses rund eine Milliarde € kosten und ich frage mich wie diese Summe bei den jetzt zur verügung stehenden Finanzen aufzubringen ist. Wollen sie etwa, dass wegen dem Aufbau des Stadtschlosses der Staat weniger Geld in die Bildung oder sonstiges investiert, nur dass ein weiteres Klassizistisches Gebäude in Berlin steht? Ich meine dass der Palast der Republik erhalten werden sollte, denn man kann die deutsche Geschichte nicht einfach verschönern indem man die DDR mit allen Mitteln verdrängt hat.

(662) K.G 41
Wed, 12 October 2005 15:39:58 +0000

Es ist so vielers wieder nach dem Krieg aufgebaut worden, warum nicht auch das Schloss. Es gehört zur Identität von Berlin und deswegen gehört der Bau in Angriff genommen. Wären alle die zerstörten Bauten nicht wieder aufgebaut worden, wäre Mitteleuropa heute nicht m,ehr das was es ist.


(661) Kloos, S.
Sun, 9 October 2005 08:32:23 +0000

Wäre es nicht möglich so etwas wie ein Spendenbarometer online zu installieren, an dem ersichtlich ist, wieviel an Spenden noch aufgebracht werden muss? Oder besitzen sie nicht die nötigen Einsichten in die Finanzierung?
Vielleicht könnte dies noch weitere Spender motivieren und die Menschen noch stärker an das Projekt binden...
MfG, S.Kloos

(660) T.P
Sat, 1 October 2005 22:06:06 +0000

Ich kann mich nur meinen vorrednern anschließen ,ich würde mir auch eine rekonstruktion nach historischen Plänen wünschen und keinen mischmasch denn das Bauwerk ist so bedeutend das es sich verdient hat, in alter Schönheit wieder zu erstehen.
,wenn der Wille da ist geht es auch ,siehe Frauenkirche Dresden

(659) Müller, Dominik
Sat, 1 October 2005 15:40:37 +0000

Ich denke es gäbe weit mehr potentielle Spender, wenn das Schloss komplett nach den historischen Bauplänen wiederhergestellt würde, als einen Mischmasch aus moderner Architekur und preußischem Barock.

(658) Fuchte,Andreas,23
Sat, 1 October 2005 02:48:00 +0000

"Vielleicht ist es jedoch besser, bis nach dem nächsten Krieg zu warten."

So ein Spruch verbietet eigentlich die Auseinandersetzung mit dem Rest was sie geschrieben haben!

(657) Watzmann, sehr alt
Fri, 30 September 2005 18:06:36 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren,
eine sehr schöne und reichhaltige Seite haben Sie hier gestaltet.
Bezüglich des Schlosses: Soviel ich bisher weiß, sollen die Grundform, die Fassaden, ein Innenhof und einige besondere Innenräume genau wiederhergestellt werden.
Also handelt es sich nicht um eine Wiederherstellung des Stadtschlosses, wie es vor seiner Zerstörung gewesen ist. Die Ost-Fassade könne gar "modern" gestaltet werden.
Ich finde, man hätte erst einmal entweder den "Palast" als Ausstellungs-Ort unverschandelt belassen oder einen vergrößerten Parkplatz oder einen Park dort anlegen sollen.
Für das Stadtschloß käme nur eine vollständige Wiederherstellung in allen seinen Teilen, innen wie außen, in Frage, einschließlich des Nationaldenkmales.
Oder man erschüfe sich etwas neues, wie es die Erbauer und Umbauer des Schlosses vorgemacht haben; wenn man sich die Neubauten der letzten Jahrzehnte aber so ansieht, wäre das Schloß sicher die bessere Wahl.
Vielleicht ist es jedoch besser, bis nach dem nächsten Krieg zu warten.

(656) T. Petersen
Fri, 30 September 2005 10:23:00 +0000

Lieber Webmaster, wenn jetzt im Forum die Beiträge ausbleiben, dann vielleicht, weil es den anderen Teilnehmern auch so geht wie mir: Es gelingt mir nicht, mich einzuloggen. Stattdessen erscheinen auf dem Bildschirm kryptische Fehlermeldungen. Kann es sein, daß da etwas schief gelaufen ist?

