Gästebuch

Hinweis: Dieses Gästebuch steht Ihnen für Ihre Chats, Diskussionen und Mitteilungen gerne zur Verfügung. Es wird von uns nur verwaltet, aber nicht befeuert. Immer wiederkehrende Fragen werden von uns einmal beantwortet und in einer besonderen Rubrik im Internet gespeichert. Bitte geben Sie in der Vollwortsuche dafür an: “Öfter gestellte Fragen“. Sollten Sie mit diesen Auskünften nicht zufrieden sein, werden wir selbstverständlich eine entsprechende Anregung von Ihnen aufnehmen.

Wenn Sie eine schnelle, direkte Bearbeitung Ihrer Frage haben wollen, nutzen Sie den „Kontakt“ im Internet, damit mir Ihre Fragen und Anregungen sofort vorgelegt werden können. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass ich derartig mit Terminen eingedeckt bin und in der Spendenverwaltung ein riesiges Arbeitspensum erledigen muss, dass ich selbst nur auf diese Weise mit Ihnen kommunizieren kann.

Wilhelm von Boddien


 Name *
 E-Mail
 Webseite
 Text *
* Eingabe erforderlich

Antispam Massnahme
Vor dem Absenden des Gästebucheintrags bitte die Buchstaben- und Zahlenkombination in das Textfeld eintragen.
8 + 4=

(2743)
(743) L.P. 21
Tue, 10 January 2006 21:09:14 +0000

Ich bin strengstens gegen einen Wiederaufbau..Berlin ist total pleite und dann sollen 590 Millionen rausgeschmissen werden....Und wer zahlt??? Wieder wir hier aus dem Süden der Republik (Baden-Württemberg) über den Länderfinanzausgleich....von dem Geld könnten Arbeitsplätze oder ein super Straßennetz entstehen. Wenn dass so weitergeht setze ich unser unabhängiges Schwabenland durch (dann gehts dem Rest richtig dreckig..)

(742) Dittmer, Dietmar, 34
Tue, 10 January 2006 13:33:28 +0000

Komisch, dass die Herren hier trotzdem noch Geld haben, um viele Leute mit BerlinerSchlossWerbeMünzen per Post zu nerven...
Mich interessiert die Sch... nicht! ABER:
Schade, dass der PdR abgerissen wird und sich niemand von diesen arroganten Fuzzis hier kümmert, wie die Meinungen der Leute wirklich aussehen. Die 12 Millionen für den Abriss den jahrelang "sanierten"(!?) Gebäudes, könnten an anderer Stelle sinnvoll eingesetzt werden. Vielleicht könnte der Herr von Boddien den Abriss sogar feierlich eröffnen. Er übernimmt dann am besten auch den ersten symbolischen Schlag per Spitzhacke (Gegenteil von Grundsteinlegung oder so). Und anschließend wird mit Klaus (Wowi), Champagner aus (den eigenen) Pömps getrunken... Prost!

(741) Günter Peters, 48
Tue, 10 January 2006 09:50:27 +0000

Hallo,

nun wollte ich etwas spenden ... Habe leider beim zugegebenermaßen schnellen Überfliegen nicht herausgefunden wie und wo auf dieser Website? Es müsste doch von jeder Seite SOFORT und DIREKT ein Link zu einem Spenden-Formular vorhanden sein - oder? Und: Wie wär´s mit einer originellen Gewinn-Promotion, etc? Schafft reichlich Anreize, reißt die Hürden ein, macht´s den Leuten leicht!!!! Dann fließen die Euros sicherlich viel eher, leichter... Grüße

(740) Christoph Weinke
Sun, 8 January 2006 13:12:40 +0000

Herr Krüger, es ist doch wohl ein Unterschied ob man ein erstklassiges Barock- und Renaissanceschloß von Weltrang mit über 500 Jahren Geschichte sprengt oder eine moderne 30 Jahre alte Beton-Glas-Asbest-Fassade langsam abreißt. Oder?
Durch die Sprengung des Schlosses waren auch die umliegenden Gebäude absolut gefährdet, wie der Dom, aber eine Kirche zählte in der gottlosen, kulturlosen und geschichtslosen DDR ja nichts. Erzählen Sie also bitte nichts von Kulturlosigkeit. Wegen mir könnte der Palast sogar stehen bleiben, wenn er an einer anderen Stelle stehen würde. Jetzt ist er bald Vergangenheit, seine Zeit läuft mit jeder Sekunde ab.


(739) Stephan Krüger
Sun, 8 January 2006 12:46:30 +0000

Herr Dr. Erich Kraft bringt das beste Argument für den Erhalt des "Palasts der Republik" selbst:
"Er ist Geschichte"!
Der Abriss des Stadtschloßes war Geschichts-
und Kulturlos, der jetzt geplante Abriss ist es leider nicht minder. Auch Demokratie schützt offenbar nicht vor kultureller Barberei.


(738) Laurent Beaulieu
Sat, 7 January 2006 05:41:07 +0000

It is most unfortunate that this site is not fully accessible in English language. In the end it limits exchanges and news. How can someone outside Germany who does not speak German understand or get involved in this project. The world media has not been covering this issue widely and news in English about the demolition of the Palast der Republik or the possible reconstruction of the City Palace is sparse. You would do yourself a favor by having at least your news update translated in English for all to read.

(737) Dr. Erich Kraft
Fri, 6 January 2006 12:53:10 +0000

Warum wird denn überhaupt noch um die Palastruine geredet? Der PdR ist doch Geschichte.

(736) H. Volkmann, 47
Fri, 6 January 2006 12:25:59 +0000

Es ist schon erstaunlich, welche neuen "Ausreden" die Palastfreunde immer wieder aus dem Hut zaubern, um noch neue Argumente zu finden, diesen Schandfleck zu erhalten. Ich jedenfalls werde einen Korken fliegen lassen, wenn der erste Bagger anrollt.

Welche Wirkung für ein ganzes Volk ein Wiederaufbau haben kann, war kürzlich bei der Einweihung der Dresdner Frauenkirche zu sehen. Ich bin mir sicher, daß auch in Berlin die weltweiten Spenden fließen werden, wenn denn erstmal mit dem Bau begonnen sein wird.

Ich freue mich auf den Tag, wenn Berlins Zentrum nicht mehr ein öder Parkplatz ist sondern wieder das Berliner Schloss.

Das Spektakel um den Palast ist wieder so ein Nebenkriegsschauplatz der ewigen Mauler, die es dem "undankbaren" deutschen Volk vermutlich nie vergessen werden, daß es sich die rote Diktatur vom Leibe geschüttelt hat.

(735) Maurer, Bernd, 19 Jahre
Thu, 5 January 2006 12:35:13 +0000

Ich bin froh, wenn der häßliche Palast der Republik weg ist. Ich glaube, den wollen nur DDR-Nostalgiker und linksradikale Wessis erhalten. Aber nicht aus Ästhetik, sondern als Platz, um über die verlorene DDR zu weinen. Denen geht es nicht um Architektur oder Nutzungskonzepte, sondern nur darum, ein überkommenes Symbol zu behalten. Ich freue mich auf das Schloss,und auf einen schönen Bau. Für mich ist das ein Triumph der Schönheit über das Häßliche. Ich glaube, dass die meisten Menschen so empfinden. Nur ist das eine schweigende Mehrheit und man nimmt nur die kleine, lautstarke Minderheit der Schlossgegner war. Man sollte sie nicht so stark in den Medien beachten. Und wenn das Schloss wieder steht, finden die schon was anderes, destruktives, wogegen sie sein können.

(734) Käthner,Achim,45
Thu, 5 January 2006 12:14:31 +0000

An G.Hübner,

na na wir wollen doch nicht beleidigend gegenüber den Herrn Eckert werden?
ich verstehe Ihn sehr gut also unterstell Ihn nicht sowas wie sowas wie Alkohol trinken..
Der Palast ist für sehr vielen Leuten sehr wichtig(100 000 Unterschriften gegen den Abriss wurden gesammelt)
Man wird nun folgendes tun:

Die Machbarkeitstudie zum Wiederaufbau des Schlosses sieht einen möglichen Baubeginn bereits 2007 vor. Nach unserer Einschätzung ist allerdings bei geregelter Finanzierung mit einem Planungs- und Ausschreibungsvorlauf bis 2012 zu rechnen. Nach mindestens 6 Jahren Bauzeit könnte das Humboldtforum frühestens 2018 (bei handwerklicher Fassadenrekonstruktion auch deutlich später) bezogen werden. Ein realistischer Eröffnungstermin dürfte frühestens im Jahr 2020 liegen. Nach dem Abriss des Palastes wird die Mitte Berlins dementsprechend über lange Zeit durch eine Stadtbrache bzw. Grossbaustelle gekennzeichnet sein.
Der Palastumbau kann in 2-3 Jahren abgeschlossen sein, da der gesamte Rohbau bereits vorhanden ist und nach der Fassadeninstandsetzung die Ausbauarbeiten unabhängig von der Witterung ausgeführt werden können. Als Investitionsbedarf haben wir bei reduzierten Eingriffen in den Bestand, sichtbarem Erhalt der vorhandenen Bausubstanz und Teilklimatisierung entsprechend Museumsstandard 60 Mio. Euro kalkuliert. Dies entspricht weniger als 10% der zur Rekonstruktion des Schlosses veranschlagten Summe.

Der „WeltKulturPalast“ wäre ein bescheidener Eingriff, der Berlin zurzeit besser zu Gesicht stände, als ein überzogenes Prestigeprojekt.


(733) G. Hübner
Thu, 5 January 2006 09:06:57 +0000

<außer dem Palast gibt es in Berlin kein DDR Zeugnis mehr>

Hahahahaha!!

so einen Schwachsinn habe ich noch nie gelesen, wirklich klasse!!
Kleiner Tipp: du solltest nicht zu viel Alkohol trinken, bevor du einen Beitrag schreibst!

Viele Grüße aus Berlin (der Stadt mit dem westdeutschen Fernsehturm und der westdeutschen ehemaligen Stalinallee und den westdeutschen Plattenbauten)

(732) Eckert Marco 27
Thu, 5 January 2006 00:33:01 +0000

an Feihl Marc,
weist Du überhaupt was Du für ein Müll laberst?
warum sollen DDR Bauwerke nicht erhalten bleiben?
außer dem Palast gibt es in Berlin kein DDR Zeugnis mehr.
Der Palast der Republik ist ein wirkliches Baudenkmal schon allein weil in der Volkskammer des Palastes die wiedervereinigung beschlossen wurde.Der letzte Jahrestag der DDR wurde dort gefeiert.
Da Du den Palast LEIDER`nicht kennst kannst Du nicht wissen wie schön er einst war.Nachdem man die weiße Außenfassade abgenommen hat und das Gebäude entkernte blieb nur noch eine trostlose Hülle übrig.
es ist kein schandfleck.Der Palast könnte mit weniger Geld wie der Abriss kostet instand gesetzt werden.

