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Wilhelm von Boddien


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(1049) Thomas Oates
Sun, 18 February 2007 03:42:25 +0000

Ich gehen im Deutsch in 1999, und lieben Deutsch. I am glad to see the palace being rebuilt, and taking its place in history once again. Sorry for my bad german, but I love the country and the people when I visited there. I hope to see the palace when its finished and a progress report on its stage of its progress over the next few years.

(1048) Ralf Wendel, 30
Sat, 17 February 2007 09:24:03 +0000

Ganz wunderbar, die Spendenuhr! Wie schon einer meiner Vorredner gesagt hat, fehlt jetzt nur die Sicherheit, daß das Schloss auch tatsächlich bald kommt. Denn was da in Potsdam passiert ist, hält bestimmt vorläufig so einige Schlossfreunde vom Spenden ab. Aber mit dem sichtbaren Zuwachs, gibt man doch schon viel lieber etwas ab. Danke!

(1047) Berlinfreund
Sat, 17 February 2007 08:01:10 +0000

Zwei Stellen hinter dem Komma sind zu wenig. Wer z.B. 1000 € spendet, wäre sicher erfreut, wenn er das schon in der Spendenuhr erkennen könnte. Es erhöht die Spenderbereitschaft ungemein, wenn man auch seinen eigenen Beitrag daran erkennen kann.

(1046) Ernst Ludwig
Fri, 16 February 2007 20:31:07 +0000

Großartig, die Spendenuhr. Jetzt müßte umgehend ein politisches Zeichen - ein Beschluß - erfolgen, dann bin ich mir sicher, daß die Spenden nur so kommen.
Noch wichtiger: Nach vollständigem Abriß des DDR-Palastes müßten die Arbeiten für das Schloß nahtlos sich anschließen. Nahtlos!!!

(1045) Augustin Thomas, 41
Fri, 16 February 2007 12:09:20 +0000

Zu dieser Frage gibt es doch unter der Rubrik "SCHLOSS / PALAST - Häufige Fragen" durchaus schon etwas zu lesen. Gleich einmal reinschauen, bitte! ;-)

(1044) Dietz, Dominik (24)
Thu, 15 February 2007 11:33:23 +0000

Sher geehrte Damen und Herren, mich bewegt folgende Frage: Ist für das Stadtschloss neben dem Humboldt Forum auch eine rekonstruktion der historischen kaiserlichen Gemächer als Museum vorgesehen (So wie in Schloss Schönbrunn, Wien)??

(1043) Zeitzmann Jörg 64
Tue, 13 February 2007 15:39:30 +0000

Die Christlich Soziale Partei Deutschland, www.cspd-ev.de, will sich an der Spendenaktion beteiligen.
Bitte die Antragsformulare einstellen, ich habe nicht`s gefunden.
Ing.grad.Heinz-Jörg Zeitzmann
www.cspd-ev.de im Internet

(1042) Ralf Wendel, 30
Wed, 7 February 2007 11:16:45 +0000

Hallo. Die Idee einer Spendenuhr finde ich wirklich großartig. Sie sollte dann aber regelmäßig und in kurzen Abständen aktualisiert werden. Sicherlich finden dann einige Leute den Anreiz, die Spendensumme wachsen zu sehen und den Betrag mit ihrer persönlichen Spende "aufzurunden".

(1041) Krahl, Rainer, 57
Wed, 7 February 2007 09:18:36 +0000

Schön, daß der Pressespiegel seit kurzem häufiger als bisher aktualisiert wird. Die verschiedenen Pressestimmen zeugen natürlich auch davon, daß nach der Tiefensee- Erklärung wieder Bewegung in das großartige Vorhaben kommt. Und für mich bedeutet es Aufatmen und stärker werdende Hoffnung auf einen
-nach Abbruch des PdR- baldigen Baubeginn.


(1040) Markus Wild, 40
Wed, 7 February 2007 07:48:08 +0000

Der Wiederaufbau des Stadtschlosses sollte so originalgetreu wie möglich erfolgen! Also bitte keine "Zitate" des Palasts der Republik!!!

(1039) Brigitte Karas, 55 Jahre
Mon, 5 February 2007 15:51:31 +0000

Das Schloss sollte schnellstens wieder aufgebaut werden, und zearauch mit der historischen Kuppel, alles andere wäre Murks.
Gut ist, das sich auch Brüger aus den USA jetzt stark engagieren. So ist auch meine Motivsation wieder hlher, eine Spende zu leiste, da nun doch der Wiederaufbau wieder in die Nähe gerückt ist.

(1038) Sebastian
Sat, 3 February 2007 16:07:20 +0000

Îch bin sehr für den Wiederaufbau des Schlosses, aber es sollte jetzt wirklich eine Spendenuhr auf dieser Seite installiert werden, das würde sehr zu Spenden anreizen. Weiterhin viel Erfolg sodass man dem Ziel immer näher kommt.

(1037) Test, 28
Fri, 2 February 2007 16:54:05 +0000

Ich hoffe auch dass man des Geld zusammenbekommt und es kein Spar-Schloss ohne Kuppel oder ein Palast-der-Republik-Schloss Hybrid wird. Aber dass liegt ja an den Menschen selbst.
Ehrlich gesagt kann es ruhig ein paar Millionen mehr kosten. Man bedenke auch das ein solches Projekt eine Sinnstiftung für viele Leute werden kann die am Bau beteiligt sind : Kunsthandwerker, Steinmetze etc... Wenn man nur noch 0815-Architektur bauen würde (was man ohnehin fast ausschliesslich tut) würden diese Berufsgruppen aussterben und deren Fähigkeiten als Kulturgut verlorengehen... Das Nutzungskonzept finde ich auch sehr gut gelungen, also eine Art deutscher Louvre. Ich hoffe das Projekt wird noch viele Spender und Anhänger finden was hoffentlich einen möglichst orginalen Wiederaufbau nach sich zieht .... MfG

(1036) Pillepalle
Thu, 1 February 2007 15:03:45 +0000

480 Mio. EUR?
Die könnten wir doch an drei Silvesterabenden zusätzlich in die Luft ballern getreu dem Motto "The same procedure as every year!" - soviel zum Thema "Sinnhaftigkeit"

(1035) Sarski, Manfred, 41
Thu, 1 February 2007 13:53:06 +0000

Der Bund empfiehlt unter Sparzwang einen Schlossneubau ohne Kuppel und mit Zitaten des "Republikpalasts" auf der Ostseite zur Spree?
Na prima, Sparen ist sicherlich eine Tugend und im konkreten Fall auch wirklich angebracht, man kann damit aber auch die Ästhetik des geplanten Schlossneubaus verhunzen. Gerade die Ostseite ("Apothekerflügel") war die spannendste Fassade des Stadtschlosses, die teilweise noch an das alte Renaissance-Schloss erinnerte im Gegensatz zu den drei anderen einheitlich barock-klassizistisch gestalteten Fassaden am Schlossplatz, der Schlossfreiheit und auf der Nordseite zum Lustgarten.
Haben es die "Schlosshemmer" immer noch nicht verstanden?!?
Es geht an diesem geschundenen Ort in der Mitte Berlins einzig und allein um die Wiederherstellung einer baulichen Ästhetik, die sich hier über beinahe fünf Jahrhunderte entwickelt und als die Beste herausgestellt hatte, bis sie von SED-Kulturbarbaren weggebombt wurde. Und daran soll erinnert werden?
Nicht zuletzt die gruseligen Entwürfe namhafter, zeitgenössischer Architekten von Weltruf, wie bspw. Sir Norman Foster, die ein Ideenwettbewerb zur Bebauung des Berliner Schlossareals auf Basis des historischen Grundrisses Ende der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts hervorgebracht hatte, haben eindeutig gezeigt, dass der Formensprache unserer Zeit eben nichts Besseres und damit keine Alternative zur hundertprozentigen Rekonstruktion der äußeren Gestalt des Berliner Stadtschlosses einfällt. Wir sollten beim Schlossneubau keine faulen Kompromisse eingehen! Da die Entscheidungsträger sich endlich zu einer Rekonstruktion der historischen Gestalt durchgerungen haben, sollte diese auch vollständig sein und nicht - wie jüngst vorgebracht – ein bisschen Schloss und ein bisschen "Palast der Republik". Und wie prickelnd wird die Silhouette des wiedererrichteten Schlosses ohne historische Kuppel sein? In diesem Zusammenhang sei nochmals auf den äußerst empfindlichen städtebaulichen Kontext hingewiesen, in dessen Mitte sich der Schlossbau befand, quasi als Keimzelle der städtebaulichen Entwicklung in Richtung zum Brandenburger Tor ("Unter den Linden") und über den Lustgarten in Richtung Museumsinsel. Die Wiederherstellung dieses historischen Zusammenhangs ist fast noch wichtiger als die Schlossrekonstruktion selbst.


