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Wilhelm von Boddien


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(2746)
(2546) Camgirl
Mon, 31 October 2011 15:28:14 +0000

Ja, es kann schon manchmal mehr sein als ein kleines Taschengeld und wenn man nun erstmal 18 ist steht dem Nebenverdienst als Webcamgirl nichts mehr im Wege. Einige decken sogar Ihren kompletten Lebensunterhalt damit.

(2545) Kreuzberger
Fri, 14 October 2011 22:21:11 +0000

@Gast
Das Dumme ist ja, daß dieser Ostflügel das übrige Bauwerk mit voller Absicht konterkarieren soll. Weil dieses Schloß als stilechte Replik das ästhetische Empfinden all jener Modernisten beleidigen würde, die sich diesen Ort ganz gezielt ausgewählt haben, um ihren Hass gegenüber allem, was ihre eigenen architektonischen Leistungen übertrifft, freien Lauf zu lassen.

(2544) Gast
Sat, 8 October 2011 09:36:33 +0000

*Gründen

(2543) Gast
Sat, 8 October 2011 09:26:25 +0000

Ich finde es sehr schade, dass die Ostseite modern gestaltet werden soll. Aus formalen und ästhetischen Gründe fände ich es besser, den historischen Spreeflügel zu rekonstruieren. Dies wird wohl leider nicht geschehen.

Die moderne Fassade benötigt auf jeden Fall eine Retusche, da sie nach den derzeitigen Plänen kaum mit den Barockfassaden harmoniert.
Eine nette Idee wäre zum Beispiel, die Ostwand des Schlosses zu begrünen (wilder Wein oder eine andere Kletterpflanze).

(2542) Ernst Ludwig
Thu, 8 September 2011 14:49:31 +0000

Angesichts der Milliarden, die wir Steuerzahler für Griechenland und andere schlampig wirtschaftenden Länder aufbringen müssen: 500 mal könnte man dafür das Berliner Schloß bauen.
Das allen, die sich über die Kosten für ein Schloß aufregen.

(2541) Kreuzberger
Sun, 4 September 2011 00:17:55 +0000

Jetzt wird´s politisch :-)
Ich muß gestehen, nie etwas anderes als die Grünen gewählt zu haben, aber da ich die inzwischen wegen ihrer vorbehaltslosen Islamfreundlichkeit auf keinen Fall mehr im Abgeordnetenhaus sehen möchte, habe ich per Briefwahl schon mal die einzige nicht rechtsradikale Partei gewählt, die die Ideologie des Islam und ihrer Vertreter nicht mit Samthandschuhen anfässt und ihr keine Sonderrechte einräumt.
Die NPD ist natürlich vollkommen indiskutabel und Pro Deutschland eigentlich auch. Aber ich will hier keine Wahlwerbung betreiben und deshalb auch niemanden auffordern, zur Abwechslung mal Die Freiheit zu wählen, zumal Wowereits Position so gut wie gesichert scheint, mit welchem Koalitionspartner auch immer :-)

(2540) Kralle
Sat, 3 September 2011 23:43:56 +0000

Hallo Herr Rupsch,
der Herr Doll hat vollkommen recht. Leider werden er und Stadtkewitz wohl nicht ins Abgeordnetenhaus gewählt werden, obwohl die beiden als Korrektiv im linken Berlin sehr nützlich wären. Die von Doll genannten Beispiele für Geldverschwendung ließen sich unendlich fortsetzen, aber von den linken Schlossgegnern wird natürlich immer nur gegen das "böse" Schloss gehetzt, obwohl das Geld tatsächlich an ganz anderer Stelle verprasst wird. Den meisten von uns ist z.B. leider nicht einmal klar, dass uns jene 26% Türken, die von Hartz4 leben, alleine um ca. 25 Milliarden Euro durch Hartz4-Kosten im Jahr schröpfen (nach Udo Ulfkotte). Hinzu kommt, dass ein nicht geringer Teil von diesen unseren Staat und die Gesellschaft ablehnt (wir haben ja alle keine "Ehre", wie es öfters mal in Neukölln zu hören ist). Warum fördert man nicht die Integrations-willigen? Aber wer auf so etwas aufmerksam macht ist ein Nazi und wer das Schloss wieder aufbauen will ist ein Fan von Wilhelm II. und Picklelhauben. So einfach ist die Welt in Berlin. Wer träumt da noch vom Schlüterhof?

(2539) Reinhard Rupsch
Wed, 31 August 2011 14:04:43 +0000

Von Marc Doll, Partei DIE FREIHEIT, Berlin-Mitte WK 1, bekam ich auf meine Anfrage bei Abgeordnetenwatch.de folgende Antwort:

Antwort von Marc Doll, 15.08.2011

Sehr geehrter Herr Rupsch,
als Historiker hätte ich mir einen originalgetreuen Wiederaufbau gewünscht, sowohl außen als auch innen, detailgetreu.
Wir geben für die unsinnigsten Sachen Geld aus, vernichten Milliarden in schwindelerregender Höhe in dem Fass ohne Boden namens EU, leisten uns eine ganze Integrationsindustrie und erlassen anderen Ländern großzügist Schulden in mehrfacher "Stadtschlosskosten-Höhe". Wenn es aber um unsere eigenen Belange geht, scheint meistens kein Geld vorhanden zu sein.

Die Hohenzollern haben Berlin und Deutschland maßgeblich geprägt wie kein anderer, was deren Schloss zu einem unverzichtbaren Kernstück der Stadt macht.
Es gibt kein deutlicheres Zeichen gegen die versuchte sozialistische Geschichtszerstörung als ein Wiederaufbau dieses geschichtsträchtigen Ortes. Es soll Bollwerk sein gegen alle Versuche, die deutsche Geschichte auf zwölf (sozialistische) Jahre zu reduzieren.

Viele Grüße
Marc Doll

(2538) Wendel
Wed, 31 August 2011 12:48:43 +0000

@ Herrn Ludwig:

Wir wollen am Ende mal sehen welches Schloss mehr Beachtung findet ;-) Während der Berliner Bau seine Gäste mit einem großzügigen neuen Museum einlädt, werden den Besuchern in Potsdam wohl die Türen des Landtages verschlossen bleiben. Ob man später überhaupt den Innenhof betreten darf bleibt noch abzuwarten. Politiker bleiben gern unter sich und fühlen sich ohne die gemeine Bürgerschaft in einem verriegelten Bauwerk sicherer.

(2537) Ernst Ludwig
Fri, 12 August 2011 07:58:59 +0000

Nur mal zur Information: Während in Berlin immer noch herumgestritten wird, geht es am Potsdamer Stadtschloß Schritt für Schritt voran. Das Erdgeschoß ist schon fast fertig.
Die SPD-Landesregierung dort macht den Berlinern Schwätzern etwas vor.

(2536) Kreuzberger
Thu, 11 August 2011 00:01:43 +0000

@Christian Wir sollten vielleicht froh sein, daß Stella das Rennen gemacht hat, denn diese modernistische Verfremdung war leider eine Vorgabe des Architektenwettbewerbs und andere Entwürfe waren weitaus haarsträubender ausgefallen.
Man kann jetzt nur noch hoffen, daß spätere Generationen diese stilistische Entgleisung irgendwann einmal korrigieren und deshalb sollten wir heute bereits darauf drängen, daß die geplante Parkhausarchitektur möglichst reversibel umgesetzt wird. Ich wette jedenfalls darauf, daß die zukünftigen anonymen Betonwüsten-Megastädte dieser Welt mit Neid auf solche historisch gewachsenen Metropolen wie Berlin schauen werden.

(2535) Christian
Mon, 8 August 2011 20:40:56 +0000

Den Wiederaufbau an sich finde ich eine tolle Idee, gerade in einer Stadt deren historisches Äußeres in solchem Maße gelitten hat.
Alles andere als toll finde ich aber den Plan des Architekten. Ich verstehe nicht warum man immer meint an einem perfekten Original rumpfuschen zu müssen. Warum braucht ein Bauwerk mit drei historischen Fassaden eine moderne Ostseite?? Diese Architekten sollen sich an anderer Stelle austoben, wo Ihre Architektur dazu passt.
Weil ich der Meinung bin, dass das Gebäude dadurch für immer verschandelt wird, bin ich noch am überlegen, ob ich spende.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass unser Staat an vielen Stellen in diesem Land schon unsinniger Geld verbuddelt hat (wieviel kostet nochmal die BND-Zentrale?). Es wäre also auch kein Unding wenn ein bisschen Steuergeld in die Fassade fließt.