(655) Banse, Oliver, 37
Thu, 29 September 2005 12:28:06 +0000

Auch ich bin für die originalgetreue Rekonstruktion des Schlosses und gehöre noch nicht dem "hohen Alter" an.
Berlin ist eine von Moderne, Beton und Zeitgeist dermaßen verunstaltete Stadt, daß der Aufbau wenigstens partiell eine Wunde schließen könte. Man sehe sich doch andere europäische Großstädte an - wie trist, häßlich und monoton steht heute Berlin daneben. Ein schlimmes Beispiel wie man eine ohnehin schon geschundene Stadt noch weiter verunstalten kann ist der Potzdamer Platz. Ich war da und habe es mir angesehen - schlimmer geht nicht: Kalt, häßlich, lebensfeindlich, beton-protzig. Wer glaubt denn allen Ernstes, daß Besucher Berlins solch einen Schandfleck als attraktiv und verweilenswert erachten?! Wie borniert muß man sein...?!
Setzen Sie sich weiter für den Palast ein, ein Blick nach Dresden würde gut tun. Hier entsteht - zumindest weitestgehend - eine Perle neu. Und das wird die Besucher anziehen, sorgt für Besucherzahlen und damit Erträge.
Und mal ehrlich: Es hat soviele Gegner der Frauenkirche gegeben - jetzt spricht keiner mehr davon und jeder ist froh und dankbar darum.
Gerade die junge Generation findet zu ihren Wurzeln zurück und beginnt sich wieder mit ihrer Heimat zu identifizieren. Das geht nunmal mit ästetischer Kultur, mit Schönem und Traditionellen besser als mit schöngeredetem Beton.


(654) Sonntag, Fred
Sun, 25 September 2005 08:48:47 +0000

Schön, dass sie nach anfänglichem Zögern auf meine Kritik bezüglich der Webseite eingangen sind. Freut mich. Ich kann nur weiter ermuntern: Durchaus die Links noch radikaler kürzen. Ein bis zwei Schlagworte reichen: Schlossfassade, Bausteinverkauf, Humboldtforum, Historie, Palast der Republik, andere Städte, FAQ.
Schauen sie sich mal an wie die Webseite vom historischen Neumarkt Dresden gemacht ist: http://www.neumarkt-dresden.de/ Dann passt wirklich alles auf einen Bildschirm. Dies wird einer besseren Navigation und steigenden Besucherzahlen zuträglich sein.

Weiter so und alles Gute!

(653) Dr. Erich Kraft
Sun, 18 September 2005 01:14:45 +0000

Zu den hier genannten Beispielen historischer Rekonstruktion von Gebäuden kann man als weiteres Beispiel das mittelalterliche Fürstenschloß in Wilna/Litauen anfügen. Es befindet sich mitten im Wiederaufbau, nachdem jahrhundertelang nur noch die Grundmauern vorhanden waren.
Die Litauen preisen das als historische Wiedergeburt.

(652) C.L., 28
Tue, 13 September 2005 14:17:38 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren, seit Jahren verfolge ich die Wiederaufbaudebatte um das Schloss mit großem Interesse. Leider scheint es in Berlin in der Presse und im Senat mehr Querschüsse als Unterstützung für das Projekt zu geben. Die heimischen Presseartikel werden seit Jahren von der Privatmeinung von Herrn Bernau beherrscht und der Senat erkennt offensichtlich auch die Chancen, die das Schloss bietet.

Da sich der Senat offensichtlich bei der Errichtung der Infobox immer noch quer legt, möchte ich Ihnen ein paar Alternativvorschläge machen. Ich weiß zwar nicht, ob diese erwünscht sind, aber ich mache sie trotzdem.
Könnte man die Infobox nicht auf der Plattform des ehemaligen Kaiser-Wilhelm Denkmals erreichten? Denn diese Seite der Schlossfreiheit wird doch wohl kaum für Abbrucharbeiten am Palast benötigt, oder?
Falls das auch nicht geht: Könnte man nicht im nächsten Sommer bei der Fussball-WM wenigstens in einem größeren Zelt für das Schloss werben? Auf dem Schlossplatz und der Schlossfreiheit sind doch ständig irgendwelche Zelte für Events. In einem Zelt könnte man doch zumindest ein paar größere Infotafeln aufstellen und dort einen Mitarbeiter hinsschicken, der Auskünfte gibt. Das ganze könnte vielleicht eine Light-Version Ihres Zentrums am Hausvogteiplatz werden. Besser ein mehr oder weniger primitives Provisorium als garnichts, denke ich.

Außerdem wäre es doch vielleicht eine Überlegung wert, ob man nicht ähnlich wie bei der Bauakademie einige wenige Meter Musterfassade (vielleicht nur aus Stoffbahnen) aufstellen könnte, um die Vorbeikommenden an das Schloss zu erinnern. Würde sich hierfür nicht z.Z. besonders die Ecke Schlossfreiheit / Lustgarten eignen?

