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Wilhelm von Boddien


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(2749)
(849) Gurt
Wed, 22 February 2006 08:07:52 +0000

Keine Sorge Kurt. So hohl wie dein Kopf wird das Humboldtforum nicht.

Wenn du lesen könntest, wüßtest du das aber, weil alles auf dieser Internetseite steht!

(848) Kurt
Tue, 21 February 2006 07:28:48 +0000

Ja das Schloss wird eine hohle Fassade, die nichts kann und bringt

(847) Kösters, Prof. Dr. Reinhard, 74
Sun, 19 February 2006 16:24:47 +0000

Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses als Humboldtforum würde zusammen mit der Museumsinsel ein Kulturensemble von Weltrang darstellen - zugleich ein Bildungswert von unabschätzbarer Tragweite. - Der Beschluss zum schnellstmöglichen Wiederaufbau würde sowohl kurz- wie mittelfristig auch äußerst positive ökonomische Folgen haben: 1. Es würden im Baubereich sehr viele Arbeitsplätze gesichert oder sogar neu geschaffen, darunter nicht wenige hochqualifizierte (Steinmetzen, Bauingenieure). - 2. Würde der Tourismus enorm angekurbelt werden - wie heute bereits in Dresden zu besichtigen (wozu neben der Frauenkirche nicht zuletzt der Wiederaufbau des Residenzschlosses mit dem "Grünen Gewölbe" beitragen). - Schon dieser letztere Punkt würde den Wiederaufbau auch des Berliner Schlosses jedenfalls langfristig "bezahlen"; der erstere Punkt liegt ganz in der Linine der anlaufenden Konjunkturmaßnahmen. - Wieso kann man da noch zögern. Ich selber bin übrigens heute dem Förderverein als Mitglied beigetreten. R.K.

(846) Wahlberliner
Sun, 19 February 2006 00:45:00 +0000

Das Schloß kenne ich nur von Bildern, den PdR kenne ich sehr wohl von innen. Das Schloß wurde genutzt 500 Jahre, der PdR nicht mal 20 Jahre. Das Schloß war ein architektonisches Weltkunstwerk in vollendeter Eintracht zu seiner Umgebung, der PdR ein zu groß geratenes Dorfgemeinschaftshaus, das wie ein Klotz im Wege stand.
Was besitzt nun die höhere Würde? Man muß sich nur immer wieder die Computer-Visionen ansehen, besonders im Vergleich zum bald verschwundenen Klotz. Wie kann man da nur gegen das Wiedererstehen dieses großartigen Stadtbildes sein?

(845) Krähender Hahn
Sat, 18 February 2006 22:33:22 +0000

Ach so ist daß?!? Wir, die Schloßfreunde, haben nichts daraus gelernt, was ihr PdR-Fetischisten damals falsch gemacht habt. Entschuldigt bitte!

(844) Eckert Marco
Sat, 18 February 2006 20:53:58 +0000

An Karl Rodenberg,
wie rührend doch deine Geschichte klingt mit der älteren Dame die das miterlebte als das Schloß leergeräumt wurde.
Sie hatte tränen im Auge.Das Schloß gibt es nicht mehr.
Du willst Sie wieder lachen sehen.
Tut mir leid das sagen zu müssen aber die ältere Dame wird nie wieder lachen können denn wenn die Schloß Atrappe irgendwann mal gebastelt wird ist sie längst gestorben.
Das ist die Warheit auch wenn sie Schmerzt.
Aber ich habe auch tränen in den Augen denn:auch mein Palast unser Palast wurde ausgeräumt,direkt ausgeschlachtet hat man ihn.
All diese schönen Sachen entsorgt,die Beleuchtung,Die Kunstwerke ja sogar den Ort der gewählten Wiedervereinigung zerstört.
Das finde ich schlimmer.
Nun wird der Rohbau zum Fall gebracht so wie damals mit dem Schloß.
Es wurde nichts daraus gelernt.
Wie erbärmlich

(843) Hensel,Danny 31 J.
Sat, 18 February 2006 16:14:43 +0000

Ich bemerke,daß die Diskussion um den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses weiterhin unsere Gemüter an-und erregt.Ich bin froh um dieses Forum da ich niemanden seiner Meinung wegen in den Schatten gestellt wissen möchte!Nun,die Pro-und Contra-Argumente sind zu genüge debattiert worden;denke ich.Die architektonische Barbarei hat sich in Berlin über die Maßen etabliert!Lasst uns ein sichtbares Gegengewicht erstellen!Was gibt es da besseres als das Stadtschloss an seinem angestammten Platz in der historischen Mitte?Mit der gelungen Rekonstruktion der ehemaligen Kommandantur und dem bevorstehenden Wiederaufbau der Bauakademie Schinkel's ist ein guter Start gelungen!!!...........

(842) Lux, André 38
Fri, 17 February 2006 19:44:02 +0000

In wie weit soll denn nun das Schloss wieder aufgebaut werden, nur die Grundfassaden, wie ein hohler Zahn, oder wie ?
Hat jemand Antworten ?
Danke.

(841) Hennig Joachim 55
Wed, 15 February 2006 17:05:38 +0000

Nun setzet sanft und ohne Eile,
die zwei von mir erworb´nen Teile.
Meinen Eltern soll´n sie gewidmet sein
als Zeichen des Dankes,
gehauen in Stein.

(840) Schloßgespenst;-))
Wed, 15 February 2006 14:53:53 +0000

Das Schloß wird schön!!



(839) Lux, André 38
Tue, 14 February 2006 09:27:42 +0000

Schöne Bilder von 2015. Dann heisst es womöglich nicht mehr : Wir treffen uns an der Weltzeituhr, sondern wir treffen uns am Schloss. Schön wärs. Also Ruine des PdR abtragen und Schloss wieder aufbauen. Lasst neu erstehen, was in Berlins Wohnzimmer am schönsten Platz stand.

(838) Der Zoobesucher
Sat, 11 February 2006 20:49:30 +0000

Wie glücklich würde sich das Äffchen schätzen, könnt es nur auch auf diese gutgläubigen Spender setzen, die würden jeden Tag sein Futter und voll die Berliner Wohnung zahlen, so könnt es leben wunderbar!!!!!!!!!!!!!!!

(837) Altoesterreicher
Sat, 11 February 2006 17:36:20 +0000

Ich gebe unumwunden zu, dass es fuer mich eine Genugtuung ist, den Palast verschwinden zu sehen.

Diese architektonische Missgeburt, von einer faschistoiden und menschenverachtenden Diktatur des Proletariats errichtet, war seit jeher eine Schande fuer unsere europaeische Kultur.

p.s.: Uebrigends, ich komme aus dem Osten, bin 27 und habe, im Gegensatz zu meinen von Kommunisten geschundenen Verwandten, die Wende miterleben duerfen! An dieser Stelle: Helmut Kohl, ich danke Ihnen fuer unsere Wiedervereinigung!

(836) Krüger, Helmut
Thu, 9 February 2006 19:51:39 +0000

An die heißblütigen Diskutanten,

was würden Sie machen, wenn Sie Gäste zu sich einladen und vor aller Augen und vor aller Ohren streiten sich die Gäste rum ?

Wer hat Freude daran ?
Ich bitte Sie inständig darum: Machen Sie bitte einen Eintrag oder einen lebendigen Austausch mit Lust und Wonne, meinetwegen auch mit scharfzüngigem Witz,
oder ist das heute nicht mehr angezeigt ?

Sorry.

(835) Krähender Hahn
Wed, 8 February 2006 22:05:19 +0000

Woher wollen Sie wissen, daß die Schloßfreunde alle alt sind?

(834) Hanomag
Wed, 8 February 2006 14:11:52 +0000

Die armen Kinder die da mit falschen Geschichten beeindruckt werden.
Mit Alt Stalinisten und PDS muss ein Anhänger des Palastes nix zu tun haben, Ihnen fällt wohl einfach nix dümmeres mehr ein.

(833) Dr. Erich Kraft
Wed, 8 February 2006 12:56:42 +0000

Von wegen "Gruftis" für das Schloß. Fast jedes Jahr bin ich mit Schulklassen in Berlin. Ich konnte schon alle für das Schloß begeistern. Schon mehr als einmal haben ganze Schulklassen samt Eltern für das Schloß gespendet. Sie alle wollen eine Hauptstadt, die in ihrem historischen Kern wiederhergestellt ist, und mit der man sich in der Liga europäischer Hauptstädte nicht schämen muß. Das Schloß wird im Zusammenhang mit der Museumsinsel den Pariser Louvre in den Schatten stellen. In jeder Hinsicht.

(832) Krähender Hahn
Wed, 8 February 2006 12:04:13 +0000

Stören Sie sich nicht dran, Henschel, es ist mir eine Wonne, eine Augenweide, ein Himmelreich, die Abrißbagger am PdR zu sehen. Wie könnte uns dann ein kleiner Haufen Alt-Stalinisten von dieser Freude abbringen?