Ein Tipp von mir.:
lasst den Palast-unseren Palast in Ruhe und reißt den Dom oder das hässliche Radisson Hotel ab.Dann habt Ihr euer Luftschlußkopie und Atrappe im Herzen Berlins.

(731) Feihl, Marc 22
Wed, 4 January 2006 13:09:54 +0000

Ich bin eindeutig für den Wiederaufbau des Stadtschlosses.

Mal ehrlich der Palast der Repubilk ist wahrlich ( um es milde auszudrücken) ein Schandfleck in dem schönen Zusammenspiel der historischen Gebäude entlang "Unter den Linden".
Der Wiederaufbau des Schlosses schließt somit den schönen Anblick auf dem Berliner Dom ab und passt somit wunderbar ins Berliner Stadtbild!

Leider gibt es viel Menschen die damit nicht einverstanden sind, da ein Stück DDR Historie "vernichtet" wird. Diese Menschen vergessen leider zu oft die restlichen Teile der DDR Historie in Berlin, welche sich genauso schlecht in Berlin macht wie der Palast der Repubilk.

Meiner Auffassung nach ist es absolut nicht notwendig Gebäude aus dieser Zeit als historische Denkmale zu erhalten!

Deshalb ein eindeutiges JA zum Wiederaufbau.
Meine Unterstützung ist gewiss!

(730) Dr. Erich Kraft
Sun, 1 January 2006 17:40:21 +0000

Hier stehen ein halbes Jahrtausend (Schloß) gegen 14 Jahre (PdR). Was hat wohl die höhere Würde?

(729) Wiebke von Rengelin 33 Jahre
Sun, 1 January 2006 15:26:52 +0000

Das Stadtschloss wird nie werden wie das echte Stadtschloss.Nur die Fassade wird so sein wie früher und innen herrscht die Moderne, deshalb halte ich vom Wiederaufbau nichts und der Palast der Republik ist doch auch Geschichte oder?Sämtliche DDR
Geschichte wird einfach ohne Überlegung zerstört.Ist das fair?

(728) Richard K.G. W. von Weilandt
Fri, 30 December 2005 17:22:45 +0000

Die meisten Menschen werden mich wahrscheinlich kennen, zähle ich doch, ohne hier polysemantisieren zu wollen, zu den bedeutendsten Lyrikern Deutschlands.

Doch was wäre Silvester ohne mein inzwischen legendäres Silvestergedicht?

----Silvestergedicht----

Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck -
Es naht die Nacht, oh dunkel Stund, deckt zu die Gruft mit Mensch und Hund.
Es schallt, oh Graus, des Kauzes Krall, hinaus, aus des Friedhofs Knochenhall.
Doch, oh ihr Menschen, holt noch Luft, bald ihr erstickt im Nebel der Totengruft.
Kurz vor 12 ist's, habt's gerochen? Oh Gräuel: Aus der Erde wachsen Knochen!

Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck -
Es schweigt die Nacht, welch Totenstille, ein gleißend Blitz, wie Nachtgegrille,
zerreißt mit donnerndem Getue des schwarzen Himmel Sternenruhe.
Jetzt greift das fletschende Gezähn nach des Höllentieres brennend Mähn,
Es röhrt, es keift das Schlundgebrülle, aus Totengräbers Schädelhülle.

Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck -
Es bebt, oh Graus die Knochen platzen, dort fliehen des Teufels schwarze Katzen.
Die Hölle dröhnt, ich kann nicht mehr, der Teufel setzt sich nun zur Wehr.
Oh gierig Feuerschlund, so brülle. Strauf, strauf, ach Gräuel, das ist die reinste Hölle!
Noch ist das Feuerwerk nicht aus, oh seht: Ein brennend Fachwerkhaus.

Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck –
Die Nacht vergeht, oh welch ein Werk, erhellt wird nun der rauchend Berg
von des Feuerwerkes letzten Resten, die wie zermalmte Schädel ächzen.
Seht: auf den Feldern dicht und schwer, liegt noch der Nebel wie ein Meer.
Vorbei ist nun der schrecklich Fluch, das Licht durchdringt des Nebels Tuch.



(727) sissy:63
Thu, 29 December 2005 16:25:11 +0000

warum hat herr von b.... eigendlich ein postfach und der förder .... verein keine steuer.-nr. ?
ich bin gegen die preussen ;solange wir menschen haben die keine wohnung besitzen darf dieses schloss nicht gebaut werden !


(726) Martinsdorf, Ulrich-Werner, 62
Mon, 26 December 2005 11:09:54 +0000

Ich habe mir heute die Entwürfe/Ideen zur " zeitgenössischen/modernen" Bebauung des Schloßareals noch einmal angesehen. Mit
Verlaub gesagt, es graust den Betrachter. Allen Schloßgegnern empfehle ich, die entsprechende Seite des Senators für Stadtentwicklung aufzurufen.
M.f.G. Ulrich-W. Martinsdorf, Köln

(725) Klebel, Marco, 20
Sun, 25 December 2005 18:19:01 +0000

Ich find der Wiederaufbau des Berliner Schlosses is eine wunderbare Idee! Der jetztige "Palast" sieht ja eher aus wie der Betonsarkophag von Tschernobyl! *gg*Leider bin ich Student und hab nicht viel Geld für eine Spende. Aber ich bin fleißig am Sparen! :)
LG und allen noch eine besinnliche Weihnachtszeit!


(724) Wilhelm von Boddien, 63
Thu, 22 December 2005 08:36:58 +0000

Fröhliche Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!

Nach all dem Hin und Her in diesem Jahr ist es an der Zeit, innezuhalten und sich zu besinnen.

Wir sind dankbar dafür, dass Sie alle hier im Forum so engagiert diskutiert und auch gestritten haben.

Wir sind unseren unzähligen Spendern dankbar, ohne deren Beitrag unsere Arbeit für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses undenkbar wäre. Ihre freiwillige Bereitschaft uns vor allem auch finanziell zu unterstützen, gibt uns erst die Legitimation für unser Wirken.

Wir sind der Politik im Bund und Berlin dankbar dafür, dass sie beharrlich am Wiederaufbau des Schlosses festgehalten hat und nun erste Schritte zu seiner Realisierung gemacht werden.

Wir sind den Medien für ihre kritische Begleitung, aber auch für die großartige Unterstützung dankbar. Ohne diese Öffentlichkeit hätten wir es wohl kaum geschafft, große Teile der Bevölkerung für unser Vorhaben zu interessieren.

Wir danken allen Unterstützern und ehrenamtlichen Mitarbeitern im Netzwerk aus allen Gesellschaftschichten in Berlin, Deutschland und der Welt für ihren für uns so wichtigen Beitrag zur Förderung des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses.

Allen wünschen Vorstand und Geschäftsführung des Fördervereins Berliner Schloss e.V. ein fröhliches, friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr!



(723) anna-lisa 18jahre
Wed, 21 December 2005 15:03:32 +0000

ich find das echt gut was ihr macht berlin ist so ne schöne city mit vielen historischen und geschichtlich wertvollen gebäuden. schade das ich kein geld habe ansonsten hätte ich euch gerne beim aufbau geholfen. by eure anna
PS:ich grüße ganz lieb das julekind die SOZ 04/1 und wernigerode

(722) Rupsch, Reinhard, 55,
Sun, 18 December 2005 16:54:41 +0000

Den Alex prägt das Rastermaß
Den Sony-Platz das Spiegelglas
Friedrichstraßens Bau-Bouletten
Lieber bess´re Mieter hätten
U-Bahn 5 in weiter ferne.
Doch...
Das Schloss: DAS hätt´ ich gerne...

(721) Frank, Maurice, 32
Sun, 18 December 2005 12:44:01 +0000

Der Palast der Republik muss bleiben. Ein Land dark seine Geschichte nicht vergessen. Und das alte Schloss war sowieso hässlich!
www.exberliner.com

(720) Wei&szlig;er Gardist
Sun, 18 December 2005 11:13:57 +0000

Auch wir wollen den Schlossbau unterstützen, schaut mal auf www.kaisertreuejugend.org vorbei!

(719) Erik
Wed, 14 December 2005 12:47:58 +0000

Bankgesellschaft, Deutsche Bank, Commerzbank, Daimler-Benz, BDI, Springer, MDM, Thyssen-Krupp, Sylter Golfspieler, Ruhesitz am Zoo: Es vereinen sich also Ehrbarkeit, Menschlichkeit, Geschichtsbewusstsein, Wahrheit, Wohltätigkeit, Kreativität, Weltoffenheit und Bürgernähe. Addiert man noch die aufrichtigsten Politiker und Bauunternehmer hinzu, kann man sich für Berlin besonders freuen.
Preiswert und sympathisch!

(718) Satiriker
Wed, 14 December 2005 12:16:06 +0000

Genau! Loben wir unsern König Boddien für seinen aufklärerischen Geist: "Die Bevölkerung braucht Orientierung!"

(717) Gissel, J&uuml;rgen 62
Mon, 12 December 2005 14:56:57 +0000

Ich habe gerade der Berliner Morgenpost den Hauptinitiator des Fördervereins "Berliner Schloss" Wilhelm v. Boddien zur Wahl "Berliner des Jahres" vorgeschlagen, weil er sich wie kein anderer durch sein intensives Bemühen zur Wiederrichtung des Stadtschlosses für das Ansehen Berlins einsetzt.

(716) Andreas Fuchte,23
Sat, 10 December 2005 12:36:21 +0000

Das hat nun wirklich nichts zu bedeuten. Diese Hendricks vertritt ja nur ihre persönliche Meinung, aber nicht die der Regierung. Realistischer ist, dass die Abrissvergabe noch bis Weihnachten statt findet.