(1034) Martinsdorf,Ulrich-Werner
Wed, 31 January 2007 21:25:33 +0000

Die Russen bauen das ebenfalls vollkommen beseitigte deutsche Stadtschloss von Königsberg wieder auf, damit die Stadt ihre historiswche Mitte wieder gewinnt. Wir sollten es Ihnen in Berlin gleichtun.

(1033) Sebastian,16
Wed, 31 January 2007 12:48:30 +0000

Das Schloss muss wieder aufgebaut werden natürlich mit Kuppel selbsverständlich aber bitte bitte ohne erinnerung an den Palast der Republik!! Erst lässt Walter Ulbricht (SED) das Schloss sprengen und nun sollen wir an diese Politik mit erinnern NIEMALS!! Das wiederspricht sich!!! Das Schloss muss wieder das Zentrum Berlins werden Ohne dem Schloss gäbe es auch nicht Die heutige Straße unter den Linden und das Brandenburger Tor gäbe es auch nicht, es gehört alles zusammen!! Ob der Förderverein 80 Millionen zusammen bekommt, bin ich sehr skeptisch drüber !! Aber ich hoffe es klappt! Schließlich war das Schloss, wie ich meine, das schönste Deutschlands. Und auch die Dresdner haben ihre Frauenkirche wieder bekommen obwohl ich die Kirche nicht besonders schön finde!! Da finde ich unseren Dom 1000000 mal schöner!!!

MFG Sebastian

(1032) Dietz, Dominik (24)
Wed, 31 January 2007 11:30:18 +0000

@ Herrn Wendel:

100% Zustimmung!!!

(1031) Luzie
Tue, 30 January 2007 23:10:47 +0000

Erst sprengen die Kommunisten den Palast, die Rache folgt Jahrzehnte später mit dem Palastabriss - angeblch wegen Asbest. Wer reißt jetzt das ICC ab - und wer um Himmels willen braucht das Schloß?
Rasen einsäen und mindestens 30 Jahre liegen lassen - mögen folgende Generationen sich den Kopf darüber zerbrechen und Berliner und Besucher nutzen eine wunderbare Freifläche im Herzen der Stadt!

(1030) Ralf Wendel, 30
Tue, 30 January 2007 12:12:55 +0000

An Herrn Hoffmann. Vielleicht ist es Ihnen noch nicht zu Ohren gekommen. Die barocken Fassaden des künftigen Schlosses werden über SPENDEN finanziert! Also dürfte es Ihnen doch so ziemlich egal sein, wofür die Leute ihr Geld ausgeben. Sagen Sie mir mal bitte was an einem neuen Museum im historischen Stadtteil Berlins nicht "sinnhaft" ist. Zur Gestaltung der Spreeseite fällt mir nur eines ein. Das Schloss wurde von der DDR-Regierung rücksichtslos beseitigt. Warum sollte man also jetzt, aus Rücksicht auf den Lampenladen, eine Fassade des neuen Schlosses mit DDR-Architektur verschandeln? Erinnerungen an diese Zeit gibt es eh genug. Plattenbauten so weit das Auge sehen kann und der "Kulturpalast" in Dresden sind mehr als genug hässliche Monumente der Geschichte.

(1029) Bohlmann, Alexander, 44
Tue, 30 January 2007 11:58:02 +0000

Selbstverständlich Schloß !

(1028) Ernst Ludwig
Sun, 28 January 2007 14:04:31 +0000

Kein Geld da?
700 Mio für unnützen Umzug des BND
300 Mio für ein U-Boot der Bundesmarine
Hunderte und Aberhunderte Millionen für Bundeswehreinsätze in aller Welt.

(1027) hoffmann, marc/26
Sun, 28 January 2007 13:36:47 +0000

was könnte man mit einer knappen halben millarde euro nicht für sinnvolle (und nötige) investitionen tätigen - aber nein, der mensch spielt mal wieder das lern-resistente wesen und gibt sich barocken prunk-phantasien hin.
NEIN zu schloss, JA zur sinnhaftigkeit.
marc hoffman

(1026) Dietz, Dietz (24)
Sat, 27 January 2007 06:17:11 +0000

quelle: n-tv.de

Bund gibt 480 Mio Euro

Die Bundesregierung will mit dem Bau des Berliner Schlosses einem Zeitungsbericht zufolge in drei Jahren beginnen und dafür 480 Millionen Euro ausgeben. An der Stelle, wo derzeit der "Palast der Republik" abgerissen werde, solle ein Zentrum kultureller Begegnung und ein "Schaufenster der Weltkulturen" errichtet werden, sagte Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee dem "Tagesspiegel" von Samstag. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) stehe dem Projekt positiv gegenüber. Tiefensee sagte, er plane noch für dieses Jahr eine Abstimmung im Bundestag und die Auslobung eines Architekturwettbewerbs.

Der SPD-Politiker sprach sich für die Errichtung eines Kuppelbaues aus. Für ihn gehöre eine Kuppel aus historischen Gründen zu dem Gebäude. Dieses solle "Humboldt-Forum" heißen und sowohl in Kubatur wie Fassade dem ehemaligen Stadtschloss der preußischen Könige entsprechen, das die DDR-Regierung 1950 hatte sprengen lassen. Tiefensee will den Kuppelbau jedoch an die Einhaltung des Kostenrahmens knüpfen. Der Bau eines Hotels sei vom Tisch.

Architektonisch soll laut Tiefensee auch an den "Palast der Republik" erinnert werden. "Die DDR darf man dort nicht wie eine Seite aus einem Buch herausreißen", sagte er. Die der Spree zugewandte Ostseite des Humboldt-Forums solle daher so gestaltet werden, dass sie an das DDR-Bauwerk erinnere. Auch an den Einbau des ehemaligen DDR-Volkskammersaales sei gedacht.

Für das Humboldt-Forum plant Tiefensee nach eigenen Worten Ausstellungen außereuropäischer Kultur und verschiedene Begegnungsstätten. Das Land Berlin forderte er auf, sich neben der Bereitstellung des Grundstücks mit einem "Millionenbetrag" an den Baukosten zu beteiligen. Eine Zusage des Senats sei Voraussetzung für den Bau.


(1025) Mayer
Fri, 26 January 2007 23:40:34 +0000

Die Kuppel wird ca. 13 Mio. Euro kosten (Tagesspiegel).

(1024) Ernst Ludwig
Fri, 26 January 2007 18:31:20 +0000

Gewiß, die Kuppel kam erst im 19. Jhd. Doch der 1907 errichtete Dom richtete sich wiederum nach der Kuppel. Also es gehört beides zusammen. Ich glaube, so wie sich die Zuständigen während der Reichstagsrekonstruktion doch noch für eine Kuppel entschieden - gegen den ausdrücklichen Widerstand des Architekten - , so wird es hier auch sein. Es geht einfach nicht ohne.

(1023) Andreas
Fri, 26 January 2007 15:09:18 +0000

Der Bundestagsbeschluß von 2002 sah ohnehin zunächst ein Wiederaufbau ohne Kuppel vor. Die originale Kuppel ist auch erst ca. 150 Jahre nach der Fertigstellung des Um-/Neubaus von Schlüter und Eosander " durch Stüler "draufgesetzt" worden. Aso wäre dies heutzutage ja wohl auch kein Problem. Über die fehlende Tiefgarage freue ich mich!

(1022) Hildebrandt, M., 43
Fri, 26 January 2007 11:53:13 +0000

Gibt es verläßliche Schätzungen, was der Bau der Kuppel kosten würde? Wäre es bei einer vergleichsweise moderaten Summe nicht sinnvoll, wenn der Förderverein die Kuppel in das Projekt "Fassade" mit integriert und versucht, das Geld über Spenden hereinzubekommen?

(1021) Kralle
Thu, 25 January 2007 15:48:40 +0000

Das Schloss ohne Kuppel? Keine gute Idee! Sieht man Schlossbilder von vor 1850, dann sieht man, dass das Schloss ohne die Kuppel zu Kasten-förmig wirkt (ähnlich wie heute das Stadtschloss in Stockholm). Außerdem braucht der kolossale Dom ein wirkliches Gegengewicht! Und später draufsetzen? Wie soll das gehen? Will man nicht die Kapelle in ihren alten Proportionen wiederherstellen? Ohne die Kuppel wäre über dem Eosanderportal doch nur so eine Art halbhoher Raum. Welch ein Blödsinn. Ist die Kuppel wirklich soooo... teuer, dass man auf sie verzichten muss??

(1020) Dietz, Dominik (24)
Wed, 24 January 2007 14:57:37 +0000

Erst einmal möchte ich sagen, dass ich sehr über einen raschen Baubeginn erfreut wäre, aber bitte bitte:

"BAUT DAS SCHLOSS MIT DER KUPPEL!!!!!!!!"