In diesem Sinne, viel Erfolg

(651) Kralle
Sat, 10 September 2005 10:17:06 +0000

Gefundenes Fressen für Sie, Höfer? Gucken Sie mal unter der Rubrik Pressespiegel, Stellungnahmen des Senates und des Bauministeriums. Keiner der das Schloss ernsthaft will, hat Interesse daran, die Kosten kleinzureden. Damit würde man sich keinen Gefallen tun. Die Archiktektengruppe, die die Stolpe-Studie jetzt angezweifelt hat, sind als eingefleischte Palast-Freaks bekannt. Und denen ist offensichtlich jedes Mittel Recht? Nicht war, Herr Höfer? Nur lange genug mit Dreck (auf das Schloss) werfen, irgendwas wird sicher schon hängen bleiben.

(650) Boris, 26
Thu, 8 September 2005 20:49:39 +0000

Baut das Schloss wieder auf! Für "moderne Achitektur gibt es den Potsdamer Platz, für Hochhäuser den Alex, für Kaufhäuser den Kudamm.
Und den Schlossplatz gibts für das....? Na, wer kommt drauf? Was mich mal interessieren würde, was passiert mit dem Portal, das derzeit im Staatsratsgebäude eingebaut ist?
Bin eindeutig dafür. Die Stadtmitte gehört dem Stadtschloss. Basta.

(649) T.P.
Wed, 7 September 2005 21:01:05 +0000

Cool bleiben, Ottokar!


Neueste Meldung:
Merkel fordert zügigen Abriss des Palastes der Republik
Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) fordert einen zügigen Abriss des Palastes der Republik: "Ich würde mir wünschen, dass der alte Palast der Republik endlich abgerissen wird, wie vom Bundestag mehrfach beschlossen. Denn erst wenn er abgerissen ist, wird sich die Sehnsucht nach dem Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses voll entfalten. Ich freue mich jedenfalls darauf."
http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news3079564.html



(648) Ottokar Domma
Mon, 5 September 2005 09:21:00 +0000

Richtig T.P., deshalb ist jegliche Hysterie unverständlich. Ist ja lächerlich, nur weil ein paar Hansel, die ab 18.9. sowieso nichts mehr zu melden haben, eine 4seitige (!) Zusammenfassung (!!) einer Studie vorstellen, denken die Schloßmenschen, alles sei schon geritzt.

Dumm nur, daß der Palast der Republik nicht das Problem ist, sondern das Geld. Mit einem abgerissenen Palast ist noch --nichts-- gewonnen.

(647) T.P.
Fri, 2 September 2005 20:12:31 +0000

"Begeisterung" bei der zukünftigen Bundesrgierung für das Schloss:
Norbert Lammert ist Angela Merkels Mann für die Kultur. Ein Gespräch mit der MOPO, 3.9.05:


Vor wenigen Tagen wurde die Machbarkeitsstudie für das Berliner Stadtschloß vorgestellt. Ihre Reaktion war sehr verhalten.
Lammert:
Ich bin heute wie damals dafür, daß das Schloß mit seinen historischen Fassaden wieder errichtet wird. Der damalige Beschluß des Bundestages war kein Baubeschluß. Der kann erst im Kontext von Planungsrecht und Finanzierung getroffen werden. Die Machbarkeitsstudie läßt für beide Aspekte viele Fragen offen. Unter welchen Bedingungen wir tatsächlich mit dem Bau des Schlosses beginnen können, müssen wir genau so sorgfältig diskutieren, wie wir damals darüber gestritten und entschieden haben, ob wir das Schloß wiedererrichten wollen oder eine andere Lösung bevorzugen.




(646) Kralle
Fri, 19 August 2005 00:05:05 +0000

Das ist eine überaus einseitige Interpretation, lieber Vorschreiber. Und das Disney-Totschlagargument ist auch langsam ausgelutscht. Wer Schlossfassaden wieder haben will, der will auch den Kaiser zurück, wählt grundsätzlich die CDU, geht Sonntags in die Kirche und isst gerne Schweinebraten mit Knödeln. Schätzen sie so die Schlossbefürworter ein?
Das Schloss steht nicht für konservativ oder modern. Immer diese primitiven Klischees! Die Franzosen gehen wesentlich unverkrampfter mit solchen Dingen um, dort stoßen die typisch deutschen Diskussionen um modern oder angeblich konservative Rekonstruktion auf relatives Unverständnis. "Baut das Schloss doch endlich", haben mir neulich ein paar Franzosen gesagt. Recht haben sie. Und sind die Polen in Ihren Augen auch alle konservativ und unmodern, weil sie Warschau und Danzig oder momentan Stettin vorbildlich wieder aufgebaut haben? Die moderne Architektur hat gerade nach 1990 gerade in Berlin viele eindrucksvolle Beispiele hevorgebracht. Aber die moderne Architektur sollte von Ihnen nicht auf eine sterile Ideologie reduziert werden, denn wo die Rekonstruktionen sinnvoll sind, da sind sie nun mal sinnvoll. Rekonstruktionen sind nun wahrlich keine Totsünde!