(715) Kralle
Sat, 10 December 2005 11:48:47 +0000

NEUER ÄRGER:

Bund gegen schnellen Abriss des Palastes der Republik in Berlin
Hendricks mahnt überzeugendes Nachfolgekonzept an

Im Bundesfinanzministerium gibt es Überlegungen, den Abriss des Palastes der Republik in Berlin zu verschieben. Nach einem Vorabbericht der «Berliner Zeitung» schrieb die Parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium, Barbara Hendricks (SPD), in einem Brief an Abrissgegner, solange es kein überzeugendes Konzept für den Schlossplatz gebe, solle der Status Quo beibehalten werden.
Berlin (ddp). Im Bundesfinanzministerium gibt es Überlegungen, den Abriss des Palastes der Republik in Berlin zu verschieben. Nach einem Vorabbericht der «Berliner Zeitung» (Freitagsausgabe) schrieb die Parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium, Barbara Hendricks (SPD), in einem Brief an Abrissgegner, solange es kein überzeugendes Konzept für den Schlossplatz gebe, solle der Status Quo beibehalten werden. «Gerade vor dem Hintergrund der unausweichlichen Sanierung der öffentlichen Haushalte sind bei der zukünftigen Nutzung des Schlossplatzes die langfristigen finanziellen Belastungen von Bedeutung, mehr noch als die Investitionskosten", schrieb Hendricks.

Der 1976 eröffnete Palast der Republik wurde 1990 geschlossen und später vom Asbest befreit. Nach einem Bundestagsbeschluss vom Juli 2002 sollen die Ruine nun beseitigt und auf dem Areal ein Gebäude in der Kubatur des 1950 gesprengten Stadtschlosses entstehen. Nach bisherigen Vorstellungen sind für den Abriss eineinhalb Jahre eingeplant. Der erste Spatenstich für den Neubau des Schlosses soll Ende 2008 erfolgen. Nach einer vom Bundesbauministerium in Auftrag gegebenen Studie sollen die Bauskosten für ein Ensemble mit den Fassaden des historischen Hohenzollernschlosses zwischen 533 und 780 Millionen Euro liegen.


http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/KULTUR/407814.html


(714) Tourist
Fri, 9 December 2005 12:32:27 +0000

Weg mit dem Palast der Republik - her mit dem Stadtschloss!!!!


(713) Dampfross
Wed, 7 December 2005 16:14:11 +0000

Henschel!

Den PdR-Anhängern gehen nicht nur die Argumente aus, denen geht so ziemlich alles aus! Die "Lokomotive" PdR, die die PdR-"Anhänger" zieht, rast mit voller Fahrt auf einen Prellbock zu! In wenigen Tagen wird sie ihn erreichen! Danach wird die Strecke stillgelegt und abgebaut.

Nettes Gleichniss, oder?

(712) Henschel
Wed, 7 December 2005 15:48:24 +0000

An den vorherigen Schreiber:

Wenn den PdR Anhängern die Argumente ausgehen (hatten sie überhaupt welche?) werden sie immer gleich unverschämt. Aber das kennen wir ja inzwischen.

PdR Anhänger werden wohl niemals Mehrheitsentscheidungen akzeptieren. Wie war das noch im Sozialismus?
"Die Badei, die Badei, die hat immer recht!"


(711) Klaus
Wed, 7 December 2005 07:35:57 +0000

vonB´s neuer Kampfspruch: Der Bundestagsbeschluss steht...
*auslach*

(710) Jude Stewart
Tue, 6 December 2005 12:30:36 +0000

Ich bin freie Journalistin von New York und schreibe über Grafik- und Produkte-Gestaltung für verschiedene Zeitschriften, u.a. I.D. (International Design), Print, HOW, und STEP inside design.

Ich suche Quelle oder Wege, wie ich ein bisschen mehr über den ständigen Architektswettbewerb den Entwurfn des Schloss lernen konnte. Ich bemerke, dass im Moment es kein bestimmtes Budget dafür gibt – und deswegen wahrscheinlich keinen offiziellen Wettbewerb. Falls der Abriß in Januar stattfinden würde, wird es jetzt so-genannte unoffizielle solchen Entwurfe geben? Vielleicht werden die Unterstützers des neuen Schloss, die Finanzierung suchen dafür, diesen Entwurfe benutzen, um die Regierung oder Spenderen zu überreden?

Bitte geben Sie mir Bescheid per Email, falls Sie Informationen darueber haben: jude@judestewart.com.

Mit freundlichen Grüßen
Jude Stewart, www.judestewart.com

(709) Horst-65 Jahre
Sun, 4 December 2005 23:28:04 +0000

Pro Schloss

der Wiederaufbau des Schlosses,wäre ein wunderbarer Abschluß der historischen Meile Unter den Linden.Warum müssen die Deutschen immer Kopromisse
eigehen,eine moderne Ostfassade
würde das Gesammtkonzept stören. M.f.G. Horst

(708) Kralle
Fri, 2 December 2005 09:58:10 +0000

Berlin (dpa): Der Bundestag hat am Donnerstagabend nach kontroverser Debatte zwei Anträge der Grünen und der Linkspartei über einen Stopp des geplanten Abrisses der Palast-Ruine in Berlin an die Ausschüsse verwiesen.
Zur Begründung der Anträge war auf die hohen Kosten und die unklare Nutzungskonzeption verwiesen worden. Die Koalitionsfraktionen von Union und SPD verwiesen auf die «klare Beschlusslage» des Parlaments zum Abriss des «Palastes der Republik» aus DDR-Zeiten und zum späteren Wiederaufbau des Stadtschlosses. Mit dem Abriss soll laut Berliner Bauverwaltung im Januar begonnen werden.
Die SPD-Abgeordnete Monika Griefahn verwies auf den letzten Bundestagsbeschluss vom September 2003, den Abriss des Palastes öffentlich auszuschreiben und eine gärtnerische Gestaltung der Fläche als Übergangslösung sicherzustellen. Der FDP-Abgeordnete Hans-Joachim Otto - neuer Vorsitzender des Bundestagskulturausschusses - appellierte an die «Selbstachtung» des Parlaments, seine früheren Beschlüsse auch einzuhalten, wozu auch der Grundsatzbeschluss zum Palast-Abriss vom Sommer 2002 gehöre.
Lukrezia Jochimsen (Linkspartei) sagte hingegen, der «Ruf nach dem Abrisskommando» sei «unverantwortlich, zynisch und leugnet die gesamte Geschichte unseres Landes und unserer Kultur». Die Grüne Grietje Bettin meinte, es dürften keine Steuergelder für einen Abriss ausgegeben werden, solange nicht klar sei, «was auf dem Platz wirklich geschehen soll».
Berlin (dpa)
(02.12.2005)

WAS BEDEUTET DAS? GIBT ES JETZT WIEDER EINE VERZÖGERUNG?


(707) Preu&szlig;en lebt
Wed, 30 November 2005 11:14:04 +0000

@ Sandburg:

Stimmt! Lieber das Geld sparen und um Dich die Mauer wieder hochziehen, woll?! Achtung Ironie!!

Ich wünsche mir jedenfalls, dass wir wieder ein Schloß an dieser stelle haben (natürlich mit Barocker Fassade), wo zur Zeit noch diese kommunisten Ruine steht.

Hochachtungsvoll,

ein Royalist


(706) Daniel 26
Tue, 29 November 2005 22:47:55 +0000

Na Sandburg... in Wahrheit würdest Du doch gerne so einen Bonzen-Wagen fahren wollen! Funktioniert wohl nicht ganz! Tja...mit so einer Einstellung...

(705) Sandburg-&auml;hschlosszerlatscher
Tue, 29 November 2005 12:33:14 +0000

Ihr SchickiMickiAffen rafft es nicht wa? Wir brauchen kein Schloss in Berlin und wir fahren nicht alle Siema Biema oder ESSKLASSE, so wie ihr scheiß Snobbels

(704) Kr&auml;hender Hahn
Tue, 29 November 2005 11:36:33 +0000

Hallo Ostprinzessin,

warum scheut Berlin immer den Vergleich mit anderen Metropolen Europas? Ganz einfach, es kann seit 1945 nicht mehr mit ihnen mithalten. Daß Berlin schwere Zeiten hinter sich hat, ist schon klar. Aber jetzt ist die geteilte Stadt seit gut 15 Jahren Geschichte und man plant noch nicht einmal einige Bauwerke die einst Wahrzeichen der Stadt waren wiederaufzubauen. Berlins Architektur ist im wesentlichen Mittelmaß, mal von einigen Bauwerken abgesehen.

Geschichtlich gesehen ist übrigens ehr Wien die Ost-West-Metropole, aber gut, Berlin ist es auch. Aber muß sich diese Stellung in häßlicher bzw. mittelmäßiger Architektur wiederspiegeln? Müssen Plattenbauten und postmoderne Glaspaläste ausgerechnet die Stadtmitte beherrschen, ja die Stelle, die in Europa als Spreeathen in die Architekturgeschichte eingeganen ist?

Berlins Leben, Berlins Geist, Berlins Kultur, Berlins Subkultur sind großartig, sie verkörpern die Stadt heute fast wieder so, wie sie einst war, hier ist in der Tat Ost-West-Geist zu spüren. Aber die Architektur der Innenstadt ist größtenteils ein Desaster. Das Schloß wäre ein Anfang.

(703) Beer Alexander 22
Tue, 29 November 2005 10:01:43 +0000

Ich möchte die Initiative unterstüzen. Ich denke Berlin wird durch den wiederaufbau viel Gewinnen. Und Deutschland auch.

(702) Henrik Haffki, Ostprinzessin
Tue, 29 November 2005 01:04:09 +0000

Richtig ist, dass der Palast für etwas anderes stand als für das, wofür er heute steht. Er ist im Hier und Heute angekommen, weil Menschen, die nicht über viel Geld und Macht, dafür aber über viel Phantasie und Autonomie verfügen, dieses Gebäude befreit und für alle geöffnet haben. Wer sich der Zukunft zuwenden mag, denkt dort weiter, wo wir jetzt stehen. Wofür will man die Vergangenheit bemühen? Das zwar viel größere, aber längst nicht so außergewöhnliche London sollte nicht Vorbild für die einzige große Ost-West-Stadt unserer Zeit sein. Es gibt kein Vorbild. Schlösser, ästhetisch mainstreamige Ensembles, Nostalgie und täuschende Fassaden haben wir mehr als genug. Jetzt haben wir die Chance, uns in unseren verschiedenen Bedürfnissen an prominenter Stelle neu auszudrücken.