(1019) Erich-Delattre, Markus, 39
Tue, 23 January 2007 23:16:45 +0000

Sehr geehrter Herr D. Botta(?),
Ihre Kritik am geplanten Bau ist für mich nicht nachvollziehbar. Das Humboldt-Forum im Berliner Stadtschloss wird ein europäisches Bildungsprojekt und ermöglicht eine langfristige Revitalisierung der durch NS-Diktatur (die Nationalsozialisten haben viele der ehemaligen Eigentümer vertrieben und ermordet ), Krieg und baulichen Zynismus nach 1945 zerstörten historischen Mitte von Berlin. Vielleicht sollten Sie Ihren Blick auf andere Bauprojekte richten. Der Neubau der Zentrale des Bundesnachrichtendienstes wird ca. 700,- Mio Euro kosten. Eine Milliarde Euro wurden für den Berliner Hauptbahnhof verbaut. Der Verzicht auf wenige Autobahnkilometer wäre nicht nur ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz, sondern könnte auch den Bau des Humboldt-Forums finanzieren. Berlin braucht kluge Köpfe und engagierte Bürger!

(1018) D.Botta
Tue, 23 January 2007 21:21:47 +0000

Ich stimme da mit Ihnen überein "Der Mensch lebt nicht vom Brot allein". Sie verkennen aber anscheinend die Verhältnisse. War es nicht erst gerade vor ein paar Monaten wo das Verfassungsgericht Klage auf Bundeshilfen abgewiesen hat. Nun droht Berlin über die nächsten Jahre ein noch schärferer Sparkurs - Streichungen bei Universitäten, in der Kultur. Ich bin da lieber für den Erhalt der bisherigen Kultureinrichtungen. Ich weiß ja nicht in welcher Welt Sie leben aber ich bin da eher für sinn-vollen Erhalt als Neubau mit Neuverschuldung. Selbst wenn der Bund den Großteil der Summen stellen sollte, so bleiben Personal- und Unterhatskosten, die selbst monatliche Veranstaltungen und Eintritt nicht "einspielen" dürften. Das Kapital unseres Landes sind helle Köpfe - investieren sie das Geld lieber dort. Behalten Sie Ihre Unterstellungen für sich, dann verzichte ich auch das nächste mal drauf. Beste Grüße.

(1017) Ernst Ludwig
Tue, 23 January 2007 18:09:27 +0000

Mit der Auffassung des Vorschreibers säßen wir noch in Steinzeithöhlen. Der Mensch lebt von mehr als nur vom Brot. Man erfreut sich auch an einem schönen Stadtbild und an einem Weltklasse-Museum, denn das wird das Schloß zusammen mit der Museumsinsel darstellen.
Offenbar hat der Vorschreiber noch nie ein Museum besucht.
Übrigens: ich gehöre nicht zu den oberen Zehntausend sondern zu Normalverdienern und habe dennoch schon für´s Schloß gespendet und werde es auch künftig tun.

(1016) D.Botta, 29
Tue, 23 January 2007 16:36:44 +0000

Es ist mal wieder typisch 60 Millarden (und aufwärts) Schulden hat Berlin. Berlin ist pleite. Die Summe, die der Förderverein sammlen soll (rund 80 Millionen) bekommen die nicht zusammen und im Vergleich zu den Gesamtbaukosten - ist das mehr ein Tropfen auf den heissen Stein. Berlin ist ja nun keine Stadt, die um Attraktionen und historischen Einrichtungen arm ist. Die restlichen Mittel soll zum Großteil der Bund stellen. Liebe Mitbürger, wozu brauchen wir ein Stadtschloss, in dem die Dekadenten oberen 10.000 ihre Feste feiern. Wer von den normalen Bürgen wird wohl das Schloss jemals betreten? Bezahlen werden wir es alle. Es ist mal wieder sich ein "dicken" machen auf Geld das ihnen nicht gehört. Geld das ihre Kinder noch und nöcher abzahlen dürfen. Gute Nacht Deutschland.
Im übrigen sollte ja jedem klar sein, dass die Baukosten auf jeden Fall mehr werden. Mehr als veranschlagt. Das ist doch klar wenn es die öffentliche Hand finanziert. Das verdienen sich doch die Subunternehmer ne goldenen Nase.

(1015) Wendel Ralf
Tue, 23 January 2007 08:56:26 +0000

Es ist ja sehr schön, daß sich die Politik nun offensichtlich wieder mit dem Schloss befasst. Erschreckend finde ich aber die Idee, das neue Schloss OHNE die Kuppel aufzubauen. Das darf auf keinen Fall passieren. Gerade die Kuppel macht doch den Bau aus und bildet ein Gegenstück zum Berliner Dom. Am Ende muß eine eigene Spendenaktion für die Kuppel ins Leben gerufen werden.

(1014) Waldmann
Tue, 23 January 2007 08:49:08 +0000

Rolf Lautenschläger von der Taz schreibt: Sollte sich herausstellen, dass der neue Entwurf, die kostengünstige Kalkulation, der baldige Baubeginn und das kulturelle Konzept mehr als nur Papier sind, besteht Handlungsbedarf: Und zwar in Form von Transparenz und Öffentlichkeit, die den geheimen Plänen folgen muss. In Form eines Architektenwettbewerbs für den Innenausbau und die kulturellen Nutzungen sowie für die Fassade, die nicht dem Spendensammler Wilhelm von Boddien überlassen bleiben darf."

Das verstehe wer will. Was hat der Mann gegen private Spendensammlungen? Und die Zeichnungen kommen doch schließlich vom Büro Stuhlemmer.


(1013) Ernst Ludwig
Mon, 22 January 2007 13:38:46 +0000

Großartig, es kommt nach der neuesten Meldung wieder Bewegung in die Sache. (FAZ 22.1.)
Aber bitte alle Anstrengungen, daß die Kuppel nicht ausgespart wird. Sie dürfte später dann doch noch gebaut werden, dann aber sicher sehr viel teuerer.

(1012) Kralle
Sat, 30 December 2006 17:14:20 +0000

Nach dem Bericht in der SZ vom 22.12. muss man wohl davon ausgehen, dass sich in Sachen Schloss, auf die Bundesregierung bezogen, wohl vorerst garnichts mehr tut. Die Bundesregierung baut lieber eine irrsinnig teure Geheimdienstzentrale in Berlin oder verteilt Stauergeschenke an die Unternehmen (die als Gegenleistung Arbeitsplätze schaffen – in China). Nur das Humboldtforum schiebt man vor sich her. Die Politik der "kleinen Schritte" eben... Unter solchen Voraussetzungen ist natürlich kein Mensch bereit, etwas für die Schloss-Fassaden zu spenden. Auch Ihr Optimismus wird da wohl leider ins Leere laufen. Es fehlen klare Signale. Und ohne den Staat läuft bei diesem Projekt wohl garnichts, was sicherlich wohl besser wäre, wenn man an die Dresdener Frauenkirche denkt. Die Bundesregierung ist wohl ein richtiger Klotz am Bein des Schlosses.
Ich bin mal gespannt, ob nächstes Jahr (oder 2008) wirklich ein Architektenwettbewerb kommt. Die Konjunktur brummt, es geht aufwärts. Sie meinten einst, dass wäre die Chance für das Schloss. Zumindest für dessen Planung. So sollte es eigentlich auch sein, doch diese Rechnung haben sie wohl ohne die "Regierung der kleinen Schritte" gemacht. Wenn der Palast weg ist, haben wir wohl auf lange Zeit Ulbrichts Roten Platz zurück, diesmal allerdings in grün.


(1011) Waldmann
Fri, 29 December 2006 10:09:40 +0000

Guten Rutsch,
man sieht sich beim Neujahrsempfang im Hilton am 21.01.07.
Seien Sie gegrüßt.

(1010) Füxlein
Mon, 25 December 2006 20:56:21 +0000

Frohe Weinachten!

(1009) Dreikant
Wed, 20 December 2006 23:12:59 +0000

Sehr geehrte Herren Prof. Dr. Richard Schröder und Wilhelm v. Boddien,

>Zitat:

>Wir wünschen allen Schlossfreunden und -gegnern fröhliche Weihnachten und ein glückhaftes, erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2007!
Wir verbinden diese Wünsche mit unserem Dank für die wiederum großartige materielle und ideelle Unterstützung, die wir in diesem Jahr wieder erfahren durften, aber auch mit dem Dank für konstruktive Kritik, beides hat uns weiter gebracht.

>Wir freuen uns auf 2007, das mit dem Beginn des Wettbewerbs zum Wiederaufbau des Schlosses als Humboldt-Forum spannend zu werden verspricht.

Auch ich wünsche Ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Schaffenskraft, Gesundheit und Freude für das neue, ereignisreiche Jahr 2007. Dasselbe wünsche ich allen Schlossfreunden oder -gegnern. Wenn wir uns sachlich statt polemisch begegnen, können wir ein Schloss aufbauen, das weder Glaskiste noch Plastikschloss ist und damit späteren Generationen nicht peinlich, sondern erhaltenswert sein wird. Es geht hier nicht um ein paar Jahre, ich kann warten. Lieber Qualität (ein sauberes Nutzungskonzept, eine stehende Finanzierung, eine handwerklich saubere, materialgerechte Rekonstruktion der Fassaden und verschiedener Innenräume) als falscher Aktionismus. Das Zentrum Berlins verdient eine dauerhafte, tragfähige Lösung, auch wenn es etwas länger dauert. Das wäre unser Geschenk an zukünftige Generationen. Und wenn uns das gelingt, werden sie uns danken, statt den Abriss zu fordern.