(645) zu jung für dieses Vorhaben
Wed, 17 August 2005 16:54:51 +0000

Die prominenten Unterstützer des Aufbaus, die auf dieser Internetseite präsentiert werden, sind idealerweise alle über 60. Eine Art AG 60+, einzige Ausnahme Franziska von Almsick, die sich mit ihrem sehr qualifizierten Beitrag als quasi Interlektuelle einer jungen Generation präsentiert ("Ich bin für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, weil ich finde, der Wiederaufbau des Schlosses ist eine schöne Idee.") Eine schöne Idee..(Wahrscheinlich meint sie im platonschen Sinn)
Entsprechend anacronistisch fallen auch die Argumente der Prominenz aus. Es ist ein altes Lied, dass gerade die "ältere" Generation an Traditionen festhält, die sie selbts nicht erfüllen kann. Der Kulturbegriff der Befürworter dieses Wiederaufbaus erschöpft sich konsequenterweise in einer so genannten Hochkultur. Das einzigartige an Berlin sind jedoch sicherlich keine Disneyworldbauten, sondern die junge, innovative Kunst und Kultur dieser Stadt! Es wäre ein Zeichen des Mutes (der leider meistens nur der jungen Generation zu Teil ist) einen Raum in der Mitte Berins zu schaffen, welcher der jungen Kunst und Kultur zur Verfügung stehen würde. Schön, dass wenigsten die Zwischennutzung diese Idee aufgegriffen und umgesetzt hat.

(644) Sonntag, Fred
Mon, 15 August 2005 10:30:32 +0000

Auch ich bin für den orginalgetreuen Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. Etwas mehr Historie wird Berlin bestimmt guttun, anstatt der kalten modernen Neubauten.

Kleiner Hinweis an den Webmaster, ebenfalls wie ein Beitrag vor mir: ich finde die Menüstruktur ebenfalls viel zu unübersichtlich, es ist jetzt viel zu verwirrend. Viele Internetsurfer wollen auf einen Klick ihr Information, und nehmen sich nicht immer Zeit die komplette Seite abzusuchen!

Vorschlag: Kurz und knapp! Das gesamte Menü muss unbedingt auf einen Bildschirm passen! Wenn es Zuviel Menüeinträge geben sollte, plädiere ich dafür ein paar wenige Hauptmenüeinträge zu machen, unter denen sich weitere untermenüeinträge befinden, die beim anklicken aufklappen können. Die Menünamen sollten nicht mehr als zwei Worte lang sein!!!

Englisch: Die Richtigkeit kann ich nicht beurteilen, jedoch erscheint das Interview von Herrn Stolpe immer noch in Deutsch! Man könnte sich vorstellen das dies Engländer verärgern könnte. Außerdem würde ich als Weltsprache noch Spanisch empfehlen wenn es machbar ist.

Forum: Ich würde die kostenlose Forensoftware phpBB empfehlen, ist noch etwas übersichtlicher und großzügiger.

Falls es die kosten erlauben kann ich nur empfehlen die ganze Seite auch von einem professionellen Webdesigner erstellen lassen, wie es auch bei der Frauenkirche gemacht wurde. Man sollte dort sicher nicht an der falschen Stellen sparen denn: Mehr und zufriedenere Websitebesucher kehren öfter wieder - und spenden auch mehr!

In diesem Sinne - viel Erfolg!

(643) Heinrich Wulf, 86
Mon, 8 August 2005 12:38:14 +0000

Friedrichs II. Traum
Gedanken zum Schlossaufbau


Potzblitz – so staunt der Alte Fritz
Seit ich auf Lindens Schlachtross sitz´
Jahrzehnte lang davon geträumt:
Mir scheint – es wird nun aufgeräumt!

Der Volkspalast, einst bestes Stück:
Wer wünscht letztendlich ihn zurück?
Asbestentsorgt – ein traurig´ Haus,
Die Lampen gehen langsam aus.

Der triste Platz vor meinen Augen –
Sollt´ wirklich er nicht Besserem taugen?
Öd´ und bedrückend gähnt das Feld,
Als Hauptstadt-Mitte: Spott der Welt!

Humboldt, Museen, Staatsoper, Zeughaus
Sehn ohne ´s Stadtschloss schlichtweg arm aus!
Den Linden fehlt das Herzestück:
Erfordern all´ das Schloss zurück!