(701) Kr&auml;hender Hahn
Sun, 27 November 2005 21:49:01 +0000

So soll Berlin auch bleiben, Ostprinzessin, dies wird es mit dem Schloß auch weiterhin können. Wo findet sich denn bitte im PdR das Berlin, welches den von Konservativismus geplagten Menschen aus dem ganzen Land hierher ziehen läßt? Der PdR ist es doch, der für kleinkariertes Schmalspurdenken stand. London ist doch auch kosmopolitisch, sicher weit mehr als Berlin, und dennoch hat die Stadt an der Themse eine breit gefächerte Auswahl an historischen Bauwerken und eben auch ein Schloß! In London wurden sogar zahlreiche Nachkriegsbauten in den letzten Jahren mit einer Jugendstilfassade versehen und so auf historisch getrimmt. Und, ist London konservativ?

Berlin ist übrigens nicht nur die Stadt für Berliner bzw. Neuberliner, sie ist Hauptstadt und ist somit die Stadt aller Deutschen, zumindest was die Innenstadt anbelangt. Berlin ist eben die Stadt für linke, konservative, alternative, bürgerliche, etc. Deutsche. Da haben eben nicht nur Neuberliner zu sagen.


(700) Henrik Haffki, Ostprinzessin
Sun, 27 November 2005 11:31:41 +0000

Ich denke, dass so mancher Freund des Schlosses gleichzeitig ein Freund des Palasts werden würde, wenn er sich den heutigen Palast von innen gründlich anschauen könnte. Leider sind ja die beeindruckendsten Teile nicht zugänglich, da ja ebendies befürchtet wird. Vor allem aber findet sich dort das Berlin, dass die von Konservativismus geplagten Menschen aus dem ganzen Land hierher ziehen lässt: Es ist roh, einzigartig, verspielt, schwierig, frech und mit einem Herz aus Liebe beseelt, das weit jenseits von Schlössern und Palästen pocht. Also lasst uns diesen Geist aufnehmen und etwas ganz Neues machen! So denken wir, die neuen, echten Berliner.

(699) Andreas Rubbert, 37
Fri, 25 November 2005 13:22:14 +0000

Ich freue mich auf das Schloß.
Es hat ein klein wenig gedauert, bis die Dinge in Bewegung gekommen sind aber es heißt nicht umsonst "gut Ding - GUT Ding - will Weile.
Ich hoffe auch, daß der nächste Schritt der Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonskirche sein wird - und daß dieser Schritt etwas zügiger getan wird.

(698) Karl Hasert ,103
Fri, 25 November 2005 02:36:35 +0000

Das Schloß alleine macht es nicht. Zuerst müßte einaml die Fassade des Marschstalles wieder in seiner alten Schönheit erstrahlen, denn nach dem Kriege ist die Fassade des Gebäudes ganz schlicht und einfach wiedererstanden.An den alten Glanz zu meiner
Kindheit erinnert nichts. Der neptunbrunnen gehört zum Schloß wie die Butter zum Brot. Dann fehlt immer noch das Denkmal Kaiser Wilhelms I.Weiter ist die
Karl-Liebknecht-Brücke auch nicht annähernd so schön wie das Original. Der wald des sog. Marks-Engels-Forums gehört da nicht hin. Man muß ihn abholzen und die alten Häuschen wieder erstehen lassen/natürlich mit neuem Innenleben.Der ältestes Schloßteil zur Spreeseite hin ist das eigentliche alte Schloß. Man hat in den vergangenen Jahrhunderten immer mal wieder angebaut bzw. umgebaut. Auch wäre es wünchenswert die Wilhelmninsche Wohnung(die des alten Kaisers) wiederherzustellen und passend zu seinen Lebzeiten zu möblieren. Das zieht die besucher an. Neugierig war das Volk zu allen Zeiten, wie der Kaiser lebte. Auch gab es in der Nähe noch ein kleines Schlößen, nähmlich das Schloß Mombijou.
Heute erinnert nur noch das schöne Lied : Wenn im Park von
Mombijou der weiße Flieder wieder blüht.., an das Häuschen.
Mit einer zweispännigen Kutsche konnte man in den Park und zum Schloß fahren. Das Gelände ist heute seinem Namen leider nicht mehr würdig. Hätte man wenigstens die Neubauten in alte "Kleider" gesteckt, wäre alles ansehnlicher.

(697) Werner Penderak, 64 Jahre, Rees
Wed, 23 November 2005 15:42:25 +0000

Seit ich denken kann, fehlt mir am Ende der Straße Unter den Linden, der Abschluss, der zu den Linden passt, nämlich das Schloss. Es zu rekonstrurieren wie in Dresden die Frauenkirche und in Köln das Rathaus, wäre die einzige Alternative, die bleibt. Der Palast der Republik ist ein Unding an der Stelle und sollte ja nur den Wiederaufbau des Schlosses verhindern.
Jetzt bitte ich alle Verantwortlichen, zügig den Abriss zu beginnen und ebenso zügig den Wiederaufbau des Schlosses anzufangen, denn Berlin braucht wieder sein Herz, das an der Stelle nur schlägt, wenn der Hohenzollernbau komplett wenigsten von außen errichtet wird. Gebt euch endlich einen Schubs und fangt an.

(696) Erich-Delattre, Markus, 38
Tue, 22 November 2005 21:25:52 +0000

Der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses ist nach Auffassung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Berlin Grundlage für eine Wiederbelebung und Reurbanisierung der historischen Mitte von Berlin. Die kleinteilige europäische Stadt (bis zum Alex-Fernsehturm) wird am Bahnhof Alexanderplatz mit den Großstrukturen der globalen Stadt verbunden (Planwerk Innenstadt).
Der niederländische Architekt Rem Koolhaas schreibt in der "Zeit" (17.03.05): " Zur Saturiertheit gehört auch, die Rekonstruktion des Schlosses nicht als Ziel der Moderne zu sehen. Niemand stellt sich die Frage, ob nicht die Rekonstruktion möglicherweise ein Potenzial zur Neuerfindung von Architektur birgt.
Meines Erachtens sollte diese "Neuerfindung von Architektur" zügig - ab 2007 - beginnen.

(695) Dr. Erich Kraft, 57
Mon, 21 November 2005 16:37:05 +0000

Wofür wurde in Berlin Geld ausgegeben? Allein das neue Kanzleramt hat so viel gekostet wie das kommende Schloß. Rechnet man die Neubauten für Parlament und Regierung einschließlich der Renovierung des Reichstages hinzu, könnte man zwei Schlösser aufbauen. Warum redet da keiner über die Summen, es ist sicher noch nicht alles bezahlt. Trotzdem war all das notwendig, weil Berlin unsere gemeinsame Hauptstadt ist, das Schaufenster Deutschlands für die Welt. Und sein Schaufenster dekoriert man nicht mit unansehlichen Rostkästen wie derzeit in Berlins Mitte. Was da auf dem Schloßplatz steht ist eine Blamage für ganz Deutschland. Und ganz Deutschland muß daher helfen, daß dort wieder eine großartige Architektur entsteht, auf die wir in aller Welt stolz sein können. Berlin ist unser aller Hauptstadt und sollte uns allen lieb und wert sein.

(694) Daniel, 26
Mon, 21 November 2005 16:23:06 +0000

NIEMAND kommt nach Berlin um sich diesen rechteckigen, kunsthistorisch völlig belanglosen (Fehl)Bau anzusehen...NIEMAND!!!

Vielmehr wird man als Berlinbesucher regelrecht dazu genötigt sich diese "Lagerhalle" anzusehen...

Ach gott...zu teuer der Schlossbau...schrecklich, wie kann man nur dieses geschichtlich und architektonisch unersetzbare Gebäude (Lagerhalle) abreißen...nein, noch schlimmer: mit dem Schloss kommt der Kaiser womöglich zurück nach Berlin und führt die Leibeigenschaft wieder ein...

HALLO aufwachen!!!

Zu teuer? Klar! In Deutschland wird ja sonst nirgends Geld zum Fenster hinausgeschmissen...und wenn dann mal Geld für KULTUR ausgegeben wird, da hört sich der Spass dann auf.

Den Palast als geschichtlich und architektonisch wichtigen Bestandteil Berlins bzw. Deutschlands zu erhalten...KEIN KOMMENTAR (fällt mir wahrlich nicht leicht!)

ach ja, da wär ja noch der Kaiser! Ich sag nur soviel: Deutschland hat, bei Gott, schon schlimmere Zeiten durchleben müssen...

Möge die Kultur wieder Einzug halten in Berlin!

(693) Kr&auml;hender Hahn
Sun, 20 November 2005 21:01:27 +0000

Mein Gott, was die PdR-Freunde jetzt so alles auffahren um in letzter Minute noch ihre Ruine zu retten. Herrlich finde ich die Behauptung des Vorschreibers, der scheinbar wirklich der völlig abstrusen Meinung verfallen ist, daß „Viele Tausende aus der ganzen Republik, nein sogar der Welt nach Berlin kommen um den Palast der Republik zu sehen“. Ich weiß jetzt nicht so ganz wie ich auf diese Aussage reagieren soll, ich schwanke zwischen einem furchtbaren Lachkrampf, oder einem völligen Resignieren gegenüber Teilen unserer Gesellschaft. Welchen Legendenstatus hat die verkommene Ruine denn? Sie war Parlament einer Diktatur, sie war Bowlingbahn und Café für Kleinbürger.

Das der PdR weg kommt ist nun einmal beschlossene Sache, daß ein neues Gebäude errichtet wird auch, ein neues Gebäude kostet nun einmal Geld, doch die Schloß-Fassade wird aus Spenden finanziert. Übrigens hat der Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin wesentlich mehr Geld gekostet.

Aber sonst ist eure Seite ganz toll.....!..????...?!?!.%&$§????? (Was will uns der Vorredner damit sagen?)


(692) Reinhold, 28 Jahre
Sun, 20 November 2005 19:51:05 +0000

Hallo Ihr Förderer,
ich kann das nicht verstehen. Warum wollt Ihr das Schloss wieder haben. Symbole der alten Zeit und extrem Teuer dazu. Warum?

Spart euch das Geld und baut den Palast besser aus zu einem Volkshaus, wie es mal gedacht war. Das Spart einiges und Ihr erspart dem Volk einen sinnlosen Bau mehr.

Ich denke aber, wenn der Palast schon abgerissen werden wird, dann soll da auch nichts mehr entstehen.
Baut einen Park hin mit einem Gedenkstein.