(2534) Kralle
Sat, 23 July 2011 23:53:26 +0000

@ BergischerBembel: Lass die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.
siehe: http://www.morgenpost.de/kultur/article1710046/Stadtschloss-Skandal-laesst-Verantwortliche-kalt.html

(2533) BergischerBembel
Fri, 22 July 2011 06:33:56 +0000

Es scheint nie Ruhe einzukehren!: http://www.morgenpost.de/kultur/article1708988/Stella-haette-nie-am-Wettbewerb-teilnehmen-duerfen.html
Kann das zum Problem für den Wiederaufbau werden?
Des weiteren verstehe ich nicht, wieso der Entwurf von Kühn/Malvezzi hier als zweit plaziert dargestellt wird. Meines Wissens nach, gibt es gar keinen Zweitplazierten?!?! Es gibt 3 Drittplazierte und einen Sonderpreis (eben dieser furchtbare Entwurf von Kühn/Malvezzi)!
Hoffenlich hat diese Diskussion bald ein Ende und der Wiederaufbau kann beginnen!!!

(2532) Ernst Ludwig
Thu, 21 July 2011 21:02:39 +0000

Auch nach 20 Jahren Diskussion kommen immer wieder die gleichen dümmlichen Sprüche von wegen "Schulen, Straßen usw."
Haben diese Leute schon einmal geschimpft über die 5000 Euro, die jeder Bürger, egal ob Säugling oder Greis, für Griechenland und die Euro-Rettung zahlen muß?
Wie sieht es denn mit der Milliarde für den unsinnigen BND-Neubau aus, für einen unfähigen Geheimdienst, der in aller Welt nur Mitleid erregt? Ein U-Boot weniger für die Bundesmarine und wir hätten das halbe Schloß.

(2531) Wendel
Thu, 21 July 2011 20:37:19 +0000

Hallo Herr Müller,

sagen Sie mir doch bitte kurz Bescheid, wenn Sie einen fehlenden Euro in Ihrer Brieftasche bemerken, der eindeutig auf den Neubau des Humboldt-Forums zurückzuführen ist.

Vielen Dank

Ralf Wendel

(2530) Kralle
Thu, 21 July 2011 18:21:47 +0000

@ Müller: In Polen hat man diese Diskussion nicht geführt. Dort hat ein gewisser Diktator namens Hitler das Warschauer Schloss sprengen lassen, nach 1945 war es selbst für eine kommunistische Regierung eine Selbstverständlichkeit, das Schloss zu rekonstruieren, obwohl das ganze Land in Trümmern lag und es vermeintlich andere "Prioritäten" hätte geben müssen. In Berlin hingegen soll nach dem Willen einiger linker "Gutmenschen" eine primitiver roter Bilderstürmer namens Ulbricht in Berlins Mitte für immer das lezte Wort haben, weil man das Geld ja besser für höhere Hartz-4-Sätze, gemeinsame Euro-Bonds, muslimische Migranten oder die "Bildung" (klingt ja immer gut) stecken könnte. Würde man diesen schwachsinnigen Argumenten nachgeben, wäre das Schloss in zweihundert Jahren noch nicht wieder aufgebaut !!

(2529) BergischerBembel
Thu, 21 July 2011 16:43:52 +0000

@R. Müller: Und die wären??

Und jetzt kommen Sie nicht wieder mit dem Thema "Schulen sanieren" oder die "armen Hartz IV Empfänger"!!! Ich zahle gerne meine Steuern für das Schloss. Darüber hinaus habe ich bereits mehrfach gespendet!

(2528) Rubert Müller
Thu, 21 July 2011 14:51:20 +0000

Doch wir zahlen als Bürger die Zeche. Wie Naiv ist das denn, daß wir als Bürger davon nichts merken. So ein Bauvorhaben wird nicht mehr benötigt. In Deutschland haben wir andere Projekte notwendiger.

R. Müller

(2527) Ralf Wendel
Wed, 20 July 2011 21:32:56 +0000

@ Frau/Herrn Wagner


Sie haben das mit den 80 Millionen offenbar nicht so ganz verstanden. Dieses Geld ist für die historisch barocken Fassaden vorgesehen und wird komplett aus freiwilligen Spendengeldern aufgebracht. Und NEIN, dieses Geld kann man NICHT viel besser für andere Dinge ausgeben, weil es zweckgebundene Spenden sind! Dieses dümmliche Argument kann ich auch bald nicht mehr hören. Der einzelne Steuerzahler wird von den Kosten für das Humboldt-Forum nicht das geringste spüren. Würde der gemeine Bürger um die Erlaubnis für jedes größere Bauprojekt gefragt werden müssen, so hätten wir in Deutschland ziemlich sicher einen Stillstand. Weil ein jeder denkt, daß ihm sein gutes und liebes Geld geklaut wird. - Fragen Sie sich lieber mal warum der Neubau der BND-Zentrale, der ja nun architektonisch in keiner Weise ansehnlich ist, mehrere 100 Millionen Euro teurer ist als das zukünftige Schloss.

(2526) Jan Wellem
Wed, 20 July 2011 14:39:32 +0000

stimmt es, dass sich die rampe zum kellergeschoss dort befinden wird, wo sich damals die schlossapotheke befand?


(2525) Kreuzberger
Mon, 18 July 2011 20:41:58 +0000

80 Mio Euro! Stimmt, von dem Geld könnte man ebensogut 80 Mio Sonderausgaben des Berliner Extrablatt drucken und an alle Bundesbürger verteilen, um ihnen mitzuteilen, daß diese 80 Mio nun fehlen und das Schloß jetzt doch nicht gebaut werden kann.

(2524) Wagner
Mon, 18 July 2011 13:15:43 +0000

Mir hat es in der Humboldtbox sehr gut gefallen, vor allem, dass auch die ganze vorgeschichte des Stadtschlossee aufgezeigt wurde.
Jedoch bin auch geteilter Meinung, ob man das Stadtschloss wieder aufbauen sollte. Den einerseits ist es für Berlin eine kulturelle Sehenswürdigkeit, aber andererseits kostet der Wiederaufbau den Steuerzahlern 80 Millionen Euro, dieses Geld könnte man auch in andere Bereichr der Politik stecken, z. B. in die Bildung

(2523) Rolf
Sat, 16 July 2011 16:34:14 +0000

@ Ernst Ludwig: Mach dir keine Hoffnung, Anfragen in diesem Gästebuch werden leider nie beantwortet, musste ich auch schon mal erfahren. Am besten direkt anrufen.

(2522) Ernst Ludwig
Fri, 15 July 2011 17:52:34 +0000

Seit meiner Anfrage betreffs der verschwundenen Millionen sind drei Tage vergangen. Ich finde es keine Kleinigkeit, wenn Spender unermüdlich Gelder aufbringen und dann drei Millionen mir nichts dir nichts aus der Bilanz verschwinden. Was ist da los?

(2521) Kreuzberger
Thu, 14 July 2011 19:53:54 +0000

@BergischerBembel

Die SED wird man wohl kaum den 68ern zurechnen können. Und Linkssein in der Tradition der 68er hatte auch mal etwas mit Erhalt statt Abriß zu tun. So konnten hunderte gründerzeitlicher Altbauten von linken Hausbesetzern vor der Abrißwut unserer damaligen Berliner CDU-Politiker bewahrt werden.

Aber das nur nebenbei. Für die SED war dieses Schloß jedenfalls ein rotes Tuch, das ihren eigenen roten Fahnen im Weg stand, klar ...

(2520) BergischerBembel
Thu, 14 July 2011 07:30:04 +0000

Mich nervt nur, dass es in diesem Land nicht möglich ist ein historisches Gebäude 1:1 zu rekonstruieren, selbst wenn die finanziellen Mittel es zulassen würden. Immer spielt hier die Ideologie eine Rolle. Kann man nicht einfach mal ein Gebäude auf Grund seiner Schönheit wieder komplett aufbauen. Ist so was wirklich nur in anderen Ländern wie z.B. Polen möglich. Vielen Dank nochmals an die '68er. Wie kann ein Gebäude "rechts" oder "links" sein? Der Mensch macht es zu diesem, nicht das Gebäude an sich!

(2519) BergischerBembel
Thu, 14 July 2011 07:24:22 +0000

@ Kralle: hhhmmm....Man könnte ja noch das Schloss Monbijou rekonstruieren und die Sammlung dann dort unterbringen ;-)

(2518) Kreuzberger
Wed, 13 July 2011 23:15:50 +0000

Das kann einfach nicht klappen, was die vorhaben.
Ich liebe alte Schlösser und Burgen und ich liebe diese ebenso schlichten wie raffinierten ethnologischen Artefakte, die so viel Einfluß auf unsere klassische Moderne hatten. Das sind aber grundverschiedene Genres, die so unvereinbar sind wie Currywurst und Sahnetorte.
Man wird also penibel darauf achten müssen, daß die Exponate möglichst neutral und steril präsentiert werden, was dann natürlich keinerlei barocken Anmutungen im Inneren des Gebäudes zulassen wird.
Moderne Kunst in alten Gemäuern funktioniert immer, so wie ein spanischer Barockrahmen um einen Picasso immer funktioniert. Die Berggrün-Sammlung beweist das. Dieses Konzept wird aber nicht funktionieren, da sich hier nichts harmonisch ergänzen sondern nur gegenseitig abstoßen wird.