Was hört man Friedrich leise raunen?
„Fangt an, baut auf!“ – Das Volk wird staunen –
Ich will das Stadtschloss wiederfinden:
Als Kontrapunkt „Unter den Linden!“

Der Große Friedrich wiegt sein Haupt,
Ihm schwant, manch braver Mann fest glaubt:
Der Bau soll Schlüters Kunst beschwören,
Im Inneren – „funktional betören!“
Lustgartens Charme schickt sich schon an
Zu dienen jenem großem Plan.
Museen und Gendarmenmarkt,
Werden nachbarlich auf Glanz gebracht!

Stark wird das Humboldt-Forum leben
Profil der Hauptstadt-Mitte geben.
Ost – West und Freund´ aus aller Welt
Helft mit, dass ´s Zentrum wieder zählt!

Auch ist die Politik gefragt,
dass sie mit klaren Worten sagt:
Nun baut das Schloss, nichts anderes hier!
Wir stehn dazu: Das wollen wir

Dann ist gut Bürgersinn zu fordern,
„Tathilfe Schlossbaustein“ zu ordern!
Historisch Werk kann jetzt beginnen,
Das „Bürgerschloss“ Gestalt gewinnen!

Ein kühner Geist, so mahnt der König
Schafft ohne Helfer herzlich wenig:
Wenn ´s Schloss in alter Pracht soll stehen,
Kann ´s ohne Bürgerkraft nicht gehen!

Fritz indes macht die Augen zu –
Still in der Hoffnung liegt seine Ruh:
Mit Gottes Hilfe, werden sie ´s tun?
Groß – Friedrich kann dann endlich ruhn!


(642) Kralle
Tue, 2 August 2005 15:44:32 +0000

Herr Stolpe hat es mal wieder deutlich gezeigt. Die Politik zögert, sich zum Schloss zu bekennen. Wenn noch Geld da sei, könne man ja eine historische Fassade davorsetzen, so Stolpe im Tagesspiegel.
Wenn Stolpe und die Politik endlich mal klar sagen würde, dass die Fassaden mit Spenden finanziert werden sollen, dann könnte man sich auch in Zeiten von Hartz4 und einer populistischen "Linkspartei" zu einem Gebäude mit einer vermeintlich feudalen Fassade bekennen. Das jetztige Rumeiern ist absolut kontraproduktiv.

(641) Erich-Delattre, Markus 38
Sun, 31 July 2005 20:10:27 +0000

Ich unterstütze den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. Der geplante Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ist meiner Auffassung nach verknüpft mit der Sehnsucht nach einer Rückbesinnung auf -alte- kleinteilige europäische Baukultur und eine Absage an eine oft seelenlose Moderne. Diese Sehnsucht ist nicht reaktionär oder nationalistisch. Die Sprengung alter Stadtteile in Berlin nach 1945 (und die damit verbundene Zerstörung der baulichen Zeugnisse europäisch- jüdischen Lebens) knüpfte meines Erachtens -wenn vielleicht auch unbeabsichtigt- an die Baupolitik der Nationalsozialisten an. Die Führung weiß, was das Volk wünscht: Betonareale für Massenaufmärsche, breite Autostraßen und genormte Plattenbauten für die (Volks-) Genossen.
Die bauliche Dokumentation städtischer Geschichte -durch einen Wiederaufbau- kann -außer vielen anderen bedeutsamen Aspekten: Kleinteiligkeit, Straßenrückbau, Förderung von Rad und ÖPNV, Bedeutung der baulichen Gestaltung von öffentlichen Plätzen für Diskussionen, freies Kinderspiel, selbstständige Tätigkeit, genossenschaftliches Wohnen, Wohnprojekte etc.- soziale Stadtentwicklung gelingend unterstützen.
Ich wünsche dem Förderverein viel Erfolg und einen zügigen Baubeginn.

(640) Winchenbach, Frank 35
Mon, 25 July 2005 15:12:32 +0000

Ich war im Mai für 4 Tage in Berlin zu Gast und hab mich sehr über die voranschreitende Wiederentstehung unserer Hauptstadt gefreut. Ich hoffe nun, dass dieser Schandfleck namens Palast der Republik möglichst schnell verschwindet und mit dem Wiederaufbau des Stadtschlosses ein weiteres historisches Juwel aufersteht.

Grüsse aus Wuppertal

(639) karl
Wed, 6 July 2005 17:04:38 +0000

was war das denn für ein ar...
der ist an dummheit nicht mehr zu toppen!
ich habe eine ak von 1895 auf der das STADTSCHLOSS abgebildet ist. auf der karte steht STADTSCHLOSS BERLIN!
na? was sagste jetzt??

(638) +++ KEINE MANIPULATIONEN MEHR +++
Wed, 6 July 2005 09:09:38 +0000

Schließlich leben wir in einer vorbildlichen Demokratie!

Haha haha ahahohu hheheheh hehohihihi.