Es haben hunderte von Kombinaten der ehemaligen DDR an diesem Haus gebaut und Ihr wollt ein Stadtschloss?

Stimmt ein trauriger Anblick des jetzige Bau. Typisch Totsaniert, wie vieles was den Menschen wichtig war hier im Osten der Republik.
Viele Tausende aus der ganzen Republik, nein sogar der Welt kommen nach Berlin um den Palast der Republik zu sehen, weil er schon Legendenstatus hat.
Welch ein Potenzial, aber bei der Sanierung war man ja gründlich und hat das Innenleben bestmöglichst entsorgt.
Asche auf euer Haupt!

Aus diesem Grund: Baut einen Park oder besser ein Parkhaus dahin, allemal besser als so ein Stadtschloss was keinen nutzen für die Bevolkerung hat, außer das es sünhaft teuer ist und für den Normalbürger eh nicht mehr betreten werden wird.

Aber sonst ist eure Seite ganz toll.

Im Übrigen ich bin kein Ostalgiefan, sondern das ist meine freie selbsterworbene Meinung.

mfg

(691) Fuchte, Andreas, 23
Fri, 18 November 2005 23:38:38 +0000

"müller,H 31

Der Schloßnachbau soll zur Wasserseite soundso in einer modernen fassung gestaltet werden"

Das ist falsch. Es heußt lediglich, dass darüber ein Architekturwettbewerb zu entscheiden habe.
Man sollte aber gerade hier vorsichtig sein:

1. Die Spreeseite des Schlosses ist der historisch älteste Bestandteil des Schlosses

2. wird die Entwicklung einen Einfluss auf die zukünftige Bebauung des Marx-Engels-Forums haben. Eine zumindest städtebaulich an die Vorkriegszeit angelehnte Gestaltung liegt hier nahe.

3. sollte das künftige Gebäude eine harmonische Einheit bilden.

(690) m&uuml;ller,H 31
Fri, 18 November 2005 11:57:44 +0000

Mir ist nicht verständlich, warum man nicht Schloßreplik und Palast baulich vereinen kann. Der Schloßnachbau soll zur Wasserseite soundso in einer modernen fassung gestaltet werden. Warum nutzt man nicht den geschichtlich relevanten palast d. r., um die baukosten zu senken. geld fehlt doch allerorten. Schloß und Palast!

mfg

Heiko Müller

(689) Renate "Normalverbraucher" 67
Thu, 17 November 2005 21:24:53 +0000

Ich habe diesen Palast auf meine Art ein Denkmal gesetzt,
weil gute Dinge nun einmal im Herzen haften bleiben.
Es war trotz allem ein Palast des Volkes und wurde vom ganzen Land bezahlt. Es steckt das Geld einer ganzen Generation darin. Man mag darüber denken wie man will. Historische Bauten, sollten für eine Epoche stehen, die war nun einmal die "DDR", ob es es nun bestimmte Leute war haben wollen oder nicht. Jetzt dafür wieder das Schloß aufzubauen ist der blanke Vandalismus, noch dazu wo die Regierung kein Geld für notwendige Sozialausgaben hat.
Von meiner Seite gäbe es keinen Pfennig für das Schloß, es gehört in die "SuperVergangenheit"
und da sollte es bleiben. Ich wünsche den Pro Palast Leuten noch viel Erfolg . Vielleicht stoppen die leeren Kassen den Abriß. Renate

(688) Kr&auml;hender Hahn
Thu, 17 November 2005 19:42:22 +0000

Was für ein Gästebucheintrag! Er wurde vermutlich so hastig und mit Schaum vor dem Mund geschrieben, daß derartig viele Schreibfehler und Tatsachenverdrehungen eingebaut sind, daß man sich den Schreiber gut vorstellen kann. Die beste Bemerkung ist über den Asbest getätigt worden: erst will der Schreiber das Gutachten unbedingt lesen, danach schreibt er weiter was drin steht....... Der Vergleich Frauenkirche / Berliner Schloß des Vorschreibers hinkt massiv und die Abrißkosten steigern sich bei den Palastanhängern von mal zu mal. Heute noch 65 Mio morgen 75.

Die Zeit der popeligen Jugendtreffs in irgendwelchen staatlichen Bauten ist übrigens beendet, die Jugend vergnügt sich heute lieber im Scheunenviertel in der Spandauer Vorstadt, dort wo wirklich Flair herrscht. Die 70er Jahre sind halt vorbei!

Kikerikie! sagt der Krähende Hahn, den Otto Grotewohl leider unterschätzt hatte, indem er sagte: „So ist mein Gewissen beruhigt. Jetzt schreien alle, und wenn das Schloß weg ist, kräht kein Hahn mehr danach!“

Hier bin ich, Genosse Grotewohl: K i k e r i k i e !!!!


(687) Tobias Kraner 43
Thu, 17 November 2005 15:21:19 +0000

Ihr vergleicht das Berliner Schloß mit der Frauenkirche??
Entschuldigung den ausdruck aber die Leute die das tun sind dumm.
In Dreseden war das eine ganz andere Sache.Die Frauenkirche gab es nicht mehr außer ein paar Steine als Haufen.
wo einst das Schloß stand steht ein anderes Gebäude.Der Palast der Republik ist ein wichtiges Gebäude.Sie spiegelt die Geschichte um die Wiedervereinigung der untergegangenen DDR wieder.Der Abriß ist ein wahnsinn.Das Geld für den Abriß könnte man in deren Sanierung stecken.65 euro kostet das.genau so viel wie der Abriß.
Leute wacht endlich auf!
PALAST ERHALTEN;GESCHICHTE BEGREIFEN!
Eine Schloßkopie hat nichts mit Denkmal zu tun.es ist ein billiger Nachbau.
Der Palast war außerdem 14 Jahre und nicht nur 10 Jahre geöffnet wie manche behaupten.
Bis jetzt liegt kein Grund für die schließung vor.
Den Asbest Quatsch hat eh niemand geglaubt.
Nur ein Abriß Grund mußte gefunden werden.
Ich will das Asbestgutachten was 1990 erstellt wurde lesen.
Dort steht drin:Keine Gefahr für die Menschen.
Das Gebäude hätte weiter genutzt werden können.Nun ist Berlins Mitte 15 Jahre tod und öde.
keine Konzerte mehr im großen Saal,keine disco's im Jugendtreff.
keine bowlingabende im Keller des Palastes.
DUMMHEIT UND EIN VERBRECHEN MIT VOLKSVERDUMMUNG WAS MAN MIT DEM EINSTIGEN VORZEIGEBAU DER DDR GEMACHT HAT.

(686) Bischur, Ingrid - 64 Jahre alt
Wed, 16 November 2005 12:52:07 +0000

Nachdem man den Palast nun fast hat verkommen lassen, sollte man sich schnellstens etwas einfallen lassen.
Mein Vorschlag: Fassade ähnlich
wie Bauakademie verschönern und Gebäude für Öffentlichkeit nutzen.
Ein Schloss muss es nun wirklich nicht sein!

(685) Henjes, Chuck,15
Thu, 10 November 2005 17:12:05 +0000

Dank weitreichender Sanierungs- und Instantsetzungsprojekte haben wir in Charlottenburg wieder in einigen Straßen dieses wundervolle Altberlin Flair.

Wenn man aus Richtung Charlottenburg nach Mitte "einfährt" kommt man durch diese wunderschöne Straße, Humboldt Universität usw. am Rand. Dann wenige Minuten später taucht dann dieses furchtbare DDR Gebäude auf. Wenn man anstatt dem Palast der Republik wieder das alte Schloß hinbauen würde, würde das der Gegend bestimmt äußerlichen Aufschub geben.

Wie gesagt, dadurch das dieses Alte Flair wieder da ist, hab ich diese Stadt wieder in mein Herz geschlossen, ich werde liebend gerne etwas für den Wiederaufbau des Schlosses spenden, auch wenn es nicht viel ist.

Ich will ein Teil dieses Denkmals werden (;

Viele Grüße an alle Berliner

(684) Dorffmann
Thu, 10 November 2005 12:00:04 +0000

Das unglaubliche Ausmaß der Zerstörung deutscher Kulturdenkmäler und Stadtbilder zu Zeiten des sozialistischen Regimes hat die kulturelle Identität und Stellung Ostdeutschlands schwer getroffen. Die einst prächtigen (als Dresdner weiß ich wovon ich rede) Städte haben genug gelitten. Ich kann jede Initiative zumindest die schlimmsten Wunden zu heilen nur begrüßen. Der PdR, dieses gigantische Denkmal des Schwachsinns muss endlich weg aus der Mitte unserer Hauptstadt. Es ist einer Stadt wie Berlin nicht würdig. Umso mehr ist es das Stadtschloss.


(683) Immernochnichtboddien
Thu, 10 November 2005 08:38:52 +0000

Mir doch egal dass Sie meine IP haben, Sie nerven mich doch auch schon zuhause bis zum BRIEFKASTEN!!! Wurde mein Beitrag dazu etwa gelöscht? Für Mailingaktionen wo man armen Ossis lumpige Münzen andreht, scheint IHR Geld ja zu reichen

(682) Bernd
Tue, 8 November 2005 19:16:11 +0000

Ich freue mich schon auf die Grundsteinlegung!
Ich war in Dresden auch dabei (Frauenkirche)

(681) Nichtboddien
Tue, 8 November 2005 16:13:15 +0000

Das hätte mich auch gewundert, das der Beitrag von Dr. Jansen von euch ist!
so einen Unsinn habe ich lange nicht gesehen. Die PdR Befürworter sind nämlich in der Mehrzahl und es ist nichts entschieden.

(680) Rather, Norbert, 48
Tue, 8 November 2005 11:29:40 +0000

Ich habe für die Frauenkirche gespendet, obwohl ich nicht in der Kirche bin und ich werde einen Baustein für den Wiederaufbau des Schlosses erwerben, sobald der (Pa)Last der Republik fällt. Ich glaube, dass viele so denken. Zuerst müssen klare Verhältnisse geschaffen werden, dann kommen auch die Spenden.

(679) Dr. Jansen
Tue, 8 November 2005 10:17:20 +0000

Lieber ..., warum machen Sie sich immer wieder die Arbeit unter so vielen erfundenen Namen Unsinn in das Gästebuch und Forum zu setzen?
Ihre IP Nummer ist bei uns gespeichert. Immer wieder fallen Sie unangenehm bei uns auf.