(831) Hanomag
Wed, 8 February 2006 08:59:42 +0000

Ist es Ihnen nicht peinlich, dass die SchlossFanPromis auf der Startseite fast alle tot sind? Wollen Sie hier Leichen beglücken?
Keinen Jugendlichen interessiert Ihr komisches Neuaufbauschloss und die Fans scheinen bald alle das zeitliche zu segnen.
Es sollte doch mal drüber nachgedacht werden, ob die Schlossbefürworter überhaupt noch leben, wenn das Schloss erstmal fertig ist.

@henschel: Ihre ewigen SED/PDS Unterstellungen können Sie sich in den Hintern schieben

(830) Lux,André,38
Wed, 8 February 2006 08:33:31 +0000

Ich freue mich, dass Erichs Lampenladen nun endlich abgerissen wird. Schade ist, dass nur die Fassade des Berliner Stadtschlosses aufgebaut wird, nach dem Motto : außen hui, innen pfui. Ich habe den Palast der Republik nie leiden können. Deshalb reisst diese ekelhafte Ruine ab, damit Platz wird, für das Stadtschloss. Es gehört einfach an seinen angestammten Platz.

(829) Henschel
Wed, 8 February 2006 08:13:39 +0000

Es ist wirklich amüsant zuzuschauen, wie die kleine Gruppe ewig gestriger PDR-SEDler immernoch versucht diesen abscheulichen Sozialistenkarton zu retten.
Jetzt heißt es: Füße hochlegen und zuschauen, wie ein Stahlträger nach dem anderen demontiert wird.

Das Schloß wird kommen!

(828) Kurt
Wed, 8 February 2006 07:13:08 +0000

Grund: Wir in Berlin brauchen doch wenigstens ne schöne Fassade, auch wenn nix dahinter ist...
Luftschlösser gehören in den Himmel

(827) Stephan, Michael, 32
Tue, 7 February 2006 22:54:56 +0000

Den Palast der Republik haben Sie jetzt endgültig vernichtet, aber ein Schloss wird es auch nicht geben...
Leider haben Sie es verhindert eine lebendige neue Kultur in der Mitte Berlins entstehen zu lassen!
Wozu ein vergangenes Schloss aufbauen? Wozu? EINEN vernünftigen Grund bitte...
Es trauert M. Stephan

(826) Engeländer Sausages
Tue, 7 February 2006 10:21:15 +0000

the guestbookcutter is still working but:

DUSS SHLOUSS EHZT NUOR SHICEH

(825) Fuchte, Andreas, 24
Tue, 7 February 2006 10:03:20 +0000

"Dittrich, Andreas, 28:

Ich kann verstehen, dass in den Kopfen Ihrer Generation ein anderes Bild herscht.
...
Ich bin sehr gespannt, wie zukünfigte Generationen, sei es in Geschichtsbüchern oder in den neuen Medien diese rückwärts gewandte Maßnahme beurteilen werden."


So wie Sie es schreiben ist also die ganze jüngere Generation gegen das Schloss? Das fände ich doch sehr anmaßend. Alle Reko-Initiativen in Deutschland werden auch gerade von jüngeren Leuten mitgetragen. Schauen Sie mal ins APH-Forum (www.aphforum.de) . Das Durchschnittsalter liegt unter 30!

Im Übrigen hat das Schloss nichts mit Rückwärtsgewandtheit zu tun, sondern mit Stadtbildreparatur dieser von Krieg und schlechtem Wiederaufbau geschundenen Stadt.

Grüße, Andreas

(824) Dittrich, Andreas, 28
Tue, 7 February 2006 09:40:06 +0000

Ich komme aus der Region München und habe Berlin bisher drei Mal besucht.
Im März werde ich erneut nach Berlin kommen. Für diesen ersten Besuch mit meiner Freundin bin ich im Kopf wichtige Besichtigungstermine durchgegangen und bin zu dem Entschluß gekommen, dass der Palast der Republik dazugehört ihre Nachbildung von Vergangenheit dort aber keinen Platz hätte.
Ich bin mir sicher, daß auch der Wiederaufbau nach Ihren Plänen ein Erfolg wird und auf seine Weise, gerade in der Kombination von Rekonstruktion und moderner Bauweise seinen Platz in den Köpfen der Menschen finden wird.
Allerdings war der Palast der Republik einzigartig auf der Welt, dies noch verstärkt im städtebaulichen Gefüge Berlins. Ihre CAD-Zeichnungen des Neubaus bestätigen mein Gefühl der Austauschbarkeit.
Ich denke, der Palast der Republik war mit zu viel Geschichte behaftet, als das er hätte überleben können. Geschichte auszuradieren hat allerdings, vor allem in Berlin, nichts mit Verarbeitung zu tun. Ich kann verstehen, dass in den Kopfen Ihrer Generation ein anderes Bild herscht. Ich möchte Ihnen jedoch abschließend sagen, daß in meinem Kopf diese Gold- Kupfer-schimmernde Fassade ihren Platz gefunden hatte.
Ich bin sehr gespannt, wie zukünfigte Generationen, sei es in Geschichtsbüchern oder in den neuen Medien diese rückwärts gewandte Maßnahme beurteilen werden.

mfg

(823) Karl Rodenberg <khg-rodenberg@gmx.de>
Sat, 4 February 2006 14:47:27 +0000

Vor einigen Jahren gab es im Martin Gropius-Bau eine Ausstellung zum Berliner Stadtschloss. Ich kam dort mit einer älteren Berlinerin ins Gespräch, die dabei war, als einige Räume des Schlosses ausgeräumt wurden. Sie war tief betroffen über den Verlust; am Ende unseres Gesprächs weinte sie. - Ich möchte diese Frau wieder lächeln sehen...


(822) Bundeskanzlerin Angela Merkel, Rede zur Eröffnung
Sat, 4 February 2006 14:43:23 +0000

Auszug (...)

Der heutige Tag, der 3. Februar, ist zudem ein symbolträchtiges Datum für die Mitte Berlins. Genau heute vor 61 Jahren, am 3. Februar 1945, wurde das Berliner Stadtschloss bei einem Luftangriff weitgehend zerstört.

Damit und mit dem endgültigen Abriss des Schlosses in den fünfziger Jahren wurde der Stadt eine Narbe zugefügt, die bis heute nicht geheilt ist.

Die anhaltenden Diskussionen um den Abriss des Palastes der Republik und den Wiederaufbau des Schlosses machen dies deutlich.

An diesem Ort entzünden sich Kontroversen um den Umgang mit der eigenen Geschichte - Kontroversen, die auch vor dem Hintergrund unterschiedlicher Biografien in Ost- und Westdeutschland verstanden werden müssen.

Was mich anbelangt, so wissen Sie, dass ich den Wiederaufbau des Schlosses befürworte.

(...)


(821) Krüger, Helmut
Sat, 4 February 2006 13:05:04 +0000

Dear Reinder Wijnveld,

bitte sehen Sie es nicht als Unhöflichkeit an, wenn ich in meiner Muttersprache deutsch antworte. Sie ist am besten geeignet, die Dinge die ich meine, auf den Punkt zu bringen.

Ich habe keineswegs die Empfindung, dass die Deutschen ausschließlich in die Vergangenheit schauen, um ihre Zukunft zu gestalten. Unsere vier Nachkriegsjahrzehnte waren nahezu ausschließlich geprägt von übergroßer Zukunftszugewandtheit und von Vergangenheitsvergessenheit. Oder anders ausgedrückt: Wir haben den "zeitlichen Bogen" zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (der immer da war und immer da sein wird) gedanklich aufgetrennt und -darum- zumeist Beziehungsloses aus dem hohlen Bauch geschaffen.

Der Grund dafür war, dass das Furchtbarste, das aus diesem Land heraus geschah, alles andere zudeckte. Doch wir können die Zukunft gerade nicht gestalten, wenn wir "blind" sind gegenüber der Vergangenheit oder ihr nur sehr parolenhaft beikommen wollen. So erlebe ich die heutige Zeit als eine Zeit der Öffnung , die darum, weil sie OFFEN ist, uns angemessenere Schlüsse aus der Vergangenheit ziehen lässt als es bisher der Fall war.

Die verengte Gedankenführung hinsichtlich der Hohenzollernherrschaft ist: Es gibt eine gerade Linie von der Hohenzollernherrschaft zur NS-Herrschaft und zum Krieg.
Der offene Gedankengang weiß darum, dass genau so viele Handlungsstränge von der Hohenzollernherrschaft an der NS-Herrschaft vorbeigingen wie zu ihr hin. (Und sie weiß auch darum, dass bei aller grundsätzlicher INHALTLICHER Verschiedenheit die Form zwischen KPD und NSDAP "auf Tuchfühlung" lag. War es denn nicht die KPD, die im Wahlkampf 1932 Ernst Thälmann in stählerner Pose als ihren "Führer" pries ?)