(2517) Kralle
Wed, 13 July 2011 21:31:33 +0000

Hallo "BergischerBembel", ich hoffe auch, dass man langfristig einige Säle wieder herstellt, ich weiß allerdings nicht, wie das gehen soll: In den ehemaligen Paradekammern Schlüters wird z.B. "Afrika" ausgestellt werden. Wo sollen die afrikanischen Klamotten bloß hin, wenn man die Paradekammern wieder aufbaut???


(2516) Wendel
Wed, 13 July 2011 17:04:57 +0000

Tatsächlich. Anstatt deutlich zu steigen, schrumpft der Spendenstand :-(
Möglicherweise wurden aber schon einige Milliönchen für die Herstellung von Fassadenteilen ausgegeben und direkt vom Spendenstand abgezogen. Oder aber die Neugestaltung der Internetpräsenz war so teuer :-)

(2515) Ernst Ludwig
Wed, 13 July 2011 15:06:39 +0000

Die ganzen letzten Monate stand die Spendenuhr bei 15 Mio. Jetzt sind es plötzlich "nur" noch 12,6 Mio. Kann das jemand erklären?

(2514) BergischerBembel
Wed, 13 July 2011 06:54:42 +0000

@kreuzberger & @kralle: Ich hoffe, dass dort irgendwann (ich hoffe ich erlebe es noch) die Sääle der Könige bzw. Kaiser rekonstruiert werden!


(2513) Kreuzberger
Tue, 12 July 2011 21:39:44 +0000

Da ist ja doch noch einer unterwegs, hehe! Tja, da war ich wohl ein wenig uninformiert.
Gegenüber dem Bodemuseum? Zwischen der Bahnbrücke und den alten Kasernengebäuden, nehme ich an. Es wäre ja schön, wenn sich das Gebäude der Gemäldegalerie einfach hierhin verpflanzen ließe, denn die Präsentation in den dortigen Gemäuern ist ja durchaus gelungen. Trotzdem, dieses Kulturforum hat mit dem jetzigen Konzept sicherlich keine große Zukunft. Die Nationalgalerie schon, aber die Gemäldegalerie und vor allem das Kunstgewerbemuseum in seinem labyrinthischen Betonklotz sind hier völlig deplaziert und verloren, wie ich finde. Zurück in den Martin Gropiusbau damit! Dort passen Hülle und Inhalt wenigstens perfekt zusammen.
A propos: Was mich an dem Humboldtforumskonzept vor allem stört, ist der mangelnde Bezug zwischen den ethnologischen Sammlungen und dem Schloß. In Kreuzberg wurde gerade erst das Gröbenufer umbenannt, um ja keine Erinnerungen an die mehr als bescheidenen und vor allem sehr kurzlebigen kurbrandenburgischen Kolonialbestrebungen aufkommen zu lassen. Hier will man also von einer Verbindung Berlin-Afrika nichts mehr wissen, warum soll die dann ausgerechnet im Stadtschloß wiederbelebt werden? Keine Ahnung. Und daß dieses barocke Schloß für alle Zeiten zur unangemessenen Vitrine für vollkommen unbarocke Exponate herhalten wird, das möchte ich doch stark bezweifeln.

(2512) Kralle
Tue, 12 July 2011 15:34:53 +0000

@ Kreuberger: Wird nix aus deiner "Provokation", eine neue Gemäldegalerie wird langfristig gegenüber dem Bode-Buseum gebaut werden und die Planungen für das Schloss scheinen mir auch recht sinnvoll zu sein, schließlich wird dort zukünftig nicht nicht irgend ein "Klunker" ausgestellt werden.
Ansonsten: Nix los hier...

(2511) Kreuzberger
Mon, 11 July 2011 23:29:09 +0000

Nix los hier. Das ist wohl das berüchtigte Sommerloch. Eine gute Gelegenheit, mal etwas zu provozieren. Liest ja sowieso keiner. Also :
Nichts gegen außereuropäische Kulturen und schon gar nichts gegen v. Humboldt! Aber wäre es nicht klüger, das gesamte Museumsinsel- Schloß- und Zeughausareal der Darstellung der Entwicklung unserer europäischen Kultur und ihrer orientalischen Vorgänger vorzubehalten? Warum nicht das Kunstgewerbemuseum und vor allem die Bestände der Gemäldegalerie herüberholen und zentral präsentieren und das Kulturforum der modernen Kunst und den ethnologischen Sammlungen widmen? Der Potsdamer Platz liegt immerhin näher als Dahlem...

(2510) Crossburger
Mon, 11 July 2011 06:59:30 +0000

Vielleicht sollen ja auch mal einige nichtdeutsche Gäste angesprochen werden? Gegen Dollars und Pfundnoten in der Spendenkasse wird wohl keiner Einspruch erheben wollen ...

(2509) belrinfreund
Mon, 11 July 2011 05:36:57 +0000

Muß mich Herrn Förster anschließen. Wir sind keine Amis sondern Deutsche. Also bitte, schleunigst diesen lächerlichen englischen Schnickschnack entfernen. Entweder englisch oder deutsch, aber bitte nicht diesen scheußlichen Mischmasch. Schlicht lächerlich, unwürdig und unhöflich.

(2508) Martin Förster
Sun, 10 July 2011 15:24:08 +0000

"Welcome!
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Es N E R V T, es ist unerträglich, dauernd diesen Hinweis wegklicken zu müssen. Erbarmt sich denn niemand und entfernt diesen Schwachsinn

(2507) Gigant
Sat, 9 July 2011 13:41:25 +0000

Weiß jemand wo genau sich damals die Gigantentreppe befand und ob zukünftig an gleicher Stelle wieder eine Stiege entstehen soll, die die gleichen Abmessungen haben wird.
Aus den veröffentlichten Grundrissplänen werde ich nicht schlau...

(2506) Kreuzberger
Fri, 8 July 2011 20:37:54 +0000

Nun scheint ja endlich alles geklärt zu sein. Was man hat, das hat man und so können wir uns wieder einigen grundsätzlichen Fragen zuwenden. Der Spreeseite zum Beispiel.

Wer garantiert eigentlich, daß die geplante Parkhausfassade nicht schon in zehn oder zwanzig Jahren keiner mehr sehen will, weil man dann erst das Gesamtensemble so richtig zu schätzen gelernt hat?
Wäre es deshalb nicht angebracht, hier vorerst keine allzu vollendeten Tatsachen zu schaffen, die nur sehr schwer wieder rückgängig zu machen wären, wenn denn der ganze Reiz dieses Baus erst einmal offenbar geworden ist?
Es wäre durchaus machbar, die barocke Fassadenstruktur einfach fortzuführen, ohne Schmuckelemente, ohne Stilbrüche und ohne größeren Mehraufwand, aber mit der Option, diese Fassade irgendwann einmal nachzurüsten, um wenigstens ein einheitliches Gesamtbild zu erreichen, wenn auch unter Verzicht auf die Rekonstruktion der ursprünglichen Gebäudeteile wie Apothekerturm etc.
Sollte das jetzige Marx-Engels-Forum einmal bebaut werden, dann sicherlich in einem sehr gehobenen und luxuriösen Stil, wie er sich jetzt schon als Planung neben der Friedrichwerderschen Kirche abzeichnet. Und wer hier wohnen wird und ein veritables Barockschloß vor dem Fenster hat, will auch ein Schloß vor dem Fenster sehen und keine x-beliebige Betonfassade, wie sie jeder 12jährige entwerfen kann!

(2505) BergischerBembel
Fri, 8 July 2011 18:47:51 +0000

@Kralle: Sie sprechen mir absolut aus der Seele.

Ich bin schon richtig aufgeregt. Werde die nächsten Jahre mal öfter aus dem Bergischen nach Berlin kommen, um mir die Baustelle bzw. das fertige Schloss anzuschauen!

(2504) Kralle
Fri, 8 July 2011 14:58:19 +0000

@ Herr ooder Frau "Wahlvolk": Wenn Sie die Sprengung des Schlosses bedauern sollten, dann sollten Sie es nicht gutheißen, wenn Walter Ulbricht an dieser Stelle für immer das letzte Wort haben würde. Und im übrigen wird das neue Schloss auch nicht "kitschig" sein, sondern einfach nur (zeitlos) schön. Oder ist für Sie die Dresdner Frauenkirche oder das Schloss Chalottenburg kitschig?, beide Bauten wurden aus Ruinenresten rekonstruiert.
Im Übrigen gebe ich meine Steuergelder gerne für das Schloss, und nicht für Pleite-Banken, Pleitestaaten oder muslimische Migranten ohne Schulabschluss, der hier gut von Hartz4 leben und unser Land nicht sonderlich wertschätzen. Es wird wahrlich viel Geld verschwendet, aber im Schloss ist es gut angelegt.

