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Wilhelm von Boddien


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(821) Krüger, Helmut
Sat, 4 February 2006 13:05:04 +0000

Dear Reinder Wijnveld,

bitte sehen Sie es nicht als Unhöflichkeit an, wenn ich in meiner Muttersprache deutsch antworte. Sie ist am besten geeignet, die Dinge die ich meine, auf den Punkt zu bringen.

Ich habe keineswegs die Empfindung, dass die Deutschen ausschließlich in die Vergangenheit schauen, um ihre Zukunft zu gestalten. Unsere vier Nachkriegsjahrzehnte waren nahezu ausschließlich geprägt von übergroßer Zukunftszugewandtheit und von Vergangenheitsvergessenheit. Oder anders ausgedrückt: Wir haben den "zeitlichen Bogen" zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft (der immer da war und immer da sein wird) gedanklich aufgetrennt und -darum- zumeist Beziehungsloses aus dem hohlen Bauch geschaffen.

Der Grund dafür war, dass das Furchtbarste, das aus diesem Land heraus geschah, alles andere zudeckte. Doch wir können die Zukunft gerade nicht gestalten, wenn wir "blind" sind gegenüber der Vergangenheit oder ihr nur sehr parolenhaft beikommen wollen. So erlebe ich die heutige Zeit als eine Zeit der Öffnung , die darum, weil sie OFFEN ist, uns angemessenere Schlüsse aus der Vergangenheit ziehen lässt als es bisher der Fall war.

Die verengte Gedankenführung hinsichtlich der Hohenzollernherrschaft ist: Es gibt eine gerade Linie von der Hohenzollernherrschaft zur NS-Herrschaft und zum Krieg.
Der offene Gedankengang weiß darum, dass genau so viele Handlungsstränge von der Hohenzollernherrschaft an der NS-Herrschaft vorbeigingen wie zu ihr hin. (Und sie weiß auch darum, dass bei aller grundsätzlicher INHALTLICHER Verschiedenheit die Form zwischen KPD und NSDAP "auf Tuchfühlung" lag. War es denn nicht die KPD, die im Wahlkampf 1932 Ernst Thälmann in stählerner Pose als ihren "Führer" pries ?)


Das Schloss heute wieder aufzubauen, ohne gleich den Königsthron zu errichten, halte ich geradezu für ein Gebot:
Es ist städtebaulich nichts anderes, als den Linden ihren Ausgangspunkt zurückzugeben.
- Denn was wären wertvolle Stühle ohne den passenden Tisch dazu, wenn wir meinten, ein gewiss ästhetisch gestalteter Bauhaus-Tisch oder ein Tisch der klassischen Moderne täte es doch auch ?

Mit freundlichen Grüßen
H.K.


(820) Udo
Fri, 3 February 2006 18:55:29 +0000

Die unteren beiden Einträge sind wieder Störmanöver der PDR Stalinisten! Bitte löschen! Danke.

(819) Bald, Willi
Fri, 3 February 2006 14:26:05 +0000

Dear Reinder,
during the last 50 years we Germans did not dare to look at our history so we were looking forwards only. We denied our history and busily destroyed things that reminded of it, while in the meantime our neighbours proudly cultivated their's.

Now we found, that we did the wrong thing. Every people should look for a good balance between past and future - we lost our's.

That's the reason for our looking for our past and for that purpose we are trying to regain the best parts of it.

(818) Krüger, Helmut, 49 Jahre
Tue, 31 January 2006 16:00:20 +0000

Abseits der Fronten -
oder:
Wissen heutige Architekten noch um den ORT ?

Wir können Berlin nicht vollständig begreifen, wenn wir das Brandenburger Tor und die Linden nicht begreifen. Das Schloss war AUSGANGSPUNKT der Linden und das Brandenburger Tor war ihr ENDE. Heute -ohne diesen anspruchsvollen, identitätsstiftenden Bau- sehen wir den Mikrokosmos der Berliner Mitte rückwärts, ja geradezu auf den Kopf gestellt.

Dass der Palast, der auch nach meiner Auffassung mehr war als nur ein Herrschaftssymbol der SED, nun von dieser Stelle verschwindet, hat mit dem ORT zu tun, nicht aber mit einer Feindschaft gegenüber der DDR-Architektur. Die Baukunst der DDR wird mit dem Palast nicht ausradiert, sie wird uns (-glücklicherweise-) dauerhaft erhalten bleiben - dies in Form des höchsten Bauwerks, das aus allen Richtungen Berlins gut sichtbar ist. Der Fernsehturm hat dem langen Lulatsch, dem Europacenter und der Gedächtniskirche längst den Rang abgelaufen und ist geradezu zum Sinnbild Berlins geworden. ER WIRD STEHEN, wenn die Bebauung am Potsdamer Platz und wahrscheinlich auch das Kanzleramt längst Fußnoten der Geschichte geworden sind.

(817) Krähender Hahn
Mon, 30 January 2006 16:56:47 +0000

Hallo J.F. Ein Berliner!

Sie fragen, ich antworte:

"Der Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte ist von der Berliner Politik und der Bundespolitik nicht gewollt."

Antwort: Doch! Denken Sie an die Kreuze der Maueropfer, oder an die Gedenkstätte Berliner Mauer, vergessen Sie die Gedenkstätte Stasi-Knast Bautzen nicht, usw. Hier wird doch der jüngeren Geschichte gedacht.

"Der erhalt des Palast der Republik wäre eine eine Bereicherung dieser Stadt"

Antwort: Falsch!

"Im Grunde ist die Diskussion um den Erhalt (des PdR) nicht gewollt"

Antwort: Richtig!

"Die Politik will ja nur die Auseinandersetzung mit der DDR als Teil der Geschichte nicht zulassen"

Antwort: Wie kommen Sie darauf? Und wenn, dann kann es doch nur im Sinne der DDR sein. Siehe oben!

"Verückt daran ist nur, das es vielleicht eines Tages ein neues Stadtschloß geben wird und einige Meter daneben wird das Original Portal weiter im Staatsratgebäude weiter leben. Welch ein Hohn."

Antwort: Wieso verrückt? Sie wollten doch die Symbiose aus Schloß und PdR, so haben wir dann zumindest die Symbiose aus Schloß und DDR.

Das Schloß kommt, der Palast geht!

(816) J.F. - Ein Berliner, 43J
Mon, 30 January 2006 09:05:22 +0000

Die Argumente gegen das für und wieder machen eines hier sehr deutlich. Der Umgang mit der jüngsten deutschen Geschichte ist von der Berliner Politik und der Bundespolitik nicht gewollt. Aber auch viele Bürger wollen die Geschichte der deutschen Teilung nicht erlebbar erhalten, das finde ich bedauerlich. Der erhalt des Palast der Republik wäre eine eine Bereicherung dieser Stadt, sowohl als Kongress- und Tagungsort, als Ort der Begegnung und Kultur. Anstatt über eine sinnvolle Nutzung nach zudenken und evtl. einen Teil Wiederaufbau des Stadtschloßes zu erwägen und somit geschichtliches und bauliches als einmalige Symbiose e4ntstehen zulassen wird mit dem Hammer eingeschlagen und das Geld aus dem Steuersack sinnlos aus dem Fenster geworfen. Im Grunde ist die Diskusion um den Erhalt nicht gewollt, die Politik will ja nur die Auseinandersetzung mit der DDR als Teil der Geschichte nicht zu lassen.
Verückt daran ist nur, das es vielleicht eines Tages ein neues Stadtschloß geben wird und einige Meter daneben wird das Original Portal weiter im Staatsratgebäude weiter leben. Welch ein Hohn.

(815) berlinfreund
Sat, 28 January 2006 15:14:08 +0000

Lieber Vorschreiber,
auch wenn diese lächerliche Schicki-Micki-Sprache - alles in der männlichen und weiblichen Form zu sagen - Eingang in das Politikerdeutsch gefunden hat, sollte man sich doch gewiß sein, daß das grammatische Geschlecht nicht unbedingt auch das biologische Geschlecht sein muß. Die Schloßbefürworter und Schloßbefürworterinnen und noch mehr die Fördervereinsmitglieder und Förderrinnenvereinsmitgliederinnen haben sicher auch einen Blick für die Ästhetik der Sprache. Die Bürger eines Landes sind nunmal alle männlichen und weiblichen Bürger. Mit Einwohner Afrikas sind gewiß nicht nur die männlichen Einwohner gemeint. Oder haben Sie einmal etwas von der Verkehrssünderinnenkartei gehört?
Man sollte auf die Sprache achten, wie sie in vielen Jahrhunderten gewachsen ist und lächerlichen Mode-Schnickschnack denen überlassen, die solches nötig haben.

(814) Erich-Delattre, Markus, 38
Wed, 25 January 2006 17:06:59 +0000

Liebe "Diskurs"- TeilnehmerInnen,
ich befürworte den Bau eines Humboldt-Forums im Berliner Stadtschloss. Dennoch war und ist ein konstruktiver Streit der Bürgerinnen und Bürger in dieser Frage wichtig. Die barocke Fassade des neuen Humboldt-Forums braucht ein überzeugendes inhaltliches Kulturkonzept, welches eindeutig zum Ausdruck bringt, dass Deutschland als Teil der Europäischen Union sich der Verantwortung der eigenen Geschichte - insbesondere der NS-Verbrechen - gegenüber bewusst ist. Dann hoffe ich, dass die Neuerfindung von Architektur in der Berliner Mitte zügig umgesetzt wird.
Meines Erachtens ist Ornament übrigens nicht Verbrechen, sondern Erotik.