Dreikant

(1008) lenoir, ursula, 68
Mon, 18 December 2006 21:11:09 +0000

so wie es scheint, sollte man die finanziellen Mittel eher privat auftreiben, als auf Bund oder Land zu hoffen, die leider andere Prioritäten haben (s. Verteidigung z.B.).
vielleicht kann man auch die Industrie gewinnen, indem das H. Institut auch für die Forschung z.B. IT genutzt werden kann; oder man sollte Ideen einholen (brainstorming), wie noch mehr Fördermittel verfügbar gemacht werden könnten; fragen Sie doch mal nach, wie das in Amerika verläuft, oder wie die Dresdner es mit der Frauenkirche geschafft haben ?
auf jeden Fall möchte ich gern einen Stein stiften und hoffen, daß er nicht bis zu einem weit entfernten Baubeginn in einer Ecke verstaubt !

(1007) Kralle
Mon, 11 December 2006 22:28:07 +0000

Lieber "Erich...":
Richtig lesen! Der Beitrag unten ist nicht von mir, sondern aus der Zeitung!

(1006) Erich-Delattre, Markus, 39
Mon, 11 December 2006 20:59:23 +0000

Lieber Herr "Kralle",
warum kritisieren Sie einseitig das Bildungsprojekt Humboldt-Forum (ein langfristiges europäisches Bildungsprojekt für alle Bürgerinnen und Bürger) und schweigen sich gegenüber dem ca. 1,3 Milliarden teuren BND-Neubau aus, der schon jetzt realisiert wird. Auch von der Linkspartei/ PDS höre ich da wenig!

(1005) Kralle
Sun, 10 December 2006 21:39:22 +0000

IMMER NEUER ÄRGER:


So schnell wie geplant wird's kein Schloss geben
Die Bundesregierung schiebt das Projekt auf die lange Bank
Ulrich Paul

Eigentlich wollte die große Koalition von Union und SPD "zügig die weiteren Entscheidungen zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses" treffen. So jedenfalls haben es beide Seiten vor gut einem Jahr im Koalitionsvertrag vereinbart. Doch mehr als zwölf Monate nach der Übernahme der Regierungsgeschäfte auf Bundesebene zeigt sich, dass die Entscheidungen über das Projekt immer weiter verschoben werden. Auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Gesine Lötzsch (Linke) teilte die Bundesregierung nun mit, der im Jahr 2003 beschlossene zeitliche Aufschub des Schloss-Projekts "gilt fort". Das 670 Millionen Euro teure Bauvorhaben sollte nach dem damaligen Moratorium erst bei wirtschaftlich und haushaltsmäßig besserer Situation des Bundes realisiert werden.

Für Lötzsch ist damit klar, dass aus dem Schlossprojekt so schnell nichts werden dürfte: "Bei einem Schuldenstand des Bundes von 882,7 Milliarden Euro sehe ich nicht, dass es in historisch überschaubaren Zeiträumen zu einer Finanzierung und zum Aufbau des Stadtschlosses kommen wird. Dafür ist einfach kein Geld da", sagte sie.

Im vergangenen Jahr hatten Bundesregierung und Senat noch den Eindruck erweckt, als komme die Planung für den Schlossplatz weiter voran. Kurz vor dem Abriss des Palastes der Republik präsentierten der damalige Bauminister Manfred Stolpe, Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer und Kulturstaatsministerin Christina Weiss eine Machbarkeitsstudie, wonach der Schlossbau in öffentlich-privater Partnerschaft verwirklicht werden könnte. Die Entscheidungen über einen Architekten- und Investorenwettbewerb, die als nächstes anstehen, lassen jedoch auf sich warten.

Bislang war das Land Berlin immer in der Rolle, bei der Gestaltung des Schlossplatzes aufs Tempo zu drängen. Seitdem die rot-rote Koalition jedoch beschlossen hat, sich an dem Schloss finanziell nicht zu beteiligen, kann sie den Bund nun kaum bitten, die Planungen zu beschleunigen. So sagt denn auch die Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Manuela Damianakis, in aller Zurückhaltung: "Wir hoffen, dass sich die Planungen bald konkretisieren." Der Vorsitzende des Bundestags-Haushaltsausschusses, Otto Fricke (FDP), will das Projekt trotz hoher Verschuldung des Bundes nicht aufgeben. Er fordert, sich mit der Frage einer "privaten Finanzierung stärker auseinander zu setzen".

Echten Optimismus verbreitet zurzeit nur Wilhelm von Boddien, Geschäftsführer des Fördervereins Berliner Schloss. "Ich gehe davon aus, dass die Wettbewerbe im nächsten Jahr beginnen", sagte er gestern. Im Jahr 2009 könne dann der Bau des Schlosses gestartet werden. Falls es doch nicht so schnell geht, wird der Schlossplatz aber keine Brache bleiben. Nach dem Abriss des Palastes wird die freie Fläche, wie berichtet, für eine Übergangszeit begrünt.

Berliner Zeitung, 06.12.2006

(1004) Konnemann
Fri, 1 December 2006 13:20:31 +0000

Sehr geehrte Besucher dieser Website, ich begrüße den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Warum jedoch, macht sich der Förderverein Berliner Schloss mit Terminierungen wie "Einweihung des Schlosses im Jahre 2015" das Leben selbst schwer? Derartige Versprechungen können nicht eingehalten bzw. sind in Bezug auf den Bau der Infobox wiederholt gebrochen worden. Dies führt oftmals zur Resignation!
Mit freundlichen Grüßen, Konnemann

(1003) de Boer,Christian 12
Sat, 25 November 2006 11:42:27 +0000

Hallo,
Wird das Stadtschloss wirklich wieder aufgebaut?
Wenn ja auch Innen?
Ich finde es sollte ebenfalls von Innen rekonstriert werden.Vom Homboldt-Forum halte ich garnichts.Wenn man es nicht genau wieder aufbaut hätte man den Palast der Republik auch stehen lassen können,denn er ist ebenfalls ein Stück deutsche Geschichte.
Gruß Christian de Boer

(1002) Guthörle, Thomas-Fritz, 44
Fri, 24 November 2006 18:53:19 +0000

Liebe Berliner,
liebe deutsche Mitbürger !

Vor 61 Jahren wurde das prächtige Berliner Stadtschloß beim schwersten alliierten Bombenangriff auf die deutsche Hauptstadt fast zerstört !
Den Rest vernichtete das DDR-Regime.
Es wird Zeit, ein Baudenkmal, welches das Gesicht Berlins mitprägte, wieder in seinen ursprünglichen Zustand herzustellen !
Die Auslangseinsätze der Bundeswehr kosten hunderte von Millionen - geben wir das Geld lieber für ein Wahrzeichen unserer Hauptstadt aus !
Durch meine Heirat mit einer waschechten Berlinerin fühle ich mich als "halber Berliner", gerade deswegen liegt mir der Wiederaufbau des Berliner Schloßes mehr denn je am Berliner !
Packen wir´s an !
Die Zeit ist reif !

Viele Grüße ins schöne Berlin !

Thomas F. Guthörle

(1001) Krähender Hahn
Fri, 24 November 2006 14:07:00 +0000

@ Palastlounge

Nun, so weit ich weiß, gehört das Areal des ehem. PdR. und zukünftigen Schlosses nicht Berlin, sondern dem Bund. Somit braucht man sich da wohl eher weniger Sorgen zu machen.

Übrigens, in Braunschweig mehren sich nun Stimmen, daß doch einige historische Innenräume des Schlosses wiederhergestellt werden sollen.

Wenn es einmal läuft, dann läuft es..... ;-) So etwas gibt einem Hoffnung auch auf div. Renaissancefassenden, Räume und Kuppel bei der Berliner Burg. :)

(1000) Lux, André 39
Fri, 17 November 2006 08:55:28 +0000

Wieder wurde Asbest in der Palastruine gefunden, an Stellen, wo keiner nötig gewesen wäre. Stimmen munkeln, dass man den Palast als Asbestendlager benutzt hat. Wieder werden zusätzliche Millionen € gebraucht, um den Abriss voran zu treiben. Z.Z. steht wieder der Weihnachtsmarkt auf dem ehm. Gelände des Schlosses. Ich hoffe, dass eines Tages der alljährliche Weihnachtsmarkt wo anders aufgebaut werden muss, weil wir unser schönes Stadtschloss wieder haben und somit kein Platz für den Weihnachtsrummel ist.