Das Schloss heute wieder aufzubauen, ohne gleich den Königsthron zu errichten, halte ich geradezu für ein Gebot:
Es ist städtebaulich nichts anderes, als den Linden ihren Ausgangspunkt zurückzugeben.
- Denn was wären wertvolle Stühle ohne den passenden Tisch dazu, wenn wir meinten, ein gewiss ästhetisch gestalteter Bauhaus-Tisch oder ein Tisch der klassischen Moderne täte es doch auch ?

Mit freundlichen Grüßen
H.K.


(820) Udo
Fri, 3 February 2006 18:55:29 +0000

Die unteren beiden Einträge sind wieder Störmanöver der PDR Stalinisten! Bitte löschen! Danke.

(819) Bald, Willi
Fri, 3 February 2006 14:26:05 +0000

Dear Reinder,
during the last 50 years we Germans did not dare to look at our history so we were looking forwards only. We denied our history and busily destroyed things that reminded of it, while in the meantime our neighbours proudly cultivated their's.

Now we found, that we did the wrong thing. Every people should look for a good balance between past and future - we lost our's.

That's the reason for our looking for our past and for that purpose we are trying to regain the best parts of it.

(818) Krüger, Helmut, 49 Jahre
Tue, 31 January 2006 16:00:20 +0000

Abseits der Fronten -
oder:
Wissen heutige Architekten noch um den ORT ?

Wir können Berlin nicht vollständig begreifen, wenn wir das Brandenburger Tor und die Linden nicht begreifen. Das Schloss war AUSGANGSPUNKT der Linden und das Brandenburger Tor war ihr ENDE. Heute -ohne diesen anspruchsvollen, identitätsstiftenden Bau- sehen wir den Mikrokosmos der Berliner Mitte rückwärts, ja geradezu auf den Kopf gestellt.

Dass der Palast, der auch nach meiner Auffassung mehr war als nur ein Herrschaftssymbol der SED, nun von dieser Stelle verschwindet, hat mit dem ORT zu tun, nicht aber mit einer Feindschaft gegenüber der DDR-Architektur. Die Baukunst der DDR wird mit dem Palast nicht ausradiert, sie wird uns (-glücklicherweise-) dauerhaft erhalten bleiben - dies in Form des höchsten Bauwerks, das aus allen Richtungen Berlins gut sichtbar ist. Der Fernsehturm hat dem langen Lulatsch, dem Europacenter und der Gedächtniskirche längst den Rang abgelaufen und ist geradezu zum Sinnbild Berlins geworden. ER WIRD STEHEN, wenn die Bebauung am Potsdamer Platz und wahrscheinlich auch das Kanzleramt längst Fußnoten der Geschichte geworden sind.

(817) Krähender Hahn
Mon, 30 January 2006 16:56:47 +0000

Hallo J.F. Ein Berliner!

Sie fragen, ich antworte:

"Der Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte ist von der Berliner Politik und der Bundespolitik nicht gewollt."

Antwort: Doch! Denken Sie an die Kreuze der Maueropfer, oder an die Gedenkstätte Berliner Mauer, vergessen Sie die Gedenkstätte Stasi-Knast Bautzen nicht, usw. Hier wird doch der jüngeren Geschichte gedacht.

"Der erhalt des Palast der Republik wäre eine eine Bereicherung dieser Stadt"

Antwort: Falsch!

"Im Grunde ist die Diskussion um den Erhalt (des PdR) nicht gewollt"

Antwort: Richtig!

"Die Politik will ja nur die Auseinandersetzung mit der DDR als Teil der Geschichte nicht zulassen"

Antwort: Wie kommen Sie darauf? Und wenn, dann kann es doch nur im Sinne der DDR sein. Siehe oben!

"Verückt daran ist nur, das es vielleicht eines Tages ein neues Stadtschloß geben wird und einige Meter daneben wird das Original Portal weiter im Staatsratgebäude weiter leben. Welch ein Hohn."

Antwort: Wieso verrückt? Sie wollten doch die Symbiose aus Schloß und PdR, so haben wir dann zumindest die Symbiose aus Schloß und DDR.

Das Schloß kommt, der Palast geht!

(816) J.F. - Ein Berliner, 43J
Mon, 30 January 2006 09:05:22 +0000

Die Argumente gegen das für und wieder machen eines hier sehr deutlich. Der Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte ist von der Berliner Politik und der Bundespolitik nicht gewollt. Aber auch viele Bürger wollen die Geschichte der deutschen Teilung nicht erlebbar erhalten, das finde ich bedauerlich. Der erhalt des Palast der Republik wäre eine eine Bereicherung dieser Stadt, sowohl als Kongress- und Tagungsort, als Ort der Begegnung und Kultur. Anstatt über eine sinnvolle Nutzung nach zudenken und evtl. einen Teil Wiederaufbau des Stadtschloßes zu erwägen und somit geschichtliches und bauliches als einmalige Symbiose e4ntstehen zulassen wird mit dem Hammer eingeschlagen und das Geld aus dem Steuersack sinnlos aus dem Fenster geworfen. Im Grunde ist die Diskusion um den Erhalt nicht gewollt, die Politik will ja nur die Auseinandersetzung mit der DDR als Teil der Geschichte nicht zu lassen.
Verückt daran ist nur, das es vielleicht eines Tages ein neues Stadtschloß geben wird und einige Meter daneben wird das Original Portal weiter im Staatsratgebäude weiter leben. Welch ein Hohn.

(815) berlinfreund
Sat, 28 January 2006 15:14:08 +0000

Lieber Vorschreiber,
auch wenn diese lächerliche Schicki-Micki-Sprache - alles in der männlichen und weiblichen Form zu sagen - Eingang in das Politikerdeutsch gefunden hat, sollte man sich doch gewiß sein, daß das grammatische Geschlecht nicht unbedingt auch das biologische Geschlecht sein muß. Die Schloßbefürworter und Schloßbefürworterinnen und noch mehr die Fördervereinsmitglieder und Förderrinnenvereinsmitgliederinnen haben sicher auch einen Blick für die Ästhetik der Sprache. Die Bürger eines Landes sind nunmal alle männlichen und weiblichen Bürger. Mit Einwohner Afrikas sind gewiß nicht nur die männlichen Einwohner gemeint. Oder haben Sie einmal etwas von der Verkehrssünderinnenkartei gehört?
Man sollte auf die Sprache achten, wie sie in vielen Jahrhunderten gewachsen ist und lächerlichen Mode-Schnickschnack denen überlassen, die solches nötig haben.

(814) Erich-Delattre, Markus, 38
Wed, 25 January 2006 17:06:59 +0000

Liebe "Diskurs"- TeilnehmerInnen,
ich befürworte den Bau eines Humboldt-Forums im Berliner Stadtschloss. Dennoch war und ist ein konstruktiver Streit der Bürgerinnen und Bürger in dieser Frage wichtig. Die barocke Fassade des neuen Humboldt-Forums braucht ein überzeugendes inhaltliches Kulturkonzept, welches eindeutig zum Ausdruck bringt, dass Deutschland als Teil der Europäischen Union sich der Verantwortung der eigenen Geschichte - insbesondere der NS-Verbrechen - gegenüber bewusst ist. Dann hoffe ich, dass die Neuerfindung von Architektur in der Berliner Mitte zügig umgesetzt wird.
Meines Erachtens ist Ornament übrigens nicht Verbrechen, sondern Erotik.

(813) Linden
Wed, 25 January 2006 11:46:00 +0000

An Herbert:

Du bist 43und möchtest uns erzählen was schön ist??
Da Du nicht weißt wie der Schloßplatz einmal ausgesehen hast, kannst Du dich hier nicht so wichtig tun. Das Schloß war einmalig in Europa!
Wenn Du einmal da gewesen wärst (bis 1945) würdest Du sagen:WOW!
Du bewunderst seine Großzügkigkeit,bist fasziniert von der Schönheit. Überall Marmor, Parkett, Gold und Kristalllüster. Zudem ein wundervoller Innenhof, der für Veranstaltungen aller Art genutzt wurde.
Freuen wir uns, dass die alte Schönheit wieder entsteht!


(812) Greunig,Herbert,43
Tue, 24 January 2006 21:31:54 +0000

AN THOMAS:
Du bist 17,und möchtest uns erzählen was hässlich ist??
Da Du nicht weist wie der Palast einmal ausgesehen hast kannst Du dich hier nicht so wichtig tun.
Nachdem 1998 die weiße Marmorfassade des Gebäudes entfernt wurde,die Terassen Treppen abgerissen wurden und alle Glas Türen / Eingangstüren entsorgt wurden und das Haus komplett leergeräumt wurde blieb von dem Palast das Übrig was wir jetzt sehen.
Wenn Du einmal da drin gewesen wärst (bis 1990) würdest Du sagen:WOW!
Du bewunderst seine Großzügkigkeit,bist fasziniert von der Schönheit.Überall Marmor,Glas und Kugellampen,dazu:Disco,Bowlingbahn,Großer Saal mit 5000 Sesseln,Theater,13 Gaststätten und vieles mehr.
DAS BIETET MIR KEIN SCHLOß
DER PALAST DER REPUBLIK IST DAS SCHLOß BERLIN!!