(813) Linden
Wed, 25 January 2006 11:46:00 +0000

An Herbert:

Du bist 43und möchtest uns erzählen was schön ist??
Da Du nicht weißt wie der Schloßplatz einmal ausgesehen hast, kannst Du dich hier nicht so wichtig tun. Das Schloß war einmalig in Europa!
Wenn Du einmal da gewesen wärst (bis 1945) würdest Du sagen:WOW!
Du bewunderst seine Großzügkigkeit,bist fasziniert von der Schönheit. Überall Marmor, Parkett, Gold und Kristalllüster. Zudem ein wundervoller Innenhof, der für Veranstaltungen aller Art genutzt wurde.
Freuen wir uns, dass die alte Schönheit wieder entsteht!


(812) Greunig,Herbert,43
Tue, 24 January 2006 21:31:54 +0000

AN THOMAS:
Du bist 17,und möchtest uns erzählen was hässlich ist??
Da Du nicht weist wie der Palast einmal ausgesehen hast kannst Du dich hier nicht so wichtig tun.
Nachdem 1998 die weiße Marmorfassade des Gebäudes entfernt wurde,die Terassen Treppen abgerissen wurden und alle Glas Türen / Eingangstüren entsorgt wurden und das Haus komplett leergeräumt wurde blieb von dem Palast das Übrig was wir jetzt sehen.
Wenn Du einmal da drin gewesen wärst (bis 1990) würdest Du sagen:WOW!
Du bewunderst seine Großzügkigkeit,bist fasziniert von der Schönheit.Überall Marmor,Glas und Kugellampen,dazu:Disco,Bowlingbahn,Großer Saal mit 5000 Sesseln,Theater,13 Gaststätten und vieles mehr.
DAS BIETET MIR KEIN SCHLOß
DER PALAST DER REPUBLIK IST DAS SCHLOß BERLIN!!

(811) Watzmann, Bayern
Mon, 23 January 2006 21:49:41 +0000

Im Sommer 1977 besuchte ich als Kind zum erstenmal unsere Verwandten in Köpenick. So lernte ich neben vielem anderen den "Palast" ein Jahr nach seiner Eröffnung kennen und er gefiel mir gut. Ich kann nichts "persönliches" gegen das Gebäude haben, "es ruhe in Frieden".
Und was kommt jetzt, vorerst? Grünfläche, Parkplatz, Schloßfundamenten-Museum?

(810) Krähender Hahn
Sun, 22 January 2006 13:07:43 +0000

Ritschie spricht mir aus der Seele. Gießen ist wirklich eine grauenhafte Stadt, im Kriege völlig vernichtet und praktisch nichts wiederaufgebaut. Das finde ich toll, daß Sie das genauso sehen. Es wird wirklich Zeit, daß in Deutschland mal kräftig Rekonstruiert, Renoviert und Wiederaufgebau wird. Der Krieg ist über 60 Jahre her und manche Städte sehen noch immer so aus, als wären die Panzer gerade erst um die Ecke gefahren.

Danke Ritschie!

Der Palast ist tot!

(809) Thomas 17
Sun, 22 January 2006 13:07:12 +0000

Weiter unten schreibt jemand, dass eine Großbaustelle (Abriss) zur WM nicht unbedingt gut ausschaut.
Der Palast sieht wohl besser aus?

Ich freue mich jedenfalls auf die "Wiedergeburt" des Schlosses. Der Palast war ja nicht gerade ein Blickfang, mich hats jedenfalls immer zum schöneren Dom gezogen...

Bauen wir, für Kaisers Willen :P



(808) Ritschie,28
Sun, 22 January 2006 12:30:38 +0000

Wenn es nur darum geht häßliche Gebäude zu entfernen, freue ich mich schon auf den kompletten Abriss von Giessen und so manch anderen Städten.
Oh wird das eine schöne "unhäßliche" Welt, wenn alles neu gebaut wurde. Dann braucht man sich auch nicht mit der Geschichte beschäftigen.
Oder wie wäre es mit dem Abriss von Bottrop, dass ist auch häßlich und passt mir nicht.

Der Palast lebt.


(807) Wendt, Martin, 42
Sun, 22 January 2006 09:18:59 +0000

Liebe Schlossbefürworter,
werte Palastanhänger,
ich bin ganz eindeutig für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Das wunderbare Bauwerk war nicht nur die Mitte Berlins, sondern seit 1871 auch das Zentrum Deutschlands. Vielleicht hat es deshalb Ulbricht 1950 in die Luft sprengen lassen. Nun hat der Bundestag beschlossen, die vergangene Untat wieder rückgängig zu machen. Bravo! Das Humboldt-Forum mit der barocken Schlossfassade wird in Zukunft auch Funktionen des DDR-Palastes erfüllen. Die Menschen werden das Forum in der Mitte Berlins sicherlich gut annehmen. Es wird eine Begegnungsstätte der Kulturen sein. Kein Monarch wird jemals wieder einziehen. Das neue Schloss wird dem Volk gehören. Und das ist auch gut so in einer Demokratie. Wenn die Deutschen aber einst einen Kaiser oder König wiederhaben wollen, so könnte er auch im Neuen Palais von Potsdam residieren. Bauen wir das Berliner Schloss wieder auf!

(806) Krähender Hahn
Sat, 21 January 2006 16:38:33 +0000

Wir hatten die Wahl – Palast oder Dom. Hätten wir den Dom abgerissen, dann hätte der Westen für einige Jahre Wasser auf der Mühle gehabt und von „Kirchenstürmerei“ gesprochen. Dann lieber den Palast. Mit den Palastanhängern werden wir schon fertig, lieber Vorschreiber.



(805) Wolbring,Ulli,39
Sat, 21 January 2006 15:41:08 +0000

Wie dumm muß eigentlich der Bundestag sein??
Dümmer als ein Sack Schrauben.
Die Finanzierung des Schloßes ist nicht geregelt aber es wird erst mal der Palast Platt gemacht.
PRIMA!!
Eine Großbaustelle im Herzen Berlins und das bei der WM.
Sehr schönes Vorzeigebild der Stadtmitte:
Kräne,LKW,Schlepper auf der Spree.Nicht die einzige Baustelle in Berlin. WIR BAUEN AUF UND REISSEN NIEDER
ARBEIT GIBT ES IMMER WIEDER:
Im übrigen ist die Mehrheit gegen den Palast Abriß!!!
Lasst die beleidigungen gegenüber den Palast Fans.
Sie verbinden viele schöne Erinnerungen mit diesem Einmaligen Gebäude.
UNSERE FREIZEIT WERDEN WIR NUN WOANDERS VERBRINGEN DEN PALAST ABER WERDEN WIR NIE VERGESSEN:
Ich hoffe der Palast setzt sich zur Wehr,lässt die Betonwanne aufschwimmen,ein kleines See Beben entsteht und der Dom kippt um.
Dann hat man viel Platz und kann die Schloßfassade hinbasteln.


(804) Donal, Dublin
Sat, 21 January 2006 12:53:12 +0000

I think that this would be huge waste of time and time money. I to be better that Germany restore the Palace of the Republic to help it come to terms with its past. Rebuilding the Schloss is empty sentimentalism.

(803) Kagel, Nils, 34
Fri, 20 January 2006 23:14:05 +0000

Wenn ein Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses stattfinden sollte, sollte zumindest sein äußeres Erscheinungsbild vollständig rekonstruiert werden. Lediglich die repräsentativen barocken Fassaden zu rekonstruieren verleugnet den übrigen Teil der Baugeschichte. Ohne seine stadtbildprägende Spreeseite mit der Renaissancefassade würde dem Bau einer seiner wesentlichen Akzente fehlen. Viele Architekten mögen zwar wenig Sinn für "unzweckmäßige" Grundrisse und unregelmäßige Fassaden haben, aber hier geht es ja nicht darum, einen zweiten Palast der Republik bauen zu wollen. Ohne seine Spreeseite wird die Schloßrekonstruktion allenfalls ein Torso ohne bauhistorischen Tiefgang bleiben. Die Chance eines Schloßnaubaus liegt jedoch nicht in der recht ermüdenden Einheitlichkeit einer Epoche, sondern in der architektonischen Vielfalt veschiedener Baustile!

(802) Fahrscheinlicht
Fri, 20 January 2006 18:38:25 +0000

Tja, dafür haben Sie ohne Anstand gewonnen

(801) HHR 64
Fri, 20 January 2006 14:13:01 +0000

Mirko Mirko, man muß auch in Anstand verlieren können.
Es gibt aber auch für Euch noch genug zu tun. Geht mal nach Kreuzberg, siehe Morgenpost von heute, und kümmert Euch um die sich gerade aus der Bürgerschaft verabschiedenden Türken und andere offenbar nicht eingliederbare Ausländer.

(800) Mirko
Fri, 20 January 2006 13:17:59 +0000

Dann verschwinden Sie doch aus der hässlichsten Stadtmitte!

(799) Wessi, 66
Fri, 20 January 2006 12:52:46 +0000

Abriss!!!!! Endlich !!!!!!
Vorwärts und nicht vergessen:
es waren die gleichen Brüder
im Geiste, die uns mit dem antifaschistischen Schutzwall
beglückt hatten.


(798) Hock, Bertram, 42
Fri, 20 January 2006 12:13:04 +0000

Wer den Abbruch der Palastruine verfolgen möchte, dem empfehle ich die Webcam vom DHM, die vom Zeughaus aus auf Dom und PdR gerichtet ist, unter folgendem Link:
http://www.dhm.de/zcam/
Viel Spaß beim zuschauen, hoffentlich geht es bald los!!

(797) Marc Feihl, 22
Fri, 20 January 2006 08:51:41 +0000

ENDLICH gehts los:
"ERICH`S LAMPENLADEN" gehört der Gesichte.

Ein sehr schöner Tag für Berlin.

(796) Wenk, Michael, 23
Fri, 20 January 2006 07:52:59 +0000

Endlich das Aus für das hässlichste Gebäude Europas in der Mitte der deutschen Hauptstadt!

P.S. Auch viele junge Berliner, die ich kenne, denken so. Leider werden immer nur "Randgruppen" in den Medien zitiert.