(999) palastlounge
Tue, 14 November 2006 22:49:11 +0000

Nun ja, der Palast ist fast weg.
Ich glaube daher das es kein Schloss geben wird. Zum Schluß werden amerikanische Investoren kommen und alles aufkaufen, da Berlin ja bekanntlich pleite ist, und die werden dann einen Konsumpalast bauen indem man dann 24 Stunden am Tag shoppen kann. Die ganze Aufregung um Palast oder Schloß ist dann völlig überflüssig gewesen. Ich bin zwar ein Palast-Freund, aber ein Schloß wäre sicherlich die bessere Alternative.

(998) Ernst Ludwig
Fri, 3 November 2006 17:38:51 +0000

Wie ist denn die erneute Blockierung der Humboldt-Box durch den Bundestag zu erklären?
Hier arbeiten Leute doch offensichtlich gegen die eigenen Koalitionsvereinbarungen. Oder haben die Kommunisten (SED-PDS-Linke) dort soviel Einfluß?

(997) von der Groeben, Friedrich-Wilhelm
Mon, 30 October 2006 18:41:56 +0000

Danke für die Übersendung des 2. Katalogs der "Fassadeb- und Schmuckelemente" zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses! Nichz nur Dank, sondern auch Gratulation zu der hervorragenden Information !!!
Sehr gut ist die Angabe der voraussichtlichen Kosten (d.h. die geschätzten Preise) für die einzelnen Elemente.
Mit Dank und Anerkennung für diese Information
verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen
F.-W. von der Groeben
(Ein Ostpreuße !)

(996) Sven, 28
Mon, 30 October 2006 10:33:29 +0000

Ich bin totaler Berlinfan und komme aus der Nähe von Köln und finde total klasse dass das Berliner Schloss wieder aufgebaut werden soll.
Somit wird die grösste Lücke oder besser Wunde in Berlin geschlossen, desweiteren finde ich die Idee von dem Humboldt-Forum auch klasse.
Der Abriss des Schlosses war in meinen Augen ein krimineller Akt sonder Gleichen.
Und hat vielen Berlinern und Deutschen den wichtigsten Identifikationsbau geraubt.
Zudem haben viele Länder wichtige Bauten rekonstruieren lassen, wie zum Beispiel das Schloss in Warschau.
Finde ich in unserem Fall total richtig und legitim.
Es entsteht auf der Museumsinsel ein weltweit einzigartiges Museumsareal und wird eine besondere internationale Attraktivität ausstrahlen.
Was uns Deutsche wieder auf unsere Hauptstadt stolzwerden lässt.
Ausserdem finde ich dass wir Deutschen zuwenig Mittel in unsere Hauptstadt investieren wie man anhand der kürzlichen Pleite Wowereits vor Gericht sehen.

Berlin ist was ein Juwel und wird die Metropole schlechthin und soll sich von keinem Miesepetern und Lobbyisten beirren lassen.
Baut das Schloss wieder und zwar gänzlich.
Und ich unterstütze diese Aktion und hoffe dass diese durch die fehlenden Gelder des Berliner Senats behindert oder gar aufgegeben wird!


(995) Markus Erich-Delattre, 39
Sat, 28 October 2006 23:32:44 +0000

Pardon "Ländle": Karlsruhe

(994) Markus Erich-Delattre, 39
Sat, 28 October 2006 16:08:38 +0000

Als Hamburger Sozialdemokrat, der in Berlin studiert hat, erlaube ich mir folgende Anmerkung:
Erstens: Der geplante Bau des "Humboldt-Forums im Berliner Stadtschloss" ist auch durch das Berlin-Urteil in Kalsruhe nicht gefährdet;
Zweitens: Nach der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bürger, Nachbarn durch die Nationalsozialisten fehlt in Berlin ein engagiertes Bürgertum. Der Bund steht hier auch in einer moralischen Verpflichtung. Und dennoch steht Berlin in der Verpflichtung seine Hausaufgaben zu meistern;
Drittens: Das "Humboldt-Forum" ist nicht das teuerste Bauprojekt. Allein die neue Zentrale für den Bundesnachrichtendienst in Berlin kostet ca. 1,3 Milliarden Euro,
Viertens: Warum demonstriert die Linkspartei nicht gegen die wirkliche Geldverschwendung durch Herrn Mehdorn (Deutsche Bahn AG);
zuletzt: Der Verzicht auf einige Autobahnkilometer reicht aus, um das "Humboldt-Forum" zu finanzieren. Berlin braucht Investitionen in Bildung und Baukultur!

(993) Kralle
Sat, 28 October 2006 12:26:36 +0000

Stadtschloss ohne Berlin (TAZ, 26.10.)

Weil das Land seinen Anteil am geplanten Humboldt-Forum streicht, ist die gesamte Finanzierung in Gefahr. Der Bund oder mehr Private müssen dafür einspringen, fordern jetzt die zukünftigen Nutzer

VON ROLF LAUTENSCHLÄGER

Vielleicht sollte man ein Moratorium zum Abriss des Palastes der Republik beschließen. Vielleicht sollte sich das Land Berlin bald eine Alternative - wie etwa den White Cube, Museum für moderne Kunst - für den Schlossplatz überlegen. Auf jeden Fall sollten die Berliner sich keinen Illusionen hingeben, dass ihr einstiges Stadtschloss bald wieder als sogenanntes Humboldt-Forum auferstehen wird.

Mit der jüngsten Entscheidung des Senats, seinen 25-prozentigen Anteil an den Kosten der geplanten Schlossrekonstruktion zu streichen, rückt die Realisierung des Bauwerks in weite Ferne. Experten sprechen gar vom möglichen Aus für das Humboldt-Forum. Ist es doch schwer vorstellbar, dass der Bund - der jährlich schon 340 Millionen Euro für die Berliner Kultur bereitstellt - die Mehrausgaben einfach übernimmt.

Die Koalitionsrunde aus SPD und Linkspartei.PDS hatte am Montagabend neue Sparziele vorgestellt. Es wurde vereinbart, dass der Berliner Anteil von 25 Prozent an dem ca. 800 Millionen bis 1 Milliarde Euro teuren Bauvorhaben an der Stelle des Palasts der Republik zurückgenommen wird. Nach Ansicht des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) müsse dafür der Bund "noch mehr in seine Verantwortung für die Hauptstadt genommen werden".

Nach einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2005 ist bis dato vorgesehen, dass für das Humboldt-Forum mit seinen musealen, bibliophilen und kommerziellen Einrichtungen der Bund weit über die Hälfte der geschätzten 800 Millionen Euro tragen sollte, Berlin ein Viertel und den Rest der Stadtschloss-Förderverein neben anderen privaten Investoren. Die Fassade soll nach einem Beschluss des Bundestags 2002 im barocken Schlossgewand errichtet werden.

Während gestern aus dem Bundesbauministerium keine Reaktion auf die neue finanzielle Situation zu erhalten war, spielt Berlin kräftig den Ball in Richtung Bund. Manuela Damianakis, Sprecherin der Berliner Bauverwaltung, bestätigte nicht nur den Investitionsrückzug des Landes, sondern forderte den Bund dazu auf, einzuspringen. Dass das Projekt aufgegeben wird, konnte sie sich nicht vorstellen. "Ich denke nicht, dass der Bund nach seinem bisherigen Engagement eine solch zentrale Fläche einfach liegenlässt", sagte sie der taz.

Claudia Lux, Generaldirektorin der Berliner Zentral- und Landesbibliothek, die neben den großen Sammlungen des Ethnologischen, Indischen und Ostasiatischen Museums zweitgrößter Nutzer mit 3,2 Millionen Medien sein soll, fordert für das Humboldt-Forum "neue Entscheidungen, die auf den Weg gebracht werden müssen". Zum einen müsse mit dem Bund über die Erhöhung seines Anteils gesprochen werden, zum anderen sollte Berlin die Grundstücke vor Ort in das Geschäft mit einbringen. Eine leere Mitte ohne Bibliothek wäre auf die Dauer für den Platz problematisch, so Lux.

Christine Schniedermann, die Sprecherin der Humboldt-Universität, die im Bauwerk Ausstellungsräume für ihre Sammlungen erhalten soll, rief auch den Bund auf, die Planung zu sichern. Außerdem müsse alles getan werden, private Geldgeber zu Beiträgen zu animieren. Wilhelm von Boddien vom Förderverein sagte der taz, aus seiner Sicht sei die Rekonstruktion nicht gefährdet. Das Vorhaben sei zu wichtig für das Land.

taz Berlin lokal vom 26.10.2006



(992) zsuppi
Thu, 26 October 2006 23:43:25 +0000

Hi,

I would like to inform you about another one reconstruction project that you can use as a positive example in the debate about the Berlin Schloss. In my hometown, Budapest, a similar historically important building, the Sándor Palace was reconstructed. This Neo-Classical palace in front of Buda Castle was built in the beginning of the 19th century and served as the residence of Hungarian Prime Ministers from 1867 until 1944. In WW2 the palace burned out and it was largely destroyed. It remained a sad ruin until the 1980s when the outer facades were reconstructed but inside was only an empty shell until 2002. That time all the stately rooms of the palace, including the famous Hall of Mirrors, were meticulously recreated with the help of old photos. Today Sándor Palace is the residence of the President of the Hungarian Republic so it regained its symbolical status also. The 2002 reconstruction was hotly debated with similar counter-arguments as in the case of the Berlin Schloss. After some years the verbal/political battles lost their importance but the building is beautiful.