Betrifft Leserbrief in der Morgenpost von heute:

"Wir brauchen auch keine Info-Box, sondern endlich den Beginn des Wiederaufbaus unseres Stadtschlosses!"

Wann begreift dieses Subjekt, daß es kein Stadtschloß war und werden wird?

Deshalb fordere ich den Verein auf endlich klarzustellen, daß es das BERLINER SCHLOSS DER HOHENZOLLERN ist. Kein Stadtschloß, nix, nein, no, non, njet. Mir gehen diese Meinungsmanipulationen auf den Nerv.

Nur manipulierte Bürger sind zuverlässige Bürger.

(637) M. Hildebrandt
Tue, 5 July 2005 11:53:18 +0000

Während der letzten Mitgliederversammlung wurde über eine ominöse Fundstelle von Abrißschutt des alten Schlosses auf einem Industriegelände berichtet von der man sich weitere Erkenntnisse für die Rekonstruktion von Fassadenelementen erhofft. Wie ist denn der Status zu dem Projekt, diesen Schutt wieder auszubuddeln?

(636) Lanske
Tue, 5 July 2005 07:26:48 +0000

Tolles Vorhaben!! Ich wünsche dem Projekt gutes Gelingen und werde auch einen oder zwei Steine kaufen, sobald es los geht!

(635) Rolf
Sat, 2 July 2005 10:12:05 +0000

Sehr geehrter Herr v. Boddien,
Danke für Ihre Rückmeldung. Einen Schlossbaustein würde ich liebend gerne kaufen, aber als Student sind meine Möglichkeiten dafür derzeit leider nicht vorhanden. Sicherlich aber später. Ich bitte um Verständnis. Ich glaube aber, behaupten so können, auf meine Weise das Schloss kräftig zu unterstützen. Ich werbe für das Schloss und lege, wann und wo immer es geht das Extrablatt aus und verteile es auch bei Freunden. Ich werde demnächst eine neue Ration bestellen, sobald die jetzige verteilt ist. Meine Tante ist übrigens leider nicht so vom Schloss begeistert.

Meine Sorgen betrafen in erster Linie die Ungewissheit, die das Schloss-Projekt derzeit umgibt. Ihr Optimismus ist gut und sicherlich gerechtfertigt. Als Sie und Ihre Leute 1993 die Stoffbahnen mit den Schlossfassaden vor dem Palast abgerollt haben, haben Sie viele Leute für halbverrückte Träumer gehalten. Das hat sich innerhalb weniger Jahre geändert. Ich hoffe, dass Sie mit Ihrem Optimismus Recht behalten. Ich glaube nämlich keinesfalls, dass das Schloss schon in trockenen Tüchern ist, auch wenn sich das Spendenaufkommen gut entwickeln sollte. Schließlich bleibt da noch der Kernbau. Wegen der desolaten Finanzlage der Bundes hatte man ein Moratorium beschlossen, wer sagt uns, dass dieses Moratorium nicht verlängert wird und das Zögern und Zaudern weiter geht?
Die Werbung mit den Großplakaten habe ich übrigens keineswegs kritisiert, im Gegenteil, ich meinte nur, dass man über weitere Werbung, natürlich sofern sie kostenlos ist, nachdenken sollte (vielleicht gäbe es Medien, die auch kostenlos werben würden). Fragen Sie doch mal z.B. beim ZDF an, die baten ja auch schon oft um Spenden für den Dom zu Speyer oder die Frauenkirche. Ich hatte auch schon mal angeregt, das Extrablatt in den Berliner Museen und in den meistbesuchten Schlössern auszulegen, um möglichst viele Touristen zu erreichen.
Da ich aber schon mal mit dem Chef persönlich Kontakt habe, möchte ich noch kurz fragen, wie der Stand der Dinge ist. Ist z.B. schon ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben worden?

Weiterhin viel Erfolg, Rolf


(634) Rolf
Fri, 1 July 2005 14:53:02 +0000

Hallo Schlossverein!
Ich mache mir doch langsam ein wenig Sorgen. Kann es sein, dass das Spendensammeln nicht wirklich in Gang kommt und gerade einmal ca. 10 Mio. zusammen sind? Auch wenn der Palast nun wohl tatsächlich in Kürze verschwindet, so wird doch wohl kaum jemand spenden wollen, solange immer noch diese große Unklarheit herrscht. Seit 2003 kein deutliches Bekenntnis von der Politik zum Schloss, Unklarheit über die Finanzierung (PP-Partnership oder doch nicht?) immernoch kein Architektenwettbewerb (wenn ich richtig informiert bin). Wenn wir wirklich in wenigen Jahren loslegen wollen, dann müssen wir alle ein bisschen zielgerichteter an die Sache rangehen! Warum kann es nicht schon jetzt Werbung in den Medien für das Schloss geben (die paar Plakate in Berlin reichen da wohl nicht)? Da fand die Frauenkirche insgesamt doch wesentlich mehr Beachtung, und deshalb steht sie jetzt auch. Wie in aller Welt sollen die noch fehlenden ca. 70 Mio. in allerkürzester Zeit zusammengetragen werden (sind in den 80 Mio. eigentlich die Fassaden für den Schlüterhof inbegriffen?)? Und vom verschuldeten Staat sollte man hinsichtlich des Kernbaus kein Geld erwarten, es sei denn, die ganze Sache könnte eben über PP-Partnersphip gestemmt werden.
Dass Ihr euch wirklich viel Mühe gebt, ist mir klar. Aber leider scheint das ganze leider bisher aufgrund der großen Unklarheit wenig Erfolg zu haben. Schade!