(811) Watzmann, Bayern
Mon, 23 January 2006 21:49:41 +0000

Im Sommer 1977 besuchte ich als Kind zum erstenmal unsere Verwandten in Köpenick. So lernte ich neben vielem anderen den "Palast" ein Jahr nach seiner Eröffnung kennen und er gefiel mir gut. Ich kann nichts "persönliches" gegen das Gebäude haben, "es ruhe in Frieden".
Und was kommt jetzt, vorerst? Grünfläche, Parkplatz, Schloßfundamenten-Museum?

(810) Krähender Hahn
Sun, 22 January 2006 13:07:43 +0000

Ritschie spricht mir aus der Seele. Gießen ist wirklich eine grauenhafte Stadt, im Kriege völlig vernichtet und praktisch nichts wiederaufgebaut. Das finde ich toll, daß Sie das genauso sehen. Es wird wirklich Zeit, daß in Deutschland mal kräftig Rekonstruiert, Renoviert und Wiederaufgebau wird. Der Krieg ist über 60 Jahre her und manche Städte sehen noch immer so aus, als wären die Panzer gerade erst um die Ecke gefahren.

Danke Ritschie!

Der Palast ist tot!

(809) Thomas 17
Sun, 22 January 2006 13:07:12 +0000

Weiter unten schreibt jemand, dass eine Großbaustelle (Abriss) zur WM nicht unbedingt gut ausschaut.
Der Palast sieht wohl besser aus?

Ich freue mich jedenfalls auf die "Wiedergeburt" des Schlosses. Der Palast war ja nicht gerade ein Blickfang, mich hats jedenfalls immer zum schöneren Dom gezogen...

Bauen wir, für Kaisers Willen :P



(808) Ritschie,28
Sun, 22 January 2006 12:30:38 +0000

Wenn es nur darum geht häßliche Gebäude zu entfernen, freue ich mich schon auf den kompletten Abriss von Giessen und so manch anderen Städten.
Oh wird das eine schöne "unhäßliche" Welt, wenn alles neu gebaut wurde. Dann braucht man sich auch nicht mit der Geschichte beschäftigen.
Oder wie wäre es mit dem Abriss von Bottrop, dass ist auch häßlich und passt mir nicht.

Der Palast lebt.


(807) Wendt, Martin, 42
Sun, 22 January 2006 09:18:59 +0000

Liebe Schlossbefürworter,
werte Palastanhänger,
ich bin ganz eindeutig für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Das wunderbare Bauwerk war nicht nur die Mitte Berlins, sondern seit 1871 auch das Zentrum Deutschlands. Vielleicht hat es deshalb Ulbricht 1950 in die Luft sprengen lassen. Nun hat der Bundestag beschlossen, die vergangene Untat wieder rückgängig zu machen. Bravo! Das Humboldt-Forum mit der barocken Schlossfassade wird in Zukunft auch Funktionen des DDR-Palastes erfüllen. Die Menschen werden das Forum in der Mitte Berlins sicherlich gut annehmen. Es wird eine Begegnungsstätte der Kulturen sein. Kein Monarch wird jemals wieder einziehen. Das neue Schloss wird dem Volk gehören. Und das ist auch gut so in einer Demokratie. Wenn die Deutschen aber einst einen Kaiser oder König wiederhaben wollen, so könnte er auch im Neuen Palais von Potsdam residieren. Bauen wir das Berliner Schloss wieder auf!

(806) Krähender Hahn
Sat, 21 January 2006 16:38:33 +0000

Wir hatten die Wahl – Palast oder Dom. Hätten wir den Dom abgerissen, dann hätte der Westen für einige Jahre Wasser auf der Mühle gehabt und von „Kirchenstürmerei“ gesprochen. Dann lieber den Palast. Mit den Palastanhängern werden wir schon fertig, lieber Vorschreiber.



(805) Wolbring,Ulli,39
Sat, 21 January 2006 15:41:08 +0000

Wie dumm muß eigentlich der Bundestag sein??
Dümmer als ein Sack Schrauben.
Die Finanzierung des Schloßes ist nicht geregelt aber es wird erst mal der Palast Platt gemacht.
PRIMA!!
Eine Großbaustelle im Herzen Berlins und das bei der WM.
Sehr schönes Vorzeigebild der Stadtmitte:
Kräne,LKW,Schlepper auf der Spree.Nicht die einzige Baustelle in Berlin. WIR BAUEN AUF UND REISSEN NIEDER
ARBEIT GIBT ES IMMER WIEDER:
Im übrigen ist die Mehrheit gegen den Palast Abriß!!!
Lasst die beleidigungen gegenüber den Palast Fans.
Sie verbinden viele schöne Erinnerungen mit diesem Einmaligen Gebäude.
UNSERE FREIZEIT WERDEN WIR NUN WOANDERS VERBRINGEN DEN PALAST ABER WERDEN WIR NIE VERGESSEN:
Ich hoffe der Palast setzt sich zur Wehr,lässt die Betonwanne aufschwimmen,ein kleines See Beben entsteht und der Dom kippt um.
Dann hat man viel Platz und kann die Schloßfassade hinbasteln.


(804) Donal, Dublin
Sat, 21 January 2006 12:53:12 +0000

I think that this would be huge waste of time and time money. I to be better that Germany restore the Palace of the Republic to help it come to terms with its past. Rebuilding the Schloss is empty sentimentalism.

(803) Kagel, Nils, 34
Fri, 20 January 2006 23:14:05 +0000

Wenn ein Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses stattfinden sollte, sollte zumindest sein äußeres Erscheinungsbild vollständig rekonstruiert werden. Lediglich die repräsentativen barocken Fassaden zu rekonstruieren verleugnet den übrigen Teil der Baugeschichte. Ohne seine stadtbildprägende Spreeseite mit der Renaissancefassade würde dem Bau einer seiner wesentlichen Akzente fehlen. Viele Architekten mögen zwar wenig Sinn für "unzweckmäßige" Grundrisse und unregelmäßige Fassaden haben, aber hier geht es ja nicht darum, einen zweiten Palast der Republik bauen zu wollen. Ohne seine Spreeseite wird die Schloßrekonstruktion allenfalls ein Torso ohne bauhistorischen Tiefgang bleiben. Die Chance eines Schloßnaubaus liegt jedoch nicht in der recht ermüdenden Einheitlichkeit einer Epoche, sondern in der architektonischen Vielfalt veschiedener Baustile!

(802) Fahrscheinlicht
Fri, 20 January 2006 18:38:25 +0000

Tja, dafür haben Sie ohne Anstand gewonnen

(801) HHR 64
Fri, 20 January 2006 14:13:01 +0000

Mirko Mirko, man muß auch in Anstand verlieren können.
Es gibt aber auch für Euch noch genug zu tun. Geht mal nach Kreuzberg, siehe Morgenpost von heute, und kümmert Euch um die sich gerade aus der Bürgerschaft verabschiedenden Türken und andere offenbar nicht eingliederbare Ausländer.

(800) Mirko
Fri, 20 January 2006 13:17:59 +0000

Dann verschwinden Sie doch aus der hässlichsten Stadtmitte!

(799) Wessi, 66
Fri, 20 January 2006 12:52:46 +0000

Abriss!!!!! Endlich !!!!!!
Vorwärts und nicht vergessen:
es waren die gleichen Brüder
im Geiste, die uns mit dem antifaschistischen Schutzwall
beglückt hatten.


(798) Hock, Bertram, 42
Fri, 20 January 2006 12:13:04 +0000

Wer den Abbruch der Palastruine verfolgen möchte, dem empfehle ich die Webcam vom DHM, die vom Zeughaus aus auf Dom und PdR gerichtet ist, unter folgendem Link:
http://www.dhm.de/zcam/
Viel Spaß beim zuschauen, hoffentlich geht es bald los!!

(797) Marc Feihl, 22
Fri, 20 January 2006 08:51:41 +0000

ENDLICH gehts los:
"ERICH`S LAMPENLADEN" gehört der Gesichte.

Ein sehr schöner Tag für Berlin.

(796) Wenk, Michael, 23
Fri, 20 January 2006 07:52:59 +0000

Endlich das Aus für das hässlichste Gebäude Europas in der Mitte der deutschen Hauptstadt!

P.S. Auch viele junge Berliner, die ich kenne, denken so. Leider werden immer nur "Randgruppen" in den Medien zitiert.