(795) berlinfreund
Thu, 19 January 2006 21:09:58 +0000

Bauminister Tiefensee scheint, im Gegensatz zu seinem Vorgänger Stolpe, ein Blockierer der Sache zu sein. In Leipzig hat er das beim Streit um den Wiederaufbau der Universitätskirche (auf Geheiß Ulbrichts gesprengt) schon bewiesen.

(794) Krenz
Thu, 19 January 2006 19:15:57 +0000

Der heutige Tag war ein kleiner Schritt für den Bundestag, aber ein großer Schritt für das Stadtschloß!
Freuen wir uns, daß es nun doch voran geht!

(793) Martinsdorf, Ulrich-Werner
Thu, 19 January 2006 19:11:06 +0000

Zur Frage der Finanzierung des Schlosses schlage ich vor, den Geheimdienst in Pullach (Neubau in Berlin incl. Umzug beläuft sich auf geschätze Kosten von ca. 1.5 Milliarden EUR) zu belassen und das so frei werdende Geld für das Kulturforum einzusetzen.

(792) Uwe
Thu, 19 January 2006 18:54:48 +0000

Endlich ist es soweit! Die Verzögerungstaktik der Ostalgiker ist nicht aufgegangen. Schluß mit Volkspalast und DDR Romantik. Durch das Humboltforum wird Berlin wieder eine Stätte der Kultur werden, die im internationalen Vergleich nicht mehr den Provinzplatz einnimmt.

(791) Korth s.u.
Thu, 19 January 2006 18:20:24 +0000

Die Infobox wird blockiert, weil in Berlin und im Bezirk Mitte (leider) immer noch die PDS (= SED=KPD) mitregiert, und die bisher noch gehofft hat, durch Blockade und immer neue Hinderungs-Aktionen die "Palast"-Ruine doch noch zu retten. Ab heute ist der Regierende (OB) gefordert, diesem Spuk ein Ende zu machen.

(790) Dr. Erich Kraft
Thu, 19 January 2006 17:45:52 +0000

Nachdem nun endlich Klarkeit herrscht, müßte umgehend die Infobox kommen, damit das künftige Humboldtforum dokumentiert werden kann. Das müßte doch auch im Interesse des Senates sein. Warum wird denn das immer noch blockiert?

(789) Korth, Christian, Rentner
Thu, 19 January 2006 17:26:36 +0000

Hoffentlich geht nun endlich der Abriss los. Erst wenn der Schandfleck "Palast" wirklich auf dem Müllplatz der Geschichte entsorgt ist, kann dort echte Kultur einen Platz finden. Eine "geile Eventlocation" für die ausgeflippte Pseudo-Kultur-Spassgesellschaft wird sich doch noch in einer DDR-Ruine finden !

(788) Krähender Hahn
Thu, 19 January 2006 17:01:25 +0000

Herr Klotz hat dann mal wieder aufs neue bewiesen, was die PdR-Anhänger vom Deutschen Bundestag so halten.

(787) Mirko Klotz
Thu, 19 January 2006 16:55:14 +0000

Sch... auf Bundestag.

Niemand interessiert es warum das Haus dann jahrelang saniert wurde...

Was soll dieser Unsinn?

Herr v. B. und die komischen korrupten Anhänger kriegen doch die Kohle fürs Luftschloss eh nie zsamm´

(786) berlinfreund
Thu, 19 January 2006 16:05:52 +0000

17 Uhr heute. Der Bundestag hat entschieden: Ade "Palast", das Schloß kommt.

(785) Andreas,24
Thu, 19 January 2006 05:04:50 +0000

Herr Krüger, wer von soviel "Wissen" schwätzt wie Sie, der sollte wissen, dass es "Nicht wirklich wahr, weil Dummheit kein Argument für Dummheit ist" hieße.

Im Übrigen sollten Sie schon Ihre Aussagen belegen: Welche Unkultur und Dummheit meinen Sie denn? Das sollte man schon wissen, damit man auf ihre Meinung reagieren kann, so ist das Kindergarten-Niveau!

(784) Stephan Krüger, 43, Wedel
Thu, 19 January 2006 03:55:22 +0000

Als "Wessi" kann ich nur schreiben, Kultur
heißt "Denken" und "Wissen".
Wer ein Stadtschloß wieder errichten will,
und sich dabei auf soviel Unkultur und Dummheit stützen muß, soll dass tun.
Die "Argumente" für das Stadtschloß,
rechtfertigen beinahe seinen damaligen
Abriß. Nicht wirklich wahr, weil Dummheit ist kein Argument für Dummheit.

(783) Kralle
Wed, 18 January 2006 16:50:24 +0000

Noch 'ne feine Rechnung, Bimbo: Fast 16 Jahre gemeinsame Hauptstadt, und immernoch eine asoziale Bruchbude in ihrer Mitte. Das reicht!

(782) Bimbo
Wed, 18 January 2006 07:53:05 +0000

135 Jahre haste aber fein gerechnet... 135 Jahre siond kein Grund, bestehende Geschichte zu zerstören

(781) Dr. Erich Kraft
Tue, 17 January 2006 20:18:25 +0000

18.1.2006:
Es sind jetzt 135 Jahre her, daß Berlin die deutsche Hauptstadt wurde. Ob man in Berlin daran denkt?
Aus dem Kgl. Schloß zu Berlin wurde der Sitz des Deutschen Kaisers.
Und in einigen Jahren wird das deutsche Volk das (im wesentlichen) wiedererrichtete Bauwerk in Besitz nehmen.

(780) Daniel 26
Tue, 17 January 2006 19:32:09 +0000

Da sieht man es wieder mal mit welch primitiven Mitmenschen man es zu tun hat! Kulturlos nennt man soetwas...

Eigentlich könnten sie einem echt leid tun! Der unbeschreiblich hässliche Palast der Republik soll jetzt endlich verschwinden...Berlin soll sich endlich von diesem Geschwür befreien!!!!

Ich wünsche dem Förderverein und Herrn v. Boddien weiterhin viel Erfolg und Durchhaltevermögen...

(779) Erich-Delattre, Markus, 38
Mon, 16 January 2006 23:02:31 +0000

Die Vorgehensweise von Herrn Philipp Oswalt gegen den Förderverein Berliner Stadtschloss ist unfair und nicht seriös. Für den Bau eines "Humboldt-Forums im Berliner Stadtschloss" haben sich vor der Bundestagswahl 2005 die Parteien CDU/ CSU, SPD; FDP und auch Teile der Grünen deutlich ausgesprochen. Der Koalitionsvertrag von SPD und Union enthält folgenden Passus: " auf der Grundlage der Machbarkeitsstudie sollen zügig die weiteren Entscheidungen zum Wiederaufbau des Stadtschlosses getroffen werden."
Lange genug wurde gestritten und diskutiert, jetzt ist es an der Zeit nach vorne zu schauen. Meiner Auffassung nach ist der Bau eines "Humboldt-Forums" im Berliner Stadtschloss die Grundlage für eine Reurbanisierung der - ehemaligen von den Nationalsozialisten zerstörten - historischen Mitte von Berlin.
Deshalb: Baut auf, zügig !

(778) Dieter R., 38
Mon, 16 January 2006 14:42:09 +0000

Die wahre Natur der Schloßgegner zeigt sich in der jüngsten Kampagne gegen Herrn v. Boddien und den Schloßverein.

Ein Blick auf die Seite www. palastbuendnis.de unterstreicht diese Vermutung. Ich habe dort jedenfalls kein diesem vergleichbares Forum gefunden, in der die Stimmen der anderen Seite unzensiert stehenbleiben dürften. Und deren Pressespiegel gibt ausschließlich schloßkritische Stimmen wieder.

Es handelt sich bei den Köpfen der Befürworter im Grunde also um Demokratiefeinde, die nach bester DDR-Tradition demokratisch legitimierte Mehrheitsentscheidungen nicht akzeptieren können.

Und die anderen Befürworter laben sich seit Jahren an den Kulturtöpfen der Hauptstadt, die die Zwischennutzung großzügig gesponsert hat, und fürchten daher um ihre Existenz. Insofern ist deren Aufregung mehr als verständlich. Aber das kann kein Grund sein, den Schandfleck Palast zu erhalten.

(777) M. Krug
Sun, 15 January 2006 16:10:43 +0000

Der Herr aus Wedel hat schon poetische Kostbarkeiten auf Lager...man man

(776) Henrik Haffki, Ostprinzessin
Sun, 15 January 2006 14:26:47 +0000

Fanatismus?

Als ich dem Schlossverein einen Besuch abgestattet habe, erfuhr ich von den dortigen Mitarbeitern, man solle den Fernsehturm einreißen und moderne Architektur im Allgemeinen.

Im Palastbündnis habe ich (unter 35 Plenum-Teilnehmern des wöchentlichen Plenums) nur einen einzigen westdeutschen Alt-Linken und zwei Ostalgiker, dafür umso mehr betont politik-ferne, aber nicht unpolitische Freidenkende aus Europas Osten, Norden, Westen und Süden gefunden, die sich mit dem Berlin der Nachwendezeit identifizieren, das sie selbst über ihr soziales Engagement, ihre Kunst, ihren Erfindungsgeist und ihre Firmengründungen seit einigen Jahren bauen und mit neuem Leben erfüllen, das sich am Menschen selbst orientiert, an der unterschiedlichen Geschichte der Bevölkerung, nicht aber an Nationalem und allzu gefälliger Ästhetik. Unsere prominenten Unterstützenden wie Cora Frost stehen dafür stellvertretend.