Die Träumerei muss auhören und es muss sich langsam wirklich mal was bewegen, sonst haben wir nach dem Abriss des Palastes über lange Zeit Ulbrichts roten Platz von Berlin zurück. Furchtbar!


(633) webmaster
Mon, 27 June 2005 11:23:14 +0000

Ich habe die Beiträge div. Teilnehmer der letzten Tage hier im Gästebuch gelöscht und ins Forum übertragen. Bitte diskutieren Sie aussschließlich dort!

Die Registrierung im Forum wurde aufgehoben, sie können dort nun sehr bequem diskutieren, besser als im Gästebuch! und haben durch die Gliederung der Überschriften dort auch eine viel bessere Übersicht über die Beiträge.

Vielen Dank!

(632) webmaster
Thu, 16 June 2005 13:34:34 +0000

Leider muss ich feststellen, dass Diskussionsbeiträge, die in das Forum gehören, nun in das Gästebuch abwandern.

Dafür ist dieses nicht gemacht, hier soll jeder seine Meinung zum Schlossthema äußern. Ich bitte deswegen um Verständnis, wenn ich solche Beiträge in Zukunft sofort löschen werde! Aus dem gleichen Grund habe ich die Beiträge in Sachen "Höfer" gelöscht.

(631) Waldmann, Alexander, 20
Tue, 7 June 2005 16:21:43 +0000

Machen Sie doch etwas mehr aus Ihrer Informationsfülle mit einer knapperen und strukturierten Navigation. Ich finde mich hier nie im Menü zurecht und muss das Gästebuch und Forum jedes Mal aufs neue im Textwust links suchen. Es ist eine Verschwendung, die interessanten Inhalte so unzugänglich zu machen.

Die englischen Seiten würde ein korrektur-lesen (auch in grammatischer Hinsicht) vertragen.

mit freundlichen Grüßen
Alexander Waldmann
--
net-corps
Systementwicklung & -Konzeption
Webprogrammierung & Webdesign

(630) S.Hartmann
Tue, 7 June 2005 13:21:32 +0000

Nikoleiviertel ist zwar aufgebaut, doch mit modernerer Interpretation und neuem Baustil.

Zur Sache mit der Reichskanzlei:
Ich find es auch etwas schade das sie zerstört ist, das wäre ein idealer Ort für ein Mahnmal/ Denkmal gewesen und ein gutes Zeugnis der Geschichte. Doch man hat sie abgerissen und das Schloss auch und nun den Palast-> und dann werden wir für lange Zeit eine große Moos und Grasfläche auf dem Schlossplatz haben.

(629) Rupsch, Reinhard, 55
Mon, 6 June 2005 19:28:54 +0000

"Der Sozialismus ist dem Faschismus überlegen, deshalb bleibt der PdR!"

Ist doch egal: beide sind unsäglich gescheitert.
Und deshalb muß der PdR ebenso verschwinden wie die Reichskanzlei. *g*
Der Schönheit eine Gasse!
Baut das Schloß wieder auf!


(628) Christoph Weinke
Mon, 6 June 2005 15:57:01 +0000

Herr Hartmann, natürlich ist das Nikolaiviertel (übrigens auch wiederaufgebaut!) die Keimzelle Berlins. Aber ohne das Schloß und ohne die Hohenzollern wäre Berlin niemals dt. Hauptstadt bzw. Millionenstadt geworden. Berlin wäre bestenfalls eine Stadt in der Größe wie z.B. Brandenburg/Havel. Das macht das Schloß doch zur Keimzelle der Millionenstadt! Selbst der PdR wäre ohne das Schloß nicht möglich gewesen (Erstaunlich gell).

(627) karl
Mon, 6 June 2005 09:56:21 +0000

richtig!!
der sozialismus ist dem faschismus überlegen, deshalb bleibt der pdr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

(626) S.Hartmann, 23
Sat, 4 June 2005 13:43:51 +0000

Schloss als Keimzelle Berlins halte ich für stark übertrieben, das ist wohl eher das Nikolaiviertel.