Freuen wir uns auf die Heilung einer fürchterlichen städtebaulichen Wunde!

(2503) bergischerbembel
Thu, 7 July 2011 06:36:07 +0000

Ich möchte mich hiermit bei Herrn von Boddien und seinen "Mitstreitern" herzlich für Ihre jahrelange Bemühungen in "UNSERER" Sache danken. Ohne Sie wäre es wohl nur bei einer Vision geblieben. Ich freue mich riesig!!!!!!

DANKE!!!

(2502) bergischerbembel
Thu, 7 July 2011 06:36:04 +0000

Ich möchte mich hiermit bei Herrn von Boddien und seinen "Mitstreitern" herzlich für Ihre jahrelange Bemühungen in "UNSERER" Sache danken. Ohne Sie wäre es wohl nur bei einer Vision geblieben. Ich freue mich riesig!!!!!!

DANKE!!!

(2501) bergischerbembel
Thu, 7 July 2011 06:29:58 +0000

@wahlvolk:
Dass die Linke dagegen gestimmt hat, hat aber auch rein gar nichts damit zu tun, dass Sie gegen eine neue Kulturstätte ist. Die ablehnende Art ist allein politisch begründet! Hätte man dort ein sozialistisches Vorzeige Objekt bauen wollen, hätte die Linke mit 101% dafür gestimmt!

(2500) berlinfreund
Thu, 7 July 2011 06:10:32 +0000

Vorstehenden Kommentar sollte man im wiederaufgebauten Schloß anbringen, damit alle künftigen Besucher sehen, mit welch kulturloser Kleingeisterei man sich 20 Jahre lang herumschlagen mußte.
An diesem Kommentator sind 20 Jahre Diskussion wohl glatt vorbeigegangen.
Es ist das gleiche Argument, wie es mir kurz nach der Wende in Potsdam begegenete: Man saniere Schlösser und hätte nicht mal Geld für neue Toiletten in den Sozialwohnungen. Die Touristen kommen aber nicht wegen der schönen Toiletten sondern wegen der schönen Schlösser und bringen damit Geld ins Land.
Die gleiche Kleingeisterei finden wir aber bei unseren "Volksvertretern", die nun eine halbe Milliarde für das Berliner Schloß einsetzen aber ein paar Millionen bei der Kuppel einsparen wollen. Das ist Satire pur. Ausnahmsweise gebe ich da mal Wowereit recht, der gestern in der Berliner Abendschau meinte, wenn man das Schloß in der äußeren Gestalt wieder aufbaue, dann dürfe man das herausragende Architekturmerkmal, nämlich die Kuppel, nicht weglassen.
Sie wird - da bin ich mir sicher - auch kommen, in originaler Gestalt.
Also, freuen wir uns auf das Schloß und amüsieren wir uns über solche Kleingeistereien wie beim Vorredner.

(2499) Wahlvolk
Wed, 6 July 2011 22:22:41 +0000


Was soll dieser komplette Irrsinn???
Schade, dass damals das Schloß gesprengt worden ist. Aber es ist nun mal Fakt und Teil der Geschichte.
Ein Wiederaufbau macht nichts ungeschehen und nichts und niemanden heute wichtiger. Es würde lediglich ein kitschiges Touristenziel ohne Wert und Inhalt.

Und dafür werden 'zig Millionen rausgehauen!!! Überall leere Kassen, für Steuersenkungen keine Spielräume, Staatsbankrott und drohende Finanzkrise -gibt es nichts Wichtigeres als dieses Schloß zu bauen?
Außer den Linken stimmen alle bürgerlichen Parteien dafür! Habe mich bisher nie mit der Linken auf derselben Linie gesehen, aber in diesem Fall scheinen alle anderen völlig den Sinn für Realität und Relation verloren zu haben. Ich bin so entsetzt und unglaublich wütend über diese maßlose Verschwendung, dass sich die Frage stellt, ob es überhaupt noch Sinn macht, sich an Wahlen zu beteiligen - wenn die Volksvertreter den ihnen erteilten Auftrag dann in dieser Form mißbrauchen. Es gibt so viele Projekte und Maßnahmen, für die das Geld dringend gebraucht würde und sinnvoll gewesen wäre.

Es macht einen wirklich fassungslos!





(2498) Ernst Ludwig
Wed, 6 July 2011 19:32:39 +0000

"Welcome!
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Es N E R V T, es ist unerträglich, dauernd diesen Hinweis wegklicken zu müssen. Erbarmt sich denn niemand und entfernt diesen Schwachsinn? Im übrigen funktionieren eine Reihe anderer Dinge nicht, z.b. Spendenuhr, Spenderliste usw.


(2497) Ole
Mon, 4 July 2011 19:15:47 +0000

BergischerBembel:
Das sollte man zumindest prüfen, da gebe ich Ihnen recht. Unter der Herrschaft dieser kommunistischen Pleitegeier wurde das Schloss zerstört. Die Linke stellt in meinen Augen den harten Kern der ehemaligen SED-Schergen dar, nämlich die, die nach der Wende nicht schnell in einer der Altparteien untergekommen sind oder wollten, sondern ganz bewußt dieses Gedankengut auch heute noch vertreten. Man stelle sich vor, der harte Kern der NSDAP würde im Bundestag sitzen - undenkbar!
Insofern sollte dieses juristisch geprüft werden und das gesamte Parteivermögen dafür haftbar gemacht werden. 2 Fliegen mit einer Klappe: Dem Schloss und den Bürgern etwas Gutes tun und den geistigen Brandstiftern das Wasser abgraben.

(2496) BergischerBembel
Mon, 4 July 2011 18:08:15 +0000

Mal ne blöde Frage...Kann man die Partei "Die Linke" als Erbin der "SED" eigentlich nicht für die Sprengung des Stadtschlosses haftbar halten??? Oder sie zumindest an der Rekonstruktion zur Spende verpflichten???

(2495) Lennart Lewerenz
Mon, 4 July 2011 14:42:58 +0000

Coole Sache.

(2494) Ernst Ludwig
Mon, 4 July 2011 11:47:25 +0000

Na, da hat der Webmaster ja mal recht schnell auf Proteste reagiert und bessere Bilder auf der Startseite eingesetzt.
Was freilich dem deutschen Zuschauer noch unangenehm aufstößt, sind diese nervenden englischen Einblendungen "Check out..." -, muß das sein? Auf einer komplett englischsprachigen Seite ist das klar, aber hier? Es ist eine unerträgliche Arroganz und Unhöflichkeit den deutschen Lesern und Spendern gegenüber.

(2493) Wendel
Sat, 2 July 2011 12:00:40 +0000

Die erschreckende Kuppel auf dem Bild, welches das Schloss vom Dom aus zeigt, ist mir auch schon aufgefallen. Da kann ich nur hoffen, daß man bei dieser Visualisierung nur Wert auf die Fassade gelegt hat und die Kuppel nur eine Art Platzhalter ist. Der Link in meinem letzten Gästebucheintrag zeigt eine deutlich angenehmere Version. An der könnte man im Nachhinein noch etwas ergänzen. - Es besteht noch immer meine Hoffnung auf einen großzügigen Spendenregen im Laufe der Bauarbeiten. Möglicherweise kommen doch viel mehr Schmuckelemente als jetzt befürchtet. - Im Braunschweiger Schloss hat man am Ende sogar noch einige Innenräume rekonstruiert, als klar wurde wie schön der Bau ist. Also nicht allzu schwarz sehen bitte. Mittlerweile ärgere ich mich nicht mehr über die Nachrichten. Es wird auch von Schlossgegnern viel Müll veröffentlicht, der nur dem Zweck der Verunsicherung dient. - Was die Humboldt-Box angeht, sind mir die Beschwerden und Nörgeleien völlig unverständlich. Natürlich ist das in keinster Weise ein passendes Gebäude für das historische Umfeld. Aber es steht doch bereits sein Abriss fest. Wir sollten uns lieber freuen, daß jetzt viele viele Bürger und Touristen einen wirklich guten Ort der Information geboten bekommen. Und wie ich gehört habe, wird die Box unerwartet positiv angenommen. Ich jedenfalls freue mich auf den Baubeginn.

(2492) Kreuzberger
Fri, 1 July 2011 23:48:23 +0000

Gibt es eigentlich irgendwelche wissenschaftliche Untersuchungen, die erklären, warum gewisse Kreise das m.E. unerklärliche Bedürfnis entwickeln, keine geschlossenen historischen Ambientes tolerieren zu können ohne diese in irgendeiner zwanghaften Weise durch thrashige Überlagerungen zu konterkarieren und somit zu entwerten?
Was treibt die Leute dazu, alles zu sabotieren und kaputtzumachen, was die Zeit überdauerte oder was wiederentstehen könnte?