(775) Krüger, Stephan, 43, Wedel
Sun, 15 January 2006 13:01:34 +0000

Sowohl Stadtschloß, wiePdR, sind in autoritären Staatsformen entstanden (die
Pyramiden übrigens sogar mit Hilfe von Sklaven in Sklavenhalterstaaten). Wer sich für historische Denkmale einsetzt, muß nicht Liebhaber der Regimes ihrer Epoche sein.
Denkmale müssen auch nicht "schön" sein,
wieviele wären sonst längst geschliffen.
Sie stehen für Geist und "Ungeist" ihrer Zeit,
für mehr oder weniger historische Ereignisse.
Das gilt auch für Stadtschloß und Palast der Republik. Und Geist und "Ungeist" spiegeln sich in dieser Diskussion. Ich beobachte ziemlich viel Fanatismus, - auf beiden Seiten!
Der Ungeist, der das Stadtschloß sprengte, scheint die"gottlose" DDR rechtzeitig verlassen zu haben, um mit dem Stadtschloß zurück zu kehren.
Aber wie sagte schon ein bekannter Denker: Geschichte wiederholt sich nicht,
es sei denn, als Tragödie oder Farce...


(774) Andreas Schlüter
Sun, 15 January 2006 10:17:06 +0000

Kann man Schloßsteine auch kaufen und nach hause nehmen? Würde gern mit meiner Walze drüberfahren=)

(773) Thomas, Franc T., 42
Sat, 14 January 2006 22:53:14 +0000

Liebe Schloss-Freunde!
Mit großem Interesse und aufrichtiger Begeisterung bin ich durch diese Website gesurft und habe das Meiste davon gelesen.

Insbesondere die Fotos der bereits fertiggestellten Fassadenteile haben mich sehr interessiert.

In dem Zusammenhang kam mir die Idee, Abgüsse von besonderen Elementen (z.B. Adlerköpfe, Signets, Löwenköpfe etc.) an Interessierte zu verkaufen und damit einen Teil der Kosten zu finanzieren.

Falls das noch nicht gemacht wird, möchte ich meinen Vorschlag als Anregung verstanden wissen. Ich hätte beispielsweise gerne einen Abguss des abgebildeten Löwenkopfes, wenn möglich.

Ich wünsche viel Erfolg beim Wiederaufbau!



(772) Kralle
Sat, 14 January 2006 19:25:18 +0000

Hallo Palast-Freaks (Marco u.a.)! Ihr solltet mal ein bisschen vorsichtig sein, wenn Ihre euch auf "das Volk" bezieht. Ihr Palast-Freunde seit doch in Wirklichkeit in der Minderheit, Ihr rekrutiert Euch aus ein paar dogmatischen westdeutschen Altlinken, ein paar mehr ostdeutschen DDR-Verklärern und ein paar wenigen Promis, die sich von Euch über den Tisch haben ziehen lassen. Die Mehrheit der Berliner und der Deutschen wünschen eine würdige Mitte für die Hauptstadt (siehe Umfragen), und nicht eine asoziale Bruchbude mit einem gammeligen Platz davor, der die meisten Besucher lediglich zur schnellen Flucht veranlasst.
Euer Problem, liebe Palast-Freunde ist, dass Ihr immer wieder versucht, aus dem Schloss eine Politikdiskussion mit stereotypen Rechts-links-Schemata zu machen. Aber hier geht es nicht um Politik, ein paar Schlossfassaden bedeuten gewiss nicht die Renaissance der Pickelhaube, und Euer Standpunkt ist auch noch lange nicht Links, sondern eigentlich nur dogmatisch. Auch dass das neue Schloss eine Rekonstruktion und Kopie sein wird, ist doch im Prinzip – mit Verlaub – egal. Viele alte Bauten sind durch die Jahrhunderte so stark erneuert worden, dass sie eigentlich nurnoch Kopien sind.
Beim Berliner Schlossplatz geht es lediglich um städtebauliche Aspekte, denn der Palast war architektonisch allenfalls mittelmäßig und vor allem ein architektonischer Fremdkörper, er konnte die einstige Zentral- und Mittelfunktion des Schlosses zu seiner Umgebung nicht übernehmen. Mit einem Erhalt des Palastes bliebe das ganze Ensemble das, was es z.Z. leider ist: stinklangweilig!
Der Gipfel an Geschmacklosigkeit ist allerdings die äußerst übele Hetz-Kampagne gegen den Schlossverein. Aber damit zeigt Ihr Palast-Freunde nur, wie fanatisch und geistesarm Ihr seit. Goebbels empfahl einst, man müsse nur lange genug mit Dreck schmeißen, irgendwas werde schon hängen bleiben. Ähnlich scheint Ihr Palast-Freaks auch vorzugehen. Auch wenn Euch die Argumente langsam ausgehen, aber sowas ist unanständig!

Ich freue mich auf das Schloss!


(771) Kömig, Werner 60
Fri, 13 January 2006 23:38:31 +0000

@ Kaiser, Wilhelm
Schon merkwürdig, wie man in 5 Wörtern 3 Fehler machen kann. Wenigstens sollte man den Namen Boddien richtig schreiben können, wenn man schon meckert.

(770) Wilhelm,Kaiser 60
Fri, 13 January 2006 22:17:07 +0000

Boddin ist ein Weltfremder absahner.

(769) Christoph Weinke
Fri, 13 January 2006 21:28:23 +0000

Verehrter Marco Eckert, liebe PdR-Freunde,

bitte verschonen Sie uns doch mit Ihrem Schwenkparkett, sowie mit Ihren fahrenden Decken und Hubelementen. Ich kann es nicht mehr hören. Die Wiedervereinigung wurde auch nicht in der Volkskammer beschlossen, ja gut pro forma halt, sondern in den 2 + 4 Gesprächen. Hätte die Volkskammer anders entschieden, wäre die Wiedervereinigung trotzdem gekommen. Die Volkskammer durfte halt noch abnicken, wie sie es gewohnt war, um es einmal realistisch zu sehen.

Warum kann man Berlin nicht mit Dresden vergleichen? In Dresden befand sich an der Stelle der Frauenkirche ein Mahnmal gegen den Krieg, die Ruine eben. Hier hat es auch genügend Aufschreie gegeben: man dürfe so ein Mahnmal nicht beseitigen etc. Die gleichen dummen Parolen wie beim Berliner Schloss. Auch die Potsdamer Garnisonkirche darf man ja auch nicht wiederaufbauen, sowie das Potsdamer Stadtschloß ebenso nicht. Obwohl da auch nichts gestanden hat bzw. steht. Also, Herr Eckert, Sie sehen, dass die schnöden Antisprüche bei jedem Wiederaufbauprojekt aufblühen.

Wer ist schon Sandra Bullock? Wer ist sie im Vergleich zu über 500 Jahren Schloßgeschichte?

Deshalb fordert das Volk:
Geschichte begreifen, das Schloss wiederaufbauen!


(768) Udo
Fri, 13 January 2006 18:59:36 +0000

Ich kann es auch kaum erwarten, daß der Klotz endlich weg kommt!

(767) Laier, Markus, 26
Fri, 13 January 2006 18:05:40 +0000

Ich bin auch Teil des Volks ;) Und ich mache Champagner auf, wenn der hässliche Klotz endlich weg ist, und das Auge wieder mit schöner Architektur, namentlich SCHLOSS, verwöhnt wird.

(766) Eckert,Marco 26
Fri, 13 January 2006 16:35:03 +0000

An Richter Thomas,

Ich bin Palastbefürworter und habe sogar "Sandra Bullock" bewegt sich für den Palast einzusetzen (siehe Medien)
Ich Arbeite in meiner Freizeit für den Palast Erhalt und keiner wird sagen das dieses Bauwerk nicht wichtig ist denn:
In der Volkskammer wurde die Wiedervereinigung beschlossen.
Nicht in Bonn sondern im Palast der Republik.Zudem wurde im einmalig großen Sáal(Schwenkparkett,fahrende Decken,hubelemente etc.)der letzte Jahrestag der DDR gefeiert wo auch Michael Gorbatschow anwesend war..
im übrigen wird es kaum möglich sein je eine Kopie des Schloßes wieder Aufzubauen.
Man kann Berlin nicht mit Dreseden vergleichen.Das ist total was anderes.In Dresden war der Platz leer aber in Berlin steht nun mal das wichtigste DDR Bauwerk und Zeitzeugnis nämlich der Palast der Republik.
Jeder der vor der Schließung im Palast war(1976-1990) kann den Abriss nicht begreifen.
Mann könnte den Palast wieder Instandsetzen mit viel weniger Geld als für die Atrappe namens "Schloß"
das Inventar des Palastes ist im Depot Spandau eingelagert.
Der Palast könnte jederzeit wieder in Betrieb genommen werden.Das hat auch die Zwischennutzung gezeigt.
Die große Interesse der Leute an dem Gebäude haben das zum Ausdruck gebracht.

Während die Schlossfans ihre Spenden für die Entwürfe von Balustraden und Gesimsen ausgeben, fehlen noch immer Bauherr und Finanzier für den Neubau. Weder sind die Nutzer festgelegt, noch gibt es konkrete Aussagen zur Architektur. Daher gibt es auch weder vom Bund noch vom Land einen Auftrag für diese Arbeiten an den Schlossverein. Im Gegenteil hatte das Bundesfinanzministerium versichert, diese Planungen selbst zu finanzieren. Zwar behauptete Stuhlemmer einem Journalisten gegenüber, dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) demnächst Unterlagen zwecks Vorbereitung des Wettbewerbs zur Verfügung stellen zu müssen - doch weiß man davon bei dem Amt nichts: Unterlagen seien nicht angefordert worden, heißt es dort, "der Verein arbeitet ohne öffentlichen Auftrag".

Deshalb fordert das Volk:
Geschichte begreifen,Palast erhalten!



(765) D.G. 13
Fri, 13 January 2006 15:23:43 +0000

Warum wollen sie das Stadtschloss nicht wieder im Herzen Berlins haben?
Gut Berlin ist pleite und das Geld könnte man in wichtigeres investieren, doch Berlin ist eine Hauptstadt und muss repräsentativ sein. Ich glaube nicht das Plattenbauten und andere Bausünden der
Nachkriegszeit einen guten Eindruck machen. Berlin braucht wieder eine richtige Altstadt!
Das Ensemble des Domes, der Museeumsinsel und des Schlosses wird das Ansehen unserer Haupstadt in der Außenwelt steigern.
Es ist klar das Berlin nicht mit Paris oder anderen Hauptstädten vergleichbar ist. da die Stadt im 2. Weltkrieg fast völlig zerstört wurde, doch mit dem Bau des Schlosses erhält Berlin langsam seine alten Glanz zurück.