Ich finde es immer wieder schade, dass die Leute die mit der Geschichte des Schlosses für das Schloss argumentieren, dies beim Palast nicht akzeptieren. Eigendlich hätte man ihn schon längst unter Denkmalschutz stellen müssen.

Dieser Beiweis für eine Epoche jüngster Geschichte und deren Umgang mit wertvoller Architektur(Schloss) soll einfach weichen, in welcher Gesellschaft leben wir denn? Ertragen wir unsere junge Geschichte nicht und fliehen daher in die viel verklärtere "gute alte Zeit", statt uns mit unseren Problemen(der Palast wäre so eines) auseinanderzusetzen.

Diese ganze Abrissaktion(und verkauf der Einzelteile an Touristen) und der Schlossatrappenaufbau sind ein großer Fehler, der Berlin viel Spott bescheren wird.

(625) Christoph Weinke
Sun, 29 May 2005 14:01:24 +0000

Hallo Kralle

Also, die Eigenheimzulage könnte man wegen mir sofort streichen. Es gibt in unseren Städten - vor allem in Berlin - zahlreiche Jugendstilbauten mit Riesenwohnungen. Da brauchen wir keine kleinbürgerlichen "Hucken" am Stadtrand mehr. Man sollte vielmehr diese liebevollen Wohnungen aus der Gründerzeit wieder schick machen. Dafür sollten Gelder fließen.

Ehe Missverständnisse bezüglich meiner letzten Mail aufkommen sollten: ich bin ein Verbündeter FÜR den Erhalt der DDR-Bauwerke auf der Karl-Marx-Allee, KEIN Verbündeter für einen Abriß! War etwas missverständlich formuliert.

(624) Kralle
Sun, 29 May 2005 09:46:24 +0000

Herr Höfer: Faru Merkel und die CDU sind nicht weniger "chaotisch" als Schröder: Bisher Eigenheimzulage streichen nein, heute plötzlich ja. Caos und Opportunimus!
Aber ob rot-grün oder schwarz-gelb, das Schloss wird kommen und das ist gut so. Schröder und Merkel sind beide dafür. Also musst du schon für die PDS beten.

(623) Christoph Weinke
Sat, 28 May 2005 08:27:54 +0000

Ja, Herr Höfer, dran bleiben sollte unser Gerhard Schröder wirklich, denn er und die SPD sind derzeit das kleinere Übel in unsererm Land, als CDU-Merkel und Co. Das sehe ich allerdings mehr im Bezug auf die eigentliche Politik, als auf das Berliner Schloß.

Was Sie, oder auch andere Palast-Freunde immer wieder behaupten, daß die CDU alles was an die DDR erinnert austilgen will, halte ich für erfundene Propaganda. Sie wollen unbedingt in eine Opferrolle gedrängt werden, um dann mit fadenscheinigen Argumenten besser gegen das Schloß vorangehen zu können.

Es gibt in Berlin noch immer zahlreiche Gebäude aus der DDR-Epoche - ich brauch sie jetzt nicht mehr aufzuzählen, das wurde hier schon mehrfach getan - und Sie würden in mir einen großen Verbündeten finden, wenn es daran gehen sollte, diese Bauten abzureißen. Wenn der PdR nicht an der Stelle des Schloßes stünde, wäre ein Abriß aus meiner Sicht absolut nicht notwendig. Doch so schon! Berlin muß seine Keimzelle wiederbekommen.

PS: Schröder und Wowereit sind doch auch für einen Wiederaufbau des Schloßes!



(622) C. Höfer, 63, Dranbleiben, Gerd!
Fri, 27 May 2005 14:01:18 +0000

Du mußt dranbleiben, Gerd, sonst kommt das Schloß!

Denn wir alle wissen: Kommt die jahrelange FDJ-Sekretärin für Kultur, Angela Merkel (die friedliche Revolution in der DDR erlebt sie am Arbeitsplatz), oder war es doch FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda?, an die Macht, so wird natürlich als erstes das letzte Schandmal der zweiten deutschen Diktatur abgerissen: Der Palast der Republik.

Ab sofort nehme ich Gerhard in meine Abendgebete auf, inklusive seiner Chaos... äh Regierungstruppe und natürlich seit langem schon den vorbildliche deutsche Soldat, der am Hindukusch die Sicherheit Deutschlands und damit auch den Wiederaufbau des Schlosses sichert. (Und das Finanzkapital, die das Schloß finanzieren werden. Oder doch die 17% Mehrwertsteuer?)

Also, Gerd, DRANBLEIBEN! Koste es, was es wolle!