(2491) Kreuzberger
Thu, 30 June 2011 20:34:21 +0000

Diese Slideshow auf der neuen Startseite finde ich ja extrem depressionserregend. Vielleicht ein kleines Zugeständnis an unsere Kulturallergiker, wer weiß...

Welch herrliche Nordostansicht mit Mussolinifassade, werden sie sagen. Und eine Kuppel, die in ihrer rudimentären Kargheit in naheliegender Symbolik an den ausgebrannten Dom von Hiroshima erinnert! Ein Innenhof mit Reminiszenz an den sozialistischen Plattenbau und ein Ausstellungs-Polyeder, der in seiner schlichten Aufdringlichkeit die kitschigen Figürchen der altmodischen Schloßbrücke für satte acht Jahre in den Schatten stellen wird!
Diese Affenschaukel haben sie vergessen, aber die ist vielleicht sogar einigen Modernisten zu peinlich...
Kotz ...

(2490) Berlinfreund
Thu, 30 June 2011 19:26:52 +0000

Haben es alle gemerkt? Der Förderverein hat einen bemerkenswerten Rückzieher gemacht!
Jahr um Jahr, unverdrossen und überzeugend warb der Förderverein stets mit der historischen Kuppel. Kein Foto, keine Rekonstruktionszeichnung ohne diese. Dadurch hat sich dieses Erscheinungsbild so ins Bewußtsein geprägt, dass man sich das neue Schloss unter keinen Umständen ohne dieses krönende Bauwerk vorstellen konnte.
Nun wird erstmals auf der STARTSEITE (!) an hervorstechender Stelle die Sparfassung mit dem Tee-Ei statt der Kuppel gezeigt und dem dreisten Kommentar "das Schloß wird wieder aufgebaut, so schön wie es war."
Ist das die neue Linie?
Es nutzt nichts, wenn darunter das bisher übliche Schlossbild zu sehen ist. Diese abgespeckte Rohbaufassung hätte auf einer Werbeseite des Fördervereins unter keinen Umständen stehen dürfen, man könnte sich ja daran gewöhnen.



(2489) Ernst Ludwig
Wed, 29 June 2011 10:38:36 +0000

Seit heute präsentiert sich diese Seite im neuen Gewand. Saumäßig umständlich und benutzerunfreundlich!
Mein erster Blick ging immer auf das Gästebuch, das freilich in letzter Zeit viel von seiner Aktualität eingebüßt hat.
Jetzt mußte ich erst herumsuchen, wo das wohl sei. Vorher war´s besser. Auch die Einblendungen finde ich sehr lästig und ganz schlimm, daß man da englisch angeredet wird. Das ist schlichtweg unfreundlich den doch wohl überwiegend deutschen Benutzern.



(2488) Christoph Hölker
Tue, 28 June 2011 14:07:51 +0000

Ich bin seit Juli 1978 ein RICHTIGER Berlin-Fan und bin GANZ KLAR und EINDEUTIG FÜR das BERLINER STADTSCHLOSS. Ich freue mich schon auf DEN Zeitpunkt, wo das Berliner Stadtschloß als HUMBOLDT-FORUM fertig ist. Viele herzliche Grüße von Christoph Hölker aus D-45657 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln. Recklinghausen, den 28. Juni 2011

(2487) Christoph Hölker
Tue, 28 June 2011 14:06:57 +0000

Ich bin seit Juli 1978 ein RICHTIGER Berlin-Fan und GANZ KLAR und EINDEUTIG FÜR das BERLINER STADTSCHLOSS. Ich freue mich schon auf DEN Zeitpunkt, wo das Berliner Stadtschloß als HUMBOLDT-FORUM fertig ist. Viele herzliche Grüße von Christoph Hölker aus D-45657 Recklinghausen bzw. aus D-46499 Hamminkeln. Recklinghausen, den 28. Juni 2011

(2486) Wendel
Wed, 22 June 2011 14:54:44 +0000

Hallo.

Mal eine Frage an den Förderverein. - Zeigt das Bild in folgendem Link etwa die geplante, vereinfachte Kuppel? - http://www.welt.de/multimedia/archive/01385/mst_stadtschloss_2_1385408p.jpg
Na, wenigstens besteht bei dieser Version noch die Möglichkeit der Verbesserung durch Schmuckelemente

(2485) Kralle
Thu, 9 June 2011 13:51:27 +0000

Hallo Schlossherr, ich hatte auch auf eine Reko der Paradekammern gehofft. Wird aber wohl nichts daraus, wenn man da Südsee-Schiffe reinstellt. Selbst wenn man die Räume dereinst rekonstruieren will, wohin dann mit den Schiffen?

(2484) Schlossherr
Wed, 8 June 2011 22:44:07 +0000

"Die Ausstellungsräume in den Obergeschossen werden zum Teil über zwei Etagen hohe Hallen enthalten, in denen die großen Exponate, etwa die Häuser und Segelboote aus der Südseeabteilung, die bislang noch in Dahlem zu sehen sind, problemlos Platz finden", so Rettig.

Wie schrecklich. Hieß es nicht einst, dass die Innenräume wenigstens in ihrer Kubatur wiederkehren?

(2483) R. Wendel
Fri, 3 June 2011 11:46:59 +0000

Hallo?! Was muss ich da nun wieder im Pressespiegel lesen? Um den künftigen Bau herum sollen "...Mehrere hundert Edelstahlbügel für Fahrräder..." aufgestellt werden? Berlin ist doch nicht Amsterdam. Besucher kommen wohl eher zu Fuß oder mit der U-Bahn. Und Stellplätze für Reisebusse kann man doch wunderbar jenseits der Spree, hinter dem Marx-Engels-Forum (welches hoffentlich bald wieder bebaut wird) installieren. Dazu muss nur der Neptunbrunnen weg (neben das Schloss) und schon besteht genügend Platz. Besucher müssen nicht immer direkt vor der Tür parken. Irgendeine naheliegende Brachfläche wird sich schon bieten. In Köln stehen auch keine Busse auf der Domplatte. Diese Bauauflagen lassen sich garantiert auch so erfüllen, daß das direkte Umfeld des Humboldt-Forums nicht groß beeinträchtigt wird. - Rossbändiger, Brunnen und Adlersäule sind noch existend? Also sollten sie auch zurück vor den künftigen Barockbau. An leicht versetztem Standort vielleicht. Das ist noch besser, als kämen sie gar nicht wieder. Das Umfeld braucht diesen Schmuck. Schließlich sind dies alles Kunstwerke. Wohin würden sie besser passen, als vor ein großartiges Kunstmuseum?

(2482) Kreuzberger
Fri, 3 June 2011 00:41:54 +0000

Wenn diese Ostfassade schon nicht originalgetreu wiederaufgebaut werden kann/soll, dann sollte man doch bitte so vorgehen, wie der Erbauer der übrigen Fassaden vorgegangan wäre, wäre diese Ostseite etwa unrettbar zerstört worden: Er hätte diese Ostfassade in ihrer baulichen Struktur dem übrigen Gebäude angepasst, sprich die Nord- und Südfassade einfach weitergeführt und eventuell noch mit einer großzügigen Freitreppe zur Spree hin ergänzt. Ein solches Verfahren wäre zu allen Zeiten die naheliegendste Lösung gewesen, aber wir leben nun mal in sehr ungewöhnlichen Zeiten, in denen bauliche Harmonien als groteske Anachronismen empfunden und bekämpft werden und in denen das untere Mittelmaß zum Maß aller Dinge erhoben wird.

(2481) Berliner Bär
Thu, 2 June 2011 10:11:20 +0000

Hallo!

Ich habe gelesen, dass die gesamte Ostfassade aus "Architektenbeton" gefertigt wird. Betrifft das auch die anderen Stella-Fassaden im Schlüterhof und am Nord-Süd-Durchgang? Sinnvoll wäre es, wenn in der Humboldt-Box auch ein solches Fassadenelement ausgestellt wird, bedenkt man die erheblichen Flächenabmessungen und somit Präsenz der Fassaden.

(2480) Frank
Mon, 30 May 2011 17:39:50 +0000

Manche Rekonstruktionen könnten aber auch ohne sprudelde Spendengelder VORBEREITET werden.
Warum findet man zum Beispiel einen vereinfachten Eckturm nicht in den Stellas Planungen wieder?

Ein späterer Wiederaufbau, falls noch möglich, wäre doch viel, viel teurer!