(795) berlinfreund
Thu, 19 January 2006 21:09:58 +0000

Bauminister Tiefensee scheint, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Stolpe, ein Blockierer der Sache zu sein. In Leipzig hat er das beim Streit um den Wiederaufbau der Universitätskirche (auf Geheiß Ulbrichts gesprengt) schon bewiesen.

(794) Krenz
Thu, 19 January 2006 19:15:57 +0000

Der heutige Tag war ein kleiner Schritt für den Bundestag, aber ein großer Schritt für das Stadtschloß!
Freuen wir uns, daß es nun doch voran geht!

(793) Martinsdorf, Ulrich-Werner
Thu, 19 January 2006 19:11:06 +0000

Zur Frage der Finanzierung des Schlosses schlage ich vor, den Geheimdienst in Pullach (Neubau in Berlin incl. Umzug beläuft sich auf geschätze Kosten von ca. 1.5 Milliarden EUR) zu belassen und das so frei werdende Geld für das Kulturforum einzusetzen.

(792) Uwe
Thu, 19 January 2006 18:54:48 +0000

Endlich ist es soweit! Die Verzögerungstaktik der Ostalgiker ist nicht aufgegangen. Schluß mit Volkspalast und DDR Romantik. Durch das Humboltforum wird Berlin wieder eine Stätte der Kultur werden, die im internationalen Vergleich nicht mehr den Provinzplatz einnimmt.

(791) Korth s.u.
Thu, 19 January 2006 18:20:24 +0000

Die Infobox wird blockiert, weil in Berlin und im Bezirk Mitte (leider) immer noch die PDS (= SED=KPD) mitregiert, und die bisher noch gehofft hat, durch Blockade und immer neue Hinderungs-Aktionen die "Palast"-Ruine doch noch zu retten. Ab heute ist der Regierende (OB) gefordert, diesem Spuk ein Ende zu machen.

(790) Dr. Erich Kraft
Thu, 19 January 2006 17:45:52 +0000

Nachdem nun endlich Klarkeit herrscht, müßte umgehend die Infobox kommen, damit das künftige Humboldtforum dokumentiert werden kann. Das müßte doch auch im Interesse des Senates sein. Warum wird denn das immer noch blockiert?

(789) Korth, Christian, Rentner
Thu, 19 January 2006 17:26:36 +0000

Hoffentlich geht nun endlich der Abriss los. Erst wenn der Schandfleck "Palast" wirklich auf dem Müllplatz der Geschichte entsorgt ist, kann dort echte Kultur einen Platz finden. Eine "geile Eventlocation" für die ausgeflippte Pseudo-Kultur-Spassgesellschaft wird sich doch noch in einer DDR-Ruine finden !

(788) Krähender Hahn
Thu, 19 January 2006 17:01:25 +0000

Herr Klotz hat dann mal wieder aufs neue bewiesen, was die PdR-Anhänger vom Deutschen Bundestag so halten.

(787) Mirko Klotz
Thu, 19 January 2006 16:55:14 +0000

Sch... auf Bundestag.

Niemand interessiert es warum das Haus dann jahrelang saniert wurde...

Was soll dieser Unsinn?

Herr v. B. und die komischen korrupten Anhänger kriegen doch die Kohle fürs Luftschloss eh nie zsamm´

(786) berlinfreund
Thu, 19 January 2006 16:05:52 +0000

17 Uhr heute. Der Bundestag hat entschieden: Ade "Palast", das Schloß kommt.

(785) Andreas,24
Thu, 19 January 2006 05:04:50 +0000

Herr Krüger, wer von soviel "Wissen" schwätzt wie Sie, der sollte wissen, dass es "Nicht wirklich wahr, weil Dummheit kein Argument für Dummheit ist" hieße.

Im Übrigen sollten Sie schon Ihre Aussagen belegen: Welche Unkultur und Dummheit meinen Sie denn? Das sollte man schon wissen, damit man auf ihre Meinung reagieren kann, so ist das Kindergarten-Niveau!

(784) Stephan Krüger, 43, Wedel
Thu, 19 January 2006 03:55:22 +0000

Als "Wessi" kann ich nur schreiben, Kultur
heißt "Denken" und "Wissen".
Wer ein Stadtschloß wieder errichten will,
und sich dabei auf soviel Unkultur und Dummheit stützen muß, soll dass tun.
Die "Argumente" für das Stadtschloß,
rechtfertigen beinahe seinen damaligen
Abriß. Nicht wirklich wahr, weil Dummheit ist kein Argument für Dummheit.

(783) Kralle
Wed, 18 January 2006 16:50:24 +0000

Noch 'ne feine Rechnung, Bimbo: Fast 16 Jahre gemeinsame Hauptstadt, und immernoch eine asoziale Bruchbude in ihrer Mitte. Das reicht!

(782) Bimbo
Wed, 18 January 2006 07:53:05 +0000

135 Jahre haste aber fein gerechnet... 135 Jahre siond kein Grund, bestehende Geschichte zu zerstören

(781) Dr. Erich Kraft
Tue, 17 January 2006 20:18:25 +0000

18.1.2006:
Es sind jetzt 135 Jahre her, daß Berlin die deutsche Hauptstadt wurde. Ob man in Berlin daran denkt?
Aus dem Kgl. Schloß zu Berlin wurde der Sitz des Deutschen Kaisers.
Und in einigen Jahren wird das deutsche Volk das (im wesentlichen) wiedererrichtete Bauwerk in Besitz nehmen.

(780) Daniel 26
Tue, 17 January 2006 19:32:09 +0000

Da sieht man es wieder mal mit welch primitiven Mitmenschen man es zu tun hat! Kulturlos nennt man soetwas...

Eigentlich könnten sie einem echt leid tun! Der unbeschreiblich hässliche Palast der Republik soll jetzt endlich verschwinden...Berlin soll sich endlich von diesem Geschwür befreien!!!!

Ich wünsche dem Förderverein und Herrn v. Boddien weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermögen...

(779) Erich-Delattre, Markus, 38
Mon, 16 January 2006 23:02:31 +0000

Die Vorgehensweise von Herrn Philipp Oswalt gegen den Förderverein Berliner Stadtschloss ist unfair und nicht seriös. Für den Bau eines "Humboldt-Forums im Berliner Stadtschloss" haben sich vor der Bundestagswahl 2005 die Parteien CDU/ CSU, SPD; FDP und auch Teile der Grünen deutlich ausgesprochen. Der Koalitionsvertrag von SPD und Union enthält folgenden Passus: " auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie sollen zügig die weiteren Entscheidungen zum Wiederaufbau des Stadtschlosses getroffen werden."
Lange genug wurde gestritten und diskutiert, jetzt ist es an der Zeit nach vorne zu schauen. Meiner Auffassung nach ist der Bau eines "Humboldt-Forums" im Berliner Stadtschloss die Grundlage für eine Reurbanisierung der - ehemaligen von den Nationalsozialisten zerstörten - historischen Mitte von Berlin.
Deshalb: Baut auf, zügig !

(778) Dieter R., 38
Mon, 16 January 2006 14:42:09 +0000

Die wahre Natur der Schloßgegner zeigt sich in der jüngsten Kampagne gegen Herrn v. Boddien und den Schloßverein.

Ein Blick auf die Seite www. palastbuendnis.de unterstreicht diese Vermutung. Ich habe dort jedenfalls kein diesem vergleichbares Forum gefunden, in der die Stimmen der anderen Seite unzensiert stehenbleiben dürften. Und deren Pressespiegel gibt ausschließlich schloßkritische Stimmen wieder.

Es handelt sich bei den Köpfen der Befürworter im Grunde also um Demokratiefeinde, die nach bester DDR-Tradition demokratisch legitimierte Mehrheitsentscheidungen nicht akzeptieren können.

Und die anderen Befürworter laben sich seit Jahren an den Kulturtöpfen der Hauptstadt, die die Zwischennutzung großzügig gesponsert hat, und fürchten daher um ihre Existenz. Insofern ist deren Aufregung mehr als verständlich. Aber das kann kein Grund sein, den Schandfleck Palast zu erhalten.

(777) M. Krug
Sun, 15 January 2006 16:10:43 +0000

Der Herr aus Wedel hat schon poetische Kostbarkeiten auf Lager...man man

(776) Henrik Haffki, Ostprinzessin
Sun, 15 January 2006 14:26:47 +0000

Fanatismus?

Als ich dem Schlossverein einen Besuch abgestattet habe, erfuhr ich von den dortigen Mitarbeitern, man solle den Fernsehturm einreißen und moderne Architektur im Allgemeinen.