Woher sollen Ihrer Meinung nach die ca. 650 Mio bis 800 Mio EUR, was für eine völlige Rekonstruktion des PdR anfallen würde, kommen? Spender finden Sie für den PdR keine. Es sind einfach viel zu wenig die den PdR noch haben wollen, solche Mehrzweckhallen gibt es wie Sand am Meer.

Das zeigt auch Ihr Bemühen, hier ständig unter immer neuen Namen (aber mit der gleichen IP Nummer) Propaganda für das von Spritzasbest befreite rostige Stahlgerippe zu machen.
Die Entscheidung ist jedoch längst gefallen.

Geschichte hat der PdR jedenfalls keine! Er war kaum länger als 10 Jahre geöffnet.
Der Fernsehturm und die frühere Stalinallee sind da schon geschichtsträchtiger!

(678) Nichtboddien
Tue, 8 November 2005 07:03:19 +0000

Das Schloss wird 2015 fertig sein? In Ihrem Garten und aus Sand!

(677) Eckert Marco,25
Tue, 8 November 2005 02:02:29 +0000

So viel Unsinn war selten Herr Stolpe,
mit den Worten"der hässliche Schandfleck muß weg"
warum ist unser Palast ein Schandfleck?na wer weiss die lösung?man nimmt 80 millionen euro und steckt es in den Palast und tarnt die Abriss Sanierung in eine Asbestsanierung.Danach bleibt nur noch ein Skelett übrig.Der einstige Vorzeigebau wird nun kaum noch Befürworter finden.Also weg mit dem klotz.
Aber Geschichte entsorgen ist ja wohl das letzte.Ich schlage vor wir sparen die abriß kosten von 60 millionen und versetzen den Palast in dessen Ur Zustand von 1990 zurück.Mit srahlend weißer Aussenfassade,helle große Räume,multifunktionssaal,Marmorboden bronzeverglasung und regelmässige Veranstaltung.Sonst wäre ja Berlins Mitte so langweilig.
In Berlin gibt es genug von den Barock fasaden und schlösser.Ein Palast gibt es nur einmal.Er ist ein teil der Geschichte und das letzte Zeugnis der DDR.
Reißt ihn nicht ab!!
Der Palast ist das Berliner Schloß

(676) Andy
Sun, 6 November 2005 23:47:17 +0000

Nach den, vor allem außenpolitischen "Leistungen" Deutschlands seit der Wiedervereinigung zu urteilen, ist es wirklich besser, mit dem Aufbau des Schlosses bis nach dem nächsten Krieg zu warten.
Was macht eigentlich den Namen "Palast der Republik" so unanständig? BRD meint doch Bundes -REPUBLIK- Deutschland, oder? Den Asbest-Quatsch glaube ich jedenfalls nict!

(675) Apel, Fritz 74
Sun, 6 November 2005 12:22:21 +0000

Wie kann man nach dem von Deutschland angefangenen verbrecherischen Krieg das von Allierten zerstörte Schloß Berlin als Fassade aufbauen und die Geschichte zwischen 1945 bis 1990 ausschalten oder neu schreiben?!
Gechichte ist Geschichte !
Der Palast der Republik der DDR soll nicht verschwinden !
Besser wäre es, ihn für das Volk in Ost und West zu erhalten und zu nutzen !


(674) Sebastián, 23, Prag
Sat, 5 November 2005 12:40:50 +0000

In welchen Stand (Jahr) wünscht man denn in Berlin das Schloß wieder herzustellen? Wieso findet das Nationaldenkmal des Bildhauers Reinhold Begas auf den Plänen nie Beachtung? Ist es nicht vorgesehen, dieses wieder zu Errichten? Wäre es nicht schon einmal ein Beginn, wenn man sich an den Wiederaufbau dieses machen würde, um besser werben zu können für das Schloß?
Ist schon einmal errechnet worden, welche Summe die Wiederherrichtung des Nationaldenkmals des Deutschen Kaisers kosten würde?
Ich hoffe, mein Deutsch ist verständlich, besser geht es nicht.

(673) Oelßner, Patrice, 27
Tue, 1 November 2005 15:08:16 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich war von ihrem Internetauftritt angenehm überrascht als ich sah, dass Sie sich auch mit ihrem politischen Widersacher der Palastalternative auseinander setzen. Allerdings war die positive Überraschung von kurzer Dauer! Sie verweisen auf ihrer Seite auf einen Artikel, der in der Jungen Freiheit erschienen sein soll. Zitat:
„Dieses Interview vom 30.8.2005 mit der rechtsorientierten "Jungen Freiheit" entnahmen wir der Homepage der Palastfreunde“.
Ein Blick auf die Seite www.palast.com offenbart aber, dass der Artikel nicht am 30 sondern am 31. erschien und vor allen nicht in der Jungen Freiheit sondern in der Jungen Welt. Diese ist auch nicht „rechtsorientiert“ sondern eher das Gegenteil. Auf den Internetseiten der Jungen Freiheit sowie in deren Online-Archiv ist der Artikel auch nicht zu finden.

Ich würde Sie also bitten dieses Versehen schnell zu ändern! Mit solchen Unterstellungen bringen Sie ihr Anliegen sicherlich auch nicht weiter.

Mit freundlichen Grüßen,
Patrice Oelßner


(672) Gr&uuml;nheid, Heidemarie F. C
Tue, 1 November 2005 10:11:39 +0000

01. November 2005

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herren,

ich grüße Sie. Ich weiß nicht wie Sie es empfinden, Berlin hat schon genügend Baustellen und es ist nicht gewiß wann das eine oder andere Projekt fertig wird!

Ich sage ja zum Erhalt und Ausbau des Palastes der Republik, Kommunikations- und Besuchermagnet in der Hauptstadt Berlin.

Ich bin immer wieder überrascht, wie die Aufarbeitung der deutschen Geschichte für die Zukunft geplant wird und langfristig wirken soll. Ich empfinde es so, daß die gelebte Zeit der Menschen in der DDR als wenig geeignet scheint, das in der Gegenwart zu respektieren und für die Nachwelt zu erhalten und zu dokumentieren.

Mehrfach war zu hören, daß die Zahlenkalkulationen der Behörden offensichtlich den Abriß des Palastes der Republik forcieren sollen. In Anbetracht leerer Kassen empfehle ich:

Liebe Mitmenschen, seid weise und sensibel im Umgang mit finanziellen Mitteln.

Laßt bitte unsere Hauptstadt Berlin, als Stadt der Begegnungen, die Gäste aus aller Welt willkommen heißen.

Nutzen wir das Geld und die Zeit bitte bis zur Fußballweltmeisterschaft dafür, damit viele Kulturstätten, Brunnen und Leitschilder freundlich, zeitgemäß und rechtzeitig bereit sind.

Ich sehe das so:

Berlin braucht keinen Aufbau des Schlosses, sondern einen sensiblen und angemessenen Umgang mit der deutschen Geschichte, der Geschichte der Menschen und ihres Landes.

Wie das ICC ist der Palast der Republik ein belebter und beliebter Ort im täglichen Leben der Menschen, der Politik und ihrer Gäste. Beide sind nach meinem Verständnis Denkmäler ihrer Zeit, lebens- und liebenswert als Chance für eine weitere Annäherung der Menschen und für die Einheit in Deutschland.

Das Für- und Miteinander führt zu einem neuen Verständnis:
in der Familie, im Land, in der Welt und mit der Natur

Freundliche Grüße
Heidemarie F. C. Grünheid


(671) Schr&ouml;der,Harald 52
Mon, 31 October 2005 08:33:44 +0000

Die Frauenkirche ist fertig Gott sei Dank können Spuren der Verwüstung geheilt werden. Das Stadtschloss ist sicherlich wünschenswert wieder entstehen zulassen. Was ich nicht verstehe ist, dass wir Deutsche so zaudernd mit unserer Geschichte umgehen. Unsere Nachbarn polen haben das Königsschloss in Warschau wieder aufgebaut, unter ungleich schwereren Möglichkeiten. Und dieses Schloss hat heute eine Funktion Warum nicht in Berlin in ähnlicher Weise neues Leben in ein Neues - altes Schloss als Symbol der Einigung und Mahnung an die Nachfolgenden Generationen. Was ich auch nicht gut finde und den Sinn des Spendens schmälert sind die Aussichten, dass anschliesend profane Dinge in das mögliche " Schloss einziehen.

(670) Giljohann, Hartmut, 68 Jahre
Thu, 27 October 2005 12:50:40 +0000

Wie finde ich meinen Schlossbaustein ? Bitte helfen Sie mir. Mit freundlichen Grüßen

(669) Andreas,23
Tue, 25 October 2005 17:19:00 +0000

In Braunschweig wird die Fassade ja auch nicht spendenfinanziert. Und gerade unumstritten ist dieses Shopping-Center mit Schloss-Eingang ja wohl nicht.

Im Übrigen kann man Berlin nicht mit Dresden vergleichen. Von der Frauenkirche stand schließlich noch was und in Berlin muss erst der PDR abgerissen werden. Im Übrigen muss für das Stadtschloss vor Baubeginn das Geld zusammen sein, bei der Frauenkirche hingegen floss das Geld nach und nach.

Grüße, Andreas

(668) Fromme,J&uuml;rgen ,48, Peine/Niedersachsen
Tue, 25 October 2005 15:56:56 +0000

Also,ich hab mir einmal den Zeitplan für den Wiederaufbau angesehen.Also langsamer gehts nicht.Die Frauenkirche in Dresden wäre längst nicht fertig ,stünde sie nicht in Dresden sondern in Berlin.Man kann auch nicht warten bis genügend Spendengelder eingegangen sind die gingen in Dresden auch erst im Laufe der Jahre ein.Auch ich würde gern meinen Beitrag leisten,aber erst wenn ich sehe das etwas passiert.Übrigens auch hier in der Nähe,in Braunschweig ist man mit dem Wiederaufbau des Stadtschlosses wesentlich fixer
als in Berlin.Dort besteht wohl doch mehr Beratungsbedarf als anderswo,wo man wohl lieber handelt als labert.

(667) Hugo
Mon, 24 October 2005 23:37:05 +0000

Ich hätte mal ne Frage: Ich war neulich im Zeughaus, das ja auch total erneuert wird und da war an einer seite so ein total hässlicher anbau aus glas und beton, indem die ganzen sonderaustellungen untergebracht sind. ist sowas für das Stadtschloss auch geplant oder soll es nur in den Innenräumen in moderner bausweise erbaute werden?