(2479) berlinfreund
Mon, 30 May 2011 13:25:23 +0000

Hätten all die meckernden sog. Schloßfreunde bislang ordentlich gespendet, bräuchten sie sich jetzt nicht über die drohende Sparfassung aufzuregen. Wenn der Förderverein statt der 15 Mio - was schon sehr ordentlich ist - das doppelte an Spenden aufweisen könnte, stünde er mit seiner Forderung nach Wiederherstellung von Kuppel, Treppenhäusern usw. ganz anders da.
Wenn Leute sagen "...ich würde ja spenden, wenn...", oder "...für diesen modernistischen Zwitter spende ich nicht"..., dann heißt das doch, diese Leute haben bislang keinen einzigen Cent beigetragen.
Der Förderverein hat seit bald zwanzig Jahren mit einer treuen Schar an Spendern für dieses Projekt gekämpft, und was herauskommt ist viel besser als nichts. Man sollte sich nicht in Schwarzmalereien großtun. Es wird - so meine ich ganz fest - am Ende schon gut werden, d.h. mit Kuppel, Treppenhäusern und historischen Räumen. Eins nach dem andern!


(2478) Wendel nochmal
Mon, 30 May 2011 12:07:23 +0000

Nachdem ich mich wieder etwas beruhigt habe, muss ich doch sagen, daß ich trotzdem irgendwie froh über das Erreichte bin. Allein die Rekonstruktion der drei Fassaden machen mit Sicherheit mehr her als jede mögliche komplette Neuschöpfung. Zumal die Idee mit dem Humboldt-Forum als Verlängerung der Museumsinsel wirklich super ist. - Wer weiss, möglicherweise findet sich auch für Berlin ein zweiter Hasso Plattner, der eine stolze Summe für die Wiederherstellung der Kuppel lockermacht. In der Geschichte um den Wiederaufbau gab es viele Höhen und Tiefen. Gute und böse Überraschungen. Also warum soll nicht am Ende doch ein ganz tolles Bauwerk entstehen? Ich jedenfalls bleibe diesem Projekt treu. - Vielen Dank!

(2477) Ole
Sun, 29 May 2011 22:00:33 +0000

Es ist ein unsägliches Trauerspiel, was unsere Politik aus einem selbst verantwortetem Sparzwang heraus veranstaltet. Deutschland ist pleite. Das ist so. 2 Billionen, stetig steigend, keine Chance auf Tilgung. Politiker, die belügen, betrügen und im Trotte weiterpiligern. Sparen für Grienchenland, 2 mal, 3 mal, 4 mal, für Spanien schon mal zurücklegen, Portugal, vielleicht Frankreich. Für den Türkei-Beitritt auch vorsorgen. Da setzt man beim Prestige-Objekt mal eine (für die linke Fraktion) öffentlichkeitswirksame Sparmaßnahme. Völlig falsch!
Ich war mal ein Anhänger des Wiederaufbaus, aber diese Mogelpackung ohne originale Kuppel, ohne Innenportale und Treppenhäuser, wichtige Räume und - vor allem - historische Spreeseite (Apothekerflügel) ist mir keine Spende mehr wert.
Was hier geschaffen wird ist das, was unsere Bundesrepublik ausmacht: Gelebtes unteres Mittelmaß, gesetzte Zaghaftigkeit, politischer Opportunismus und ein klares Nein zur Geschichte!
Man siehe nur die zahlreichen Neubauten in Berlin, den Potsdamer Platz etc. - alles grottenhäßliche Gegenwartsarchitektur, die einem erst vergegenwärtigt, was Deutschland alles verloren hat!
Aber was juckts unsere feisten Politiker: Wir verneigen uns vor den Kriegsgewinnlern, verbrennen unser Geld auf den Vorhöfen Europas und besudeln uns wo nur möglich öffentlichkeitswirksam in der ganzen Welt, in der irrigen Annahme uns damit Freunde zu machen. Da paßt kein wirklich stolzes Schloß ins Konzept, das soll schon angepaßt sein.
Vermutlich wird das Humboldforum mal ein nackes Betongerippe mit partiell vorgeblendeter Sandsteinfassade - als Zeugnis des ehrlichen Bemühens der "Bevölkerung" mit Ihrer belasteten Geschichte.
So lesen wir Deutschen weiterhin begeistert Illustrierte über das englische Königshaus. Daß wir mal sehr viel mehr aufzubieten hatten, kommt dabei gar nicht in den Sinn!
Daran soll zukünftig auch das als Humboldforum deklarierte Stadtschloss nichts ändern!
Aber was meckere ich: Wenn dafür die Griechen noch mit 54 in die wohlverdiente Rente gehen können, ist es doch gut! Wir müssen schließlich auch an unsere schlimme Geschichte denken! Wir sind doch alles Kinder von Tätern!


(2476) Ralf Wendel
Fri, 27 May 2011 15:07:32 +0000

Mein Vorredner hat völlig Recht! Es würde mich auch mal interessieren wie die genauen Pläne von Stella nun aussehen. Auf den wenigen winzigen Bildern aus der Presse lässt sich nichts erkennen. Wie soll die Kuppel aussehen? Wie auf dem Reichstag etwa? Ich finde es auch ziemlich arm, daß der unansehnliche Ostteil des Humboldt-Forums aus Beton hergestellt werden soll. Ein noch öderes Material gibt es ja kaum. Da ändert auch die tolle Bezeichnung "Architekturbeton" nichts dran. Bis zum tatsächlichen Baubeginn vergeht noch viel Zeit. Bin echt mal gespannt wieviel Verschlechterungen die Schlossfreunde bis dahin noch ertragen müssen.

(2475) M.F.
Fri, 27 May 2011 13:58:40 +0000

Ps ich kann auch nicht verstehen, warum die Pläne nicht einmal auf dieser Website veröffentlicht werden, damit man sich sein eigenes Bild machen kann.

(2474) M.F.
Fri, 27 May 2011 13:53:14 +0000

Hab ich das nun richtig verstanden, dass der schlütersche Eckturm nicht gebaut wird?

Ich möchte Stellas Entwurf nie, z.B. durch das Fehlen der Apotheke (auch in moderner Bauweise, wie bei anderen Entwürfen von 2008), doch das ist nun der Höhepunkt. Zu sagen er baue im Geiste Schlüters und dieses wichtige Element der Planung Schlüters nicht einzubinden. So wird es wirklich ein Disneyland Schloss. Ich glaube, dass ich mein Engagement nicht weiter ausbauen werde, wenn der Verein dieses Element fallen lässt. Immer nur die Kuppel, aber nie der Eckturm!!!

(2473) Berolina
Thu, 26 May 2011 18:46:40 +0000

Fragen an den Förderverein!!!
1.
Steht die geplante Kellerzufahrt einer späteren Rekonstruktion der "Runden Ecke" im Weg?
2.
Im folgenden Link sieht man, dass die Durchfahrten des Eosanderportals mit Glas verschlossen werden.
Wird es nur EINE Glasfläche pro Tordurchfahrt geben -nämlich zur Agora hin - oder plant man (wie ich zu erkennen glaube) auch eine zweite Glasfläche zur Schlossfreiheit hin, auf Höhe der "Prachttore", sodass hier ein weiterer abgeschlossener Raum entsteht?
Meiner Meinung nach würde eine Glasfäche an dieser Stelle das Eosanderportal optisch stark beeinträchtigen. Das Portal verliert an Tiefe und es entsteht ein Konflikt mit den Prachttoren, die dann "funktionslos" erscheinen.
http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/berlin/das-schloss-wie-es-stella-bauen-moechte/3689756.html?p3689756=2#image


(2472) Ralf Wendel
Thu, 26 May 2011 15:57:54 +0000

Was ist denn das wieder für ein Mist? Es soll keine Kuppel auf dem Humboldt-Forum geben? Oder nur eine unpassende "moderne" Version? Kein Wunder, daß noch immer nicht so richtig die Spenden für dieses Projekt sprudeln. Man denkt es sei jetzt alles gut, da hört/liest man erneut solch ärgerliche Nachrichten. Wann, verdammt nochmal, kann man sich denn endlich sicher sein was wirklich gebaut wird? Und der Verein macht noch immer fett Werbung mit Bildern der Originalkuppel. Das ist für mich mittlerweile echte Irreführung. Da kann bald von einem Wiederaufbau keine Rede mehr sein. Noch weitere Veränderungen und Einsparungen und das "Schloss" lässt sicht nicht mehr wiedererkennen. Einfach nur armselig.

(2471) Ernst Ludwig
Thu, 26 May 2011 09:44:51 +0000

Noch eine Ergänzung:
Leider ist auf diesem Gästebuch nicht mehr viel los. Wenn ich noch an die heißen Diskussionen der letzten Jahre denke, so ist die Anteilnahme am Schloß doch sehr zurückgegangen. Schade.