Im Palastbündnis habe ich (unter 35 Plenum-Teilnehmern des wöchentlichen Plenums) nur einen einzigen westdeutschen Alt-Linken und zwei Ostalgiker, dafür umso mehr betont politik-ferne, aber nicht unpolitische Freidenkende aus Europas Osten, Norden, Westen und Süden gefunden, die sich mit dem Berlin der Nachwendezeit identifizieren, das sie selbst über ihr soziales Engagement, ihre Kunst, ihren Erfindungsgeist und ihre Firmengründungen seit einigen Jahren bauen und mit neuem Leben erfüllen, das sich am Menschen selbst orientiert, an der unterschiedlichen Geschichte der Bevölkerung, nicht aber an Nationalem und allzu gefälliger Ästhetik. Unsere prominenten Unterstützenden wie Cora Frost stehen dafür stellvertretend.

(775) Krüger, Stephan, 43, Wedel
Sun, 15 January 2006 13:01:34 +0000

Sowohl Stadtschloß, wiePdR, sind in autoritären Staatsformen entstanden (die
Pyramiden übrigens sogar mit Hilfe von Sklaven in Sklavenhalterstaaten). Wer sich für historische Denkmale einsetzt, muß nicht Liebhaber der Regimes ihrer Epoche sein.
Denkmale müssen auch nicht "schön" sein,
wieviele wären sonst längst geschliffen.
Sie stehen für Geist und "Ungeist" ihrer Zeit,
für mehr oder weniger historische Ereignisse.
Das gilt auch für Stadtschloß und Palast der Republik. Und Geist und "Ungeist" spiegeln sich in dieser Diskussion. Ich beobachte ziemlich viel Fanatismus, - auf beiden Seiten!
Der Ungeist, der das Stadtschloß sprengte, scheint die"gottlose" DDR rechtzeitig verlassen zu haben, um mit dem Stadtschloß zurück zu kehren.
Aber wie sagte schon ein bekannter Denker: Geschichte wiederholt sich nicht,
es sei denn, als Tragödie oder Farce...


(774) Andreas Schlüter
Sun, 15 January 2006 10:17:06 +0000

Kann man Schloßsteine auch kaufen und nach hause nehmen? Würde gern mit meiner Walze drüberfahren=)

(773) Thomas, Franc T., 42
Sat, 14 January 2006 22:53:14 +0000

Liebe Schloss-Freunde!
Mit großem Interesse und aufrichtiger Begeisterung bin ich durch diese Website gesurft und habe das Meiste davon gelesen.

Insbesondere die Fotos der bereits fertiggestellten Fassadenteile haben mich sehr interessiert.

In dem Zusammenhang kam mir die Idee, Abgüsse von besonderen Elementen (z.B. Adlerköpfe, Signets, Löwenköpfe etc.) an Interessierte zu verkaufen und damit einen Teil der Kosten zu finanzieren.

Falls das noch nicht gemacht wird, möchte ich meinen Vorschlag als Anregung verstanden wissen. Ich hätte beispielsweise gerne einen Abguss des abgebildeten Löwenkopfes, wenn möglich.

Ich wünsche viel Erfolg beim Wiederaufbau!



(772) Kralle
Sat, 14 January 2006 19:25:18 +0000

Hallo Palast-Freaks (Marco u.a.)! Ihr solltet mal ein bisschen vorsichtig sein, wenn Ihre euch auf "das Volk" bezieht. Ihr Palast-Freunde seit doch in Wirklichkeit in der Minderheit, Ihr rekrutiert Euch aus ein paar dogmatischen westdeutschen Altlinken, ein paar mehr ostdeutschen DDR-Verklärern und ein paar wenigen Promis, die sich von Euch über den Tisch haben ziehen lassen. Die Mehrheit der Berliner und der Deutschen wünschen eine würdige Mitte für die Hauptstadt (siehe Umfragen), und nicht eine asoziale Bruchbude mit einem gammeligen Platz davor, der die meisten Besucher lediglich zur schnellen Flucht veranlasst.
Euer Problem, liebe Palast-Freunde ist, dass Ihr immer wieder versucht, aus dem Schloss eine Politikdiskussion mit stereotypen Rechts-links-Schemata zu machen. Aber hier geht es nicht um Politik, ein paar Schlossfassaden bedeuten gewiss nicht die Renaissance der Pickelhaube, und Euer Standpunkt ist auch noch lange nicht Links, sondern eigentlich nur dogmatisch. Auch dass das neue Schloss eine Rekonstruktion und Kopie sein wird, ist doch im Prinzip – mit Verlaub – egal. Viele alte Bauten sind durch die Jahrhunderte so stark erneuert worden, dass sie eigentlich nurnoch Kopien sind.
Beim Berliner Schlossplatz geht es lediglich um städtebauliche Aspekte, denn der Palast war architektonisch allenfalls mittelmäßig und vor allem ein architektonischer Fremdkörper, er konnte die einstige Zentral- und Mittelfunktion des Schlosses zu seiner Umgebung nicht übernehmen. Mit einem Erhalt des Palastes bliebe das ganze Ensemble das, was es z.Z. leider ist: stinklangweilig!
Der Gipfel an Geschmacklosigkeit ist allerdings die äußerst übele Hetz-Kampagne gegen den Schlossverein. Aber damit zeigt Ihr Palast-Freunde nur, wie fanatisch und geistesarm Ihr seit. Goebbels empfahl einst, man müsse nur lange genug mit Dreck schmeißen, irgendwas werde schon hängen bleiben. Ähnlich scheint Ihr Palast-Freaks auch vorzugehen. Auch wenn Euch die Argumente langsam ausgehen, aber sowas ist unanständig!

Ich freue mich auf das Schloss!


(771) Kömig, Werner 60
Fri, 13 January 2006 23:38:31 +0000

@ Kaiser, Wilhelm
Schon merkwürdig, wie man in 5 Wörtern 3 Fehler machen kann. Wenigstens sollte man den Namen Boddien richtig schreiben können, wenn man schon meckert.

(770) Wilhelm,Kaiser 60
Fri, 13 January 2006 22:17:07 +0000

Boddin ist ein Weltfremder absahner.

(769) Christoph Weinke
Fri, 13 January 2006 21:28:23 +0000

Verehrter Marco Eckert, liebe PdR-Freunde,

bitte verschonen Sie uns doch mit Ihrem Schwenkparkett, sowie mit Ihren fahrenden Decken und Hubelementen. Ich kann es nicht mehr hören. Die Wiedervereinigung wurde auch nicht in der Volkskammer beschlossen, ja gut pro forma halt, sondern in den 2 + 4 Gesprächen. Hätte die Volkskammer anders entschieden, wäre die Wiedervereinigung trotzdem gekommen. Die Volkskammer durfte halt noch abnicken, wie sie es gewohnt war, um es einmal realistisch zu sehen.

Warum kann man Berlin nicht mit Dresden vergleichen? In Dresden befand sich an der Stelle der Frauenkirche ein Mahnmal gegen den Krieg, die Ruine eben. Hier hat es auch genügend Aufschreie gegeben: man dürfe so ein Mahnmal nicht beseitigen etc. Die gleichen dummen Parolen wie beim Berliner Schloss. Auch die Potsdamer Garnisonkirche darf man ja auch nicht wiederaufbauen, sowie das Potsdamer Stadtschloß ebenso nicht. Obwohl da auch nichts gestanden hat bzw. steht. Also, Herr Eckert, Sie sehen, dass die schnöden Antisprüche bei jedem Wiederaufbauprojekt aufblühen.

Wer ist schon Sandra Bullock? Wer ist sie im Vergleich zu über 500 Jahren Schloßgeschichte?

Deshalb fordert das Volk:
Geschichte begreifen, das Schloss wiederaufbauen!


(768) Udo
Fri, 13 January 2006 18:59:36 +0000

Ich kann es auch kaum erwarten, daß der Klotz endlich weg kommt!

(767) Laier, Markus, 26
Fri, 13 January 2006 18:05:40 +0000

Ich bin auch Teil des Volks ;) Und ich mache Champagner auf, wenn der hässliche Klotz endlich weg ist, und das Auge wieder mit schöner Architektur, namentlich SCHLOSS, verwöhnt wird.

(766) Eckert,Marco 26
Fri, 13 January 2006 16:35:03 +0000

An Richter Thomas,

Ich bin Palastbefürworter und habe sogar "Sandra Bullock" bewegt sich für den Palast einzusetzen (siehe Medien)
Ich Arbeite in meiner Freizeit für den Palast Erhalt und keiner wird sagen das dieses Bauwerk nicht wichtig ist denn:
In der Volkskammer wurde die Wiedervereinigung beschlossen.
Nicht in Bonn sondern im Palast der Republik.Zudem wurde im einmalig großen Sáal(Schwenkparkett,fahrende Decken,hubelemente etc.)der letzte Jahrestag der DDR gefeiert wo auch Michael Gorbatschow anwesend war..
im übrigen wird es kaum möglich sein je eine Kopie des Schloßes wieder Aufzubauen.
Man kann Berlin nicht mit Dreseden vergleichen.Das ist total was anderes.In Dresden war der Platz leer aber in Berlin steht nun mal das wichtigste DDR Bauwerk und Zeitzeugnis nämlich der Palast der Republik.
Jeder der vor der Schließung im Palast war(1976-1990) kann den Abriss nicht begreifen.
Mann könnte den Palast wieder Instandsetzen mit viel weniger Geld als für die Atrappe namens "Schloß"
das Inventar des Palastes ist im Depot Spandau eingelagert.
Der Palast könnte jederzeit wieder in Betrieb genommen werden.Das hat auch die Zwischennutzung gezeigt.
Die große Interesse der Leute an dem Gebäude haben das zum Ausdruck gebracht.