(991) Berlinfreund
Sun, 22 October 2006 12:59:47 +0000

Liebe Schloßfreunde,
wir sollten unsere Aktivitäten auf unser Vorhaben konzentrieren und auf dümmliches Geschwätze gar nicht reagieren. Es disqualifiziert sich von selbst. Die Kleingeister, die Miesmacher und ewigen Bedenkenträger, die gab es zu allen Zeiten. Man sollte sich durch sie nicht aufhalten lassen. Ihnen zu antworten, ist vergebliche Mühe.

(990) Paul Neirut
Sat, 21 October 2006 09:26:39 +0000

Herrn Boddien kann es doch nur recht sein, daß der Beginn des Baues des Schlosses sich immer weiter verzögert.

Ist ja auch klar: Immerhin lebt er vom monatlichen Gehalt, daß ihm seine Spender finanzieren.

Wieviel verdienen Sie nun wirklich pro Monat, Herr Boddien? Ich wette, als westdeutscher Spießbürger, den die Welt nicht braucht, lebt es sich doch ganz gut, nicht wahr?

Ich verlange Auskunft.

(989) Ernst Ludwig
Fri, 20 October 2006 12:51:49 +0000

Berlin ist pleite, aber trotzdem ist genug Geld da für andere Sachen als da sind: 700 Mio. für das neue Haus des BND. Das hätte man in München lassen können und damit genau das Geld für das Schloß gehabt.
Oder: ein neues U-Boot kostet 300 Mio. Sparen wir also zwei U-Boote ein. Wir brauchen nicht wie Kaiser Wilhelm in aller Welt Seemacht zu spielen.

(988) Hensel,Danny 32 J.
Fri, 20 October 2006 02:22:37 +0000

Ja also,ich dachte ich melde mich auch mal wieder zu Wort.Als Anlass nehme ich die Wiesereinweihung des Bode-Museums und die gelungene Rekonstruktion der nördl.Monbijou-Brücke.Ein weiterer gelungener Schritt zur Rückgewinnung des Gesamtkunstwerkes Berlin;wie ich finde.Ich freue mich schon jetzt auf das Jahr 2015,wenn es denn so sein wird!Schon bald werde ich mich als Mitglied registrieren lassen und meinen ersten Spendenbeitrag leisten!Weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen für das Projekt!

(987) Peter Rentschler Aikman 66
Tue, 17 October 2006 18:21:32 +0000

Leider ist mein Deutsch manchmal nicht so gut. Entschuldigung, bitte, dass ich auf Englisch schreibe. Berlin ist meine Lieblingsstadt und Herr von Boddien is mein Held. Was kann ich noch sagen?. Ich will dass Berlin noch ein Weltklass Metropol wird. Ohne Schloss is das nicht moeglich. Wie Mann sagt, das Schloss war Berlin.
Hier in Amerika habe ich schon eine Spende fuer das Schloss gemacht. I hope that everyone in Germany will join me in making the Stadtschloss a reality. Mit Stadtschloss, Berlin wird noch schoener und zuletzt
zusammen erwachsen wird. Ich wuensche fuer Alle Berlinerstatsbuerger Alles Gute and for them and Herr von Boddien the strength and determination to rebuilt
the Stadtschloss.
Mit besten Wuenschen aus
Amerika!

(986) Füxlein
Fri, 13 October 2006 18:51:44 +0000

Lieber Herr von Boddien,

ich hoffe es geht gut voran, freue mich schon auf das Schloß. Danke für Ihre Mühe! Berlin wird durch sie schöner!

Herzliche Grüße nach Berlin

(985) Wendt, Martin, 43
Fri, 13 October 2006 09:25:46 +0000

Liebe Leser, als Befürworter von Rekonstruktionen zerstörter Bauwerke bin ich begeistert von der Idee Herrn von Boddins bezüglich des Berliner Stadtschlosses. Ihnen und Ihren Mitstreitern wünsche ich weiterhin viel Erfolg bei der Realisierung des Vorhabens. Der DDR-Palast war ein Schandfleck in der Mitte Berlins und ein Symbol des kommunistischen Unrechtsregimes. Das Berliner Schloss hingegen war architektonisch wertvoll und muss unbedingt wieder aufgebaut werden. Jedes andere Bauwerk wäre an dieser Stelle fehl am Platze. Ich freue mich auf das wiedererstandene Schloss. Als Ästhet und Künstler.

(984) Knut Hammerstein
Thu, 12 October 2006 07:52:11 +0000

ich führe mal den Gedankengang des Vorschreibers weiter:

kein Energieverbrauch -> keine Kraftwerke!

Leute, schaltet keine Elektrogeräte und kein Licht mehr an!

(983) Franck, Michael,32
Tue, 10 October 2006 14:55:51 +0000

Keine Spende -> kein Schloss.

Leute hört auf zu spenden!!!!

(982) Pritz, Beate
Wed, 4 October 2006 17:30:36 +0000

Ich habe gestern einen Bericht über das Stadtschloß gesehen, sehr Interessant. Das Projekt selber finde ich sehr gut, nur leider denke ich werden unser Berliner Steinmetzen nicht davon haben. Mein Mann ist Steinmetz und die Auftraglage in und um Berlin ist leider nicht so toll. Aber was interessiert es die Investoren, wenn andere Arbeiter aus andern Ländern billiger sind.

(981) Handwerk
Wed, 4 October 2006 10:19:26 +0000

Da das Gehalt (Zitat: "stink normal") von Herrn von Boddien ja nun bekannt ist, darf man hoffentlich davon ausgehen, dass auch die Handwerker, die an dem Projekt mitarbeiten, ihrer Arbeit angemessen entlohnt werden!

(980) T. Petersen, 38
Thu, 28 September 2006 14:00:39 +0000

Warum bieten Sie die von Herrn Wendorff erwähnten Aufkleber nicht im Internet-Shop an? Ich könnte mir vorstellen, daß sie einige Interessenten finden würden.

(979) Dominik Wuppertal (24)
Wed, 27 September 2006 11:58:55 +0000

Sehr geehrte Mitglieder des Fördervereins,

ich erwarte sehnsüchtig den Baubeginn für das neue alte Stadtschloss. Ich finde es toll, dass Sie sich so dafür engagieren es wieder in seiner alten Gestalt wiederherzustellen. Ich hoffe es wird auch wieder die schöne Kuppel tragen.

Machen Sie weiter so!!!




(978) Ernst Ludwig
Sun, 24 September 2006 23:20:56 +0000

Mit dieser Meinung des Vorschreibers säße die Menschheit heute noch in Steinzeithöhlen.


(977) Carsten (40)
Sun, 24 September 2006 20:30:00 +0000

Zitat von weiter unten: sollte es nicht möglich sein ,eine deutschlandweite spendenaktion ins leben zu rufen? Zitat Ende.Für die Dresdner Frauenkirche konnte ich noch Verständnis aufbringen, Spenden zu sammeln und Veranstaltungen zugunsten auf die Beine zu stellen. Was das ehemalige Stadtschloss angeht, ist es aber vorbei mit lustig ! Was soll der ganze Unsinn ? Schloss steht nicht mehr, fertig. Die Ruinen sind halt abgerissen worden. Palast steht auch nicht mehr, den haben die neuen Herren verkommen lassen, und als er verkommen war musste er abgerissen werden, weil er verkommen war, ist doch ganz einfach. Asbestbelasteter Prunkbau des kommunistischen Regimes, ich hab's noch im Ohr. Immer draufhauen, irgendwann glaubts der Pöbel schon. Ausserdem war da die Volkskammer drin, schon Belastung genug. Asbest ist ja nur in der DDR verwendet worden, sonst in keinem anderen Gebäude der Welt. Und am meisten davon ist im Palast verbaut worden, da war er meterdick an den Wänden, so dass da nur ganz kleine Räume waren. Also musste der weg. Ich könnte brechen, wenn ich den ganzen Schwachsinn lese. Man möge sich nur die neuen Bauten der derzeitigenHerren ansehen. Die sind natürlich toll, die haben ja auch keine Kommunisten gebaut. Die demonstrieren ja auch die Freiheit und Demokratie. Mir wird ganz übel bei den ganzen Diskusionen. Ebnet das Areal ein, schüttet die Fundamente des Schlosses zu und macht einen schönen Rummelplatz draus. Kostet nicht viel und die Welt schüttelt mal wieder den Kopf über unser Land mit seinen lächerlichen Problemen.