(764) Christoph Weinke
Fri, 13 January 2006 15:22:57 +0000

Nun L.P., Sie haben Recht damit, daß Baden-Württemberg auch immer ein Geberland war. Zumindest seit Bestehen der BRD. Ich gebe hiermit diesen Fehler zu.

Dennoch bleibe ich dabei, daß es jedes Land einmal treffen kann, vom Länderfinanzausgleich zu profitieren. Denken Sie an die Schwarzwälder, die früher bitter arm waren, jedoch Städte wie Görlitz, Stralsund oder Rostock früher unsagbar reich waren. Heute ist es fast umgekehrt. Lübeck war einst die reiste Stadt im Hl. Röm Reich dt. Nation, es leistete sich eine eigene Seeflotte und zahlreiche Prachtbauten, heute ist die Stadt so arm wie viele dt. Städte. Sie sehen also daß sich Reichtum und Armut schnell ablösen können.

Schon in der Bibel stand etwas von 7 fetten und 7 mageren Jahren.

Also bitte Vorsicht mit solchen Behauptungen. Freuen Sie sich doch lieber, daß in unserer aller Hauptstadt, das schönste Barockschloß nördlich der Alpen wieder entsteht. Ist nicht das Stuttgarter Schloß auch wiederaufgebaut?

(763) HHR 64
Fri, 13 January 2006 13:56:08 +0000

Für Herrn Diehr um 13:01:
Herr von Boddien arbeitet seit 1993 an dem Thema. Er hat 10 Jahre lang seine Arbeit aus eigener Tasche finanziert. Der Vorwurf, er hätte sich erst mal 50000 genehmigt, ist dummes Zeug.

(762) Krähender Hahn
Fri, 13 January 2006 12:53:02 +0000

Herr Marquart,

bitte vergessen Sie nicht, daß die Truppen der DDR sowohl 1956 mit der UdSSR nach Ungarn, als auch 1968 mit in die Tschechoslowakai einmarschiert sind, um die Konterrevolution mit brutaler Waffengewalt zu unterbinden. Das war auch Krieg!



(761) wowereit, klaus, 48
Fri, 13 January 2006 12:30:23 +0000

Ich hab versucht mir ein paar gedanken zu machen - war nicht leicht.
Ehlich gesagt, das Schloßvorhaben war nur ein Witz - echt wir können doch nicht wirklich ein Schloß aufbauen und so nebenbei die Sozialleistungen abbauen - entspräche zwar auch dem absolutistischen Denken der damaligen Monarchen - aber nun sind ja schon ein paar Jahre vergangen.
Und heute wären wir auch nicht in der Lage solch einen Bau tatsächlich zu bewirtschaften - selbst in freier Trägerschaft übersteigt das unsere verwaltungstechnischen Möglichkeiten. Und ganz wirklich, den unglaublichen Quatsch den die Schloßfreunde da von sich geben, das kann man nur jemanden erzählen, der sich die Hosen mit der Beißzange anzieht.
Also liebe Schlösslebauer - ich hab mit einigen Baumarkt-Filialleitern gesprochen und ab Ende Januar kann man sich dort ein Modellbaukasten "Schloß" zu einem sagenhaft günstigen Preis kaufen - natürlich zum selbstbemalen - viel Spaß dabei.
Euer Klaus

(760) Diehr. A. 61 J.
Fri, 13 January 2006 12:01:50 +0000

Anlässlich der Einweihung der
Frauenkirche in Dresden wurde
oft von möglichen Parallelen zur
Finanzierung durch Spenden ge
sprochen. Ich muss jedoch auf
folgendes hinweisen: Der Start
in Dresden verlief so, dass der
Hauptakteur, H. Güttler 50000,-
DM aus seinem Privatvermögen
gespendet hat. In Berlin hat sich
H. von Boddien als erstes ein
Gehalt von 50000,-€ genehmigt.
Das gibt doch zu denken!
Mit freunlichen Gr. A. Diehr


(759) Marquardt, O.
Fri, 13 January 2006 11:53:41 +0000

Werter Herr Thamm,
wie sie meinen Eintraegen weiter unten entnehmen koennen, habe ich sehr wohl ueber die Frage Palast <-> Schlossnachbau diskutiert, Ihren Vorwurf des Missbrauchs dieses Gaestebuchs kann ich nicht nachvollziehen (im uebrigen ist mein letzter Eintrag eine Antwort auf den einen anderen Beitrag). Auch meinem letzten Eintrag koennen Sie entnehmen, dass ich mit Sorge den geplanten Aufbau des Schlossnachbaus sehe, da er schlichtweg nicht finanzierbar ist! Die Spendensammlung fuer das Schloss ist durchaus ehrenwert, auch ich begruesse das Schloss mehr als eine weitere Baugrube im Herzen Berlins, aber die notwendigen Mittel, sofern die Schaetzungen da korrekt sind, sind in absehbarer Zeit nicht zu erhalten!
Zudem halte ich nach wie vor den PdR fuer eine Staette des Volkes, im Schloss wird es wohl nicht allzu viele Volksveranstaltungen gegeben haben, das ist ein Symbol einer Monarchie, die sehr wohl menschenverachtende Zuege hatte.
Die von Ihnen genannten Quellen reden von Verbrechen der Sowjets, deren Hass auf Deutsche man mit 20 Mio. Toten nachvollziehen kann (was natuerlich keine Racheaktionen rechtfertigt). Die VP hat die Lager als Haftanstalten weitergenutzt, die allerdings nicht die Abertausenden Toten fabriziert hat, auf die sich mein Vorschreiber beruft.

(758) Thamm, Manfred, 61
Fri, 13 January 2006 10:04:16 +0000

An Herrn Marquardt:
Ich hatte eigentlich erwartet, in diesem Forum nur sich auf das Schloß beziehende Beiträge zu finden. Es hat aber den Anschein, daß einige Leute (u.a. auch Sie) dieses Forum zur Zementierung ihrer eigenen geschichtlichen Positionen mißbrauchen. Trotzdem gehe ich darauf aber ein:
Einen Zusammenhang zwischen Speziallager NKWD und KVP gab es natürlich. Vielleicht ist dieser Ihnen beim Durchsuchen des Internet durch Tönung der Brille nicht aufgefallen. Ich habe schon öfter von solchen physikalischen Phänomenen gehört. Hier deshalb zu Ihrer Informationdrei URLs:
www.uokg.de
www.politische-bildung-brandenburg.de
www.bautzen.de
An allen diesen Adressen stoßen Sie auf die Verbindung NKWD-KVP bis hin zu dem damaligen Inspekteur der VP Marquard.
Im übrigen denke ich, daß es genügend politische Foren gibt, in denen man sich mit solchen Themen in die Haare kommen kann,aber nicht in diesem. Hier heißt das Thema Schloß, sonst diskutieren wir hier bald noch über Bethmann-Hollweg.

MfG M. Thamm

(757) Marquardt, O.
Fri, 13 January 2006 08:44:27 +0000

Werter Herr Kraft,
tatsaechlich scheint Ihr Geschichtsunterricht besser als meiner und auch besser als der der Gedenkstaettenbetreiber von Buchenwald und Sachsenhausen zu sein. Auf deren Internetseiten ist von einer Uebernahme der sowjetischen (nicht DDR-eigenen!) Speziallager durch die VP jedenfalls nichts zu finden.

Die Kolonialisierung mit dem Verhalten anderer Maechte zu entschuldigen ist ebenfalls kein brauchbares Argument.
Der Massenmord an den Herero und Nama und das deutsche Kaiserreich ist mit keiner Stasi und keiner Mauer in der DDR zu entschuldigen oder teilen Sie die Ansicht, dass es sich bei diesen Voelkern um "anthropologisch Minderwertige"
handelt?
Auch die Hauptschuld Deutschlands und Oesterreichs am 1. WK bestreitet heutzutage kein serioeser Historiker mehr.
Es gab und gibt zwar immer Deutsche, die den Versailler Vertrag (der auch die Frage der Kriegsschuld enthaelt) fuer eine Ungerechtigkeit halten, dennoch
haben die politisch Verantwortlichen in Deutschland ihn damals unterschrieben.
Der Schlieffenplan hat uebrigens schon 1905/06 den 1. Weltkrieg vorbereitet.
Dass Russland und in gewissem Masse auch Frankreich und England, insbesondere Oesterreich-Ungarn eine Mitschuld trifft, streitet ebenso niemand ab, ohne preussischen Militarismus waere dieser Krieg jedoch sehr unwahrscheinlich geblieben.
Das aendert leider nichts daran, dass das hochverschuldete Berlin bald um eine Grossbaustelle ohne absehbares Ende reicher ist.
Ich wuensche Herrn v. Boddien aufrichtig, dass er noch die Fertigstellung des Schlossnachbaus erlebt, kann mir jedoch nicht vorstellen, dass dieser Nachbau innerhalb der naechsten zwanzig Jahre fertig wird.