Während die Schlossfans ihre Spenden für die Entwürfe von Balustraden und Gesimsen ausgeben, fehlen noch immer Bauherr und Finanzier für den Neubau. Weder sind die Nutzer festgelegt, noch gibt es konkrete Aussagen zur Architektur. Daher gibt es auch weder vom Bund noch vom Land einen Auftrag für diese Arbeiten an den Schlossverein. Im Gegenteil hatte das Bundesfinanzministerium versichert, diese Planungen selbst zu finanzieren. Zwar behauptete Stuhlemmer einem Journalisten gegenüber, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) demnächst Unterlagen zwecks Vorbereitung des Wettbewerbs zur Verfügung stellen zu müssen - doch weiß man davon bei dem Amt nichts: Unterlagen seien nicht angefordert worden, heißt es dort, "der Verein arbeitet ohne öffentlichen Auftrag".

Deshalb fordert das Volk:
Geschichte begreifen,Palast erhalten!



(765) D.G. 13
Fri, 13 January 2006 15:23:43 +0000

Warum wollen sie das Stadtschloss nicht wieder im Herzen Berlins haben?
Gut Berlin ist pleite und das Geld könnte man in wichtigeres investieren, doch Berlin ist eine Hauptstadt und muss repräsentativ sein. Ich glaube nicht das Plattenbauten und andere Bausünden der
Nachkriegszeit einen guten Eindruck machen. Berlin braucht wieder eine richtige Altstadt!
Das Ensemble des Domes, der Museeumsinsel und des Schlosses wird das Ansehen unserer Haupstadt in der Außenwelt steigern.
Es ist klar das Berlin nicht mit Paris oder anderen Hauptstädten vergleichbar ist. da die Stadt im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört wurde, doch mit dem Bau des Schlosses erhält Berlin langsam seine alten Glanz zurück.

(764) Christoph Weinke
Fri, 13 January 2006 15:22:57 +0000

Nun L.P., Sie haben Recht damit, daß Baden-Württemberg auch immer ein Geberland war. Zumindest seit Bestehen der BRD. Ich gebe hiermit diesen Fehler zu.

Dennoch bleibe ich dabei, daß es jedes Land einmal treffen kann, vom Länderfinanzausgleich zu profitieren. Denken Sie an die Schwarzwälder, die früher bitter arm waren, jedoch Städte wie Görlitz, Stralsund oder Rostock früher unsagbar reich waren. Heute ist es fast umgekehrt. Lübeck war einst die reiste Stadt im Hl. Röm Reich dt. Nation, es leistete sich eine eigene Seeflotte und zahlreiche Prachtbauten, heute ist die Stadt so arm wie viele dt. Städte. Sie sehen also daß sich Reichtum und Armut schnell ablösen können.

Schon in der Bibel stand etwas von 7 fetten und 7 mageren Jahren.

Also bitte Vorsicht mit solchen Behauptungen. Freuen Sie sich doch lieber, daß in unserer aller Hauptstadt, das schönste Barockschloß nördlich der Alpen wieder entsteht. Ist nicht das Stuttgarter Schloß auch wiederaufgebaut?

(763) HHR 64
Fri, 13 January 2006 13:56:08 +0000

Für Herrn Diehr um 13:01:
Herr von Boddien arbeitet seit 1993 an dem Thema. Er hat 10 Jahre lang seine Arbeit aus eigener Tasche finanziert. Der Vorwurf, er hätte sich erst mal 50000 genehmigt, ist dummes Zeug.

(762) Krähender Hahn
Fri, 13 January 2006 12:53:02 +0000

Herr Marquart,

bitte vergessen Sie nicht, daß die Truppen der DDR sowohl 1956 mit der UdSSR nach Ungarn, als auch 1968 mit in die Tschechoslowakai einmarschiert sind, um die Konterrevolution mit brutaler Waffengewalt zu unterbinden. Das war auch Krieg!



(761) wowereit, klaus, 48
Fri, 13 January 2006 12:30:23 +0000

Ich hab versucht mir ein paar gedanken zu machen - war nicht leicht.
Ehlich gesagt, das Schloßvorhaben war nur ein Witz - echt wir können doch nicht wirklich ein Schloß aufbauen und so nebenbei die Sozialleistungen abbauen - entspräche zwar auch dem absolutistischen Denken der damaligen Monarchen - aber nun sind ja schon ein paar Jahre vergangen.
Und heute wären wir auch nicht in der Lage solch einen Bau tatsächlich zu bewirtschaften - selbst in freier Trägerschaft übersteigt das unsere verwaltungstechnischen Möglichkeiten. Und ganz wirklich, den unglaublichen Quatsch den die Schloßfreunde da von sich geben, das kann man nur jemanden erzählen, der sich die Hosen mit der Beißzange anzieht.
Also liebe Schlösslebauer - ich hab mit einigen Baumarkt-Filialleitern gesprochen und ab Ende Januar kann man sich dort ein Modellbaukasten "Schloß" zu einem sagenhaft günstigen Preis kaufen - natürlich zum selbstbemalen - viel Spaß dabei.
Euer Klaus

(760) Diehr. A. 61 J.
Fri, 13 January 2006 12:01:50 +0000

Anlässlich der Einweihung der
Frauenkirche in Dresden wurde
oft von möglichen Parallelen zur
Finanzierung durch Spenden ge
sprochen. Ich muss jedoch auf
folgendes hinweisen: Der Start
in Dresden verlief so, dass der
Hauptakteur, H. Güttler 50000,-
DM aus seinem Privatvermögen
gespendet hat. In Berlin hat sich
H. von Boddien als erstes ein
Gehalt von 50000,-€ genehmigt.
Das gibt doch zu denken!
Mit freunlichen Gr. A. Diehr


(759) Marquardt, O.
Fri, 13 January 2006 11:53:41 +0000

Werter Herr Thamm,
wie sie meinen Eintraegen weiter unten entnehmen koennen, habe ich sehr wohl ueber die Frage Palast <-> Schlossnachbau diskutiert, Ihren Vorwurf des Missbrauchs dieses Gaestebuchs kann ich nicht nachvollziehen (im uebrigen ist mein letzter Eintrag eine Antwort auf den einen anderen Beitrag). Auch meinem letzten Eintrag koennen Sie entnehmen, dass ich mit Sorge den geplanten Aufbau des Schlossnachbaus sehe, da er schlichtweg nicht finanzierbar ist! Die Spendensammlung fuer das Schloss ist durchaus ehrenwert, auch ich begruesse das Schloss mehr als eine weitere Baugrube im Herzen Berlins, aber die notwendigen Mittel, sofern die Schaetzungen da korrekt sind, sind in absehbarer Zeit nicht zu erhalten!
Zudem halte ich nach wie vor den PdR fuer eine Staette des Volkes, im Schloss wird es wohl nicht allzu viele Volksveranstaltungen gegeben haben, das ist ein Symbol einer Monarchie, die sehr wohl menschenverachtende Zuege hatte.
Die von Ihnen genannten Quellen reden von Verbrechen der Sowjets, deren Hass auf Deutsche man mit 20 Mio. Toten nachvollziehen kann (was natuerlich keine Racheaktionen rechtfertigt). Die VP hat die Lager als Haftanstalten weitergenutzt, die allerdings nicht die Abertausenden Toten fabriziert hat, auf die sich mein Vorschreiber beruft.

(758) Thamm, Manfred, 61
Fri, 13 January 2006 10:04:16 +0000

An Herrn Marquardt:
Ich hatte eigentlich erwartet, in diesem Forum nur sich auf das Schloß beziehende Beiträge zu finden. Es hat aber den Anschein, daß einige Leute (u.a. auch Sie) dieses Forum zur Zementierung ihrer eigenen geschichtlichen Positionen mißbrauchen. Trotzdem gehe ich darauf aber ein:
Einen Zusammenhang zwischen Speziallager NKWD und KVP gab es natürlich. Vielleicht ist dieser Ihnen beim Durchsuchen des Internet durch Tönung der Brille nicht aufgefallen. Ich habe schon öfter von solchen physikalischen Phänomenen gehört. Hier deshalb zu Ihrer Informationdrei URLs:
www.uokg.de
www.politische-bildung-brandenburg.de
www.bautzen.de
An allen diesen Adressen stoßen Sie auf die Verbindung NKWD-KVP bis hin zu dem damaligen Inspekteur der VP Marquard.
Im übrigen denke ich, daß es genügend politische Foren gibt, in denen man sich mit solchen Themen in die Haare kommen kann,aber nicht in diesem. Hier heißt das Thema Schloß, sonst diskutieren wir hier bald noch über Bethmann-Hollweg.