(666) Andreas, 22
Mon, 24 October 2005 18:19:47 +0000

Da stimme ich dir zu, aber der wäre dem wichtigsten architektonischen Bereich des Schlosses , dem Schlüterhof, im Weg. Man müsste dann diesen Teil des PdRs translozieren(also verlegen), das ist natürlich sehr aufwändig. Mit dem Hotel bin ich auch nicht so ganz zufrieden, aber man muss den Bau nunmal finanzieren. Im Übrigen wird das Hotel ja höchstens 25% der Fläche in Anspruch nehmen.


Was ich eben von dir noch überlesen hatte:

"Ich meine dass der Palast der Republik erhalten werden sollte, denn man kann die deutsche Geschichte nicht einfach verschönern indem man die DDR mit allen Mitteln verdrängt hat."

Ich denke, hier will ja niemand Geschichte verleugnen oder verändern. Ich seh das einfach als Reperatur des Stadtbildes. Berlin wird sein Herz wieder gegeben.

Grüße, Andreas

(665) Jakob Sirch, 20, Bayern
Mon, 24 October 2005 15:33:17 +0000

Hallo Andreas,
was ich nicht verstehe ist, dass man in das Schloss ein Hotel bauen möchte, wo es in Berlin jetzt schon zu viele Hotels gibt die nicht ausgelastet sind. Da könnte man besser den Multifunktionssaal aus dem PdR in das neue Stadtschloss integrieren.

(664) Fuchte, Andreas,23
Mon, 24 October 2005 15:19:42 +0000

Hallo Jakob. Also, der Palast der Republik ist mit Sicherheit nicht das einzige DDR-Relikt. Geh mal nen Stück weiter nach Osten, da kommt das Marx-Engels-Forum, der Fernsehturm und der Alex. Dahinter die Karl-Marx-Straße. Und dazu kommen dann noch die ganzen Platten. Ein halbwegs gelungenes Beispiel der DDR-Architektur ist das Nikolaiviertel.
Von mir aus könnte der Palast ja auch stehen bleiben, wenn er nicht an der falschen Stelle stände. Nur hier hat man die Chance ein geschlossenes Stück Alt-Berlin zu bilden mit der Museumsinsel, den Linden, dem Dom und eben dem Schloss.

Und was dein Bildungsargument angeht: Das Schloss wird doch als Museum genutzt werden, ist das keine Bildung? Was die Finanzierung angeht: Die Stadt Berlin wird durch den zusätzlichen Tourismus das Geld mit Sicherheit früher oder später wieder reinkriegen. Immerhin hat dann Berlin mit der Museumsinsel und dem Schloss ein Ensemble das kulturell und ästhetisch locker mit dem Louvre mithalten kann.

Vielleicht konnte ich dich ein wenig überzeugen, falls du aber noch andere Argumente gegen das Schloss bzw. für den PdR hast, würde ich gerne versuchen, diese zu wiederlegen.

Viele Grüße, Andreas

(663) Jakob Sirch, 20, Bayern
Mon, 24 October 2005 14:11:09 +0000

Ich habe in der letzten Woche Berlin besucht und muss sagen, dass es mich gewundert hat, dass man den Palast der Republik abreißen will. Immerhin ist er neben dem Ampelmännchen das einzige erhaltene Relikt aus der ehemaligen DDR. Ich verstehe nicht, warum man 100 Millionen € für den Abriss ausgeben will ohne überhaupt eine vernünftige Idee für den Wiederaufbau des Staadtschlosses zu haben. Nach meinen Informationen würde der Wiederaufbau des Schlosses rund eine Milliarde € kosten und ich frage mich wie diese Summe bei den jetzt zur verügung stehenden Finanzen aufzubringen ist. Wollen sie etwa, dass wegen dem Aufbau des Stadtschlosses der Staat weniger Geld in die Bildung oder sonstiges investiert, nur dass ein weiteres Klassizistisches Gebäude in Berlin steht? Ich meine dass der Palast der Republik erhalten werden sollte, denn man kann die deutsche Geschichte nicht einfach verschönern indem man die DDR mit allen Mitteln verdrängt hat.

(662) K.G 41
Wed, 12 October 2005 15:39:58 +0000

Es ist so vielers wieder nach dem Krieg aufgebaut worden, warum nicht auch das Schloss. Es gehört zur Identität von Berlin und deswegen gehört der Bau in Angriff genommen. Wären alle die zerstörten Bauten nicht wieder aufgebaut worden, wäre Mitteleuropa heute nicht m,ehr das was es ist.


(661) Kloos, S.
Sun, 9 October 2005 08:32:23 +0000

Wäre es nicht möglich so etwas wie ein Spendenbarometer online zu installieren, an dem ersichtlich ist, wieviel an Spenden noch aufgebracht werden muss? Oder besitzen sie nicht die nötigen Einsichten in die Finanzierung?
Vielleicht könnte dies noch weitere Spender motivieren und die Menschen noch stärker an das Projekt binden...
MfG, S.Kloos

(660) T.P
Sat, 1 October 2005 22:06:06 +0000

Ich kann mich nur meinen vorrednern anschließen ,ich würde mir auch eine rekonstruktion nach historischen Plänen wünschen und keinen mischmasch denn das Bauwerk ist so bedeutend das es sich verdient hat, in alter Schönheit wieder zu erstehen.
,wenn der Wille da ist geht es auch ,siehe Frauenkirche Dresden

(659) M&uuml;ller, Dominik
Sat, 1 October 2005 15:40:37 +0000

Ich denke es gäbe weit mehr potentielle Spender, wenn das Schloss komplett nach den historischen Bauplänen wiederhergestellt würde, als einen Mischmasch aus moderner Architekur und preußischem Barock.

(658) Fuchte,Andreas,23
Sat, 1 October 2005 02:48:00 +0000

"Vielleicht ist es jedoch besser, bis nach dem nächsten Krieg zu warten."

So ein Spruch verbietet eigentlich die Auseinandersetzung mit dem Rest was sie geschrieben haben!

(657) Watzmann, sehr alt
Fri, 30 September 2005 18:06:36 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren,
eine sehr schöne und reichhaltige Seite haben Sie hier gestaltet.
Bezüglich des Schlosses: Soviel ich bisher weiß, sollen die Grundform, die Fassaden, ein Innenhof und einige besondere Innenräume genau wiederhergestellt werden.
Also handelt es sich nicht um eine Wiederherstellung des Stadtschlosses, wie es vor seiner Zerstörung gewesen ist. Die Ost-Fassade könne gar "modern" gestaltet werden.
Ich finde, man hätte erst einmal entweder den "Palast" als Ausstellungs-Ort unverschandelt belassen oder einen vergrößerten Parkplatz oder einen Park dort anlegen sollen.
Für das Stadtschloß käme nur eine vollständige Wiederherstellung in allen seinen Teilen, innen wie außen, in Frage, einschließlich des Nationaldenkmales.
Oder man erschüfe sich etwas neues, wie es die Erbauer und Umbauer des Schlosses vorgemacht haben; wenn man sich die Neubauten der letzten Jahrzehnte aber so ansieht, wäre das Schloß sicher die bessere Wahl.
Vielleicht ist es jedoch besser, bis nach dem nächsten Krieg zu warten.

(656) T. Petersen
Fri, 30 September 2005 10:23:00 +0000

Lieber Webmaster, wenn jetzt im Forum die Beiträge ausbleiben, dann vielleicht, weil es den anderen Teilnehmern auch so geht wie mir: Es gelingt mir nicht, mich einzuloggen. Stattdessen erscheinen auf dem Bildschirm kryptische Fehlermeldungen. Kann es sein, daß da etwas schief gelaufen ist?

(655) Banse, Oliver, 37
Thu, 29 September 2005 12:28:06 +0000

Auch ich bin für die originalgetreue Rekonstruktion des Schlosses und gehöre noch nicht dem "hohen Alter" an.
Berlin ist eine von Moderne, Beton und Zeitgeist dermaßen verunstaltete Stadt, daß der Aufbau wenigstens partiell eine Wunde schließen könte. Man sehe sich doch andere europäische Großstädte an - wie trist, häßlich und monoton steht heute Berlin daneben. Ein schlimmes Beispiel wie man eine ohnehin schon geschundene Stadt noch weiter verunstalten kann ist der Potzdamer Platz. Ich war da und habe es mir angesehen - schlimmer geht nicht: Kalt, häßlich, lebensfeindlich, beton-protzig. Wer glaubt denn allen Ernstes, daß Besucher Berlins solch einen Schandfleck als attraktiv und verweilenswert erachten?! Wie borniert muß man sein...?!
Setzen Sie sich weiter für den Palast ein, ein Blick nach Dresden würde gut tun. Hier entsteht - zumindest weitestgehend - eine Perle neu. Und das wird die Besucher anziehen, sorgt für Besucherzahlen und damit Erträge.
Und mal ehrlich: Es hat soviele Gegner der Frauenkirche gegeben - jetzt spricht keiner mehr davon und jeder ist froh und dankbar darum.
Gerade die junge Generation findet zu ihren Wurzeln zurück und beginnt sich wieder mit ihrer Heimat zu identifizieren. Das geht nunmal mit ästetischer Kultur, mit Schönem und Traditionellen besser als mit schöngeredetem Beton.


(654) Sonntag, Fred
Sun, 25 September 2005 08:48:47 +0000

Schön, dass sie nach anfänglichem Zögern auf meine Kritik bezüglich der Webseite eingangen sind. Freut mich. Ich kann nur weiter ermuntern: Durchaus die Links noch radikaler kürzen. Ein bis zwei Schlagworte reichen: Schlossfassade, Bausteinverkauf, Humboldtforum, Historie, Palast der Republik, andere Städte, FAQ.
Schauen sie sich mal an wie die Webseite vom historischen Neumarkt Dresden gemacht ist: http://www.neumarkt-dresden.de/ Dann passt wirklich alles auf einen Bildschirm. Dies wird einer besseren Navigation und steigenden Besucherzahlen zuträglich sein.

Weiter so und alles Gute!

(653) Dr. Erich Kraft
Sun, 18 September 2005 01:14:45 +0000

Zu den hier genannten Beispielen historischer Rekonstruktion von Gebäuden kann man als weiteres Beispiel das mittelalterliche Fürstenschloß in Wilna/Litauen anfügen. Es befindet sich mitten im Wiederaufbau, nachdem jahrhundertelang nur noch die Grundmauern vorhanden waren.
Die Litauen preisen das als historische Wiedergeburt.