(2470) Ernst Ludwig
Thu, 26 May 2011 06:45:07 +0000

Viel schlimmer ist das Streichen der Kuppel und barocker Schmuckelemente im Innern. Wenn sich kein Groß-Spender findet, dürfte am Ende leider eine sehr abgspeckte Sparfassung herauskommen.
Wir müssen eben alle den Gürtel enger schnallen, damit Griechenland, Portugal usw. weiter sorglos wirtschaften können.

(2469) Berolina
Thu, 26 May 2011 01:46:02 +0000

Das darf doch echt nicht wahr sein!!!!

"...weil viele Fenster aus Kostengründen nicht geöffnet werden können, soll rund um den Neubau eine Schneise geschlagen werden: auf der das Hubfahrzeug der Fensterputzer kreist...

Vor allem aber bestünden kaum Chancen, dass der Neptunbrunnen, die Rossebändiger und die Adlersäule wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren...

Zum Umfeld des Schlosses wird auch eine Zufahrt zum Keller gehören, über den die Versorgung des Gebäudes erfolgen soll. Diese wird an der südlichen Fassade des Bauwerkes entstehen, genau an der Schnittstelle zwischen der rekonstruierten Schlüterfassade und der von Franco Stella entworfenen, zur Spree gebenden Ostfassade. Diese wird aus einem ähnlichen Material wie das Kaufhaus Alexa gestaltet: aus Sichtbeton, „Architekturbeton" nennt es die Stiftung allerdings, weil die Oberfläche bearbeitet wird. Am Schloss wird der Baustoff sandsteingelb erscheinen. Sichtbeton ist ein preiswerter Baustoff, dessen leicht poröse Oberfläche unbearbeitet anfällig ist für Umwelteinflüsse: vom Dach ablaufendes Wasser oder Schmutzpartikel.

Dass der Schlossbrunnen an seinen historischen Standort zurückgebracht wird, ist unwahrscheinlich. Denn dazu müsste ein Verteiler für Fernwärmeleitungen verlegt werden, der sich dort befindet. Das würde Kosten verursachen, die niemand tragen will. Weil das Humboldtforum eine Begegnungsstätte werden soll, sind auch Restaurants und Cafés geplant: Im Schlüterhof, an der zum Lustgarten orientierten Nordseite sowie an der Ostfassade. Im Gespräch, aber nicht im Budget ist auch ein Dachrestaurant mit Platz für 200 Besucher. Die Kosten in Höhe von 3,3 Millionen Euro könnten durch den Betrieb eingespielt werden. "



(2468) Kreuzberger
Mon, 23 May 2011 19:14:34 +0000

Um solche Public Private Partnerships wird man in Zukunft nicht herumkommen, fürchte ich. Für mich steht aber die Wiederherstellung des historischen Stadtbildes an erster Stelle und danach erst die Nutzung des Gebäudes. Ich hoffe aber doch sehr, daß das Schloß dann nicht durch Audi- Schultheiß- oder Pampers-Logos verunstaltet wird...

(2467) S. Bach
Sun, 22 May 2011 09:26:41 +0000

Na gut, ich löse auf: Der Eintrag war ein Zitat und wollte darauf hinweisen, dass genau hier die Dominanz der Sponsoren mit ihren Events begonnen hat. Wenn schon die Humboldtbox ihre Türen so bereitwillig öffnet, sehe ich auf das Humboldtforum schwere Zeiten zukommen. Ich frage mich, mit welchen Mitteln es in Zukunft gegen die bildgewaltige Marketing-Macht der Konzerne "anstinken" will. Oder ist das alles kein Problem?

(2466) Kreuzberger
Sun, 22 May 2011 00:46:54 +0000

Audi als Sponsor ist okay. Schleichwerbung als Gästebucheintrag aber nicht. Ich werde diese Marke jedenfalls konsequent boykottieren. Für Radfahrer ist das auch überhaupt kein Problem ...

(2465) S. Bach
Fri, 20 May 2011 19:16:49 +0000

Aber Audi in der Humboldt-Box ist okay? Danke. Wollte ich nur wissen.

(2464) Kreuzberger
Thu, 19 May 2011 23:43:09 +0000

Ich finde es unmöglich, dieses Forum für kommerzielle Werbung zu benutzen!
Kauft keine Audis!

(2463) S. Bach
Thu, 19 May 2011 11:30:47 +0000

Neuer Audi A6 Avant Modelljahr 2012: Premiere in Berlin

Die sogenannte Humboldt-Box in Berlin ist ein provisorisches Gebäude, das ungefähr an der Stelle steht, an dem der Palast der Republik und das frühere Stadtschloss Berlins zu finden waren: Gegenüber des Berliner Doms und des Lustgartens an Unter den Linden gelegen, unweit des Soho-Hotels. Ein architektonisch reizvolles Haus, das nach Angaben der objektbezogenen Website ein Schaufenster für all das sein soll, was im kommenden Humboldt-Forum gezeigt werden wird: Aussteller präsentieren auf 3.000 Quadratmetern Fläche Ausstellungsinhalte aus Wissenschaft und Kunst. Audi war darin mit dem Audi A6 Avant zu Gast und stellte den Wagen dort ausgewählten Gästen vor.

(2462) Kreuzberger
Mon, 16 May 2011 17:03:24 +0000

Aus Sicht der Regierenden ist dieser Entwurf doch genial.
Er animiert das Volk, sich selbst zu verschaukeln :-)

(2461) Peter
Sat, 14 May 2011 10:19:18 +0000

Komisch ist ja dieser Entwurf für das neue Nationaldenkmal. Überall entstehen die alten Fassaden wieder und mittendrin dann diese merkwürdige Schaukel!

(2460) Kreuzberger
Sat, 23 April 2011 23:48:50 +0000

Was Demokratien noch weniger brauchen, sind undemokratische schlechte Verlierer. Der geplante Bau des Humboldtforums wurde mehrheitlich und demokratisch beschlossen. Was hast du dich dann hier zu widersetzen? Akzeptiere die Demokratie oder zeige vernünftige Alternativen auf!

(2459) jürgen
Sat, 23 April 2011 22:53:08 +0000

Demokratien brauchen keine Schlösser.

(2458) Dominik Dietz
Thu, 21 April 2011 11:52:12 +0000

Hallo zusammen,

weiss jemand, ob das Eckrondell beim überarbeiteten Entwurf nun komplett gestrichen wurde??

(2457) Schwimmkran Langer Heinrich
Wed, 20 April 2011 20:13:08 +0000

Hallo und Grüße aus Wilhelmshaven ! Wir stehen zum Schloß und haben soeben 10 Euro auf das Spendenkonto überwiesen. Grüße ! Euer Schwimmkran Langer Heinrich

(2456) BergischerBembel
Wed, 20 April 2011 10:48:16 +0000

@MitteinsHerz: Ich denke eher das die Menschen noch zögern. Stichwort: "Was wäre wenn Grün-Rot das Projekt kippt?!". Ich persönlich habe Angst, dass die linken Parteien das Schloss in letzter Minute noch verhindern. Das wäre für mich persönlich aber in erster Linie für unsere Hauptstadt der Super GAU!

(2455) MitteinsHerz
Wed, 20 April 2011 08:34:05 +0000

@kater
Eine sehr gute Relativierung der politischen Sachlage, danke dafür. Wir sollten hier nicht in politische Schwarz-Weiß-Seherei unter Verwendung von absoluten Totschlagargumenten verfallen. Das wäre der Sache nicht dienlich und würde, ganz im Gegenteil, Energie unnötig verschwenden, die einzig und allein in das sensible Konstrukt der möglichst ursprungsnahen Wiedererrichtung des Berliner Stadtschlosses investiert werden sollte.
Was mir momentan elementar mehr Sorge bereitet, ist der aktuelle Spendenstand, den ich dem gestern in der Post erhaltenen "Berliner Extrablatt" entnommen habe. Stand Feb. 2011 waren gerade mal 15 Mio. von benötigten 80 Mio. € erreicht. Das gibt in meinen Augen mehr Anlass zur Sorge, daß wir letzten Endes noch auf sehr viel mehr "altes Schloss" verzichten werden müssen, als "nur" die Erinnerung an wunderschön gestaltete Sääle und Treppenhäuser. Gerät bei diesem schleppenden Spendenaufkommen nicht gar die orginale Kuppel wieder ins Wanken?
Beim Beschauen der alten Ansichten im "Berliner Extrablatt" hat mir, in dem Wissen um den unwiederbringlichen Verlust des Enterieurs und der traumhaften Deckenfresken in den verlorenen Säälen, gestern abend unweigerlich wieder mal das Herz geblutet...