(756) Dr. Erich Kraft
Thu, 12 January 2006 22:57:33 +0000

An Herrn Marquardt,
Sie müssen ja einen tollen Geschichtsunterricht gehabt haben oder ein schlechtes Gedächtnis, wenn Sie lieber in der DDR gelebt hätten als im Kaiserreich.
Bis 1952 wurden die KZs Buchenwald und Sachsenhausen erst von den Russen dann von der Volkspolizeit weiter "betrieben", wohin die Regimegegner verschwanden mit tausenden und abertausenden von Toten. Das gab es im Kaiserreich nicht, hier herrschten rechtsstaatliche Zustände, wo auch der Bürger Rechte gegen den Staat hatte. Unser heutiges Strafgesetzbuch, das Zivilrecht und vieles mehr stammt aus dieser Zeit. Alle klassischen Grundrechte gab es damals schon.
Das Sozialistengesetz war gewiß kein Ruhmesblatt, aber es war keine diktatorische Verfügung eines Politbüros, sondern die demokratisch gewählte Volksvertretung, der Reichstag, hat dieses beschlossen und einige Jahre später auch wieder aufgehoben. Die gewählten SPD-Abgeordneten konnten gleichwohl im Parlament weiter ihre Tätigkeit ausüben. Verboten waren die Parteiorganisationen und Presse. Hätten Sie sich das in der DDR vorstellen können? Hier gab es überhaupt keine freien Parteien oder Abgeordnete. Das Verhältnis von SPD und Staat hat sich dann nach und nach verbessert, sie wurde schließlich die stärkste Partei 1912, und zum Ende des Kaiserreiches regierte sie sogar mit. Scheidemann als kaiserlicher Staatssekretär. Wußten Sie das nicht?
Kolonialismus: Die deutsche Kolonialherrschaft war nicht schlechter, aber auch nicht besser als die anderer Kolonialmächte auch.
1. Weltkrieg: Die deutsche Regierung 1914 war gewiß mitschuldig, aber auch hier nicht mehr oder weniger als die anderen Mächte auch.
Zusammengefaßt: Die DDR war ein Gefängnis ohne Rechtssicherheit für die Bürger. Das Kaiserreich war - trotz der 12 Jahre Sozialistengesetz ein Rechtsstaat mit vielen der klassischen Bürgerrechte, die wir heute auch haben.

(755) Fuchte, Andreas, 24
Thu, 12 January 2006 22:51:14 +0000

Sehr geehrter Herr von Boddien.

Mit großer Entrüstung hörte ich von den schweren Vorwürfen gegen Sie. Zu welchen Mitteln die Palast-Freunde in ihrer Verweiflung greifen, ist unglaublich. Letztlich wirft dieses Vorhalten aber nur ein noch schlechteres Bild auf die Palastler. Ich persönlich würde jedoch auch die Maßnahme bedenken, gegen Herrn Oswalt eine Anzeige wegen Verleumdung zu erstatten. Das ganze APH-Forum wünscht Ihnen alles Gute und viel Erfolg in dieser unschönen Auseinandersetzung. Viele Grüße, Andreas Fuchte

(754) Th. Petersen, 37
Thu, 12 January 2006 19:27:50 +0000

Mit großem Interesse lese ich die Informationen über die Verleumdungskampagne, die gerade gegen den Förderverein losgetreten wird. Ich möchte Ihnen dazu gratulieren, denn dieses Verhalten ist eigentlich ein Kompliment an Sie. Es zeigt, daß den Gegnern des Wiederaufbaus eines würdigen Stadtzentrums von Berlin keine anderen Möglichkeiten mehr bleiben, als mit Schmutz um sich zu werfen. Dabei entlarven sie sich - als Nebeneffekt - als Menschen, denen weder demokratische Mehrheitsentscheidungen etwas bedeuten, noch die Spielregeln einer fairen politischen Auseinandersetzung. Jeder kann nun sehen, mit was für Leuten man es hier zu tun hat.

(753) Andreas, Schl&uuml;ter
Thu, 12 January 2006 19:10:07 +0000

Trotz allem lohnt es aus historischer Sicht den PdR (so nannte er sich nun mal, für die Klugschei... hier) zu erhalten. Aber arrogante Affen mit zuviel Geld interessiert es ja nicht.

(752) L.P
Thu, 12 January 2006 18:39:02 +0000

Sehr geehrter Herr Christoph Weinke!

Baden-Württemberg war seit seiner Entstehung ein Geberland und hat noch nie Geld aus diesem Topf in Anspruch genommen..und wie andere schon gesagt haben..der Palast der Republik ist genauso ein geschichtliches Gebäude und meiner Meinung nach gefällt es mir sogar besser als so ein olles Schloss, von denen es auch schon genug gibt. Wenn sie es unbedingt bauen wollen dann nur mit Spenden und keinem Euro aus der Staatskasse..

(751) Marquardt, O.
Thu, 12 January 2006 17:33:38 +0000

Werter Herr Kraft,

wenn ich zwischen der DDR und ihrer sicherlich unentschuldbaren und menschenverachtenden Grenzanlagen und dem
Kaiserreich, zu dessen groessten Errungenschaften die Kolonialisierung sowie der 1. Weltkrieg (mit weit mehr als den ca. 1000 Maueropfern) zaehlen und in denen weit mehr als in der DDR Andersdenkende verfolgt werden (-> Sozialistengesetz), waehlen sollte, dann muss ich nicht lange ueberlegen. Zumal ich sowie viele andere, nicht nur Ostdeutsche, den Palast ohnehin nicht als Symbol einer Diktatur sondern als Ort des Volkes verstehe, was mit dem Schloss schwer zu assoziieren ist.

(750) Kr&auml;hender Hahn
Thu, 12 January 2006 16:56:13 +0000

Von der Warte habe ich es noch nicht gesehen, Herr Vorschreiber. Wie wollen die PdR-Freunde eigentlich ihr Geld für eine möglich Wiederherstellung des PdR-Gerippes überhaupt finanzieren? Naja, ist wohl auch schnuppe, denn der PdR ist sowieso bald Müll.

Zu L.P., werde erst mal trocken hinter den Ohren, bevor Du hier separatistische Thesen kloppst und ein unabhäniges Schwaben proklamierst. Einfach dümmlich und lächerlich!

(749) Hock, Bertram, 41 Jahre
Thu, 12 January 2006 08:20:33 +0000

Lieber Förderverein, lieber Herr Boddien,
ich bin Leser der Frankfurter Rundschauf und habe heute morgen den großformatigen Schwachsinn von Opa Oswalt aus dem Palastretterkombinat gelesen. Über die Mittelverwendung seiner "Palastinitiative" bzw. deren Vorstellung darüber, wie denn ein Wiederaufbau des PdR zu finanzieren wäre steht dort erstaunlich wenig. Fragt Herrn Oswalt doch mal, wo er die angeblich "nur" 60 Millionen Euros (wenn's denn reicht) für den Palast herbekommen will, bzw. wie viel er davon schon hat?
Herr Boddien, machen Sie weiter, geben Sie bloß nicht auf!

(748) Richter, Thomas 46 Jahre
Thu, 12 January 2006 01:22:13 +0000

Der Palast der Republik ist immer eine Lüge gewesen. Zunächst hat es keine "Republik" gegeben, die er hätte repräsentieren können, da die sogenannte "DDR" eine stalinistische Diktatur war, die mit einer Demokratie nichts, aber auch gar nichts zu tun hatte.
Außerdem ist er (ebenso wie die Mauer) auf Kosten des von der "DDR" ausgepreßten und unterdrückten Volkes gebaut worden, mithin keine Wohltat des Regimes gewesen.
Er ist sowohl architektonisch als auch historisch unbedeutend. Zur Widerherstellung der Mitte Berlins ist die Errichtung des Schlosses in seiner äußeren Gestalt unbedingt erforderlich. Dom, Marstall, Altes Museum, Zeughaus und Kommandantenhaus, sowie die Schloßbrücke und die Linden waren auf das Schloß ausgerichtet; der Palast hat weder die Größe noch die Formensprache, um die genannten Gbäude zu einem Ganzen zu vereinen. Die Palastbefürworter beweisen, daß für sie die Wiedervereinigung nicht stattgefunden hat. Anstatt die barbarische Vernichtung eines erstrangigen Kulturgutes zu beklagen und rückgängig zu machen, wird aus kleinlichen Motiven ("wir haben da mal Kaffee getrunken") die Erhaltung einer häßlichen Mehrzweckhalle gefordert.
Am schlimmsten finde ich jedoch, daß man sich damit zum Vollstrecker Ulbrichts macht. Jemand hat mal zutreffend gesagt, das einzige, was die Geschichte später von Ulbricht vermelden wird, ist, daß er das Berliner Schloß hat sprengen lassen. Traurig genug. Das Schloß ist nicht aus irgendwelchen städtebaulichen Motiven vernichtet worden, sondern aus dem Grund, Vergleiche zu beseitigen und Geschichtslosigkeit zu schaffen. Jegliche Erinnerung, daß es einmal 500 Jahre brandenburgische/preußische/deutsche Geschichte gegeben hat, sollte ausgelöscht werden. Aus ähnlichen Motiven hat die SS das Warschauer Schloß vernichtet, sogar die Grundmauern wurden aus dem Boden gesprengt. Die Polen haben sich aber ihre Geschichte nicht nehmen lassen, sondern ihr Schloß originalgetreu rekonstruiert.
Wollen wir uns von Ulbricht unsere Geschichte nehmen lassen?
Ich sage nein, niemals, und werde - wie einer meiner Vorredner - die Korken knallen lassen, wenn dieser städtebauliche und historische Schandfleck verschwunden ist.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Richter

(747) Christoph Weinke
Wed, 11 January 2006 17:30:15 +0000

Lieber L.P., Baden-Württemberg und Bayern haben über Jahrzehnte vom Länderfinanzausgleich profitiert, als nämlich Nordrhein-Westfalen, welches noch heute ein Geberland ist, die alte BRD durch die Stahl- und Kohlenindustrie "am Fressen" gehalten hat!!! Ohne den anderen Ländern etwas diktieren zu wollen. Wenn jetzt Euer Ländle mal etwas mehr Geld hat, muß Euch das nicht gleich zu Kopfe steigen. Das kann sich auch leicht wieder ändern und irgendwann profitiert Ihr vielleicht mal von den neuen Ländern, man weiß ja nie..... Außerdem wird ein Großteil des Schlosses aus Spenden finanziert, also nicht von Steuergeldern aus dem Maultaschenländle.