MfG M. Thamm

(757) Marquardt, O.
Fri, 13 January 2006 08:44:27 +0000

Werter Herr Kraft,
tatsaechlich scheint Ihr Geschichtsunterricht besser als meiner und auch besser als der der Gedenkstaettenbetreiber von Buchenwald und Sachsenhausen zu sein. Auf deren Internetseiten ist von einer Uebernahme der sowjetischen (nicht DDR-eigenen!) Speziallager durch die VP jedenfalls nichts zu finden.

Die Kolonialisierung mit dem Verhalten anderer Maechte zu entschuldigen ist ebenfalls kein brauchbares Argument.
Der Massenmord an den Herero und Nama und das deutsche Kaiserreich ist mit keiner Stasi und keiner Mauer in der DDR zu entschuldigen oder teilen Sie die Ansicht, dass es sich bei diesen Voelkern um "anthropologisch Minderwertige"
handelt?
Auch die Hauptschuld Deutschlands und Oesterreichs am 1. WK bestreitet heutzutage kein serioeser Historiker mehr.
Es gab und gibt zwar immer Deutsche, die den Versailler Vertrag (der auch die Frage der Kriegsschuld enthaelt) fuer eine Ungerechtigkeit halten, dennoch
haben die politisch Verantwortlichen in Deutschland ihn damals unterschrieben.
Der Schlieffenplan hat uebrigens schon 1905/06 den 1. Weltkrieg vorbereitet.
Dass Russland und in gewissem Masse auch Frankreich und England, insbesondere Oesterreich-Ungarn eine Mitschuld trifft, streitet ebenso niemand ab, ohne preussischen Militarismus waere dieser Krieg jedoch sehr unwahrscheinlich geblieben.
Das aendert leider nichts daran, dass das hochverschuldete Berlin bald um eine Grossbaustelle ohne absehbares Ende reicher ist.
Ich wuensche Herrn v. Boddien aufrichtig, dass er noch die Fertigstellung des Schlossnachbaus erlebt, kann mir jedoch nicht vorstellen, dass dieser Nachbau innerhalb der naechsten zwanzig Jahre fertig wird.

(756) Dr. Erich Kraft
Thu, 12 January 2006 22:57:33 +0000

An Herrn Marquardt,
Sie müssen ja einen tollen Geschichtsunterricht gehabt haben oder ein schlechtes Gedächtnis, wenn Sie lieber in der DDR gelebt hätten als im Kaiserreich.
Bis 1952 wurden die KZs Buchenwald und Sachsenhausen erst von den Russen dann von der Volkspolizeit weiter "betrieben", wohin die Regimegegner verschwanden mit tausenden und abertausenden von Toten. Das gab es im Kaiserreich nicht, hier herrschten rechtsstaatliche Zustände, wo auch der Bürger Rechte gegen den Staat hatte. Unser heutiges Strafgesetzbuch, das Zivilrecht und vieles mehr stammt aus dieser Zeit. Alle klassischen Grundrechte gab es damals schon.
Das Sozialistengesetz war gewiß kein Ruhmesblatt, aber es war keine diktatorische Verfügung eines Politbüros, sondern die demokratisch gewählte Volksvertretung, der Reichstag, hat dieses beschlossen und einige Jahre später auch wieder aufgehoben. Die gewählten SPD-Abgeordneten konnten gleichwohl im Parlament weiter ihre Tätigkeit ausüben. Verboten waren die Parteiorganisationen und Presse. Hätten Sie sich das in der DDR vorstellen können? Hier gab es überhaupt keine freien Parteien oder Abgeordnete. Das Verhältnis von SPD und Staat hat sich dann nach und nach verbessert, sie wurde schließlich die stärkste Partei 1912, und zum Ende des Kaiserreiches regierte sie sogar mit. Scheidemann als kaiserlicher Staatssekretär. Wußten Sie das nicht?
Kolonialismus: Die deutsche Kolonialherrschaft war nicht schlechter, aber auch nicht besser als die anderer Kolonialmächte auch.
1. Weltkrieg: Die deutsche Regierung 1914 war gewiß mitschuldig, aber auch hier nicht mehr oder weniger als die anderen Mächte auch.
Zusammengefaßt: Die DDR war ein Gefängnis ohne Rechtssicherheit für die Bürger. Das Kaiserreich war - trotz der 12 Jahre Sozialistengesetz ein Rechtsstaat mit vielen der klassischen Bürgerrechte, die wir heute auch haben.

(755) Fuchte, Andreas, 24
Thu, 12 January 2006 22:51:14 +0000

Sehr geehrter Herr von Boddien.

Mit großer Entrüstung hörte ich von den schweren Vorwürfen gegen Sie. Zu welchen Mitteln die Palast-Freunde in ihrer Verweiflung greifen, ist unglaublich. Letztlich wirft dieses Vorhalten aber nur ein noch schlechteres Bild auf die Palastler. Ich persönlich würde jedoch auch die Maßnahme bedenken, gegen Herrn Oswalt eine Anzeige wegen Verleumdung zu erstatten. Das ganze APH-Forum wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg in dieser unschönen Auseinandersetzung. Viele Grüße, Andreas Fuchte

(754) Th. Petersen, 37
Thu, 12 January 2006 19:27:50 +0000

Mit großem Interesse lese ich die Informationen über die Verleumdungskampagne, die gerade gegen den Förderverein losgetreten wird. Ich möchte Ihnen dazu gratulieren, denn dieses Verhalten ist eigentlich ein Kompliment an Sie. Es zeigt, daß den Gegnern des Wiederaufbaus eines würdigen Stadtzentrums von Berlin keine anderen Möglichkeiten mehr bleiben, als mit Schmutz um sich zu werfen. Dabei entlarven sie sich - als Nebeneffekt - als Menschen, denen weder demokratische Mehrheitsentscheidungen etwas bedeuten, noch die Spielregeln einer fairen politischen Auseinandersetzung. Jeder kann nun sehen, mit was für Leuten man es hier zu tun hat.

(753) Andreas, Schl&uuml;ter
Thu, 12 January 2006 19:10:07 +0000

Trotz allem lohnt es aus historischer Sicht den PdR (so nannte er sich nun mal, für die Klugschei... hier) zu erhalten. Aber arrogante Affen mit zuviel Geld interessiert es ja nicht.

(752) L.P
Thu, 12 January 2006 18:39:02 +0000

Sehr geehrter Herr Christoph Weinke!

Baden-Württemberg war seit seiner Entstehung ein Geberland und hat noch nie Geld aus diesem Topf in Anspruch genommen..und wie andere schon gesagt haben..der Palast der Republik ist genauso ein geschichtliches Gebäude und meiner Meinung nach gefällt es mir sogar besser als so ein olles Schloss, von denen es auch schon genug gibt. Wenn sie es unbedingt bauen wollen dann nur mit Spenden und keinem Euro aus der Staatskasse..

(751) Marquardt, O.
Thu, 12 January 2006 17:33:38 +0000

Werter Herr Kraft,

wenn ich zwischen der DDR und ihrer sicherlich unentschuldbaren und menschenverachtenden Grenzanlagen und dem
Kaiserreich, zu dessen groessten Errungenschaften die Kolonialisierung sowie der 1. Weltkrieg (mit weit mehr als den ca. 1000 Maueropfern) zaehlen und in denen weit mehr als in der DDR Andersdenkende verfolgt werden (-> Sozialistengesetz), waehlen sollte, dann muss ich nicht lange ueberlegen. Zumal ich sowie viele andere, nicht nur Ostdeutsche, den Palast ohnehin nicht als Symbol einer Diktatur sondern als Ort des Volkes verstehe, was mit dem Schloss schwer zu assoziieren ist.

(750) Kr&auml;hender Hahn
Thu, 12 January 2006 16:56:13 +0000

Von der Warte habe ich es noch nicht gesehen, Herr Vorschreiber. Wie wollen die PdR-Freunde eigentlich ihr Geld für eine möglich Wiederherstellung des PdR-Gerippes überhaupt finanzieren? Naja, ist wohl auch schnuppe, denn der PdR ist sowieso bald Müll.

Zu L.P., werde erst mal trocken hinter den Ohren, bevor Du hier separatistische Thesen kloppst und ein unabhäniges Schwaben proklamierst. Einfach dümmlich und lächerlich!