(2454) kater
Sat, 16 April 2011 19:18:58 +0000

Naja, meine Herren, ich würde mich da dann doch lieber an die nüchternen Tatsachen halten. In einem Land, wo arm und reich in einem beängstigenden Tempo auseinanderdriften, kann man schwerlich von linker Unterwanderung sprechen und dass eine gewisse Partei im Bundestag sitzt, ist eine Reaktion auf die immer unverschämtere Bereicherung gewisser Schichten (und deren Förderung durch die Politik der etablierten Parteien), die die frühen Ideale der Bundesrepublik mit Füssen treten. Diese frühen Ideale waren eine Reaktion auf das Versagen der Weimarer Republik, wo gerade dieses Arm-Reich- Auseinanderdriften den Nazis zum Aufstieg verhalf - schlimmerweise scheint diese bittere Lehre aus der Geschichte wieder vergessen zu werden.... Das "-sozialisten" in Nationalsozialisten ist demagogisch, denn an den alten Besitzverhältnissen wurde nicht gerüttelt, die sozialrevolutionäre Strömung innerhalb der NSDAP (Strasser) wurde ausgeschaltet. Die Grossindustrie hat unter Hitler gigantische Gewinne gemacht - für die war doch die Aufrüstung das beste Geschäft, das sie machen konnten. Wenn die Verarmung weiter Schichten nicht erfolgt wäre, hätte es keine Nazidiktatur und keinen Krieg gegeben und wir könnten die herrlichen alten deutschen Städte noch besuchen und hätten noch das originale Berliner Schloss mit den Prunkräumen - welch eine Vorstellung !
Was den Abriss des Schlosses im September- Dezember 1950 betrifft, so war das finsterste Bilderstürmerei von engstirnigen Spätstalinisten - später wäre das in der DDR nicht mehr passiert (Beginn Wiederaufbau Dresdner Schloss in den 80er Jahren, nachdem es in den 60ern schwer gefährdet war). Mich persönlich betrübt noch mehr der Abriss von sogar intakten Altstadthäusern in Potsdam - von Stadtschloss und Garnisonkirche ganz zu schweigen,ich bin auch für einen Wiederaufbau wichtiger Bauwerke dort, die eben zur Geschichte und Kultur gehören...



(2453) Hagen
Sat, 16 April 2011 18:31:36 +0000

Hallo Reiner Born, das wäre schön! Aber er sitzt bereits im Bundestag...und von den meisten Parteien wird er absolut toleriert. Was ein Wahnsinn! Wäre es denkbar, daß die reguläre Nachfolgepartei der NSDAP im Bundestag sitzen könnte und toleriert würde? Nein. Heute sind wir auf dem linken Auge nicht nur blind, sondern scheinbar bis in die linke Hirnhälfte hinein zerfressen.
Schlimm ist wenn man sieht, wie tief bereits Gesellschaft, ganze staatliche Instanzen, Gerichte und allen voran die Medien links unterwandert sind. Ich finde es gut und richtig, rechtsextremen Parteien kein Forum zu bieten. Ich kann aber nicht verstehen, daß der Linksextremismus hoffähig geworden ist. Die Kluft zwischen beiden Extremismen ist gering, es heißt ja nicht umsonst NationalSOZIALISMUS ! Auch nur eine Form des Sozialismus. Sowas darf es in Deutschland nicht geben, in keiner Form!

(2452) Reiner Born
Sat, 16 April 2011 14:02:38 +0000

Das Berliner Schloss muss wieder aufgebaut werden. Schande über die Kulturbanausen ( die kommunistischen Verbrecher), die 1959 die Sprengung veranlaßten. Nie wieder darf der kriminelle Kommunismus in Deutschland sein Haupt erheben.


(2451) Kreuzberger
Wed, 6 April 2011 00:00:55 +0000

Das wird schon alles werden. Und die ewiggestrigen Modernisten werden sich noch wundern, welche neue Sichtweisen dieses Projekt auf die zeitgenössische Architektur im allgemeinen hervorrufen wird.
Man wird nicht wieder anfangen, barock zu bauen, aber man wird den üblichen Schuhkartonmüll endlich als solchen erkennen und neue, bessere Wege suchen, unsere Städte baulich zu gestalten. Es gibt noch einiges zwischen Klassizismus, Bauhaus und Art Deco wiederaufzugreifen und weiterzuentwickeln.

(2450) Kaiserjäger
Tue, 5 April 2011 08:41:33 +0000

Ich hoffe das dieses einzigartige Vorhaben umgesetzt wird,
und die "moralischen Mahner" endlich schweigen!
Werde mich weiter über Neuigkeiten informieren.
Mit freundlichen Grüssen aus Kärnten/Ossiachersee

(2449) Kralle
Sat, 2 April 2011 11:41:06 +0000

Gestern war zu hören, dass die Bundesregierung 10 Mio. Euro für eine Austellung über die "Europäische Aufklärung" in Peking locker gemacht hat. Wie zu hören war, wollen sich die politischen Verantwortungsträger - wie zu erwarten - die damit verbundene Botschaft nicht zu eigen machen, die meisten Besucher verstehen die Ausstellung inhaltlich nicht einmal.
Hätte man diese 10 Mio. Euro nicht besser für die Kuppel ausgegeben, statt diese immer wieder in Frage zu stellen ???

(2448) kater
Fri, 1 April 2011 21:00:55 +0000

Naja - man sollte nicht vergessen, dass in Westdeutschland auch ein wiederaufbaufähiges Schloss gesprengt wurde (Braunschweig) und zwar pikanterweise im Jahre der Sprengung des Potsdamer Schlosses (1960).
Auch dort gab es Geschichtsfeindlichkeit und primitiven Fortschrittsoptimismus, dem zuviel geopfert wurde,wenngleich die scharfe ideologische Komponente fehlte.
Zwar ist das Braunschweiger Schloss inzwischen von privater Seite wieder errichtet worden (2007), aber das Ekz dahinter bereitet doch heftige Bauchschmerzen - ich kenne es aus eigener Anschauung.Das Berliner Schloss hat allerdings die grössere historische und künstlerische Bedeutung (auch in Europa) und gerade deshalb bin ich sehr ernüchtert, dass weder im Inneren wertvolle Räume und Treppenhäuser, noch an der Ostseite rekonstruiert wird- dieser moderne Murks, der sich da anschliesst, verschandelt diesen grossartigen Bau.Ich habe gerade wieder mit Wehmut das tolle Buch von Peschken/Klünner "Das Berliner Schloss" mit seiner umfangreichen Fotodokumentation betrachtet...
Das versaute Berliner Stadtzentrum hätte einen hundertprozentig rekonstruierten Bau bitter nötig und man sollte die Bauzeiten damit entsprechend grosszügiger annehmen.
Ob das Schloss nun für Freiheit, Recht und Brüderlichkeit steht, wage ich zu bezweifeln - Baudenkmale stehen aber für wechselvolle Geschichte und in Deutschland scheint es einen Hang dazu zu geben, Baudenkmale für die weniger positiven Seiten unserer Geschichte zu "bestrafen", man denke dabei auch an die Potsdamer Garnisonkirche - nur löst man damit keine Probleme, sondern schafft eher welche, wie man an den ruinierten Stadtbildern sehen kann. Probleme, die sich aus der Geschichte ergeben, muss man als Gesellschaft lösen, was aber ungleich schwieriger ist. Die DDR hat dort versagt, aber auch unser heutiges System ist wieder dabei, Lehren aus der Geschichte zu ignorieren, wie der wachsende Gegensatz arm- reich immer schmerzhafter vor Augen führt - auch das ist menschenverachtend, da harte Gegensätze auch zu blutigen Konflikten führen können...
Mit dem Palast der Republik hatte ich immer meine Probleme, weil ich natürlich wusste, was da vorher stand - trotzdem muss ich sagen, dass er doch von vielen wegen seiner Angebote angenommen wurde und so hätte ich ihn mir auf einem nicht historisch vorbelasteten Platz durchaus vorstellen können.Sicher, gestalterisch war es nicht so toll und ich erinnere mich eines Besuches als knapp 16jähriger, wo mein Vater auf ein Wandgemälde hinwies und sagte ""So also stellt sich der kleine Moritz den Sozialismus vor !" Es ist mir unvergesslich geblieben.


(2447) Langenberg
Thu, 31 March 2011 11:46:15 +0000

Die Wiederauferstehung des Schlosses - wenn auch nicht vollständig - anstelle des verschwundenen sog. "PdR" bedeutet den sichtbaren und endgültigen Sieg über den Kommunismus und über dieses verdientermaßen ebenso verschwundene Ding "DDR".
Ulbricht, Honnecker und Konsorten hatten nicht das letzte Wort der Geschichte.
Und gerade darum haben deren Nachfolger - SED, PDS, Linke - so leidenschaftlich für den Erhalt des "PdR" gestritten, und derzeit führen sie ihre letzten Nachhutgefechte auf verlorenem Posten unter Assitenz der Grünen und mancher nützlicher Idioten.