(976) Wendorff. Ekkehart 72
Fri, 15 September 2006 20:31:00 +0000

Guten Abend,
mit dem letzten Schreiben hatten Sie auf Ihrem Brief einen schönen Briefaufkleber. Meine Frage ist, ob es diese auch in größeren mengen gibt, um so für die gute Sache Werbung zu machen.
Mit guten wünsche Wünschen
Ekkehart Wendorff
Marschblick 3, 25866 Mildstedt.

(975) Webmaster
Tue, 5 September 2006 22:10:14 +0000

Hochinteressantes Tagesspiegel-Interview mit Senatsbaudirektor Dr. Hans Stimmann zur Rekonstruktion des Berliner Schloss.
Vollständige Wiedergabe hier unter:

Aktuelles / Pressespiegel.

Sehr lesenswert!

(974) Waldmann, Lür
Tue, 5 September 2006 09:36:27 +0000

Tagesspiegel 02.08.05:"Walter Rasch, Geschäftsführer der HPE Development (früher Hanseatica) erinnert an das vor rund sieben Jahren veranstaltete „Interessenbekundungsverfahren“ für Investoren. Damals hatte sich seine Hanseatica als möglicher Bauherr und Projektentwickler für einen Neubau auf dem Schlossgelände angeboten, wie auch die Unternehmen Hypo-Real, Roland Ernst, Fundus, ECE, Deutsche Bank, der schwedische Baumulti Skanska und die Firma Walter-Bau."

Hat jemand aus dieser Gruppe die Konzepte im Detail offen gelegt?
Nur Geduld. Eine Diskussion über % Anteile für Flächen würde jetzt nicht zielführend sein.

(973) Waldmann, Lür
Sun, 3 September 2006 16:16:55 +0000

schade, dass Sie aus den Antworten, die Sie auf Ihrer Site veröffentlicht haben, hier nur die einzige wiedergeben.

Lieber Herr von Boddien
ich wollte Ihr Gästebuch nicht überfüllen. Aber hier sind alle auch kritischen Beiträge per Link
http://www.stadtschloss-berlin.de/aktuelles838.html

Leider gibt es kein rechtswirksames Copyright auf konkrete Nutzungskonzepte. Das "Geheimnis", welches keines ist, liegt in der sorgfältigen und kostenträchtigen Detailplanung.
Och wünsche Ihnen jedenfalls weiterhin Erfolg, denn jeden Schlossfan den Sie gewinnen, muss ich nicht mehr überzeugen.
Mit freundlichen Grüßen
Lür Waldmann

(972) Waldmann, Lür
Sat, 2 September 2006 13:06:17 +0000

Ein aktueller Beitrag bei Kandidatenwatch.de von Dr.Peter Luther, CDU, zur Berliner Wahl:

..über den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses würde ich mich sehr freuen. Allein aus Sicht der Architektur passt es ausgezeichnet in Berlins Mitte. Das Nutzungskonzept muss dabei beachten, dass eine primär öffentliche Nutzung im Vordergrund stehen soll (Museen, Ausstellungen, repräsentative Veranstaltungen oder ähnliches, wie es übrigens fast alle großen Metropolen Europas zu deren Vorteil getan haben). Was mit der Dresdener Frauenkirche eindrucksvoll gelang, sollte auch in Berlin möglich sein, wenn es die Menschen wollen. Bei der Finanzierung könnte sowohl der Staat (Beschluss des deutschen Bundestages) als auch Spenden von Bürgern aus ganz Deutschland gemeinsam mit privaten Investoren beteiligt sein. Ich halte es sogar für möglich und realistisch, dass bei einem ausgezeichnetem Konzept der Schlossneubau ohne Steuergelder und nur mit privaten Mitteln realistisch ist. Mit freundlichen Grüßen Dr. Peter Luther

(971) Ernst Ludwig
Thu, 31 August 2006 17:25:58 +0000

Der Mensch lebt nicht von Brot allein. Auch ein Hartz IV-Empfänger freut sich über ein schönes Stadtbild, und zu Verhungern braucht in unserem Land noch keiner.

(970) Engel, Lothar, 67
Thu, 31 August 2006 17:15:53 +0000

Sie schreiben zwar, durch Verrechnung von Miete und Einnahmen wird "der Staat" nicht sehr belastet, Mehrkosten kommen aber auf jeden Fall auf uns Bürger zu!
Wer hat denn wirklich was davon, wenn hier ein Schloss neu gebaut wird? Die Hartz IV Empfänger jedenfalls nicht! Für sie wird wohl nicht eine Veranstaltung dort statt finden...
Aber weniger Geld bleibt für sie sehr wahrscheinlich übrig.

(969) dr.windt,joachim,75 jahre
Tue, 29 August 2006 17:58:13 +0000

sollte es nicht möglich sein ,eine deutschlandweite spendenaktion ins leben zu rufen?ich bin glücklich,dass der"pallast" bald der vergangenheit angehört, wäre sehr glücklich,wenn an dieser stelle berlins wieder das schloss steht,dass sich wohltuend seiner umgebung anpasst. historisierend hin, historisieren her!

(968) Krähender Hahn
Mon, 28 August 2006 21:24:52 +0000

Ach, Marco Eckert mal wieder mit seinem monatlichen Standartbeitrag, nett.

Denk Dir doch mal was neues aus.

(967) Eckert,Marco,26
Sun, 27 August 2006 22:37:58 +0000

Wann genau soll denn das Schloss kommen?
es ist noch kein Bauherr oder eine Ausschreibung getätigt worden.

Der Palast ist Wahrzeichen Berlins und ein Zeitzeugniss des geteilten Deutschlands.
Ihn abzureißen ist mehr als nur dummheit.
Es geht nicht darum das man ost ideologie abreißt.der palast ist schön längst nicht mehr das nostalgische DDR denkmal.hier geht es darum das man DEUTSCHE GESCHICHTE ABREISST!
der palast steht länger im wiedervereinigten deutschland als er im geteilten deutschland stand.
armes berlin.armer palast.
in zukunft werden wir unsere freizeit woanders verbringen.unser volkshaus mit einmaligen konzertsaal und gläsener blume,theater,disco,bowlingbahnen,volkskammer der DDR,14 restaurants etc.werden wir nie vergessen,auch wenn die traurigen überreste bald nicht mehr stehen werden.
denn erinnerungen und die wahren fakten kann man uns berlinern nicht abreißen

(966) John A. 28J.
Sun, 27 August 2006 18:04:40 +0000

Ich befürworte den Aufbau. Berlin kann dadurch nur gewinnen und der Kunstzerstörer dreht sich im Grabe um.

Die Wunde muss geheilt werden. Außerdem liebe Leute:
Zieht bitte keine direkte Linie von Wilhelm II. zu Hitler. Das ist auch eine Form der Propaganda, historisch unkorrekt und einfach dumm.

(965) Heimes Sebastian, 21
Sun, 27 August 2006 16:51:06 +0000

Hallo,
ich komme gerade aus Berlin zurück und bin froh, dass dieser schreckliche Palast der R. jetzt endlich Stück für Stück verschwindet. Als Preuße im Geist unterstütze ich den Wiederaufbau des Schlosses unbedingt. Am Liebsten wäre mir natürlich auch gleich die orginalgetreue Innenausstattung, aber das Forum ist auch eine gute Lösung. Wenn dann auch noch das Schloss fertiggestellt sein wird, wird die Museumsinsel ein weltweit einmaliges Ensemble sein.

Lang lebe der Geist Preußens!


(964) Wang,Chun,43
Fri, 25 August 2006 19:12:07 +0000

Als Künstler und Chinese bin ich sehr für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses!

(963) Buhl, Carsten, 40
Thu, 24 August 2006 19:47:18 +0000

Bedauerlich, dass es Menschen gibt, die für diesen Unsinn auch noch Geld spenden wollen. Geben Sie's lieber einer Hilfsorganisation für die 3. Welt. Ich kann Ihnen mal sagen, was mit dem Geld passieren wird. Davon leben über mehrere Jahre all die Menschen, die sich mit dem Aufbau des Schlosses befassen, egal wie sie sich auch nennen mögen. Berater, Architekten, Beauftragte und natürlich ihre dazugehörigen Stäbe. Es müssen Tausende sein. Von den Bauleuten mal abgesehen. Denen möge man verzeihen, sie verdienen sich damit ihr täglich Brot. Warum bauen wir nicht die Neue Reichskanzlei wieder auf ? Grösser und schöner als sie jemals war ! Wie alle Bauvorhaben wird auch dieser Unsinn die vorhergeschätzen Kosten überschreiten. Ist das alles schlimm !!!