(652) C.L., 28
Tue, 13 September 2005 14:17:38 +0000

Sehr geehrte Damen und Herren, seit Jahren verfolge ich die Wiederaufbaudebatte um das Schloss mit großem Interesse. Leider scheint es in Berlin in der Presse und im Senat mehr Querschüsse als Unterstützung für das Projekt zu geben. Die heimischen Presseartikel werden seit Jahren von der Privatmeinung von Herrn Bernau beherrscht und der Senat erkennt offensichtlich auch die Chancen, die das Schloss bietet.

Da sich der Senat offensichtlich bei der Errichtung der Infobox immer noch quer legt, möchte ich Ihnen ein paar Alternativvorschläge machen. Ich weiß zwar nicht, ob diese erwünscht sind, aber ich mache sie trotzdem.
Könnte man die Infobox nicht auf der Plattform des ehemaligen Kaiser-Wilhelm Denkmals erreichten? Denn diese Seite der Schlossfreiheit wird doch wohl kaum für Abbrucharbeiten am Palast benötigt, oder?
Falls das auch nicht geht: Könnte man nicht im nächsten Sommer bei der Fussball-WM wenigstens in einem größeren Zelt für das Schloss werben? Auf dem Schlossplatz und der Schlossfreiheit sind doch ständig irgendwelche Zelte für Events. In einem Zelt könnte man doch zumindest ein paar größere Infotafeln aufstellen und dort einen Mitarbeiter hinsschicken, der Auskünfte gibt. Das ganze könnte vielleicht eine Light-Version Ihres Zentrums am Hausvogteiplatz werden. Besser ein mehr oder weniger primitives Provisorium als garnichts, denke ich.

Außerdem wäre es doch vielleicht eine Überlegung wert, ob man nicht ähnlich wie bei der Bauakademie einige wenige Meter Musterfassade (vielleicht nur aus Stoffbahnen) aufstellen könnte, um die Vorbeikommenden an das Schloss zu erinnern. Würde sich hierfür nicht z.Z. besonders die Ecke Schlossfreiheit / Lustgarten eignen?

In diesem Sinne, viel Erfolg

(651) Kralle
Sat, 10 September 2005 10:17:06 +0000

Gefundenes Fressen für Sie, Höfer? Gucken Sie mal unter der Rubrik Pressespiegel, Stellungnahmen des Senates und des Bauministeriums. Keiner der das Schloss ernsthaft will, hat Interesse daran, die Kosten kleinzureden. Damit würde man sich keinen Gefallen tun. Die Archiktektengruppe, die die Stolpe-Studie jetzt angezweifelt hat, sind als eingefleischte Palast-Freaks bekannt. Und denen ist offensichtlich jedes Mittel Recht? Nicht war, Herr Höfer? Nur lange genug mit Dreck (auf das Schloss) werfen, irgendwas wird sicher schon hängen bleiben.

(650) Boris, 26
Thu, 8 September 2005 20:49:39 +0000

Baut das Schloss wieder auf! Für "moderne Achitektur gibt es den Potsdamer Platz, für Hochhäuser den Alex, für Kaufhäuser den Kudamm.
Und den Schlossplatz gibts für das....? Na, wer kommt drauf? Was mich mal interessieren würde, was passiert mit dem Portal, das derzeit im Staatsratsgebäude eingebaut ist?
Bin eindeutig dafür. Die Stadtmitte gehört dem Stadtschloss. Basta.

(649) T.P.
Wed, 7 September 2005 21:01:05 +0000

Cool bleiben, Ottokar!


Neueste Meldung:
Merkel fordert zügigen Abriss des Palastes der Republik
Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel (CDU) fordert einen zügigen Abriss des Palastes der Republik: "Ich würde mir wünschen, dass der alte Palast der Republik endlich abgerissen wird, wie vom Bundestag mehrfach beschlossen. Denn erst wenn er abgerissen ist, wird sich die Sehnsucht nach dem Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses voll entfalten. Ich freue mich jedenfalls darauf."
http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news3079564.html



(648) Ottokar Domma
Mon, 5 September 2005 09:21:00 +0000

Richtig T.P., deshalb ist jegliche Hysterie unverständlich. Ist ja lächerlich, nur weil ein paar Hansel, die ab 18.9. sowieso nichts mehr zu melden haben, eine 4seitige (!) Zusammenfassung (!!) einer Studie vorstellen, denken die Schloßmenschen, alles sei schon geritzt.

Dumm nur, daß der Palast der Republik nicht das Problem ist, sondern das Geld. Mit einem abgerissenen Palast ist noch --nichts-- gewonnen.

(647) T.P.
Fri, 2 September 2005 20:12:31 +0000

"Begeisterung" bei der zukünftigen Bundesrgierung für das Schloss:
Norbert Lammert ist Angela Merkels Mann für die Kultur. Ein Gespräch mit der MOPO, 3.9.05:


Vor wenigen Tagen wurde die Machbarkeitsstudie für das Berliner Stadtschloß vorgestellt. Ihre Reaktion war sehr verhalten.
Lammert:
Ich bin heute wie damals dafür, daß das Schloß mit seinen historischen Fassaden wieder errichtet wird. Der damalige Beschluß des Bundestages war kein Baubeschluß. Der kann erst im Kontext von Planungsrecht und Finanzierung getroffen werden. Die Machbarkeitsstudie läßt für beide Aspekte viele Fragen offen. Unter welchen Bedingungen wir tatsächlich mit dem Bau des Schlosses beginnen können, müssen wir genau so sorgfältig diskutieren, wie wir damals darüber gestritten und entschieden haben, ob wir das Schloß wiedererrichten wollen oder eine andere Lösung bevorzugen.




(646) Kralle
Fri, 19 August 2005 00:05:05 +0000

Das ist eine überaus einseitige Interpretation, lieber Vorschreiber. Und das Disney-Totschlagargument ist auch langsam ausgelutscht. Wer Schlossfassaden wieder haben will, der will auch den Kaiser zurück, wählt grundsätzlich die CDU, geht Sonntags in die Kirche und isst gerne Schweinebraten mit Knödeln. Schätzen sie so die Schlossbefürworter ein?
Das Schloss steht nicht für konservativ oder modern. Immer diese primitiven Klischees! Die Franzosen gehen wesentlich unverkrampfter mit solchen Dingen um, dort stoßen die typisch deutschen Diskussionen um modern oder angeblich konservative Rekonstruktion auf relatives Unverständnis. "Baut das Schloss doch endlich", haben mir neulich ein paar Franzosen gesagt. Recht haben sie. Und sind die Polen in Ihren Augen auch alle konservativ und unmodern, weil sie Warschau und Danzig oder momentan Stettin vorbildlich wieder aufgebaut haben? Die moderne Architektur hat gerade nach 1990 gerade in Berlin viele eindrucksvolle Beispiele hevorgebracht. Aber die moderne Architektur sollte von Ihnen nicht auf eine sterile Ideologie reduziert werden, denn wo die Rekonstruktionen sinnvoll sind, da sind sie nun mal sinnvoll. Rekonstruktionen sind nun wahrlich keine Totsünde!

(645) zu jung f&uuml;r dieses Vorhaben
Wed, 17 August 2005 16:54:51 +0000

Die prominenten Unterstützer des Aufbaus, die auf dieser Internetseite präsentiert werden, sind idealerweise alle über 60. Eine Art AG 60+, einzige Ausnahme Franziska von Almsick, die sich mit ihrem sehr qualifizierten Beitrag als quasi Interlektuelle einer jungen Generation präsentiert ("Ich bin für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses, weil ich finde, der Wiederaufbau des Schlosses ist eine schöne Idee.") Eine schöne Idee..(Wahrscheinlich meint sie im platonschen Sinn)
Entsprechend anacronistisch fallen auch die Argumente der Prominenz aus. Es ist ein altes Lied, dass gerade die "ältere" Generation an Traditionen festhält, die sie selbts nicht erfüllen kann. Der Kulturbegriff der Befürworter dieses Wiederaufbaus erschöpft sich konsequenterweise in einer so genannten Hochkultur. Das einzigartige an Berlin sind jedoch sicherlich keine Disneyworldbauten, sondern die junge, innovative Kunst und Kultur dieser Stadt! Es wäre ein Zeichen des Mutes (der leider meistens nur der jungen Generation zu Teil ist) einen Raum in der Mitte Berins zu schaffen, welcher der jungen Kunst und Kultur zur Verfügung stehen würde. Schön, dass wenigsten die Zwischennutzung diese Idee aufgegriffen und umgesetzt hat.

(644) Sonntag, Fred
Mon, 15 August 2005 10:30:32 +0000

Auch ich bin für den orginalgetreuen Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. Etwas mehr Historie wird Berlin bestimmt guttun, anstatt der kalten modernen Neubauten.

Kleiner Hinweis an den Webmaster, ebenfalls wie ein Beitrag vor mir: ich finde die Menüstruktur ebenfalls viel zu unübersichtlich, es ist jetzt viel zu verwirrend. Viele Internetsurfer wollen auf einen Klick ihr Information, und nehmen sich nicht immer Zeit die komplette Seite abzusuchen!

Vorschlag: Kurz und knapp! Das gesamte Menü muss unbedingt auf einen Bildschirm passen! Wenn es Zuviel Menüeinträge geben sollte, plädiere ich dafür ein paar wenige Hauptmenüeinträge zu machen, unter denen sich weitere untermenüeinträge befinden, die beim anklicken aufklappen können. Die Menünamen sollten nicht mehr als zwei Worte lang sein!!!

Englisch: Die Richtigkeit kann ich nicht beurteilen, jedoch erscheint das Interview von Herrn Stolpe immer noch in Deutsch! Man könnte sich vorstellen das dies Engländer verärgern könnte. Außerdem würde ich als Weltsprache noch Spanisch empfehlen wenn es machbar ist.

Forum: Ich würde die kostenlose Forensoftware phpBB empfehlen, ist noch etwas übersichtlicher und großzügiger.

Falls es die kosten erlauben kann ich nur empfehlen die ganze Seite auch von einem professionellen Webdesigner erstellen lassen, wie es auch bei der Frauenkirche gemacht wurde. Man sollte dort sicher nicht an der falschen Stellen sparen denn: Mehr und zufriedenere Websitebesucher kehren öfter wieder - und spenden auch mehr!

In diesem Sinne - viel Erfolg!