Wie war das noch gleich: Wir können gar nichts, noch nicht mal Hochdeutsch!?!

(746) Dr. Erich Kraft
Wed, 11 January 2006 15:19:32 +0000

Werter Vorschreiber,
die DDR und das Kaiserreich auf eine Stufe geht auch wirklich nicht - freilich genau anders herum, als Sie fragen.
Das Kaiserreich war ein Rechtsstaat, es gab Gewaltenteilung, die Volksvertretung, der Reichstatg, wirkte bei Gesetzgebung und Haushalt mit. Das Kaiserreich hatte es nicht nötig, das Volk mit Mauer und Stacheldraht einzusperren.

(745) Marquardt, Oliver, 25
Wed, 11 January 2006 14:24:26 +0000

Es ist traurig, dass viele Beitraege im Gaestebuch - und zwar beiderseits - jedweder Sachlichkeit entbehren.
Mit Argumenten wie "ich GLAUBE ... dass das nur eine lautstarke Minderheit ist" wird z.B. keine nutzbringende Debatte funktionieren. Die Umfragen von 93-95, zu finden unter:

http://www.palast.com/icf/umfrag.htm

legen nah, dass die Mehrheit der Berliner fuer den Erhalt des Palasts sind.

Auch das Aeussere des Palasts sah mal anders aus, um mal auf die Argumente ueber die (dank Sanierung wirklich nicht gerade ansehnliche) Fassade einzugehen.
Und nach den Geschmaeckern einzelner muesste so manch ein Gebaeude in Berlin aufgrund von Haesslichkeit abgerissen werden.

Zudem war der Palast ein Ort des Volkes und nicht der "Hort des Boesen", zumal dann auch die Frage bestuende, ob die Monarchie, deren Symbol das Stadtschloss ist, wirklich besser war als die DDR.

Dennoch scheinen leider die Tage des Palasts gezaehlt, ich bin gespannt auf das in einigen Gaestebucheintraegen fragwuerdiger Seriositaet prognostizierte Eingehen ausreichender Spendengelder.




(744) Dr. Erich Kraft
Tue, 10 January 2006 21:20:04 +0000

Lieber Vorschreiber,
Berlin ist die Hauptstadt aller Deutschen, auch der Schwaben. Mit Berlin blamieren sich alle Deutschen, auch die Schwaben.
Übrigens: Der unnötige Umzug des Bundesnachrichtendienstes von München nach Berlin kostet mehr als das Schloß.

(743) L.P. 21
Tue, 10 January 2006 21:09:14 +0000

Ich bin strengstens gegen einen Wiederaufbau..Berlin ist total pleite und dann sollen 590 Millionen rausgeschmissen werden....Und wer zahlt??? Wieder wir hier aus dem Süden der Republik (Baden-Württemberg) über den Länderfinanzausgleich....von dem Geld könnten Arbeitsplätze oder ein super Straßennetz entstehen. Wenn dass so weitergeht setze ich unser unabhängiges Schwabenland durch (dann gehts dem Rest richtig dreckig..)

(742) Dittmer, Dietmar, 34
Tue, 10 January 2006 13:33:28 +0000

Komisch, dass die Herren hier trotzdem noch Geld haben, um viele Leute mit BerlinerSchlossWerbeMünzen per Post zu nerven...
Mich interessiert die Sch... nicht! ABER:
Schade, dass der PdR abgerissen wird und sich niemand von diesen arroganten Fuzzis hier kümmert, wie die Meinungen der Leute wirklich aussehen. Die 12 Millionen für den Abriss den jahrelang "sanierten"(!?) Gebäudes, könnten an anderer Stelle sinnvoll eingesetzt werden. Vielleicht könnte der Herr von Boddien den Abriss sogar feierlich eröffnen. Er übernimmt dann am besten auch den ersten symbolischen Schlag per Spitzhacke (Gegenteil von Grundsteinlegung oder so). Und anschließend wird mit Klaus (Wowi), Champagner aus (den eigenen) Pömps getrunken... Prost!

(741) Günter Peters, 48
Tue, 10 January 2006 09:50:27 +0000

Hallo,

nun wollte ich etwas spenden ... Habe leider beim zugegebenermaßen schnellen Überfliegen nicht herausgefunden wie und wo auf dieser Website? Es müsste doch von jeder Seite SOFORT und DIREKT ein Link zu einem Spenden-Formular vorhanden sein - oder? Und: Wie wär´s mit einer originellen Gewinn-Promotion, etc? Schafft reichlich Anreize, reißt die Hürden ein, macht´s den Leuten leicht!!!! Dann fließen die Euros sicherlich viel eher, leichter... Grüße

(740) Christoph Weinke
Sun, 8 January 2006 13:12:40 +0000

Herr Krüger, es ist doch wohl ein Unterschied ob man ein erstklassiges Barock- und Renaissanceschloß von Weltrang mit über 500 Jahren Geschichte sprengt oder eine moderne 30 Jahre alte Beton-Glas-Asbest-Fassade langsam abreißt. Oder?
Durch die Sprengung des Schlosses waren auch die umliegenden Gebäude absolut gefährdet, wie der Dom, aber eine Kirche zählte in der gottlosen, kulturlosen und geschichtslosen DDR ja nichts. Erzählen Sie also bitte nichts von Kulturlosigkeit. Wegen mir könnte der Palast sogar stehen bleiben, wenn er an einer anderen Stelle stehen würde. Jetzt ist er bald Vergangenheit, seine Zeit läuft mit jeder Sekunde ab.


(739) Stephan Kr&uuml;ger
Sun, 8 January 2006 12:46:30 +0000

Herr Dr. Erich Kraft bringt das beste Argument für den Erhalt des "Palasts der Republik" selbst:
"Er ist Geschichte"!
Der Abriss des Stadtschloßes war Geschichts-
und Kulturlos, der jetzt geplante Abriss ist es leider nicht minder. Auch Demokratie schützt offenbar nicht vor kultureller Barberei.


(738) Laurent Beaulieu
Sat, 7 January 2006 05:41:07 +0000

It is most unfortunate that this site is not fully accessible in English language. In the end it limits exchanges and news. How can someone outside Germany who does not speak German understand or get involved in this project. The world media has not been covering this issue widely and news in English about the demolition of the Palast der Republik or the possible reconstruction of the City Palace is sparse. You would do yourself a favor by having at least your news update translated in English for all to read.

(737) Dr. Erich Kraft
Fri, 6 January 2006 12:53:10 +0000

Warum wird denn überhaupt noch um die Palastruine geredet? Der PdR ist doch Geschichte.

(736) H. Volkmann, 47
Fri, 6 January 2006 12:25:59 +0000

Es ist schon erstaunlich, welche neuen "Ausreden" die Palastfreunde immer wieder aus dem Hut zaubern, um noch neue Argumente zu finden, diesen Schandfleck zu erhalten. Ich jedenfalls werde einen Korken fliegen lassen, wenn der erste Bagger anrollt.

Welche Wirkung für ein ganzes Volk ein Wiederaufbau haben kann, war kürzlich bei der Einweihung der Dresdner Frauenkirche zu sehen. Ich bin mir sicher, daß auch in Berlin die weltweiten Spenden fließen werden, wenn denn erstmal mit dem Bau begonnen sein wird.

Ich freue mich auf den Tag, wenn Berlins Zentrum nicht mehr ein öder Parkplatz ist sondern wieder das Berliner Schloss.

Das Spektakel um den Palast ist wieder so ein Nebenkriegsschauplatz der ewigen Mauler, die es dem "undankbaren" deutschen Volk vermutlich nie vergessen werden, daß es sich die rote Diktatur vom Leibe geschüttelt hat.

(735) Maurer, Bernd, 19 Jahre
Thu, 5 January 2006 12:35:13 +0000

Ich bin froh, wenn der häßliche Palast der Republik weg ist. Ich glaube, den wollen nur DDR-Nostalgiker und linksradikale Wessis erhalten. Aber nicht aus Ästhetik, sondern als Platz, um über die verlorene DDR zu weinen. Denen geht es nicht um Architektur oder Nutzungskonzepte, sondern nur darum, ein überkommenes Symbol zu behalten. Ich freue mich auf das Schloss,und auf einen schönen Bau. Für mich ist das ein Triumph der Schönheit über das Häßliche. Ich glaube, dass die meisten Menschen so empfinden. Nur ist das eine schweigende Mehrheit und man nimmt nur die kleine, lautstarke Minderheit der Schlossgegner war. Man sollte sie nicht so stark in den Medien beachten. Und wenn das Schloss wieder steht, finden die schon was anderes, destruktives, wogegen sie sein können.

(734) K&auml;thner,Achim,45
Thu, 5 January 2006 12:14:31 +0000

An G.Hübner,

na na wir wollen doch nicht beleidigend gegenüber den Herrn Eckert werden?
ich verstehe Ihn sehr gut also unterstell Ihn nicht sowas wie sowas wie Alkohol trinken..
Der Palast ist für sehr vielen Leuten sehr wichtig(100 000 Unterschriften gegen den Abriss wurden gesammelt)
Man wird nun folgendes tun:

Die Machbarkeitstudie zum Wiederaufbau des Schlosses sieht einen möglichen Baubeginn bereits 2007 vor. Nach unserer Einschätzung ist allerdings bei geregelter Finanzierung mit einem Planungs- und Ausschreibungsvorlauf bis 2012 zu rechnen. Nach mindestens 6 Jahren Bauzeit könnte das Humboldtforum frühestens 2018 (bei handwerklicher Fassadenrekonstruktion auch deutlich später) bezogen werden. Ein realistischer Eröffnungstermin dürfte frühestens im Jahr 2020 liegen. Nach dem Abriss des Palastes wird die Mitte Berlins dementsprechend über lange Zeit durch eine Stadtbrache bzw. Grossbaustelle gekennzeichnet sein.
Der Palastumbau kann in 2-3 Jahren abgeschlossen sein, da der gesamte Rohbau bereits vorhanden ist und nach der Fassadeninstandsetzung die Ausbauarbeiten unabhängig von der Witterung ausgeführt werden können. Als Investitionsbedarf haben wir bei reduzierten Eingriffen in den Bestand, sichtbarem Erhalt der vorhandenen Bausubstanz und Teilklimatisierung entsprechend Museumsstandard 60 Mio. Euro kalkuliert. Dies entspricht weniger als 10% der zur Rekonstruktion des Schlosses veranschlagten Summe.