(962) Michael
Tue, 22 August 2006 00:16:51 +0000

Sehr engagierte Seite. Den Neubau lehne ich trotzdem ab. Empfehlenswert ist ein Blick auf www.burginsel.de - dort wird mit dem Thema, historisierende Gebäude zu erstellen, sehr humorvoll umgegangen. Kurz: Schon die Oper in Frankfurt am Main war ein peinliches Stück Fassade, dort konnte aber wenigstens die Akustik im inneren des Gebäudes überzeugen. Der Schloßneubau in Berlin Mitte bietet demgegenüber nur noch Fassade und diese ist sogar unvollständig und wird nur auf drei Seiten ausgeführt. Ein Neubau sollte mindestens Ansprüchen, wie sie z.B. an den Aufbau der Frauenkirche in Dresden gestellt wurden, gerecht werden - also Neubau außen und innen. Wieviel Jahrzehnte wird es aber dauern, solch ein wunderschönes Kunstwerk des Barock in Berlin neu zu erschaffen?

(961) Krämer, Markus, 26
Sun, 20 August 2006 11:21:20 +0000

Geschichtsbewusstsein zu schaffen ist notwendig; ein romantisierender Historismus an den wichtigsten realen Orten unserer Geschichte, wie er hier stattfindet ist absolut gefährlich, weil er nicht aufklärt, sondern verblendet. Bezüglich der hier stattfindenden offensichtlichen Tilgung eines wichtigen wenn auch zweifelhaften Abschnitts der deutschen Geschichte und angesichts der präkeren Haushaltslage ist dieses ganze Projekt ein riesiger Skandal!

(960) Webmaster
Thu, 17 August 2006 11:22:27 +0000

Hinweis: Wir haben das Forum kurzfristig abgeschaltet. Der Programmierer ist dabei, eine Sperre einzubauen, damit die Hacker uns nicht weiter zumüllen können.

Sofort nach Beendigung der Arbeiten steht Ihnen das Forum wieder für die Diskussion zur Verfügung!

(959) Teska, Gert, 67
Thu, 17 August 2006 09:09:39 +0000

Nach langer Zeit war ich wieder in Berlin. Ich war froh zu sehen, daß der Palast der Rebublik endlich abgerissen wird. Im Ihrem Informationszentrum habe ich die Arbeit des Fördervereins kennengelernt. Ich kann nur gratulieren zu dieser ausgezeichnete Arbeit aller Mitarbeiter. Zeitung und Internetportal sind hoch professionell.
Jetzt werde ich Geld sammeln für eine Spende.
Ich freue mich, daß es noch so viele engagierte Menschen in Berlin gibt.

(958) Bosma Hans 65
Tue, 15 August 2006 02:25:45 +0000

I really hope hat the building will be erected again. But at least that terrible looking palast der republik is demolished. People always says that a replica is not the real thing. Ok but its the only way we can restore this part of Berlin. its the second best and I vote for that. The best would be that we never had the second world war. But in this way we can repair at least something that was destroyed. Besides a lot of people will find work in this project. Its not only the costs you must think of .Also like the rebuilding of the Frauenkirche it will be something to be proud of.
Hans aus Holland

(957) Waldmann
Mon, 14 August 2006 10:02:56 +0000

Auf Einladung des Dekans der Hertie School of Governance, Michael Zürn, der die Aktion ebenfalls unterstützt, wird „Monopol“ gemeinsam mit den beteiligten Architekten die Entwürfe am 14. August (19.30 Uhr) in der Hertie School of Governance im Learning Center des esmt-Campus am Schloßplatz 1, dem ehemaligen Staatsratsgebäude, vorstellen. Danach soll sich eine Diskussion mit den Architekten, den Unterstützern, den künftigen Nutzern des Humboldt-Forums und Vertretern der Landespolitik anschließen. Zürn: „Die Diskussion um die Zwischennutzung des Schloßplatzes verbindet in einmaliger Weise Fragen der Ästhetik mit solchen der Politik. Als Anwohner des Schloßplatzes freuen wir uns sehr, diese neu angestoßene Debatte aktiv begleiten zu können.“

(956) Sebastian, 16
Thu, 10 August 2006 22:13:10 +0000

Ich finde es gut, dass das stadtschloss wiederaufgebaut werden soll: Aber es sollte nie zu irgendwelchen gastronomie (hotels u.s.w) verwändert werden. klar muss die grundfassade der Originalen Haargenau gleichen. Ich bin seit 3 Jahren absoluter Preußen anhänger (fan) und interessiere mich sehr dafür ! natürlich auch für den wiederaufbau des schlosses. Ich finde auch die innenräume und dieser Wunderschönehof (wonderschön auf alten Fotos) sollten Originalgetreu nachgebaut werden jedenfalls die wichtigsten Räume. ich würde ein schönes Museum ins schloss über Preußische geschichte miteinbauen. Das der staat kein geld hat gut das kann man ein sehen aber die geld probleme sind ja nicht heute oder gestern endstanden sondern über jahrzehnte und in vielen anderen Städten wurden schlösser nach dem 2W wiederaufgebaut und das war schließlich auch nicht billig. also sollte endlich mal auch unsere schloss wiederaufgebaut werden als zentrum berlins. Und bei unserem Schloss kam ja nun noch hinzu das eine hartebombe zwar eingeschlagen war , aber es hätte locker wiederaufgebaut werden aber der schei... walter ulbricht gab den befehl es zu sprengen. aber das war sowieso ein ganz schlauer der hat das geld wie honecker aus der partei genommen und sich selbt in die tasche gesteckt. man man ohne worte was diese menschen alles schlimmes getan haben man man! naja ist ja jetzt auch egal was passiert ist ist passiert. also ich bin auf jedenfall dafür das schloss auf zu bauen! mein spruch des tages Preussen an die macht !!! euer jüngster im bunde Sebastian , 16 jahre ;-)

(955) webmaster
Wed, 9 August 2006 20:45:05 +0000

Leider musste ich im Forum die Registrierung wieder einführen, weil irgendwelche Net-Verrückte uns mit Datenschrott zumüllten. Da mein Programmierer z.Zt. abwesend ist, kann ich nicht sagen, wie lang dieser Zustand anhält. Schade, dass unsere Liberalität so missbraucht wurde.

(954) Tüllinghoff, Joachim F., 39
Mon, 7 August 2006 22:12:15 +0000

Als Junge kam mir das Schloß Charlottenburg immer wie ein kleiner Landsitz vor, der dem großen Preußen nicht ganz entsprach. Denn ich kannte das Madrider Schloß und andere. So forschte ich, bis ich im Alter von 16 Jahren feststellen mußte, daß es ein größeres, staatsmännischeres Schloß gegeben hatte. Seitdem bin ich stark an der Geschichte des Hohenzollernstadtschlosses interessiert und hatte noch zur Mauerzeit vom Wiederaufbau geträumt. An der Stelle darf nichts anderes hin, als das Stadtschloß!

(953) Nicolaus, 30
Fri, 14 July 2006 17:07:17 +0000

Nun ist es bald soweit und der Palast der Republik ist verschwunden. Ich fand diese Lösung nicht gut aber ich durfte ja nicht mitbeschließen. Also Schloßfassade - und wenns denn sein soll bitte auch Schloß-"Fassade" und kein rauspicken hübscher oder "praktischer" Teile diese dann zusammengestammelt und ein Glasdach drüber. Ich freue mich das der Förderverein sich nun doch für den Wiederaufbau der Ostfassade einsetzt - ein modernes Hotel - nein überhaupt ein Hotel in dieser Anlage würde mich sehr stören. Es sieht auf Ihren Plänen auch so aus, das sie von einer gläsernen Überbauung des Schlüterhofes absehen. Der Stein und auch die Putzflächen sollen die Möglichkeit des alterns haben. Es wäre überhaupt zu überlegen ob man nicht auf große Glasflächen verzichten kann. Das Zeughaus schräg gegenüber hat diese Möglichkeit eines "Ballsaales" im überdachten Innenhof und ich finde dieser ist ausreichend. Eine unterirdische Konstruktion wie sie im Louvre existiert wäre doch eine Idee die Nutzungsfläche zu vergrößern. Na dann viel Spaß bei Ihrer weiteren Arbeit..

(952) Schumanski, R, 52
Wed, 28 June 2006 22:29:49 +0000


Ich bin nicht sicher, ob sich die riesige n Ausgaben für den Abriss und Neuaufbau des ehemaligen Berliner Schlosses lohnen. Wir müssen einfach davon ausgehen, dass Ulbricht die Sprengung 1950 ideologisch begründete, obwohl nichts in dieser Art in der Sowjetunion gemacht wurde. Der PR ist nicht schön, und ist es nie gewesen, doch sollte man nicht wieder aus ideologischen Gründen alles abreissen. Selbst wenn das Original nachgebaut wird, ist es nur das, eine Kopie ohne Hintergrund und Bedeutung. Schlüter, Schinkel usw. sind für immer verloren, und sind nicht mehr zu retten. Alles wird eine hohle Imitation, die man ausserdem gar nicht mehr braucht.

(951) Udo 46
Thu, 15 June 2006 14:13:29 +0000

Nach dem gestrigem Besuch im Büro von euch habe ich mich auf der Seite hier weiter informiert. Ich bin beeindruckt. Die Spende ist wirklich angebracht. Weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen für das Projekt!


(950) klaus
Mon, 5 June 2006 18:58:21 +0000

tolle seite!