Der „WeltKulturPalast“ wäre ein bescheidener Eingriff, der Berlin zurzeit besser zu Gesicht stände, als ein überzogenes Prestigeprojekt.


(733) G. H&uuml;bner
Thu, 5 January 2006 09:06:57 +0000

<außer dem Palast gibt es in Berlin kein DDR Zeugnis mehr>

Hahahahaha!!

so einen Schwachsinn habe ich noch nie gelesen, wirklich klasse!!
Kleiner Tipp: du solltest nicht zu viel Alkohol trinken, bevor du einen Beitrag schreibst!

Viele Grüße aus Berlin (der Stadt mit dem westdeutschen Fernsehturm und der westdeutschen ehemaligen Stalinallee und den westdeutschen Plattenbauten)

(732) Eckert Marco 27
Thu, 5 January 2006 00:33:01 +0000

an Feihl Marc,
weist Du überhaupt was Du für ein Müll laberst?
warum sollen DDR Bauwerke nicht erhalten bleiben?
außer dem Palast gibt es in Berlin kein DDR Zeugnis mehr.
Der Palast der Republik ist ein wirkliches Baudenkmal schon allein weil in der Volkskammer des Palastes die wiedervereinigung beschlossen wurde.Der letzte Jahrestag der DDR wurde dort gefeiert.
Da Du den Palast LEIDER`nicht kennst kannst Du nicht wissen wie schön er einst war.Nachdem man die weiße Außenfassade abgenommen hat und das Gebäude entkernte blieb nur noch eine trostlose Hülle übrig.
es ist kein schandfleck.Der Palast könnte mit weniger Geld wie der Abriss kostet instand gesetzt werden.

Ein Tipp von mir.:
lasst den Palast-unseren Palast in Ruhe und reißt den Dom oder das hässliche Radisson Hotel ab.Dann habt Ihr euer Luftschlußkopie und Atrappe im Herzen Berlins.

(731) Feihl, Marc 22
Wed, 4 January 2006 13:09:54 +0000

Ich bin eindeutig für den Wiederaufbau des Stadtschlosses.

Mal ehrlich der Palast der Repubilk ist wahrlich ( um es milde auszudrücken) ein Schandfleck in dem schönen Zusammenspiel der historischen Gebäude entlang "Unter den Linden".
Der Wiederaufbau des Schlosses schließt somit den schönen Anblick auf dem Berliner Dom ab und passt somit wunderbar ins Berliner Stadtbild!

Leider gibt es viel Menschen die damit nicht einverstanden sind, da ein Stück DDR Historie "vernichtet" wird. Diese Menschen vergessen leider zu oft die restlichen Teile der DDR Historie in Berlin, welche sich genauso schlecht in Berlin macht wie der Palast der Repubilk.

Meiner Auffassung nach ist es absolut nicht notwendig Gebäude aus dieser Zeit als historische Denkmale zu erhalten!

Deshalb ein eindeutiges JA zum Wiederaufbau.
Meine Unterstützung ist gewiss!

(730) Dr. Erich Kraft
Sun, 1 January 2006 17:40:21 +0000

Hier stehen ein halbes Jahrtausend (Schloß) gegen 14 Jahre (PdR). Was hat wohl die höhere Würde?

(729) Wiebke von Rengelin 33 Jahre
Sun, 1 January 2006 15:26:52 +0000

Das Stadtschloss wird nie werden wie das echte Stadtschloss.Nur die Fassade wird so sein wie früher und innen herrscht die Moderne, deshalb halte ich vom Wiederaufbau nichts und der Palast der Republik ist doch auch Geschichte oder?Sämtliche DDR
Geschichte wird einfach ohne Überlegung zerstört.Ist das fair?

(728) Richard K.G. W. von Weilandt
Fri, 30 December 2005 17:22:45 +0000

Die meisten Menschen werden mich wahrscheinlich kennen, zähle ich doch, ohne hier polysemantisieren zu wollen, zu den bedeutendsten Lyrikern Deutschlands.

Doch was wäre Silvester ohne mein inzwischen legendäres Silvestergedicht?

----Silvestergedicht----

Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck -
Es naht die Nacht, oh dunkel Stund, deckt zu die Gruft mit Mensch und Hund.
Es schallt, oh Graus, des Kauzes Krall, hinaus, aus des Friedhofs Knochenhall.
Doch, oh ihr Menschen, holt noch Luft, bald ihr erstickt im Nebel der Totengruft.
Kurz vor 12 ist's, habt's gerochen? Oh Gräuel: Aus der Erde wachsen Knochen!

Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck -
Es schweigt die Nacht, welch Totenstille, ein gleißend Blitz, wie Nachtgegrille,
zerreißt mit donnerndem Getue des schwarzen Himmel Sternenruhe.
Jetzt greift das fletschende Gezähn nach des Höllentieres brennend Mähn,
Es röhrt, es keift das Schlundgebrülle, aus Totengräbers Schädelhülle.

Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck -
Es bebt, oh Graus die Knochen platzen, dort fliehen des Teufels schwarze Katzen.
Die Hölle dröhnt, ich kann nicht mehr, der Teufel setzt sich nun zur Wehr.
Oh gierig Feuerschlund, so brülle. Strauf, strauf, ach Gräuel, das ist die reinste Hölle!
Noch ist das Feuerwerk nicht aus, oh seht: Ein brennend Fachwerkhaus.

Schradeck, schradeck, ach nein, oh Schreck –
Die Nacht vergeht, oh welch ein Werk, erhellt wird nun der rauchend Berg
von des Feuerwerkes letzten Resten, die wie zermalmte Schädel ächzen.
Seht: auf den Feldern dicht und schwer, liegt noch der Nebel wie ein Meer.
Vorbei ist nun der schrecklich Fluch, das Licht durchdringt des Nebels Tuch.



(727) sissy:63
Thu, 29 December 2005 16:25:11 +0000

warum hat herr von b.... eigendlich ein postfach und der förder .... verein keine steuer.-nr. ?
ich bin gegen die preussen ;solange wir menschen haben die keine wohnung besitzen darf dieses schloss nicht gebaut werden !


(726) Martinsdorf, Ulrich-Werner, 62
Mon, 26 December 2005 11:09:54 +0000

Ich habe mir heute die Entwürfe/Ideen zur " zeitgenössischen/modernen" Bebauung des Schloßareals noch einmal angesehen. Mit
Verlaub gesagt, es graust den Betrachter. Allen Schloßgegnern empfehle ich, die entsprechende Seite des Senators für Stadtentwicklung aufzurufen.
M.f.G. Ulrich-W. Martinsdorf, Köln

(725) Klebel, Marco, 20
Sun, 25 December 2005 18:19:01 +0000

Ich find der Wiederaufbau des Berliner Schlosses is eine wunderbare Idee! Der jetztige "Palast" sieht ja eher aus wie der Betonsarkophag von Tschernobyl! *gg*Leider bin ich Student und hab nicht viel Geld für eine Spende. Aber ich bin fleißig am Sparen! :)
LG und allen noch eine besinnliche Weihnachtszeit!


(724) Wilhelm von Boddien, 63
Thu, 22 December 2005 08:36:58 +0000

Fröhliche Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!

Nach all dem Hin und Her in diesem Jahr ist es an der Zeit, innezuhalten und sich zu besinnen.

Wir sind dankbar dafür, dass Sie alle hier im Forum so engagiert diskutiert und auch gestritten haben.

Wir sind unseren unzähligen Spendern dankbar, ohne deren Beitrag unsere Arbeit für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses undenkbar wäre. Ihre freiwillige Bereitschaft uns vor allem auch finanziell zu unterstützen, gibt uns erst die Legitimation für unser Wirken.

Wir sind der Politik im Bund und Berlin dankbar dafür, dass sie beharrlich am Wiederaufbau des Schlosses festgehalten hat und nun erste Schritte zu seiner Realisierung gemacht werden.

Wir sind den Medien für ihre kritische Begleitung, aber auch für die großartige Unterstützung dankbar. Ohne diese Öffentlichkeit hätten wir es wohl kaum geschafft, große Teile der Bevölkerung für unser Vorhaben zu interessieren.

Wir danken allen Unterstützern und ehrenamtlichen Mitarbeitern im Netzwerk aus allen Gesellschaftschichten in Berlin, Deutschland und der Welt für ihren für uns so wichtigen Beitrag zur Förderung des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses.

Allen wünschen Vorstand und Geschäftsführung des Fördervereins Berliner Schloss e.V. ein fröhliches, friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr!



(723) anna-lisa 18jahre
Wed, 21 December 2005 15:03:32 +0000

ich find das echt gut was ihr macht berlin ist so ne schöne city mit vielen historischen und geschichtlich wertvollen gebäuden. schade das ich kein geld habe ansonsten hätte ich euch gerne beim aufbau geholfen. by eure anna
PS:ich grüße ganz lieb das julekind die SOZ 04/1 und wernigerode

(722) Rupsch, Reinhard, 55,
Sun, 18 December 2005 16:54:41 +0000

Den Alex prägt das Rastermaß
Den Sony-Platz das Spiegelglas
Friedrichstraßens Bau-Bouletten
Lieber bess´re Mieter hätten
U-Bahn 5 in weiter ferne.
Doch...
Das Schloss: DAS hätt´ ich gerne...